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Warten auf ein Wunder

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13,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/4,4 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Waiting for the Miracle

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00640-1

Beschreibung

Rezension

Mitreißender Roman. ("Wochenanzeiger")
Endlich wieder ein Anna McPartlin! Lange habe ich darauf gewartet. Denn nicht nur ihren absoluten Bestseller «Die letzten Tage von Rabbit Hayes» habe ich geliebt, auch ihre anderen Bücher, allen voran «Irgendwo im Glück» steht ganz oben auf meiner Lieblingsbücherliste. ("renas-wortwelt.de")
Anna McPartlins neues Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt. ("nichtohnebuch.blogspot.com")
Anna McPartlin erzählt dramatisch, witzig, rührend und lebensnah wie keine Zweite. ("lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.com")
Wer Anna McPartlin kennt, weiß, dass ihre Bücher grandios sind. «Warten auf ein Wunder» passt wunderbar dazu. ("buchspinat.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/4,4 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Waiting for the Miracle

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00640-1

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Anika F./Nikas Lesewahnsinn

    aus Kronshagen

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Warten auf ein Wunder

    Wie ich meine Meinung zu diesem Buch in Worte fassen soll, weiß ich nicht. Anna McPartlin hat absolut wichtige Thema in diesem Buch verarbeitet und zwar eins der Gegenwart und eins der Vergangenheit. Bitte sei dir beim Lesen bewusst, dass dich das Thema bei einer lang ersehnten Schwangerschaft, Kinderwunsch, ungewollten Schwangerschaft usw triggern könnte. Die Autorin spricht sensible Themen an und zwar mit ganz viel Fingerspitzengefühl und Respekt. Das hat mich sehr begeistert und dem zolle ich große Anerkennung. Ein Strang der Familie spielt in Dublin 2010. Hier begegnen wir vier Frauen, die mit dem Thema Muttersein und Schwangerschaft ganz unterschiedliche Erlebnisse hatten. Die Vier besuchen eine Selbsthilfegruppe. Caroline vermutet alles verloren zu haben, alle Träume und alle Wünsche. Vor allem das Mutter werden. Natalie kann nicht verstehen, dass ihre Lebensgefährtin keine Kinder möchte. Janet, die von ihrem Mann betrogen wurde und Ronnie, die nicht über ihr Problem reden möchte. Ich fand es wundervoll, das jede Frau ihren Raum bekommt in eigenen Kapiteln. In den Überschriften ist immer der Hinweis, wenn man gerade begleitet. Der zweite Strang ist die Geschichte rund um Catherine aus Cork, die 1976 spielt. Sie wurde mit 16 ungewollt schwanger. Unverheiratet. Verachtet. Sie kommt in ein Heim, dass absolut gruselig ist. Catherine möchte ihr Kind retten und es behalten. Doch dies ist nicht möglich. Was ist sie bereit dafür zu tun? Beide Handlungsstränge haben mich stark mitgenommen. Ich bin der Autorin unfassbar dankbar für die Themen, die sie hier hat einfließen lassen. Es geht um Endometriose, IVF, Insemination, Fehlgeburten, Geburt, Kinderwunsch und den Leidensweg der Frauen. Ich war sprachlos, erschüttert und ergriffen. Jeder der bereits eine Fehlgeburt erlitten hat oder einen unerfüllten Kinderwunsch hat, wird dieses Buch sehr fühlen. Und so ging es mir. Ich konnte so nachempfinden, was diese Frauen fühlen. Nichtsdestotrotz finde ich es unsagbar wichtig und richtig, dass diese Themen in diesem Buch einen Raum finden. Denn oft bleiben sie hinter verschlossenen Türen. Dieses Buch erhält meinen größten Respekt und eine ehrfürchtige Anerkennung. Auch wenn ich das Buch des Öfteren weg gelegt habe, hat es mich tief berührt und mich nicht los gelassen.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    18.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schweres Thema verständnisvoll und einfühlsam erzählt

    Endlich wieder ein Anna McPartlin! Lange habe ich darauf gewartet. Denn nicht nur ihren absoluten Bestseller „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ habe ich geliebt, auch ihre anderen Bücher, allen voran „Irgendwo im Glück“ steht ganz oben auf meiner Lieblingsbücherliste. Nun also ein neuer Roman. Diesmal dreht sich alles um ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit sowie, als absoluter Gegenpol, ungewollte Schwangerschaft. Auf zwei Zeitebenen erzählt Anna McPartlin. Einmal von vier jungen Frauen im Heute, die sich Kinder wünschen, deren Wunsch aber aus unterschiedlichen Gründen unerfüllt bleibt. Caroline, Natalie, Janet und Veronica, genannt Ronnie, lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen, in der Frauen, denen Kinder bislang versagt blieben, zusammentreffen. Neben den körperlichen und seelischen Narben, die diese Sehnsucht hinterlässt, haben alle vier auch noch Probleme mit ihren Partnern, sei es, dass diese den Wunsch nicht teilen oder dass sich der Verdacht aufdrängt, betrogen zu werden. Der zweite Handlungsstrang beginnt im Jahr 1975. Nicht nur in Irland, dort aber vor allem, ist es damals ein absolutes Tabu, als unverheiratete Frau ein Kind zu bekommen. Doch genau das geschieht der blutjungen Catherine. Daraufhin wird sie von ihrer Familie in ein Mutter-Kind-Heim verbannt, in dem ihr Schreckliches angetan wird. Es ist bekannt, dass es diese furchtbaren Heim, geführt von Nonnen und betrieben vor allem mit Gewalt und Unterdrückung, wirklich gab. Wie Anna McPartlin die Zustände dort beschreibt, sorgt immer wieder für Gänsehaut und Schauer des Abscheus bei der Leserin. Was Catherine dort erlebt, wie sie um ihr Kind kämpfen will und wie es ihr später ergeht, das erzählt die Autorin einfühlsam, mit großer Empathie und großem Verständnis für ihre Figur. Demgegenüber wirken die Probleme der heutigen jungen Frauen fast etwas überzeichnet, etwas überdramatisiert – nicht von der Autorin, sondern von den Betroffenen. Dennoch ist auch das nachvollziehbar dargestellt, sind die Entwicklungen, die die Figuren im Laufe der Handlung durchleben, schlüssig. Natürlich ist das alles sehr anrührend, sehr berührend. Und natürlich ist vieles kitschig, voller Schmalz und ein wenig schnulzig. Aber trotzdem – oder deswegen – habe ich diese über 500 Seiten an einem Sonntag verschlungen, wollte wissen, wie es Catherine ergeht, wie Ronnie und Janet ihre Probleme lösen. Das ist spannend und herzerwärmend, einfach ein wunderbarer Schmöker. Anna McPartlin – Warten auf ein Wunder aus dem Englischen von Sabine Längsfeld rororo, April 2022 Taschenbuch, 542 Seiten, 13,00 €

  • Jasbuecherliebe

    aus Dortmund

    5/5

    17.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Man hat nur einen Wunsch...

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren, bereits als Teenager zog sie zu Ihrem Onkel und Ihrer Tante nach Karry, die sie als Pflegekind aufnahmen. Sie studierte Marketing, wo sie sich allerdings nicht drin wieder fand, weswegen wie irgendwann beschloss ihr Hobby das Schreiben zum Beruf zu machen. Sie zog später mit ihrem Mann Donal zurück nach Dublin, wo sie noch immer lebt. Ihr Debüt Roman "Weil du bei mir bist" landete international auf der Bestseller Liste, auch die folgenden Bücher erreichten unzählige Leser*innen. Sie gewann aber erst durch ihren Roman "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" einen großen Durchbruch, Anna McPartlin verarbeitet in dem Roman ihre eigene Vergangenheit und rührt somit tausende Leser*innen. Meinung: Ich habe bereits alle Bücher von Anna McPartlin gelesen, besonders "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" und "Für immer Rabbit Hayes" haben mich beeindruckt und rührten mich mehrfach zu Tränen. Als mich die Email vom Verlag erreichte, dass Anna McPartlin erneut ein Buch raus gebracht hat, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen werde. Anna McPartlin spricht in dem Buch sensible Themen an, wie unerfüllter Kinderwunsch, man kann dies bereits durch den Klappentext heraus lesen, aber wenn das Thema dich triggert, solltest du vielleicht besser nicht zu dem Buch greifen. Der Verlag hat der Umwelt zuliebe sich zu einer nachhaltigen Buchproduktion Verpflichtet, was ich sehr gut finde! Das Buch ist somit Klima neutral. Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut, das Buch hat eine tolle Struktur und ist durch das Papier ohne Plastiküberzug gut in der Hand zu halten beim lesen, trotz der gut fünfhundert Seiten habe ich beim lesen keine Leserille rein gemacht. Das ganze Buch ist weicher und nicht so starr, es erinnert an die Englischen Bücher, das gefällt mir viel besser. Das Cover ist wunderschön geworden, der Name der Autorin ist zwischen den Zeilen des Buchtitels und ist mit kleineren Fischen geziert. Die Fische finden sich auch in der Broschüre des Buches wieder, sowie zu jedem Beginn eines Kapitels. Wir lesen in dem Buch aus verschiedenen Zeit ebenen, wir lernen Catherine kennen, die Tochter des Schweinebauers in einer kleinen ländlichen Kleinstadt. Wir begleiten sie als Teenager wie sie sich hoffnungslos in den Sohn des Richters verliebt und Ihm jedes gesagte Wort glaubt, doch als es ernst wurde zeigte er seine wahre Seite, die sich nicht von seinem Vater unterscheiden lässt. Catherine erzählt uns Ihre anfänglich sehr tragische Geschichte, die ungefähr in den siebziger Jahren spielt, in der 1. Person Präteritum, weswegen Ihre Geschichte nicht nur sehr real und realistisch wirkt, sondern auch sehr gut zu verfolgen ist. Die Seiten ziehen nur so vorbei, was auch daran liegt, dass Ihre Geschichte sehr fesselnd und mitreißend ist, dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter oder aus geht. Zu Beginn des Kapitels steht Catherine's Name, wodurch wir sofort wissen, dass es in dem Kapitel um sie geht, außerdem gibt es bei Ihren Kapiteln immer eine passende Überschrift, zum Inhalt des Kapitels. Außerdem lernen wir in der Gegenwart, im Jahre 2010, verschiedene Frauen kennen, die eine Selbsthilfe Gruppe besuchen, die Geschichte von drei Frauen aus der Gruppe verfolgen wir jeweils in der 3. Person Präsenz, was auch hier die Geschichte gut lesen lässt und auch zum Ende hin mit der Geschichte von Catherine, die wir nebenher lesen, Sinn ergibt. Wir lernen so Caroline, Janet und Natalie aus Ihrer eigenen Sichtweise, auch hinter der Selbsthilfegruppe im Privatleben kennen und können so unter anderem Ihren schmerz besser nachvollziehen. Hauptsächlich ist unsere Protagonistin aber Caroline, da wir Sie am meisten begleiten, doch Ronnie spielt mit Ihrere verschwiegenen Art eine wichtige Rolle. Auch hier finden wir zu Beginn des Kapitels den Namen als Überschrift wieder, wodurch wir sofort nachvollziehen können um wen es sich jetzt in dem Kapitel handelt und somit nicht durch einander kommen. Ich wusste, dass es in dem Buch um Frauen geht die eine Selbsthilfegruppe besuchen, da Caroline zum Beispiel wohl niemals Mutter werden können würde. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass Anna McPartlin Themen wie unter anderem Gebärmuttersenkung, IVF, Endometriose, Molenschwangerschaft, Teratome, Fehlgeburten und Insemination anspricht, da die Themen immer weg geschoben werden, als dürfte man darüber nicht sprechen. Das hat mich wirklich total begeistert und mich gefreut, da man dies nie zu lesen bekommt. Da ich auch selber von Endometriose betroffen bin und die Krankheit noch sehr im dunklen liegt und viele noch immer nicht wissen, das dies der häufigste Grund für Kinderlose Frauen ist, die sich unbedingt ein Kind wünschen. Doch umso vorsichtiger muss man eben mit dem Buch sein, wenn man vielleicht eine Fehlgeburt hatte oder man einfach nicht schwanger werden kann, obwohl man sich nichts sehnlicher wünscht, denke ich, dass das Buch noch mal erneut in die Wunde drücken könnte und man dies mit Vorsicht genießen sollte. Das Buch ließ mich mehrmals sprachlos und erschüttert zurück, obwohl ich das Buch so liebe, musste ich es oft beiseite legen, da es mich an die vielen unglücklichen Frauen erinnert, die ich immer wieder begegne. Anna McPartlin hat es geschafft, wichtige ungesagte Themen auf zu greifen und uns Frauen gezeigt, dass man niemals alleine ist, das eine Selbsthilfe Gruppe nicht schlimmes ist und man in den gleichgesinnten auch Freunde finden kann. Außerdem spricht McPartlin die Machenschaften der Kirche in den 1920er bis vielleicht 1970er Jahren in Irland an, was mit den jungen Frauen und Mädchen gemacht wurde und was mit Ihnen und Ihren Babies passiert ist. Das Buch ist in dem Sinne nicht an den Haaren herbei gezogen, sondern hat einen roten Faden, den es wirklich so gab. Ich wurde von Anna McPartlin und Ihrem neuen Roman nicht ansatzweise enttäuscht, ich bin mehr als Beeidruckt, schockiert und auch traurig, weil das Buch jetzt zu Ende ist. Die hoffentlich weiteren Bücher werde ich von Ihr auf jeden Fall auch lesen, und kann dies mit einem guten Gewissen empfehlen.

  • AC´s bunte Bücherwelt

    aus Kassel

    5/5

    04.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach WOW!

    Meine Liebe für Anna McPartlin begann mit „Weil du mich liebst“. Seitdem sind ihre Bücher für mich ein absolutes Must-read. So ist es ihr auch hier wieder gelungen mich bereits nach kurzer Zeit in den Bann zu ziehen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Immer wieder wollte ich nur noch ein Kapitel lesen, ach, eins geht noch, nur noch dieses An aufhören war nicht zu denken. Die Protagonisten strahlen jeder für sich eine Besonderheit aus. Caroline, Natalie, Janet und Ronnie sind verbunden durch einen Wunsch und versuchen sich gegenseitig zu stärken. Ihr Zusammenhalt und ihre gegenseitige Unterstützung, wie sie sich immer wieder Mut zuzusprechen war schön zu erleben. WAHRE FREUNDSCHAFT! Catherines Geschichte zu verfolgen und ihr Leben zu begleiten hat mich vollkommen gefesselt. Enttäuscht von den Menschen, denen sie am meisten vertraut, muss sie Dinge durchleben, die man niemanden wünscht. Ich wäre so gern eine WAHRE FREUNDIN gewesen. Der Erzählwechsel aus den unterschiedlichen Zeitebenen hat mir sehr gut gefallen. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl in der Geschichte nicht mitzukommen. Ein sehr herzzerreißendes Buch, über Vertrauen, Familie, Freundschaft und Liebe. Wer dieses Buch nicht liest, verpasst so viel mehr als nur ein berührendes Leseerlebnis.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    25.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nur ein großer Wunsch

    Dublin 2010: Jede Woche treffen sich Caroline, Natalie und Janet in einer Selbsthilfegruppe für Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben. Sie haben (fast) keine Geheimnisse voreinander, teilen sie doch das gleiche Schicksal. Nur Ronnie, die Neue, schweigt sich aus. Irland 1976: Als Catherine mit 17 unverheiratet schwanger wird und ihr Freund sich nicht zu dem Kind bekennt, wird sie in ein katholisches Mutter-Kind-Heim abgeschoben. Als sie ihr Kind dann nicht zu Adoption freigeben will, löst sie einen Skandal aus. „Warten auf ein Wunder“ ist mir extrem nahe gegangen. Was die Frauen in der Hoffnung auf ein eigenes Kind alles auf sich nehmen, die unzähligen Behandlungen, Operationen und Schmerzen, den physischen und psychischen Druck, ist unvorstellbar. Leider bleiben ihre Beziehungen dabei oft auf der Strecke, weil der Wunsch nach dem Kind irgendwann größer ist als die Liebe zu ihrem Partner. „Acht Jahre, vier Operationen, sechs IVFs, ein toter Hund und ein Ehemann, der mich soeben verlassen hat, und sogar ich will noch mal von vorne anfangen.“ (S. 33) Trotzdem können sie den einen großen Wunsch einfach nicht loslassen – und obwohl ich ihre körperlichen Schmerzen beim Lesen selber spüren konnte, habe ich sie verstanden, mit ihnen gehofft und gebangt und auch geweint, wenn es wieder einen Rückschlag gab – vielleicht auch darum, weil ich selber keine Kinder bekommen kann. Während ich mit Caroline, Natalie, Janet und Ronnie eher mitgelitten habe, hat mich Cathrines Geschichte sehr wütend und traurig gemacht. Obwohl sie auf einem Bauernhof lebt, wurde sie nie aufgeklärt, wusste nicht, wie ein Baby entsteht. „Woher weißt du, dass du schwanger bist?“ „Weil meine Mami mich geschlagen hat.“ (S. 99) Was sie in dem Heim erlebt, lässt sich nur mit unmenschlich bezeichnen. Die schwangeren, oft minderjährigen Mädchen bekommen (angeblich zu ihrem Schutz) neue Namen und eine Arbeitsnummer, mit der sie gerufen werden – das hat bei mir sofort Assoziationen an die Verhältnisse in den KZ´s geweckt. Sie werden wie Dreck behandelt, müssen bis zum Umfallen arbeiten und bekommen meist erst dann medizinische Betreuung, wenn es schon zu spät ist. Nicht wenige Mädchen sterben bei der Geburt. Das ist aber egal, denn die Nonnen interessieren sich sowieso nur für die Babys, die sie für viel Geld an neue Eltern vermitteln. „Wir waren alle Gefangene in dem engen Netz aus einer engstirnigen Gesellschaft und Eltern, die uns jegliche Unterstützung verweigerten, einer Kirche, die uns als verdorbene, unzüchtige Sünderinnen hinstellte, und einem Geschäftsmodell, welches Kinder gegen Spenden an Adoptiveltern vermittelte, sowohl innerhalb Irlands als auch ins Ausland.“ (S. 223) Vor allem war es mit der Geburt für Cathrine noch nicht vorbei, ganz im Gegenteil, der von vornherein fast aussichts- und hoffnungslose Kampf um ihr Kind beginnt erst danach richtig … Anna McPartlins neues Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, hat mich sprachlos, wütend und traurig gemacht. Abwechselnd erzählt sie sehr einfühlsam Carolines, Natalies und Janets zum Teil verzweifelte Anstrengungen auf dem Weg zum eigenen Kind und lässt Ronnie immer ein bisschen mehr von sich preisgeben. Der Zusammenhalt und die beispiellose gegenseitige Unterstützung, das Mutmachen, aber auch die Versuche, sich von dem Kinderwunsch zu lösen haben mich sehr berührt. „Manchmal müssen wir uns auf das konzentrieren, was wir haben, anstatt auf das, was wir nicht haben.“ (S. 152) Parallel dazu wird Cathrines Geschichte weitererzählt, wie schwer es ihr fällt, nach der Geburt wieder Fuß zu fassen, sich ein neues Leben aufzubauen. Sie weiß nicht, ob sie je wieder Vertrauen zu einem Mann fassen und eine körperliche Beziehung zulassen kann, denn eigentlich haben die Nonnen sie gebrochen. „Warten auf ein Wunder“ ist ein ganz besonderes und sehr emotionales Lesehighlight für mich.

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