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  • Produktbild: Oma Erbse
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Oma Erbse

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

28,9/22,3/1 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27257-6

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

28,9/22,3/1 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27257-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    12.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein aufrichtiges Bilderbuch

    "Oma Erbse" ist eine Familiengeschichte, die mit viel Gefühl und etwas Witz vom Sterben erzählt. Micha Friemel gelingt eine einfühlsame Erzählung über den Tod. Die Erzählung über die Erfahrungen einer Familie erfolgt zeitdeckend in zeitlicher Reihenfolge und neutralem Erzählverhalten. Die starken Emotionen der Geschichte werden von Jacky Gleich einfühlsam illustriert. Die differenzierte Gestaltung der Gesichter stellt die Gefühle von Trauer und Leid, aber auch die Fröhlichkeit der Kinder treffend dar. Wenigen gedeckte Farben in Grün, Orange und Braun sensibilisieren die Lesenden zudem für die Erfahrung mit dem Sterben. Die Autorin erzählt, wie Leonor, die jüngste von drei Geschwistern, bemerkt, dass es ihrer Oma immer schlechter geht. Sie besucht ihre Oma im Krankenhaus. Es geht ihr gar nicht gut, sie ist schwach und Leonors Mutter ist sehr traurig, weil sie denkt, dass sie sterben wird. Die Oma möchte das Kind schützen und nicht über den Tod reden. Der Mutter fällt es hingegen schwer, ihre Trauer vor den Kindern zu verstecken. Sie fragt sich, wie sie ihnen das Thema näherbringen kann. Doch die Kinder finden ihre ganz eigene Antwort: Als sie auf dem Kompost spielen, entdecken sie, dass die Würmer Erde produzieren, aus der neue Pflanzen wachsen. Sie erkennen den wunderbaren Kreis des Lebens. Leonor spricht daraufhin beschwingt zu ihrer Oma, dass es gar nicht schlimm sei, wenn sie sterben würde, denn sie könnten ja aus ihr Erbsen machen. Dies erheitert die Oma sehr. Sie fantasiert, wie die Erbsen dann von einem Pferd gefressen werden könnten, sodass sie selbst zum Pferd werde, das um die Welt und bis zu den Sternen galoppiere. Diese Vorstellung tröstet sie beide und beruhigt nehmen sie Abschied voneinander. Ein aufrichtiges, mutiges, tröstliches und witziges Bilderbuch über das Abschiednehmen, den Tod und wie es danach weitergeht. Sie müssen auch den Tod verstehen lernen. Dieses Bilderbuch ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was gekonnte, stilsichere Illustration aus einem gelungenen Text machen kann. In diesem Fall ist es ein kleines Gesamtkunstwerk geworden.

  • Daggy

    5/5

    09.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Omas Tod

    Leonor und Oma singen gerne Karaoke, doch jetzt liegt Oma krank im Bett. Aber sie behauptet sie sei „topfit“. Doch Mama weiß es besser und ist deshalb traurig. Aber Oma möchte nicht über den Tod sprechen „nicht vor dem Kind“ sagt sie. Auch beim Abendessen wird mit der Familie über das Thema gesprochen. Als Mama dann den Kompost umsetzt geht es um die Würmer, denen wenn sie geteilt werden, ein neuer Popo wächst und das Teil mit dem Popo bekommt einen zweiten. Ob das so stimmt, wird zwar nicht geklärt, aber dass man mit dem Kompost Gemüse düngt und daraus u.a. Erbsen, die Leonor liebt, wachsen. So erzählt Leonor der Oma, dass sie, wenn sie stirbt auch auf den Kompost kommt und dass Erbsen aus ihr werden. Oma findet die Idee „Nicht schlecht“ und spinnt weiter, dass sie, wenn ein Pferd das Gemüse isst, sie zum Pferd würde. „So ein Pferd wäre ich gern.“ Und sie galoppiert „zu den Sternen.“ Leonor liegt mit der schon sehr durchscheinenden Oma im Bett und Oma sagt „Ich liebe dich.“ zu ihr. Auf dem letzten Bild sehen wir Leonor im Garten Erbsen essen. Wie im Buch gesagt wird, sind die Kinder noch zu klein, aber leider passiert es, dass auch kleine Enkelkinder sich von ihrer Oma verabschieden müssen. Da sind solche Bilderbücher, das Thema durchaus mit ein wenig Humor angehen genau richtig. Hier wird anhand des Kompostes erklärt, dass nichts verloren geht.

  • Bewertung

    4/5

    21.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wertvolles Buch

    Dieses Buch ist Teil meiner Masterarbeit zum Thema Sterben und Trauer im Bilderbuch. Es legt den Fokus nicht explizit darauf, das Todeskonzept und -verständnis des Kindes zu erweitern hinsichtlich der Nonfunktionalität: Der Tod bedeutet völligen Stillstand der Körperfunktionen. Irreversibilität: Der Tod ist nicht mehr rückgängig zu machen. Universalität: Alle Lebewesen müssen einmal sterben. Kausalität: Die Ursachen des Todes sind biologisch. Vielmehr geht es um den realistischen Umgang und der Betroffenheit Mutter mit der Situation und dem Leben, das weitergeht, während die Oma im Sterben liegt. Das Leben ist schrill und schräg, auch Währenddessen. Elenor lernt in diesem Buch jedoch die wichtigste Funktion von Trauer und den Umgang mit Trauer: die Erinnerung an an die Verstorbene. Sie entwickelt einen (kindgerechten) Weg, um sich an ihre Oma zu erinnern, an sie denken, traurig zu sein und dann zuversichtlich zu sein. Die Zeichnungen sind künstlerisch besonders. Die Schönheit dessen liegt im Auge des Betrachters. Im vorangegangenen Kommentar heißt es "völlig unpassend". Unpassend wofür? Kein problembezogenes Bilderbuch sollte ohne Reflexion einer erwachsenen Person gelesen werden. Im blossen Durchblättern entgeht einem sicherlich die Intention des Buches.

  • Nicole Lehmann

    4/5

    23.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tod gehört dazu

    Das Buch hat einen unglaublichen Wiedererkennungswert. Das Cover ist im gleichen Stil wie das Buch "Lulu in der Mitte" gezeichnet. In diesem Bilderbuch ist Oma krank. Sie verschwindet immer mehr. Mama ist traurig und die Kinder diskutieren, was nun mit Oma geschieht. Leonor ist ein typisches Kind. Sie lebt in ihrer Fantasie, ist mal Löwe, mal Piratin. Sie mag ihre Oma sehr und nimmt ihre Krankheit einfach als Tatsache hin. Sie fantasiert, was wohl aus Oma nach ihrem Tod wird. Erbsen, ein Pferd oder doch nur Erde? Ich mag dieses Buch sehr. Es zeigt auf, dass Kinder den Tod oft einfacher annehmen als die Erwachsenen. Klar, sie sind auch traurig, jedoch ist dies einfach eine Tatsache und gehört zum Leben dazu. Was ich schade fand, war, dass die Eltern und auch Oma die Kinder zuerst als zu klein für das Thema Tod erachten. Gerade in einer solchen Situation muss man darüber sprechen. Das Bilderbuch zeigt aber auf, dass es nach dem Tod weitergeht. Es animiert die Familien darüber zu philosophieren, was wohl nach dem Tod geschieht und auch, als was man vielleicht wiedergeboren werden möchte.

  • Yves

    1/5

    09.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut unpassend

    Ich finde es gut und wichtig wenn Kinder an das Thema Tod herangeführt werden. Bei diesem Buch sehe ich jedoch nicht ein, weshalb es diese positive Resonanz erfährt. Der Zeichnungsstil erinnert an eine sog. „Creepypasta“ und ist extrem verstörend. Hätte ich das selbst als Kind lesen müssen, würde ich heute wohl noch Angstzustände haben. Das Thema Tod wird zwar behandelt, meiner Meinung nach jedoch nicht aufgearbeitet. Der Wert des Inhalts ist etwa so gut, wie dem Kind zu sagen die Oma sei in den Ferien. Wenn man den Kindern das Thema wirklich näher bringen will, muss man akzeptieren, dass ein Kind Trauer fühlen und ausdrücken kann/sollte. Die Sicht der Kinder wird, wie auch im Zeichenstil erkennbar, komplett ignoriert. Auch die Verfasser der Rezensionen scheinen die Geschichte mit der Sicht eines erwachsenen zu betrachten und die Gefühle der Kinder zu leugnen.

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