Produktbild: Lieben

Lieben

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.08.2021

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1695 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783751800525

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.08.2021

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1695 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783751800525

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  • Bewertung

    aus Rubigen

    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach gut!

    Ich habe mit diesem weiteren Buch von Tomas Espedal eine wunderbare Lektüre gefunden. Diese Geschichte um Melancholie, Lebensüberdruss und Freuden, hat mich berührt. Etwas dunkel zwischendurch, dann helle Lichter die aufblitzen; eine Geschichte so zu erzählen braucht vermutlich Mut und eine grosse Portion Selbstreflexion und Selbsterkenntnis.

  • yellowdog

    5/5

    17.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Prosa wie Poesie

    Der Roman ist überwiegend in der dritten Person erzählt, doch der Protagonist heißt Ich. Ab und zu fällt der Text auch ins Du. Es ist eine Methode, um eine gewisse Distanz aufrecht zu erhalten, gleichteitig wird es sehr intensiv. Streckenweis liest es sich auch wie ein Essay, aber es ist sehr literarisch, also eine Mischung, die beim Leser etwas aufbrechen kann. Dafür muss man sicher etwas konzentrieren, aber es lohnt sich. Es wird von alltäglichen Dingen erzählt, aber auch von Lieben und dem Verlust des Gefühls und sehr viel über den Tod. Dem Sterben drängt Ich hin, doch gleichzeitig liebt er das Leben und alles was damit zusammenhängt. Der Norweger Tomas Espedal ist ein interessanter Schriftsteller. Die Übersetzung von Lieben erfolgte durch Hinrich Schmidt-Henkel.

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Mann, der zu sterben beschließt....

    Ein Mann, der zu sterben beschließt. Um im letzten Jahr umso intensiver zu leben. In der Gewissheit, daß jeder Augenblick ein letztes Mal beinhaltet. Philosophisch, grüblerisch, voller Poesie und große Literatur.

  • Nachgelesen

    aus Kassel

    2/5

    17.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bislang hatte ich keinen der…

    Bislang hatte ich keinen der 9 vorherigen Bändes von Tomas Espedal gelesen - das muss ich vorausschicken. Ich bin also, anders als Espedal-Kenner, nicht mit dieser Figur 'Ich' durch ihr Leben gegangen, sondern habe dies Buch kürzlich geschenkt bekommen. Des viel versprechenden Titels wegen? Da dem Bändchen nirgendwo zu entnehmen ist, dass die anderen neun vorausgesetzt werden, und da auch der Text das weder erfordert noch nahelegt, habe ich unvoreingenommen begonnen zu lesen. Mit diesem Fazit: Stilistisch interessant - okay. Dennoch hat das Buch mich zunehmend gelangweilt. Der Ich-Erzähler liebt vor allem, oder sogar nur, eine einzige Person: sich selbst. "Ich" ist nicht empathisch (etwa Aka gegenüber), geschweige denn solidarisch mit ihr oder gar verantwortlich gegenüber dem Kind, das sie von ihm erwartet... Er ist aber auch keine interessante Negativfigur, er wirkt nicht einmal zerrissen, sondern von sich selbst sehr eingenommen und damit recht zufrieden. Der fast monumentale Titel 'Lieben' klingt vielversprechend - der Text rechtfertigt ihn meines Erachtens leider nicht. Wo liebt 'Ich' jemanden? Hat er Vali geliebt oder sie ihn? Es wird an keiner Stelle gefüllt. Und Aka? Möglicherweise liebt sie 'Ich', aber er?? Siehe oben. 'Ich' ist meines Erachtens keine tragische Gestalt, sondern eine traurige, weshalb man ihn durchaus bedauern mag. 'Ichs' zahlreiche und oft unvereinbare Aussagen über die Dinge der Welt, des Lebens und Sterbens wirken auf mich beliebig und somit - pardon - geschwätzig. Folglich möchte ich am Schluss gar nicht wissen, ob er von der Brücke springt oder nicht. Es ist beliebig.

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    4/5

    13.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Versuch den Tod zu lieben

    "Lieben / Elsken" ist Tomas Espedals letzter Band seiner zehnbändigen autobiografisch-fiktiven Erzählung. Vermutlich lassen sich viele Überlegungen darüber anstellen, welcher Erzählstrang mehr der "Wirklichkeit" oder der "Fiktion" zugeschlagen werden kann. Gerade bei Autoren und Autorinnen, die mit diesen zugeschriebenen Unterscheidungen spielen, mag das eine Herausforderung sein: insbesondere, wenn es um Motive des Liebens und des Sterbens geht. Heikel wird dieses literarische Spiel dann noch, sofern man weiß, dass Tomas Espedals Freund - soweit ich das den Medien entnehmen konnte - fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Aber diese Erzählung von Tomas Espedal lässt sich natürlich nicht auf das Spiel von Mimesis und Einbildungskraft reduzieren. In der Geschichte geht es um die Liebe, aber nicht allein um jene Liebe zwischen den Menschen, mit all den überschwänglichen Gefühlen, den Sehnsüchten und Versuchungen, der Treue und der Untreue. In den Turbulenzen der Liebe geht es Tomas Espedal vor allem um den Tod, zu dem alles führt, dem sich der Mensch nicht entziehen kann, zu dem der Mensch sich drängt. Doch trotz dem Naheverhältnis, das der Mensch zum Tod unterhält, fürchtet er ihn. Denn wenn es darum geht, den Tod zu lieben, so muss dieser Tod mir guttun. So heißt es auf den letzten Seiten: "Der Tod muss echt sein. Der Tod muss rein sein. Der Tod muss gut sein. Der Tod muss alles sein, was Ich nicht ist. [...]." Aber womöglich kann die Anziehung und die Liebe zum Tod nie so stark sein, um sich nicht vom ihm betrogen zu fühlen, vor allem wenn er diese Reinheit und Güte verweigert. Montaigne versuchte die Philosophie zu mobilisieren, um das Sterben zu erlernen. Tomas Espedal gab seinem Protagonisten ein Jahr Zeit, um daran zu scheitern.

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