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Produktbild: Romantik

Romantik Ein europäisches Ereignis

2

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.08.2021

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

7408 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783159619163

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.08.2021

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

7408 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783159619163

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Die Romantik war eine Epoche…

MaWiOr aus Halle am 22.10.2021

Bewertungsnummer: 2753182

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Romantik war eine Epoche der europäischen Literatur, Kunst und Musik. Sie begann gegen Ende des 18. Jahrhunderts und dauerte in der Literatur bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Ihre Kennzeichen waren eine Abkehr vom Rationalismus der Aufklärung und von jeglicher klassischer Form. Gleichzeitig fand ein Übergang von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft statt. Es bildete sich ein bürgerliches Selbstbewusstsein heraus. Der Literaturwissenschaftler Rüdiger Görner beleuchtet in seiner Publikation die Romantik als ein europäisches Ereignis mit ihren nationalen Variationen. In zehn umfangreichen Kapiteln zeigt er den Entwicklungsweg der Romantik auf – vom philosophisch-kritischen Startkapital (Kant) bis zur Spätromantik, mit der die Epoche ihren Abschluss fand. Bei seinen Betrachtungen geht Görner von der Literatur (Eichendorff, E.T.A. Hoffmann, Günderrode, Shelley u.a.) aus und zieht dann immer wieder Verbindungen zur Musik (Beethoven, Berlioz) und Malerei (Carus, Friedrich). Den religiösen oder mystischen Anklängen in der Romantik widmet sich der Autor ebenfalls. Auch das europäische Ballett wird in einem eigenen Kapitel behandelt. Nationale Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Kunstrichtungen werden aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. In dem Kapitel „Ausblicke“ zeigt der Autor schließlich, dass die Romantik bis in die Gegenwart Wurzeln geschlagen hat, Kaum eine andere Kunstepochen ist bis ins 21. Jahrhundert präsenter geblieben, wenngleich sie heute oft nur einseitig dargestellt und wahrgenommen wird. Eine sehr facettenreiche Darstellung.

Die Romantik war eine Epoche…

MaWiOr aus Halle am 22.10.2021
Bewertungsnummer: 2753182
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Romantik war eine Epoche der europäischen Literatur, Kunst und Musik. Sie begann gegen Ende des 18. Jahrhunderts und dauerte in der Literatur bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Ihre Kennzeichen waren eine Abkehr vom Rationalismus der Aufklärung und von jeglicher klassischer Form. Gleichzeitig fand ein Übergang von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft statt. Es bildete sich ein bürgerliches Selbstbewusstsein heraus. Der Literaturwissenschaftler Rüdiger Görner beleuchtet in seiner Publikation die Romantik als ein europäisches Ereignis mit ihren nationalen Variationen. In zehn umfangreichen Kapiteln zeigt er den Entwicklungsweg der Romantik auf – vom philosophisch-kritischen Startkapital (Kant) bis zur Spätromantik, mit der die Epoche ihren Abschluss fand. Bei seinen Betrachtungen geht Görner von der Literatur (Eichendorff, E.T.A. Hoffmann, Günderrode, Shelley u.a.) aus und zieht dann immer wieder Verbindungen zur Musik (Beethoven, Berlioz) und Malerei (Carus, Friedrich). Den religiösen oder mystischen Anklängen in der Romantik widmet sich der Autor ebenfalls. Auch das europäische Ballett wird in einem eigenen Kapitel behandelt. Nationale Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Kunstrichtungen werden aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. In dem Kapitel „Ausblicke“ zeigt der Autor schließlich, dass die Romantik bis in die Gegenwart Wurzeln geschlagen hat, Kaum eine andere Kunstepochen ist bis ins 21. Jahrhundert präsenter geblieben, wenngleich sie heute oft nur einseitig dargestellt und wahrgenommen wird. Eine sehr facettenreiche Darstellung.

brav und bieder Verglichen…

Juti aus HD am 01.11.2024

Bewertungsnummer: 2899455

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

brav und bieder Verglichen mit „Der gedichtete Himmel“ von Stefan Matuschek ist dieses Buch das deutlich schwächere. Auch der Untertitel und angedeutete Schwerpunkt „Ein europäisches Ereignis“ kann an diesem Urteil nichts ändern, weil der internationale Charakter der Romantik Schnee von gestern ist. Er schreibt selbst, dass die Erfindung der Klassik international keine Anhänger findet. Goethe und Schiller sind Romantiker. (27) Beide Autoren sind Literaturwissenschaftler und setzen ähnliche Schwerpunkte, doch neue Begriffe wie „Kippfigur“ bei Matuschek suchst du bei Görner vergebens. Schon die Einleitung des Buches, die ja eine Gesamtdarstellung sein soll, hat gewisse Mängel. Warum wird die ehrenwerte Caroline nicht beim Salon der Gebrüder Schlegel genannt? (13) Warum werden romantische Bewegungen überhaupt an nur einer Person festgemacht? (24) Sind Bamberg und Berlin wirklich Städte des Weingenusses? (14) Merken wir uns lieber Chateaubriand, der wie Humboldt Welterfassungsliteratur geschrieben hat. (18) Neu war mir, dass Lord Byrons Tochter Ada Lovelace „Poetin der Mathematik“ war. (26) Auch bei Ironie denkt er nicht nur an Heine sondern auch an Johann Peter Hebel und Jean Paul „Vorschule der Ästhetik“. (32) Ich will nicht verschweigen, dass der Autor sich gut in der Literatur, der Kunst und der Musik auskennt, allein das ist es auch. Gut gefällt mir der Gedanken, dass Erzählen im Erzählen einer Reflexion über das Erzählen gleichkommt. (103) Eben das Erkunden der Natur ist ein Hauptanliegen der Romantik. (105) Auch wusste ich nicht, dass der Ausruf „Noch ist Polen nicht verloren“ von Uhland stammt. (150f) Einmal verlässt er mit Ricarda Huch und der Hinwendung zur Zahl die künstlerische Ebene, wenngleich er mit Malfattis Null, die Nichts und Unendlichkeit zugleich ist, gleich wieder dort landet. (197) Über die Ruine in der Romantik (232) haben sich dagegen schon viele andere ausgelassen. Es sind immer wieder Kleinigkeiten, die für Überraschungen sorgen. So sorgte George Eliot mit ihrer Übersetzung der Jesus-Biografie des Hegel Schülers David Friedrich Strauß in England für Aufsehen (279). Ich will nicht kleinlich sein, habe ich doch neue Erkenntnisse gewonnen und der Autor kann nichts dafür, dass Musik nicht mein Spezialgebiet ist. Die dargestellten Mängel erlauben aber nicht mehr als 3 Sterne. Zitat: Heine über Tieck: In Dresden sah ich einen Hund. Der einst sehr scharf gebissen. Doch fallen ihm jetzt die Zähne aus. Er kann nur bellen und pissen. (50)

brav und bieder Verglichen…

Juti aus HD am 01.11.2024
Bewertungsnummer: 2899455
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

brav und bieder Verglichen mit „Der gedichtete Himmel“ von Stefan Matuschek ist dieses Buch das deutlich schwächere. Auch der Untertitel und angedeutete Schwerpunkt „Ein europäisches Ereignis“ kann an diesem Urteil nichts ändern, weil der internationale Charakter der Romantik Schnee von gestern ist. Er schreibt selbst, dass die Erfindung der Klassik international keine Anhänger findet. Goethe und Schiller sind Romantiker. (27) Beide Autoren sind Literaturwissenschaftler und setzen ähnliche Schwerpunkte, doch neue Begriffe wie „Kippfigur“ bei Matuschek suchst du bei Görner vergebens. Schon die Einleitung des Buches, die ja eine Gesamtdarstellung sein soll, hat gewisse Mängel. Warum wird die ehrenwerte Caroline nicht beim Salon der Gebrüder Schlegel genannt? (13) Warum werden romantische Bewegungen überhaupt an nur einer Person festgemacht? (24) Sind Bamberg und Berlin wirklich Städte des Weingenusses? (14) Merken wir uns lieber Chateaubriand, der wie Humboldt Welterfassungsliteratur geschrieben hat. (18) Neu war mir, dass Lord Byrons Tochter Ada Lovelace „Poetin der Mathematik“ war. (26) Auch bei Ironie denkt er nicht nur an Heine sondern auch an Johann Peter Hebel und Jean Paul „Vorschule der Ästhetik“. (32) Ich will nicht verschweigen, dass der Autor sich gut in der Literatur, der Kunst und der Musik auskennt, allein das ist es auch. Gut gefällt mir der Gedanken, dass Erzählen im Erzählen einer Reflexion über das Erzählen gleichkommt. (103) Eben das Erkunden der Natur ist ein Hauptanliegen der Romantik. (105) Auch wusste ich nicht, dass der Ausruf „Noch ist Polen nicht verloren“ von Uhland stammt. (150f) Einmal verlässt er mit Ricarda Huch und der Hinwendung zur Zahl die künstlerische Ebene, wenngleich er mit Malfattis Null, die Nichts und Unendlichkeit zugleich ist, gleich wieder dort landet. (197) Über die Ruine in der Romantik (232) haben sich dagegen schon viele andere ausgelassen. Es sind immer wieder Kleinigkeiten, die für Überraschungen sorgen. So sorgte George Eliot mit ihrer Übersetzung der Jesus-Biografie des Hegel Schülers David Friedrich Strauß in England für Aufsehen (279). Ich will nicht kleinlich sein, habe ich doch neue Erkenntnisse gewonnen und der Autor kann nichts dafür, dass Musik nicht mein Spezialgebiet ist. Die dargestellten Mängel erlauben aber nicht mehr als 3 Sterne. Zitat: Heine über Tieck: In Dresden sah ich einen Hund. Der einst sehr scharf gebissen. Doch fallen ihm jetzt die Zähne aus. Er kann nur bellen und pissen. (50)

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Romantik

von Rüdiger Görner

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