Die heutige Zeit lässt kaum Raum für Gefühle – und doch bestimmen sie alle Facetten unseres Lebens und Handelns. Die Autor*innen machen Lust und Mut, unsere Gefühlslandschaften zu erkunden. Schöne Gefühle, gefährliche Gefühle, verdrängte Gefühle – wer sie annimmt, erhält wichtige Auskünfte über die eigene Persönlichkeit, Geschichte und Entwicklung.
Einfühlsam und warmherzig geschrieben, stellen die beiden erfahrenen Therapeut*innen alle wichtigen Gefühle vor. Sie erläutern ihren Sinn, ihren Nutzen, ihre Abgründe und wie wir bewusst mit ihnen leben. Rat, individuelle Anregungen und Fragebögen zu jedem einzelnen Gefühl machen »Das große Buch der Gefühle« zum Kursbuch für unsere Emotionen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
20.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Begeisterung
Es ist ein wunderbares Buch, sehr schöne Aufteilung der Gefühle, genaue und präzise Erklärung der Gefühle. Buch ist sehr gut geschrieben es macht einem Spass das Buch zu lesen. Man wird gut aufgeklärt.
Patricia
aus Wien
5/5
03.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
top!
Hab das Buch verschlungen. Inspiration, Zusammenhänge und Gedankenanstösse inklusive. Hab das Buch auch gleich meinen Freundinnen empfohlen - über eigene Gefühle und/oder Gefühle anderer sollte jede/r Bescheid wissen bzw darüber sprechen. - womöglich ein Buch für den Schulalltag.
Nicole
aus Nürnberg
4/5
29.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gefühle
Meine Meinung zum Sachbuch:
Das große Buch der Gefühle
Inhalt in meinen Worten:
In diesem Buch geht es an die Gefühle. Was für Gefühle gibt es, und was drücken diese aus, wie erkennt man diese Gefühle, was sind die guten Eigenschaften dieser Gefühle und welche negativen Folgen können daraus folgen? Wichtig ist es, Gefühle nicht wegzudrücken sondern bewusst hinzusehen und sie anzuerkennen, was oftmals nicht einfach ist, gerade wenn Gefühle wie die Einsamkeit, Angst vor Verlusten, Eifersucht, oder gar Rachsucht vorhanden sind, was für mich eher die schwersten Gefühle in diesem Buch mitunter waren, es gibt auch leichte Gefühle, doch wenn man diese genau betrachtet, hat jedes Gefühl Sonnen und Nachtseiten. Jedes Gefühl was zu intensiv ist kann mehr negatives mit sich bringen, als es hilft, und es ist sinnvoll sich bewusst auf diese Gefühle einzulassen, sie zu verstehen und sie kennen zu lernen. Nicht immer einfach. Wie diese Gefühle mit jedem Einzelnen mit uns agieren, das kann jeder für sich herausfinden, aber dieses Buch nimmt an die Hand, und zeigt auf, wo man näher hinsehen könnte.
Wie ich das Gelesene empfand:
Dieses Buch ist eines der Bücher die ich nicht in einem Rutsch lesen kann, weil es zu intensiv war und ich immer wieder merkte, das macht etwas mit mir, in vielen Punkten hieß es, hinzusehen, anzuerkennen, und es war wirklich interessant herauszufinden, welches Gefühl wie für mich sich anfühlte, und wo ich vielleicht einen weiteren Blickfang darauf setzen sollte, oder gar welches Gefühl für mich nicht zu anstrengend oder verwirrend war, und ich fand es toll mich Stück für Stück durch dieses Buch zu bewegen und zu erkennen und für mich zu prüfen was das mit mir machte. Es ist ein Buch das einlädt mich bewusst auf mich zu konzentrieren und ganz bewusst hinzusehen und mich nicht abschrecken zu lassen. Und das gelingt diesem Buch in vielerlei Hinsicht. Doch es wäre nicht auf meiner näheren Muss ich Lesen Liste gestanden, wenn ich nicht die Empfehlung für dieses Buch erhalten hätte, denn manchmal bin ich froh wenn Gefühle still sind und ich mich nicht darin verliere und genau hier gibt das Buch teilweise tolle Hinweise.
Sprache:
Dieses Buch ist von therapeutischen Fachmenschen geschrieben, das merkte ich immer wieder und ich hatte auch das Gefühl nicht so ganz die angesprochene Zielgruppe zu sein, letztlich fühlte ich mich dennoch angesprochen als ich mich darauf einlassen wollte und konnte. Tatsächlich hatte ich jedoch nicht so eine große Gefühlspalette erwartet, hier werden also deutlich viele Gefühle angesprochen.
Empfehlung:
Ich finde jeder Mensch der Lesen kann, und jeder der Gefühle bewusst kennen lernen ja und vor allem entdecken will sollte sich dieses Buch bewusst einmal durchlesen, und staunen, denn ich denke ich wäre nicht die Einzige die von so manchem Gefühl das ich entdeckte überrascht werden kann.
Bewertung:
Dem Buch gebe ich vier Sterne.
Bewertung
4/5
22.02.2026
Hörbuch-Download
Informationen die in der Informationsflut zu sehr im Schatten stehen
Emotion, Motor, Motivation, Motion.
Ein Teil dieses Wortes hat eine zentrale Rolle in unserem Leben und zeigt seinen Wert spätestens in einer Depression oder einem Burnout.
Werden ohne vorher zu sein funktioniert schlecht. Glücklich werden ohne vorher unglücklich zu sein geht schwer.
Beide Pole spannen den Energiebogen wie bei einer Batterie.
So wertvoll, unverzichtbar und manchmal lebenswichtig Psychopharmaka manchmal auch sein können, ein Bruchteil davon ist wirklich gesundheitsfördernd.
Der massenhafte und zunehmende Konsum von Psychopharmaka auf Krankenschein ist aus meiner Sicht das Gegenteil von sozialer und emotionaler Kompetenz und wird in spätestens 100 Jahren als eine der größten Inkompetenz Wellen im Gesundheitswesen einen ähnlichen Status wie Aderlass haben.
Es ist mir ein Rätsel wie man dieses Ausmaß mit Gesundheit in Verbindung bringen und mit dem ärztlichen Gelöbnis vereinbaren kann.
Emotionale Realitätsverweigerung bringt uns nicht weiter.
Eine ignorante Verantwortungslosigkeit und respektlos Menschen in Krisen gegenüber, bei der die wenigsten Menschen verstehen welch destruktive Spuren sie langfristig in unserer Gesellschaft hinterlässt.
Als ob ohne diesen Rucksack langweilige Herausforderungen in Zukunft auf uns warten würden.
Das Gesundheitskosten unaufhaltsam steigen hat auch teilweise mit emotionaler Inkompetenz zu tun.
Auf beiden Seiten.
Doch pharmazeutisch emotional kaputttherapierte Menschen bleiben bedürftig und Stammklienten die einem boomenden Arbeitsmarkt die Existenz sichern.
Geheilte Menschen sind in der Hinsicht unprofitabel und inoffiziell eher nicht das Ziel.
Wenn uns vorgegaukelt wird emotionale Intelligenz und Kompetenz auf Rezept in der Apotheke zu bekommen, sind wir selbst größtenteils nicht der Gewinner dabei.
Wir werden eher systematisch pseudofürsorglich verraten und versklavt.
Männer haben auch keine Gefühle die sie auch nicht mit Drogen oder Alkohol, Nikotin usw. hervorrufen oder verdrängen?
Gewalttätätige Männer ebenso nicht und Femizide haben auch wenig mit Gefühlen zu tun?
Selbstsabotage ist modern und hat teilweise auch eine Unfähigkeit negative Gefühle in unserem Kern zuzulassen als Ursache.
Wir leben in einer Selbstfluchtsucht Gesellschaft die maßgeblich von Experten destruktiv mit kreiert wird.
Ob zu emotional oder gefühlskalt, Mann oder Frau, wir sind als Kopfmenschen nur dann wirksam wenn wir den Bauch auf unserer Seite haben. Ohne seine Mitarbeit drehen wir uns oft lange im Kreis.
Ihn verstehen und respektieren ist die Basis wenn wir uns nicht selbst narren wollen. Der CO2 Fußabdruck von einzelnen Menschen in unserer Gesellschaft ließe sich indirekt durch Wissen über Gefühle und danach Handeln sehr stark verbessern.
Wir degenerieren in dieser Hinsicht pharmazeutisch künstlich intelligent.
Bücher wie dieses gehören ins Pflichtschulprogramm.
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