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Die Katzen von Shinjuku Ein poetischer Roman über zwei Außenseiter und die Liebe zu Katzen — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Abbildungen

Bedruckte Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,4 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Altweiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Shinjuku no neko

Übersetzt von

Sabine Mangold

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6620-5

Beschreibung

Rezension

»In der Katzenliteratur, die oberflächlich betrachtet zart, liebevoll und leicht melancholisch ist, verbirgt sich oftmals harsche Gesellschaftskritik«
Barbara Geschwinde, WDR5 SCALA

»Erinnert oft an seinen weltberühmten Landsmann Haruki Murakami«
Marcus Golling, SÜDWEST PRESSE

»In einer skurril-poetischen Mischung erzählt Durian Sukegawa, wie die Außenseiter Yama und Yume-chan umeinander herumschleichen.«
Katharina Wantoch, PSYCHOLOGIE BRINGT DICH WEITER

»Sukegawa schreibt ausgesprochen lesbar, abwechslungsreich ist der Roman konstruiert«
Alexander Kluy, BUCHKULTUR

»Eine fernöstliche Liebesgeschichte voller Poesie und Melancholie.«
Roswitha Fitzinger, OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

»Mit ›Die Katzen von Shinjuku‹ hat Autor Durian Sukegawa einen melancholischen, poetischen Roman geschrieben, der vom Leben zweier Außenseiter inmitten der pulsierenden japanischen Hauptstadt erzählt.«
GOSLARSCHE ZEITUNG

»Der neueste Roman von Sukegawa Durian lässt nicht nur die Herzen von Katzenliebhabern höherschlagen, sondern erzählt auch eine einfühlsame Geschichte über Freundschaft.«
Manuel Piwko, JAPANDIGEST

»Durian Sukegawa malt realistische Charaktere mit echten Problemen, die einen mitfühlen und hoffen lassen. Das Ende ist überraschend und bittersüß wie das Leben selbst.«
Nagisa Tsubaragi, SUMIKAI.COM

»Welch eine bezaubernde Geschichte – nicht allein für Katzenfreunde! Liebenswürdig, schräg, einfühlsam und melancholisch. Wie das Leben, wenn man es genau betrachtet.«
Ulla Schmitz, STADTMAGAZIN WILDESHAUSEN

»Sehr stark und super authentisch.«
Linda Auhage, HERTZ 87.9 – CAMPUSRADIO FÜR BIELEFELD

»Ein wunderbar poetischer Roman.«
Helmut Schneider, VORMAGAZIN

»Eine große Empfehlung für alle Bestände und ein Muss für die Japan-Freunde ist.«
Helmut Krebs, BUCHPROFILE MEDIENPROFILE

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Abbildungen

Bedruckte Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,4 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Altweiß / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Shinjuku no neko

Übersetzt von

Sabine Mangold

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6620-5

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    28.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach Toll

    Hab das Buch in Mängelexemplaren in meinem Thalia gefunden und mir nicht viel dabei gedacht aber dieses Buch ist so toll geschrieben! Hab am Ende geweint und das hatte ich noch nie bei einem Buch. Große Empfehlung

  • Lexa

    aus Ulm

    4/5

    26.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Samtpfotenwette

    Zwei Außenseiter die sich in einer Bar das erste Mal begegnen. Sie als Kellnerin – er als Gast. Neben anderen skurrilen Gästen kommen auch hier vierbeinige Besucher vorbei. Straßenkatzen die immer wieder am Fenster der Kneipe erscheinen und weswegen die Gäste schon angefangen haben Wetten abzuschließen welche wohl als nächstes auftaucht. Die Katzen bringen die zwei Außenseiter näher und bringen beide dazu noch einmal ganz neu über das Leben nachzudenken. Ein sehr poetisches Buch, was vor allem zwischen den Zeilen lebt. Die Katzen bringen ihren ganz eigenen Charme mit und ziehen mit der Kulisse den Leser vollends in Bann. Die Gestalten in der Kneipe sind ganz individuell gestaltet und lassen einen das ein oder andere Mal schmunzeln. Sie sind einzigartig und definitiv etwas Besonderes. Die Beziehung die sich zwischen den beiden Protagonisten entspinnt ist eine ganz zarte, ja fast schon zerbrechliche. Und man stellt sich oft die Frage ob sie wohl eine Zukunft hat. Durch die verschiedenen Samtpfoten die allesamt einen Namen haben kommen sich die beiden näher und auch die anderen Botschaften die die Geschichte mit sich bringt sind bewegend und gehen definitiv unter die Haut. Man fängt selbst an über das Leben und seine Gegebenheiten nachzudenken und taucht in Gedankenwelten ab. Was immer vorherrschend ist, ist die Katzenliebe die einem aus dem Buch entgegensprüht. Sie mögen an manchen Stellen nur nebensächlich erscheinen, sind sie doch elementar für den Verlauf der Geschichte. Das Setting dazu hat ein wenig etwas Düsteres, Bedrückendes – aber auch Besonderes. Man denkt der Ausgang der Geschichte ist ganz klar, doch es kommt ganz anders als man denkt und lässt einen mit bedrückter Stimmung zurück. Ich gebe zu es war nicht das was ich mir erhofft habe, rückblickend hätte es für dieses Buch kein besseres Ende geben können. Die Liebe zu Katzen, das Wachsen zweier Menschen aufeinander zu und die Gedanken über das Leben und das Sein. Poetisch, nachdenklich und vielschichtig. 4 von 5 Sternen für die Katzen von Shinjuku.

  • Bewertung

    3/5

    15.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Scheitern und Auffangen

    „Da Farbschwäche bei uns Jungen so häufig vorkam, hielt ich diese Beeinträchtigung für harmlos. Und überhaupt konnte ich nicht begreifen, wieso ich von anderen wegen der Art, wie ich Farben wahrnahm, gehänselt wurde. Denn ich erfasste doch die Welt mit meinen beiden Augen.“ (S. 33) Mit „Kirschblüten & rote Bohnen“ konnte mich Durian Sukegawa bereits von sich überzeugen. Gefühlvoll, ungeschönt und mit eindrucksvollen Worten erzählte er die Geschichte dreier Menschen, die mich noch immer zum Nachdenken bringt. Umso gespannter war ich auf diesen Roman. Das Cover: Der dunkle Farbton der Katze und das helle Pastellrosa des Musters im Hintergrund harmonieren überraschend gut. Auch die zurückhaltende und beinahe wie ein Druck wirkende Darstellung der Katze gibt dem Cover mehr Raum zum Atmen und lässt es leicht und freundlich wirken. Die Handlung: Yama ist Mitte zwanzig und fühlt sich in seinem Beruf als Fernsehautor nicht genug verstanden und respektiert. Als er eines Tages in die Bar Karinka geht, trifft er auf die Kellnerin Yume, die sich ebenfalls von der Gesellschaft missverstanden und ausgeschlossen fühlt. Zudem tummeln sich Straßenkatzen rund um die Bar. Yama fühlt sich zu diesem Ort hingezogen und fängt schon bald an, seine Besuchenden, sowie Yume besser zu verstehen… Meine Meinung: Dieses Buch habe ich hauptsächlich in den öffentlichen Verkehrsmitteln gelesen. Es hat mir die Fahrten verkürzt und konnte mich gut unterhalten. Ich habe die Geschichte gerne lesen, auch wenn ich zugeben muss, dass der Roman bei mir kaum bleibenden Eindruck hinterließ. Die Geschichte hatte an so vielen Stellen Potenzial zur Vertiefung gehabt, die jedoch nicht genutzt wurde. Mir fehlte an in vielen Szenen das Gefühl, etwas, was mich stark zum Nachdenken brachte, wie es „Kirschblüten & rote Bohnen“ schaffte. Der Autor spricht hier durchaus ernste Themen an, denen jedoch nicht ausreichend Raum zur Behandlung gegeben wurde. Für mich insgesamt eine schöne Geschichte, die jedoch nur an der Oberfläche kratzt. Die Charaktere: Yume und Yama haben beide ihre Päckchen zu tragen und sorgen damit zum Ende hin auch für manche Überraschungen. Gleichzeitig fehlte mir jedoch die Nähe zu ihnen. Ich verfolgte ihren Alltag und trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass ich hinterher nicht viel über sie sagen könnte – was sehr schade ist, denn das Potenzial war da. Dafür haben die unterhaltsamen Nebencharaktere so manche Szenen aufgehellt. Besonders Madame Granatapfel konnte mich überzeugen. Fazit: Gut für zwischendurch und eine Geschichte zum Abschalten. Mit ein wenig mehr Tiefe und Gefühl hätte mir die Geschichte sicherlich noch mehr zusagen können. Hierbei vergebe ich 3/5 Sternen.

  • jam

    5/5

    07.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere Geschichte mit viel Nachklang

    „Ich saß eine ganze Weile stumm neben ihr, unfähig zu sprechen. Aber in meiner Brust tobte ein Aufruhr an Gefühlen wie eine zitternde Dose Buntstifte. Eine Glastür meines Herzens flog auf und heraus stürmten jede Menge Dinge, die ich nicht einordnen konnte.“ Seite 238 Wir befinden uns in Tokio am Ende der 80iger Jahre. Dort lernen wir Yama kennen, der so gerne in der Fernsehbranche Fuß fassen möchte, aber aufgrund einer körperlichen Besonderheit gestaltet sich das sehr schwierig. In einer trostlosen Phase stolpert er ins Kalinka, eine kleine Bar in Shinjuku. Dort lernt er nicht nur die Kellnerin Yume kennen, sondern einen Querschnitt an Charakteren, ein besonders Spiel… und vor allem die Katzen von Shinjuku… Yama hat mich sehr bewegt, er steht an einem Wendepunkt in seinem Leben, hat den richtigen Pfad noch nicht gefunden. Auf dem Weg dorthin lernen wir auch viel über Japans Kultur, über starken Alkoholkonsum und Chefs, die ihre Mitarbeiter schlagen. Das wirkte erst etwas befremdlich auf mich, war aber auch wahnsinnig faszinierend. Er versucht, Programme für die Masse zu machen und scheitert doch immer wieder, meist an sich selbst und dem, was er eigentlich tun will… An diesem Punkt begegnet er der eigenwilligen Yume, die so verschlossen und interessant wirkt, abweisend aber ganz besonders. Sie zeigt ihm nicht nur ihre Welt, sondern auch wie seine gelingen kann. Durian Sukegawas Geschichte über die Katzen von Shinjuku ist so vielschichtig, es fällt mir schwer, all das zu beschreiben, weil ich wohl vieles davon selber noch nicht ganz begriffen habe… Japans Kultur, die Fernsehbranche, körperliche Stigmata, faszinierende Persönlichkeiten. Und doch sind alle gleich, wollen geliebt werden und suchen Nähe. So wie die Katzen, die, wenn wir sie kennenlernen, viel über uns selber aussagen… Ich möchte nicht verschweigen, dass diese so poetische Geschichte gegen Ende eine wirklich dramatische Wendung nimmt, mit der ich nicht gerechnet habe und die mich stark berührt und bewegt hat. Mehr als einmal musste ich schlucken und das Buch kurz weglegen, mich sammeln und wieder eintauchen, in die dunklen Ecken der menschlichen Seele. Letzten Endes entließ mich Durian Sukegawa aber mit dem Gefühl, gerade etwas besonders gelesen und vor allem etwas Wichtiges gelernt zu haben, und einem Lächeln im Gesicht. Fazit: Eine besondere Geschichte über eine faszinierende Welt in einer spannenden Zeit, bewegend, berührend, mit viel Nachklang…

  • Lesezauber_Zeilenreise

    aus Eggenstein-Leopoldshafen

    5/5

    26.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier geht es um Katzen, um Liebe, Schicksale und verpasste Gelegenheiten – und um Hoppy und gegrillte Paprika

    Yama ist von der Bar Karinka und ihren Stammgästen fasziniert – vor allem natürlich von Yume, die dort am Grill arbeitet. Er kommt fast täglich, trinkt ein paar Krüge Hoppy, isst Teriyaki-Platten und gegrillte Paprika, spielt Miau-Jongg (eine Spiel, bei dem darauf gewettet wird, welche der Katzen von Shinjuku sich als erstes am Fenster der Bar zeigen wird) und fühlt sich zwischen all den Randgestalten immer wohler. Gehört er doch schließlich auch irgendwie dazu, mit seiner schlecht laufenden Karriere und einem Chef, der ihn sogar in der Öffentlichkeit maßregelt und schlägt. Er und Yume verlieben sich ineinander, doch die Situation ist kompliziert, wie sich nach und nach herausstellt. Ob es ein Happy End gibt? Lest einfach das Buch – es lohnt sich. Es gibt Bücher, die entfalten erst einige Zeit nach dem Lesen ihre Wirkung. Für mich gehört „Die Katzen von Shinjuku“ dazu. Es liest sich leicht und flüssig, da es nicht der typische japanische Schreibstil, sondern eher ein westlicher ist. Sukegawa´s Sprache ist einfach, aber direkt und auf den Punkt. Er schafft es, immer mehr Spannung aufzubauen im Sinne von: was passiert wohl als nächstes? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter Yume? Was hat es mit den Katzen auf sich? Das letzte Drittel des Buches ist dann auch sehr emotional und berührend und das einzige Bild, ganz hinten, nachdem die Geschichte schon vorbei ist, hat mich umgehauen. Da erst habe ich gemerkt, wie tief ich von dem Buch gefangen genommen war. Auch jetzt, Tage nach dem Lesen, spuken mir Yama, Yume, die vielen Katzen, Madame Granatapfel , Mister Mumm und auch das heißgeliebte Bier Hoppy sowie die Teriyaki-Platte und gegrillte Paprikas im Kopf herum. Eine nachwirkende Geschichte mit viel Gefühl und Tiefgang.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maja Z.

    Maja Z.

    Thalia Wien – Mitte / W3

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    4/5

    29.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wie Katzen das Leben zweier Menschen verändern können

    In der Geschichte geht es um zwei junge Menschen, die das Gefühl haben, keinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Sie fühlen sich wie Versager und werden ihren Rollen nicht gerecht. Ausgerechnet wegen einer Gruppe streunender Katzen finden diese Fremden zueinander und merken, dass sie nicht alleine sind. Sie helfen einander gegenseitig und lernen, wie sich die eigenen Probleme lösen lassen. Doch manche Päckchen aus der Vergangenheit sind schwerer zu beseitigen, als es den Anschein macht. Das Buch ist sehr ruhig, aber atmosphärisch. Es passiert eigentlich nicht viel. Der Fokus liegt wirklich auf den zwischenmenschlichen Dynamiken der Protagonisten. Mir hat besonders das Setting Shinjuku gefallen und die Bar, in der wir uns ein Großteil der Geschichte befinden. Gegen Ende hat die Story dann auch noch ein wenig an Fahrt aufgenommen und es wurde recht spannend. In Großem und Ganzen ist es eine gute und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.
  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Poesie zwischen Katzen und Großstadt

    In "Die Katzen von Shinjuku" begegnen sich zwei Außenseiter, die ihre Liebe zu Katzen verbindet. Von Schicksalsschlägen geprägt, suchen sie ihren eigenen Weg durchs Leben – und finden ihn in der Kraft der Poesie. Inspiriert werden sie dabei nicht nur von den streunenden Katzen ihres Viertels, sondern auch von einer besonderen Wette in einer kleinen Kneipe, dem „Miau-Jongg“. Die Sprache des Romans ist von einer leichten, poetischen Note durchzogen und lässt sich dennoch flüssig lesen, sodass man sich schnell in die melancholisch-schöne Stimmung der Geschichte hineinzieht. Ein stiller, zarter Roman über Freundschaft, Literatur und die Kraft kleiner Dinge – getragen von Katzen, Gedichten und dem Leben im Herzen Tokios.

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