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Überfluss und Freiheit Eine ökologische Geschichte der politischen Ideen

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37,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22/15,5/5,2 cm

Gewicht

744 g

Farbe

Mint / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Abondance et liberté. Une histoire environnementale des idées politiques

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397110-1

Beschreibung

Rezension

Pierre Charbonniers Arbeit ist ein Pionierwerk. […] Es ist unabdingbare Lektüre für alle, die unsere ökologische Krise besser verstehen wollen. ("Soziopolis")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22/15,5/5,2 cm

Gewicht

744 g

Farbe

Mint / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Abondance et liberté. Une histoire environnementale des idées politiques

Übersetzt von

Andrea Hemminger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397110-1

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Die Beziehung von Freiheit und Überfluss ist fatal, aber nicht notwendig

    Dass die (individuelle, aber auch die kollektive) Freiheit mit dem (zumeist materiellen) Überfluss in Beziehung gesetzt wird und diese Relation mit den Indizes des Fortschritts und der Vernunft versehen wird, ist nicht notwendig. Nicht nur Nietzsche wies auf die Gefahr, Verletzlichkeit und Verblödung hin, die ein in Freiheit versetzter Mensch ausgesetzt ist. Bataille zeigte wie Überfluss und Verschwendung jede stabile Subjektsetzung verhindert. Und letztlich kann bei Levinas, Derrida und Nancy erlernt werden, dass die Freiheit des Existierens sich weder ökonomisieren noch aus ihr ein Mehrwert herausschlagen lässt. Und doch, so zeigt es Pierre Charbonnier, wurde diese Beziehung zwischen Freiheit und Überfluss zu einem der größten Versprechen der Menschheit. Ganze Kontinente, Nationen, Völker und Generationen von Individuen folgten den Versprechen, die aus der Relation entsprangen. Der Autor zeichnet die Wirkungsweise dieser Beziehung, dessen Ideengeschichte, anhand von Lektüren u.a. bei Grotius, Locke, Smith, Fichte, Tocqueville, Saint-Simon, Marx, Polanyi und Marcuse nach. Dass diese Beziehung zwischen Freiheit und Überfluss nicht das hält, was sie verspricht, zeigt sich (nicht nur, aber) in fataler Weise in der ökonomischen Katastrophe des Klimawandels. Ein absolut lesenswertes Buch.

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