Der Morgenstern

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

896

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/5,5 cm

Beschreibung

Rezension

»Ich finde es auf spektakuläre Weise gelungen.« ("Thea Dorn / ZDF - Das Literarische Quartett")
»Karl Ove Knausgård schreibt nicht länger über sich selbst, sondern über Gott und die Welt. Das ist grandios.« ("Dirk van Versendaal / Stern")
»Es bedarf nur weniger Seiten, schon befindet man sich gefangen im Zauberkreis dieses Buches - und hat für die kommenden 800 Seiten keine Chance mehr, daraus zu entkommen.« ("Maximilian Sippenauer / Bayern 2")
»Es ist ein grosser Roman, vielleicht der beste von Karl Ove Knausgård, und das will was heissen.« ("Welf Grombacher / Luzerner Zeitung")
»Man kommt nicht los von diesem Erzählkosmos und ist auch nach knapp 900 Seiten kein bisschen müde. Knausgård macht süchtig.« ("Jörg Magenau / rbb Kultur")
»Karl Ove Knausgård ist mit ›Der Morgenstern‹ ein zugleich treffend realistischer und faszinierend entrückter Roman geglückt.« ("Tobias Wenzel / NDR Kultur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

896

Maße (L/B/H)

21,8/14,8/5,5 cm

Gewicht

1010 g

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87516-3

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Alltagsszenen ganz groß

literatur.phantast aus Nürnberg am 18.08.2023

Bewertungsnummer: 2003212

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Das Leben selbst war nie das Problem, sondern wie man es sah. Jedenfalls, solange das Leben ohne Hunger oder Not oder Gewalt verlief." Worum es in dieser Geschichte geht, sagt der Klappentext. Mehr muss ich dazu nicht mehr sagen. Die Geschichte hat mich tief in ihren Bann gezogen - gerade immer wieder diese mystisch anmutenden Momente und Elemente gaben der Geschichte etwas…nicht Greifbares. Da steckte mehr drin als es auf den ersten Blick scheint. Und sowas mag ich ja immer total gerne, ebenso die philosophischen Tiefen, die aber einem nicht mit Wucht ins Gesicht geklatscht werden, sondern sich wunderbar in die Geschichte einfügen. Es sind Alltagsszenen, die wir hier zu lesen bekommen und die einen trotzdem in ihren Bann ziehen. Zwei Tage werden hier erzählt. Zwei Tage aus dem Alltag von neun Figuren. Und es hat - für mich - sehr gut funktioniert. Nur Egil, am zweiten Tag, hatte ein eher zähes Kapitel, aber das war auch okay. Es bleiben Fragen offen. Fragen, die sich aber mit dem letzten Kapitel beantwortet haben, KÖNNTEN! Die Figuren waren allesamt sehr gut gezeichnet, eine Figur hätte ich am liebsten geschüttelt und eine war ein A. Und das ist etwas sehr seltenes bei mir: Es gab keine Figur, die ich wirklich mochte, mit der ich mich identifizierte oder so, was ich normalerweise ja immer brauche. Wenn das nicht der Fall ist, dann müssen sie durchweg interessant sein und ich muss sie zumindest verstehen - und das sind die Figuren und tue ich. Es war nie unerträglich, es waren alle Figuren authentisch, nachvollziehbar und glaubwürdig. Sie hatten Tiefe und Charakter. Was bleibt ist, dass mit dem Wissen des letzten Kapitels, ich diese Geschichte sicherlich noch einmal lesen werde, und ich bin gespannt, wie sie mir dann gefallen und was mir noch alles auffallen wird. Werde ich die für mich wichtigste Frage beantworten können? Was ist mit Liam??
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Alltagsszenen ganz groß

literatur.phantast aus Nürnberg am 18.08.2023
Bewertungsnummer: 2003212
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Das Leben selbst war nie das Problem, sondern wie man es sah. Jedenfalls, solange das Leben ohne Hunger oder Not oder Gewalt verlief." Worum es in dieser Geschichte geht, sagt der Klappentext. Mehr muss ich dazu nicht mehr sagen. Die Geschichte hat mich tief in ihren Bann gezogen - gerade immer wieder diese mystisch anmutenden Momente und Elemente gaben der Geschichte etwas…nicht Greifbares. Da steckte mehr drin als es auf den ersten Blick scheint. Und sowas mag ich ja immer total gerne, ebenso die philosophischen Tiefen, die aber einem nicht mit Wucht ins Gesicht geklatscht werden, sondern sich wunderbar in die Geschichte einfügen. Es sind Alltagsszenen, die wir hier zu lesen bekommen und die einen trotzdem in ihren Bann ziehen. Zwei Tage werden hier erzählt. Zwei Tage aus dem Alltag von neun Figuren. Und es hat - für mich - sehr gut funktioniert. Nur Egil, am zweiten Tag, hatte ein eher zähes Kapitel, aber das war auch okay. Es bleiben Fragen offen. Fragen, die sich aber mit dem letzten Kapitel beantwortet haben, KÖNNTEN! Die Figuren waren allesamt sehr gut gezeichnet, eine Figur hätte ich am liebsten geschüttelt und eine war ein A. Und das ist etwas sehr seltenes bei mir: Es gab keine Figur, die ich wirklich mochte, mit der ich mich identifizierte oder so, was ich normalerweise ja immer brauche. Wenn das nicht der Fall ist, dann müssen sie durchweg interessant sein und ich muss sie zumindest verstehen - und das sind die Figuren und tue ich. Es war nie unerträglich, es waren alle Figuren authentisch, nachvollziehbar und glaubwürdig. Sie hatten Tiefe und Charakter. Was bleibt ist, dass mit dem Wissen des letzten Kapitels, ich diese Geschichte sicherlich noch einmal lesen werde, und ich bin gespannt, wie sie mir dann gefallen und was mir noch alles auffallen wird. Werde ich die für mich wichtigste Frage beantworten können? Was ist mit Liam??

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Kein schlechtes Buch, aber empfehlenswer..?

J. Wagner aus Hameln am 28.08.2022

Bewertungsnummer: 1775585

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuvor hatte ich nie etwas über den Autor oder seine Werke gehört, aber eine Freundin hat mir dieses Buch geschenkt, weshalb ich direkt anfing, es zu lesen. Normalerweise bin ich kein Fan von Büchern mit knapp 900 Seiten, da die Handlung ot schleppend voranschreitet. Leider war das auch hier der Fall. Erstmal fand ich die Wahl der 9 Perspektiven gut, da sich jeder Charakter entfalten konnt (außer Emil; den Sinn des Kapitels habe ich leider nicht verstehen können). Vor allem mochte ich Egils und Arnes Perspektive und vor allem, dass so viel philosophisches Wissen einbezogen wurde, denn gerade Nietzsche und Kierkegaard finde ich sehr interessant. Außerdem wurde Heidegger kritisch betrachtet, was ich sehr wichtig finde. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, an der Nase herumgeführt zu werden. Alle verbindet das Auftauchen des neuen Sterns, aber was noch? Manchmal wirkte es etwas chaotisch, auch wenn man mit der Zeit erfahren hat, wer wen kennt und wie sie miteinader verbunden sind. Aber für 900 Seiten finde ich, dass einfach viel zu wenig Aufschluss über die Beziehungen zueinander gegeben wurde. Vermutlich ist es auch einfach eine persönliche Präferenz von mir, Bücher zu lesen, die auf den Punkt kommen, aber als ich erfahren habe, dass dies der erste Band von fünf ist, war ich schon sehr überrascht, denn wenn die Geschichte weiterhin so langsam erzählt wird, würde ich die Begeisterung vermutlich schnell verlieren. Wie gesagt, die Charaktere konnten sich zwar entfalten, aber an sich war es dann doch etwas zu langsam erzählt. Deshalb werde ich wahrscheinlich kein weiteres Buch der Reihe lesen, sobald es auf deutsch erscheint, aber hoffentlich hatten andere etwas mehr Freude daran als ich.
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Kein schlechtes Buch, aber empfehlenswer..?

J. Wagner aus Hameln am 28.08.2022
Bewertungsnummer: 1775585
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuvor hatte ich nie etwas über den Autor oder seine Werke gehört, aber eine Freundin hat mir dieses Buch geschenkt, weshalb ich direkt anfing, es zu lesen. Normalerweise bin ich kein Fan von Büchern mit knapp 900 Seiten, da die Handlung ot schleppend voranschreitet. Leider war das auch hier der Fall. Erstmal fand ich die Wahl der 9 Perspektiven gut, da sich jeder Charakter entfalten konnt (außer Emil; den Sinn des Kapitels habe ich leider nicht verstehen können). Vor allem mochte ich Egils und Arnes Perspektive und vor allem, dass so viel philosophisches Wissen einbezogen wurde, denn gerade Nietzsche und Kierkegaard finde ich sehr interessant. Außerdem wurde Heidegger kritisch betrachtet, was ich sehr wichtig finde. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, an der Nase herumgeführt zu werden. Alle verbindet das Auftauchen des neuen Sterns, aber was noch? Manchmal wirkte es etwas chaotisch, auch wenn man mit der Zeit erfahren hat, wer wen kennt und wie sie miteinader verbunden sind. Aber für 900 Seiten finde ich, dass einfach viel zu wenig Aufschluss über die Beziehungen zueinander gegeben wurde. Vermutlich ist es auch einfach eine persönliche Präferenz von mir, Bücher zu lesen, die auf den Punkt kommen, aber als ich erfahren habe, dass dies der erste Band von fünf ist, war ich schon sehr überrascht, denn wenn die Geschichte weiterhin so langsam erzählt wird, würde ich die Begeisterung vermutlich schnell verlieren. Wie gesagt, die Charaktere konnten sich zwar entfalten, aber an sich war es dann doch etwas zu langsam erzählt. Deshalb werde ich wahrscheinlich kein weiteres Buch der Reihe lesen, sobald es auf deutsch erscheint, aber hoffentlich hatten andere etwas mehr Freude daran als ich.

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Der Morgenstern

von Karl Ove Knausgard

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Edith Berger

Thalia Graz – Murpark

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5/5

fesselndes Leseerlebnis

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Arne ist Literaturprofessor. Er verbringt mit seiner Frau und seinen 3 Kindern die Ferien in ihrem Sommerhaus. Der Rückzug in die Abgeschiedenheit sollte seiner Frau helfen, ihre angeschlagene, psychische Verfassung zu beruhigen. Das Gegenteil tritt ein und sie versinkt in einer tiefen Psychose. Diskussionen mit seinem Nachbar Egil sind die einzige Ablenkung von der Sorge um seine Frau. Als Sohn wohlhabender Eltern ist Egil nicht wirklich auf Erwerbstätigkeit angewiesen. Viele Interessen aber keine Ausdauer oder Ziele. Im Moment liegt Egils Hauptaugenmerk auf den Religionen der Welt. Ein Journalist, der zu einem Tatort gerufen wird, um über die Ermordung von 3 Bandmitgliedern einer Heavy Metal Band zu berichten, eine Pastorin die in einer veritablen Ehekrise steckt, eine Mitarbeiterin einer psychiatrischen Klinik und über allen strahlt ein noch nie zuvor gesehener Stern . Wissenschaftlich lässt sich dieses Himmelsereignis nicht erklären. Was also ist es? Verheißung oder doch Vorbote des Bösen?
5/5

fesselndes Leseerlebnis

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Arne ist Literaturprofessor. Er verbringt mit seiner Frau und seinen 3 Kindern die Ferien in ihrem Sommerhaus. Der Rückzug in die Abgeschiedenheit sollte seiner Frau helfen, ihre angeschlagene, psychische Verfassung zu beruhigen. Das Gegenteil tritt ein und sie versinkt in einer tiefen Psychose. Diskussionen mit seinem Nachbar Egil sind die einzige Ablenkung von der Sorge um seine Frau. Als Sohn wohlhabender Eltern ist Egil nicht wirklich auf Erwerbstätigkeit angewiesen. Viele Interessen aber keine Ausdauer oder Ziele. Im Moment liegt Egils Hauptaugenmerk auf den Religionen der Welt. Ein Journalist, der zu einem Tatort gerufen wird, um über die Ermordung von 3 Bandmitgliedern einer Heavy Metal Band zu berichten, eine Pastorin die in einer veritablen Ehekrise steckt, eine Mitarbeiterin einer psychiatrischen Klinik und über allen strahlt ein noch nie zuvor gesehener Stern . Wissenschaftlich lässt sich dieses Himmelsereignis nicht erklären. Was also ist es? Verheißung oder doch Vorbote des Bösen?

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