Violet und Bones Band 1 - Der lebende Tote von Seven Gates
Ein starkes Duo erobert die Mädchenkrimifans — Mutiges Mädchen ermittelt in mysteriösen Mordfall – Spannender Kinderkrimi ab 11 Jahren
England im 19. Jahrhundert: Keine leichte Zeit, wenn man als Mädchen ernst genommen werden möchte. Auch für Violet, die clevere Tochter eines Totengräbers ist das alles andere als einfach. Sie will nämlich nicht nur das Bestattungsunternehmen übernehmen, sondern auch einen mysteriösen Fall aufklären. Denn eines Tages taucht Oliver auf. Der Junge lag gerade noch mausetot auf dem Leichentisch ihres Vaters und irrt nun ohne Erinnerung zwischen den Gräbern auf dem Friedhof umher. Zusammen mit ihrem treuen Begleiter, dem Windhund Bones, begeben sich Violet und Oliver auf Spurensuche. Sollte er etwa ermordet werden? Und gibt es einen Zusammenhang zu den rätselhaften Todesfällen in letzter Zeit?
Das Trio beginnt zu ermitteln und stößt auf ein mörderisches Geheimnis…
- Geister, Gräber und ganz viel Gruselspaß - Eine aufregende Detektivgeschichte über ein cleveres Mädchen und ihren tierischen Helfer
- Für Fans von Elona und Sherlock Holmes! Spannender Krimi-Spaß im viktorianischen Zeitalter
- Bestärkt Mädchen darin, selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen
- Klimafreundlich und regional: Dieses Kinderbuch wurde in Deutschland gedruckt
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Ahrensburg
5/5
04.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannender Kinderkrimi und mitreißender Auftakt
Dieses Buch hat mich auf Anhieb neugierig gemacht. Das liegt vor allem an dem Cover, das mich sofort angesprochen hat. Als begeisterte Leserin von Kinderkrimis wollte ich das Buch natürlich auch lesen, denn der Klappentext verspricht einen spannenden und außergewöhnlichen Kinderkrimi - genau mein Ding.
Die Bestattertochter Violet hat es in diesen Buch mit einem ganz besonderen Fall zu tun, denn ein Totgeglaubter erwacht zum Leben und ihr Vater wird verhaftet. Natürlich versucht sie alles um die Unschuld ihres Vater zu beweisen. Mit an ihrer Seite ist der wundervoller Hund Bones, wie auch der zum Leben erweckte.
Bei diesem Buch haben mir neben den Charakteren, vor allem das Setting sehr gut gefallen. Leicht düster und unheimlich, stellt sich schon nach wenigen Seiten eine ganz besondere Leseatmosphäre ein, der dem Buch einen ganz eigenen Charakter gibt. Die nostalgische und düstere Stimmung wird auch perfekt auf dem Cover eingefangen. Die Handlung selbst fand ich sehr spannend und lesenswert. Ein mitreißender Kinderkrimi, der sich auch gut von Erwachsenen lesen lässt.
Wer Fan von Sherlock und Enola Holmes ist, sollte sich auch unbedingt diese Buchreihe genauer ansehen. Es lohnt sich!
Bewertung
aus St.Koloman
5/5
14.09.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Toll!!
Riesen Empfehlung für diesen spannenden Kinderkrimi (ab 11 J.)! Sophie Cleverly gelingt es, den ersten, wohlig-gruseligen Fall der Bestatterstochter Violet mit viel Humor und Herz zu erzählen, Birgit Erdmann hat das Buch stark übersetzt: unbedingt lesen!
Nicole
aus Nürnberg
5/5
28.08.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Geniales Setting
Meine Meinung zum Kinderbuch:
Violet und Bones
Der lebende Tote von Seven Gates
Aufmerksamkeit:
Dieses Buch entdeckte ich beim durchstöbern von Amazon und bei einer andere Bloggerin, die dieses Buch auch einst vorstellte, und irgendwie war meine Neugier geweckt. Ich hab aber gar nicht so viele Erwartungen gehabt, weil es mein erstes Buch vom Verlag war, was mich bewusst erreichte und ich noch nicht so recht wusste, wie ich denen ihre Arbeit zu schätzen weiß, doch mein Gefühl trügte mich nicht. Sondern es überraschte mich. Und warum das so war, nun das versuche ich euch in den nächsten Zeilen näher zu bringen.
Inhalt in meinen Worten:
Violet ist in einer Leichenhalle auf der Welt gekommen, ihr Vater ist nämlich Bestatter und somit hat sie schon sehr früh mit dem Tod und mit allem drum herum zu tun. Doch eines Tages, da geschehen sehr merkwürdige Dinge. Nämlich ein totgeglaubter erwacht zum Leben, ihr Vater wird verhaftet, und eine Frau die am Friedhof herumlungert macht Violet Angst. Doch sie ist nicht allein. Der Totgeglaubte hilft ihr zu Ermitteln und der Hund von Violet hat manchmal den besten Riecher. Was letztlich die Lösung des Problems ist und ob Violet es schafft ihr Vater zu retten. Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch aufschlagt.
Lesen lohnt aber!
Wie mir das Gelesene gefallen hat:
1) Mich hat das Buch zur rechten Zeit überrascht, als ich gerade zwei mittlere Flops hatte, hat mich dieses Buch einfach mal gefesselt. Und nicht nur das, es hat mich begeistert.
2) Mich hat das Buch fasziniert, weil es an einer völlig anderen Kulisse spielt, als ich es sonst gewohnt bin. Nämlich zum Teil auf dem Friedhof. Es ist eine gewagte Szenenumsetzung aber gerade genial genug um mich zu begeistern, ja mich sogar ein wenig in das Setting verlieben zu lassen.
3) Violet wächst zu einer Zeit auf, als es noch keinen Strom und Internet und virtuelle Welten gab, wie es sie heute gibt, und genau das wird so wunderschön eingefangen, das ich mich einfach zusätzlich in die Kulisse verliebte.
4) Die Kulisse, ja schon erwähnt, aber trotzdem sie ist echt genial, und das krasse ist, es spielt zu einer Zeit als Frauen noch nicht so offen herum laufen durften und einfach mal ihre Frau stehen musste, nein die Herren hatten das Sagen, doch nicht mit Violet, sie setzt sich dafür ein, ein Unrecht gut zu machen.
5) Violet ist nicht auf den Mund gefallen, aber auch nicht zu frech. Sie ist ein Mädchen, das man lieb gewinnen kann und das schon ab den ersten Zeilen.
Das sind mal grob die Gründe warum ich das Buch gut finde, doch nun mal der Reihe nach.
Das Buch hat mich wie schon erwähnt wirklich positiv überraschen können, und dabei mich in eine Welt entführt, wo selten Kinder und Jugendbücher spielen, nämlich in die Leichenhalle und dazu noch auf Gräbern, wo Dinge passieren, nämlich zumindest ein Junge kann sich befreien aus dem Grab. Auch wenn das dezent gruselig ist, ist es so toll umgesetzt das es nicht gruselig ist. Auch das Setting drumherum ist realistisch und die Welt ist noch viel größer von Violet, als im Buch erzählt wird, es gibt keine Grenzen, im Buch, es gibt die Handlung aber drumherum ist noch genügend Spielraum um einige weitere Geschichten um Violet zu schreiben. Dann fand ich den Hund total klasse in der Geschichte, der immer half, und irgendwie zu perfekt war, er wusste immer wo es hin geht, und was zu tun ist, das war selbst Violet irgendwann sehr suspekt, aber das tolle ist, das ich glaube, im zweiten Teil ist da noch genug Spielraum um zu entdecken, warum das so ist. Dann die seltene Gabe von Violet, sie kann Verstorbene spüren, das wird im ersten Teil aber eher nur angespitzt aber noch nicht weitergehend ausgeführt und das macht wiederum neugierig wie es weiter geht mit Violet.
Dann fand ich es stark, wie sie ihrem Vater Paroli bietet, sich nicht einfach so abspeisen lässt und sich auch mal gegen Regeln wehrt und das tut was richtig ist. Selbst wenn es ist, dem Polizisten klar zu machen, sie sind auf dem Löffelweg - ja bewusst Löffelweg, weil es ja um Tote geht und die geben meist den Löffel ab -.
Die Sprache:
Das Buch ist in der ICHForm erzählt, was ich spannend finde, da ich wirklich durch Violets Augen durch die Welt streife und mich mit ihr zusammen gruseln, ärgern, freuen und auch mal hinfallen kann. Aber mit ihr auch einfach die Bandbreite an allen anderen Dingen erleben darf, auch die neue Freundschaft die sie gründen darf.
Spannung:
Ich empfand die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite extrem hoch und einfach sehr liebevoll in das Detail gesetzt, und obwohl alle wichtigen Figuren schon dabei sind, von Anfang an, war nie klar, wer jetzt wirklich der Täter sein wird, gut irgendwann war es für mich als Vielleserin klar, aber nicht bis Violet wirklich den Täter fassen konnte und wie es dazu kam. Einfach fantastisch.
Charakter:
Ich mag die Charakter total gerne. Violet ist ein freches kleines Mädchen, das absolut nicht auf den Mund gefallen ist, aufklären möchte und dabei auch gefährliche Wege einschlägt, sie weiß aber zum Teil wo ihre Grenzen liegen und gibt nicht klein bei wenn Erwachsene ihre Macht spielen lassen. Sie steht auf für Ungerechtigkeiten, bedenkt aber auch in vielen Zeilen, was geschah, warum es geschah, wie es geschah und was sie tun kann. Das ist mutig. Und das in einer Zeit, wo Mädchen nichts zu sagen haben.
Kindgerecht:
Auch wenn hier ein Kriminalfall gelöst wird, ist es doch sehr auf Kinderaugenhöhe, weswegen ich mir vorstelle das ich sogar als 11 jährige das Buch geliebt hätte. Zudem fand ich es toll, das der Hund so eine spezielle Rolle im Buch einnimmt.
Empfehlung:
Ich gestehe, ich bin von diesem Buch fasziniert, und bin überrascht, das es noch nicht so bekannt ist, denn es lohnt sich wirklich die Geschichte zu lesen und sie ist einfach mal anders. Nicht dem Mainstream gleich, sondern in der Tat besonders.
Deswegen klare Leseempfehlung und ich bin froh das Band 2 schon bald erscheinen wird.
Bewertung:
Ich kann nicht anders, ich gebe dem Buch einfach fünf Sterne, am liebsten zehn, da es mich erstens wirklich faszinieren konnte, zweitens das Setting toll ist, drittens es einfach mal frisch, frech und frei ist. Deswegen fünf Sterne.
CorniHolmes
5/5
13.04.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wundervoller Auftakt, der große Lust auf mehr macht!
4,5 Sterne
Als ich das erste Mal von dem Auftakt der Violet-und-Bones-Reihe hörte, wusste ich sofort, dass ich ihn lesen muss. Spannender Krimi- und Gruselspaß im viktorianischer Zeitalter, Geister, Gräber, eine aufgeweckte junge Detektivin mit tierischem Begleiter? Das ist einfach genau mein Ding! Da mir überdies meine beiden bisherigen Werke von Sophie Cleverly total gut gefallen haben, zögerte ich wirklich keine Sekunde lang und ließ das Buch bei mir einziehen.
Die 13-jährige Violet Veil hat es nicht leicht. Anders als ihr sechsjähriger Bruder Thomas darf sie keine Schule besuchen, muss immer brav zu Hause bleiben und wird als Mädchen einfach nicht ernst genommen. Wie gerne würde sie eines Tages das Bestattungsunternehmen ihres Vaters übernehmen, aber natürlich ziemt sich auch das nicht für ein junges Mädchen. Doch dann taucht plötzlich der Junge Oliver in ihrem Leben auf und Violet kann endlich allen zeigen, was in ihr steckt. Oliver, den zunächst alle für tot gehalten haben, der aber quicklebendig ist, hat keinerlei Erinnerung daran, was mit ihm geschehen ist. Sollte er ermordet werden? Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zu den mysteriösen Todesfällen in der letzten Zeit? Für Violet steht sofort fest, dass sie dem Rätsel auf den Grund gehen muss. Gemeinsam mit Oliver und ihrem treuen Windhund Bones begibt sie sich auf eine spannende Spurensuche...
Von Sophie Cleverly hatte ich vor ein paar Jahren die ersten beiden Bände ihrer „Die Geheimnisse von Rookwood“ - Serie gelesen, aber da die Reihe leider nicht weiter ins Deutsche übertragen wurde, habe ich sie nicht mehr weiterverfolgt. Mal schauen, vielleicht lege ich mir die englischsprachigen Ausgaben irgendwann noch zu.
Bei „Violet und Bones“ hoffe ich nun sehr, dass es anders sein und die komplette Reihe übersetzt werden wird. Der erste Band hat mir einfach so viel Freude bereitet – für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich auch die weiteren Bände unbedingt lesen möchte.
Mich hat die Handlung von der ersten Seite an packen und begeistern können. Von der Kulisse war ich sofort ganz angetan – der Friedhof, neben dem unsere 13-jährige Hauptprotagonistin Violet mit ihrer Familie wohnt, verleiht dem Buch so etwas herrlich Geheimnisvolles und Unheimliches, sodass eine wundervolle Atmosphäre geschaffen wird. Sehr cool fand ich auch diesen leicht mystischen Touch, der dank der besonderen, übernatürlichen Gabe von Violet zustande kommt. Da der Klappentext allerdings nichts darüber preisgibt, werde ich auch hier nicht weiter darauf eingehen. Ich möchte schließlich nicht zu viel verraten.
Violet, aus deren Sicht alles in der Ich-Perspektive geschildert wird, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie war so eine Romanheldin, wie ich sie besonders gerne mag: Liebenswert, unerschrocken, pfiffig und gewitzt. Mich persönlich hat Violet ein wenig an Enola Holmes aus der „Enola Holmes“ - Serie von Nancy Springer erinnert. Wie diese, so ist auch Violet äußerst gewieft drauf, besitzt beeindruckend viel Mut, Entschlossenheit und Selbstbewusstsein und hält überhaupt nichts von dem damaligen Frauenbild. Ich habe Violet sehr für ihre große Willensstärke bewundert und fand es großartig zu sehen, dass sie sich nicht einfach so in die für sie vorgeschriebene Rolle drängen lässt und für ihre Träume und Ziele kämpft. Mit ihr hat die Autorin eine starke weibliche Hauptfigur erschaffen, mit der wir hoffentlich noch viele weitere tolle Abenteuer erleben werden.
Mit den Nebencharakteren hat mich Sophie Cleverly ebenfalls überzeugen können. Sie wurden allesamt glaubhaft ausgearbeitet und besitzen ihre Eigenschaften und Besonderheiten. Da hätten wir beispielsweise den Jungen Oliver, der auf eine ziemlich ungewöhnliche Weise in das Leben unserer Buchheldin stolpern wird und den ich ebenfalls sofort in mein Herz geschlossen habe. Dann wäre da natürlich noch Bones, ein bemerkenswert cleverer Windhund und Violets treuer tierischer Begleiter. Violet, Oliver und Bones haben mir eindeutig am besten gefallen. Ich habe die Drei nur zu gerne auf ihrer Suche nach dem Mörder begleitet und ganz gebannt und fasziniert verfolgt, was sie alles versuchen werden, um die Unschuld von Violets Vater zu beweisen.
Mich haben die Ermittlungsarbeiten unseres Trios durchweg mitreißen können, allerdings blieben das eifrige Miträsteln und der Aha-Moment am Schluss leider für mich aus. Wir bekommen es nur mit sehr wenigen Verdächtigen zu tun und werden kaum auf falsche Fährten gelockt. Für mich war daher schnell klar, wer der Täter ist, sodass die Auflösung keine große Überraschung für mich war. Tatsächlich hat mich das aber überhaupt nicht gestört. Die Ermittlungen unseres Detektivteams sind trotz der Vorhersehbarkeit überaus fesselnd und spannend. Die Drei haben auf ihrer Suche nach Antworten so einige Herausforderungen und Hürden zu meistern und da sie eine Menge aufregende Dinge dabei erleben, ist man dennoch die ganze Zeit über ordentlich am Mitfiebern. Bei mir zumindest war es so.
Dass ich nicht durchweg im Dunklen getappt bin, fand ich also nicht schlimm – was mir aber dafür nicht ganz so zugesagt hat, ist der Schreibstil. Er ist zwar locker-leicht und humorvoll und hat sich sehr angenehm für mich lesen lassen, aber mir persönlich war die Sprache etwas zu modern. Da das Buch im 19. Jahrhundert spielt, hätte ich eine etwas gehobenere und altmodischere Erzählweise irgendwie passender und besser gefunden. So wie es beispielsweise in der Enola-Holmes-Serie der Fall ist. Der Sprachstil liest sich zwar dann natürlich anspruchsvoller, aber er würde das viktorianische Flair des Settings sehr schön unterstreichen und der Geschichte noch mehr Authentizität verleihen. Dies wäre aber auch mein einziger negativer Kritikpunkt an das Buch.
Mir hat Sophie Cleverly mit dem Start ihrer Violet-und-Bones-Reihe zauberhafte Lesestunden bescheren können. Die Geschichte enthält einfach die perfekte Mischung aus Krimi, Humor, Mystery und Grusel und kann mit so einigen wertvollen Botschaften aufwarten. Zudem wird die Thematik Tod und Sterben sehr einfühlsam behandelt, sodass die Stimmung niemals zu düster oder beklemmend wird. Ganz im Gegenteil sogar, ich habe die Story insgesamt als richtig unterhaltsam empfunden. Ich musste des öfteren sehr schmunzeln – über die Erwähnung einer bestimmten Schule zum Beispiel. Wer die „Die Geheimnisse von Rookwood“ - Serie von Sophie Cleverly kennt, wird dieser nette kleine Gag garantiert ebenfalls sofort auffallen.
Fazit: Spannend, witzig und charmant. Ein toller Reihenauftakt, der große Lust auf mehr macht!
Sophie Cleverly hat mit „Violet und Bones – Der lebende Tote von Seven Gates“ einen gelungenen historischen Jugendkrimi ab 11 Jahren aufs Papier gebracht, den ich jedem Detektivfan, egal ob Jung oder Alt, nur empfehlen kann.
Eine toughe junge Buchheldin, die sich nicht unterkriegen lässt, ein mitreißender Fall, eine wunderbare schaurige Atmosphäre, ein Hauch von Übersinnlichem, ein viktorianisches Setting – all das und noch erwartet euch hier. Mir hat es jede Menge Spaß gemacht, Violet, Oliver und Bones auf ihrem ersten Abenteuer zu begleiten und ich freue mich schon sehr auf ihr nächstes. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!
melange
aus Bonn
5/5
10.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Frauenpower
Zum Inhalt:
Violet ist ein Teenager im viktorianischen London. Ihr Vater – ein örtlicher Bestatter – wird verhaftet und angeklagt, vier Männer erschlagen zu haben. Dafür droht ihm die Todesstrafe. Da die Polizei glücklich scheint einen Verdächtigen zu haben und nicht mehr in andere Richtungen ermittelt, nimmt Violet das Heft in die Hand, den wahren Täter zu finden. An ihrer Seite sind ihr Hund Bones und Oliver, ein Straßenjunge, der dem Mörder entkommen ist.
Mein Eindruck:
Violet ist ein Charakter, der bestimmt von der Zielgruppe (Jugendliche ab 11 Jahren) geliebt wird: Taff, gewitzt und zupackend. Sie behauptet sich in einer Umgebung, die ihr nichts zutraut und schafft das Unmögliche. Die Geschichte dazu ist wunderbar: Gruselig, aber nicht wirklich blutrünstig – also auch für junge Gemüter gut zu verkraften, ohne sie zu traumatisieren. Der Schreibstil ist leicht gehalten, aber nicht trivial, dadurch gut lesbar ohne zu langweilen. Ein wunderschönes Setting: Friedhof in London, dazu Kutschen und andere altmodische Fortbewegungsmittel, Hausmädchen und Clubs; - sehr passend für ein Lese-Erlebnis, das einen in andere Zeiten und Umgebungen katapultiert und damit die Fantasie anregt.
Mein Fazit:
Perfekte Start-Lektüre für junge Leser/innen
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