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Marina Vierfarbiges Bilderbuch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.02.2022

Verlag

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Seitenzahl

38

Maße (L/B/H)

28,2/21,8/1 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-407-75632-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

09.02.2022

Verlag

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG

Seitenzahl

38

Maße (L/B/H)

28,2/21,8/1 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-407-75632-9

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: beltz@vva-arvato.de

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Ein Buch, über das man spricht...

Bewertung aus Willich am 20.02.2022

Bewertungsnummer: 1660851

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der namenlose Ich-Erzähler und sein Bruder finden ein dunkelhäutiges Mädchen am Strand. Regungslos sitzt sie gedankenverloren dort, trägt ein Kleid, nur eine Sandale und eine dicke Daunenweste, die vielmehr nach einer Rettungsweste aussieht. Ihr emotionsloser Gesichtsausdruck verheißt nichts Gutes. Die beiden Kinder nehmen das Mädchen mit nach Hause, wo sie sofort herzlich aufgenommen wird und sich zunächst einmal erholen darf. Sie geben ihr den Namen Marina. In der ersten Zeit spricht sie noch nicht, isst aber liebend gerne Fischgerichte. Die Brüder geben sich jede erdenkliche Mühe um ihr das Ankommen im neuen Leben zu erleichtern. So nehmen sie Marina mit zum Spielplatz und machen leider direkt eine schlimme Erfahrung. „Als ich mit ihr auf dem Spielplatz war, sagte ein Vater zu mir: „Zu lang im Ofen deine Freundin. […] Das hat Marina verstanden. Sie biss dem Mann in den Oberschenkel. Da mussten wir schnell abhauen.“ Eines Tages beginnt Marina mit dem Sprechen und berichtet von ihren Eltern, einem Königspaar, dass tief im Meer lebt. Plötzlich verändern sich die Illustrationen: sie zeigen sich rahmenlos und viel farbiger, als bisher. Marina blüht auf und erzählt alles von ihrem Zuhause, ihrem tatsächlichen Leben unter Wasser. Aber ist Marina wirklich ein Meer-Mädchen? Der Bruder des Ich-Erzählers hat da so seine Zweifel... Die vordere Umschlagseite zeigt eine große Welle, die auf der hinteren Umschlagseite bereits abgeebbt ist. Am Ende bleibt Marina zurück, das Mädchen, dessen Existenz Rätsel aufgibt. Ein Bilderbuch, das seine LeserInnen zu anschließenden Gesprächen einlädt. Sind es die Themen Flucht und Fremdenfeindlichkeit, die den roten Faden mitbestimmen? Oder ist es doch das Phantastische, was das Buch ausmacht? Am Ende ist es immer gut, wenn über Bücher gesprochen wird. Allerdings braucht es in diesem Kontext eine elterliche Begleitung und ein angeleitetes Gespräch.

Ein Buch, über das man spricht...

Bewertung aus Willich am 20.02.2022
Bewertungsnummer: 1660851
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der namenlose Ich-Erzähler und sein Bruder finden ein dunkelhäutiges Mädchen am Strand. Regungslos sitzt sie gedankenverloren dort, trägt ein Kleid, nur eine Sandale und eine dicke Daunenweste, die vielmehr nach einer Rettungsweste aussieht. Ihr emotionsloser Gesichtsausdruck verheißt nichts Gutes. Die beiden Kinder nehmen das Mädchen mit nach Hause, wo sie sofort herzlich aufgenommen wird und sich zunächst einmal erholen darf. Sie geben ihr den Namen Marina. In der ersten Zeit spricht sie noch nicht, isst aber liebend gerne Fischgerichte. Die Brüder geben sich jede erdenkliche Mühe um ihr das Ankommen im neuen Leben zu erleichtern. So nehmen sie Marina mit zum Spielplatz und machen leider direkt eine schlimme Erfahrung. „Als ich mit ihr auf dem Spielplatz war, sagte ein Vater zu mir: „Zu lang im Ofen deine Freundin. […] Das hat Marina verstanden. Sie biss dem Mann in den Oberschenkel. Da mussten wir schnell abhauen.“ Eines Tages beginnt Marina mit dem Sprechen und berichtet von ihren Eltern, einem Königspaar, dass tief im Meer lebt. Plötzlich verändern sich die Illustrationen: sie zeigen sich rahmenlos und viel farbiger, als bisher. Marina blüht auf und erzählt alles von ihrem Zuhause, ihrem tatsächlichen Leben unter Wasser. Aber ist Marina wirklich ein Meer-Mädchen? Der Bruder des Ich-Erzählers hat da so seine Zweifel... Die vordere Umschlagseite zeigt eine große Welle, die auf der hinteren Umschlagseite bereits abgeebbt ist. Am Ende bleibt Marina zurück, das Mädchen, dessen Existenz Rätsel aufgibt. Ein Bilderbuch, das seine LeserInnen zu anschließenden Gesprächen einlädt. Sind es die Themen Flucht und Fremdenfeindlichkeit, die den roten Faden mitbestimmen? Oder ist es doch das Phantastische, was das Buch ausmacht? Am Ende ist es immer gut, wenn über Bücher gesprochen wird. Allerdings braucht es in diesem Kontext eine elterliche Begleitung und ein angeleitetes Gespräch.

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Marina

von Nikolaus Heidelbach

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