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Ein Sommer in Niendorf Roman | Ein schmaler Sommerroman - so schrecklich und so komisch wie kein anderer

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,7 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00292-3

Beschreibung

Rezension

Heinz Strunk hat eine spektakuläre Sündenparabel geschrieben. Und er zelebriert darin eine grosse Menschenfreundlichkeit ... Jetzt legt der Autor noch einmal nach. Er wächst über sich hinaus, bis er fast aussieht wie Thomas Mann und Strunks neues Buch «Ein Sommer in Niendorf» wie «Der Tod in Venedig». ("Neue Zürcher Zeitung")
Strunk lässt seine Figur auf Art des Hauses vor sich selbst kapitulieren. Das ist ebenso erschütternd wie komisch ... Selten hat er so pointiert erzählt. ("Hamburger Abendblatt")
"Tragödie einer Entwürdigung" hat Thomas Mann seinen "Tod in Venedig" genannt, als Schopenhauer- und Nietzsche-Kenner wohl wissend, dass tief drinnen im Menschen ein Drang nach Selbstaufgabe rumort und täglich in Schach gehalten werden will. In Strunks grandios düsterer, todesnaher Sommergeschichte findet diese Tragödie zwar ein anderes Ende, dennoch alles andere als ein glückliches. ("Welt am Sonntag")
Nur wenige Kolleg*innen vermögen an die schelmische Pointierheit eines Heinz Strunk heranzukommen. ("Neues Deutschland")
Eine grandiose Beschreibung einer inneren wie äußeren Tristesse ("Welt online")
Als präziser Beobachter und gnadenloser Beschreiber porträtiert Strunk den Absturz eines arroganten, selbstgefälligen Erfolgsmenschen, demaskiert seinen misogynen und misanthropen Helden in seiner Lächerlichkeit und ist doch voll milder Empathie. ("Welt am Sonntag")
Aber da ist immer auch, und das ist Strunks große Kunst, die Verbundenheit, die man spürt, zu den krachend Gescheiterten, den Jammerlappen und den Verlierertypen. Und der Humor, der die Tristesse mit Komik abfedert ("Cicero")
Ein Sommer in Niendorf beginnt ohne großen Aufschlag, eher mit einem kleinen Strudel. Doch der Sog wird stärker. Bald ist man von Strunks Figuren wieder genauso befremdlich angezogen wie diese untereinander. ("Der Standard")
Empathie oder gar Mitleid mit Roth, dem Helden, will beim Leser nicht so recht aufkommen .... Das spricht aber nicht unbedingt gegen diesen Roman, der eine ganz eigene, großartige Dynamik entwickelt und der von einem großen Sinn für das Groteske und Komische lebt. Am Ende hält Strunk eine wirklich überraschende - und sogar recht versöhnliche - Pointe bereit. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Strunk ist ein zugleich komischer und berührender Roman geglückt. ("Radio Bremen Zwei")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,7 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00292-3

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humor hat man, oder eben nicht

    Wurde mir als "Geheimtipp" empfohlen. Kannte Heinz Strunk vorher überhaupt nicht und war sehr gespannt ob die lobeshymnen gerechtfertigt sind. Jaa, sind sie! Wenn man nicht unbedingt zum lachen in den Keller geht, passiert es einem oft, dass man lauthals loslachen muss. Humor hat man, oder eben nicht.

  • Vanessa

    aus Gais

    5/5

    07.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tränen gelacht

    Vor Lachen kann ich mich kaum halten Ich bin noch nicht ganz durch, Roth scheint aber schon am Rande des Wahnsinns zu sein, fährt besoffen durch die Gegend und schmettert Hilfesuchende in gelben Warnwesten mit über 50km/h die Böschung herab. Unglaublich simpel geschrieben, vollkommen sarkastisch, zeitweise dunkel bis skurril. Das Buch ist das erste was ich von Heinz Strunk lese, eher per Zufall, da ich ihn eigentlich auf der Bühne oder im Fernsehen nicht so überzeugend finde. Schreiben kann er aber umso besser. Der Hammer

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    5/5

    29.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer in Niendorf

    Der Klappentext fasst das Buch gut zusammen. Mehr passiert nicht. Ich habe bis jetzt noch nichts von Heinz Strunk gelesen und von dem Hype nichts mitbekommen. Deshalb habe ich das Buch ohne viel Erwartung gelesen. Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Roth erzählt. Der Autor schreibt in knappen Sätzen, zum Teil stichpunktartig. Roth ist ein Mann mittefünfzig in einer Lebenskrise. Anfangs ist er der erfolgreiche Jurist, der sich über das provinziale von Niendorf stellt. Mit der Zeit gerät er immer mehr in eine Krise, die er mit Alkohol ertränkt und dadurch immer weiter in die Abwärtsspirale gerät. Zum Schluss fängt er sich und fängt ein neues Leben an. Dem Autor ist es gut gelungen, die Entwicklung von Roth darzustellen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vor allen der schnörkellose Schreibstil hat mir zugesagt.

  • Bewertung

    5/5

    26.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines Absturzes

    Strunk porträtiert in seinem Roman 'Ein Sommer in Niendorf' gewohnt pointiert den tragisch-komischen Absturz seines misanthropen Protagonisten namens Roth. Ein renommierter, arroganter und selbstgefälliger Jurist, der sich für 3 Monate an die Ostsee zurückzieht, um sich seinem 'Bestseller-Projekt' zu widmen, aber kläglich scheitert. Dieses Buch ist geprägt von Strunks bisweilen abstoßenden Elendsbeschreibungen und seiner detaillierten meisterlichen Figurenzeichnung. Aber er schafft es, dass man sich zwar abwendet von seinen gescheiterten Charakteren, aber dennoch eine gewisse Verbundenheit empfindet, vielleicht sogar so etwas wie Empathie. Ein Spagat zwischen Witz und Tragik

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    17.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    Ein ganzer Sommer ohne Verpflichtungen. Weder beruflich, noch privat. Nicht ein einziger Termin soll diese aussergewöhnliche Situation trüben. Das beschauliche Ostseebad Niendorf hat sich Dr. Roth dafür ausgesucht. In seinem unspektakulären Pensionszimmer will er seine Familienchronik aufs Papier bringen. Ohne Rücksicht auf etwaige familiäre Befindlichkeiten. Ungestört und mit Blick aufs Meer. Aber das hat sich der Herr Doktor einfacher vorgestellt. Das liegt einerseits an einer Blockade und andrerseits an Herrn Breda. Sein Wohnungsbetreuer, auch Strandkorbverleiher und Betreiber des ortsansässigen Spirituosenladens und seine Freundin Simone kümmern sich unaufgefordert aber regelmäßig um ihren Pensionsgast. Nicht selten beginnt ein Besäufnis sinn- und endet besinnungslos. Der zukünftige, eventuell Literaturnobelpreis gekrönte Roman will und will nicht aus der Feder fließen .

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    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    08.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Die perfekte Anti Urlaubslektüre

    Für mich war "Ein Sommer in Niendorf" der perfekte Anti-Urlaubsroman und ein gelungenes Portrait eines alten weißen Mannes in der Krise. Tatsächlich ein bisschen wie der Tod in Venedig, nur halt auf Strunk. Und ob man dessen Stil mag oder nicht, entscheidet eigentlich auch ob man das Buch lesen sollte, oder nicht. Das findet man schon beim Testlesen auf den ersten Seiten heraus.

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