Produktbild: Unbehagen

Unbehagen Theorie der überforderten Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.09.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

937 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406774546

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.09.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

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384 (Printausgabe)

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937 KB

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783406774546

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  • S.A.W

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind wir alle überfordert?

    Zentrales Theorem des Autors ist, dass unsere globale Gesellschaft aufgrund immer größerer Komplexität von einer Überforderung in die nächste taumelt und daher der soziale Konsens schwindet, was den nun zu tun sei, um die Zukunft zu bewältigen. Nassehi beginnt mit der Definition der Krise, die längst zu einem Dauerzustand geworden ist, weil wir von diversen Entwicklungen überrollt werden, ohne vorhersehen zu können, wie das alles endet und wo die richtigen Lösungen liegen. Der Autor hat Recht mit dieser Zustandsbeschreibung. Alles was uns heute als Lösung erscheint, ist nach 10 Jahren meist schon wieder obsolet, weil von der technologischen und sozialen Wirklichkeit überholt. Es ist daher eine Illusion in einen stabilen Ruhezustand zurückkehren zu wollen, denn dieser wird sich einfach nicht einstellen, so lehrt uns die historische Erfahrung. Alle populären Rezepte sind daher Irreführungen, die wenig zur Lösung beitragen. Andererseits macht der Autor Mut, denn die Menschheit hat bereits lange Erfahrung mit diesem Zustand der komplexen Unsicherheit, und konnte in der Vergangenheit alle Krisen bewältigen, sonst gäbe es uns heute gar nicht mehr. Die Ideologien und sozialen Konstrukte fungieren als Brücken, um soziale Gemeinschaften zusammenzuhalten und auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft einzuschwören. Solche Brücke sind a das Handeln, b das Miteinander und c die Nation. All dies ist zwar im Widerspruch zur Wirklichkeit, die eben komplex und heterogen ist. Indem man Handeln, Miteinander und Stärkung der Nation einfordert, werden Interessensgruppen, Parteien und Nationen aber auf gemeinsames Vorgehen eingeschworen. Das Buch ist ein hochintelligenter Diskurs über die derzeitigen Thesen der Soziologie. Diese helfen dabei, ideologische Scheinsicherheiten kritisch zu hinterfragen, was die Entwicklung vorantreibt und uns auf das kommende Neue vorbereitet. Andererseits sind diese Thesen aber so hochgestochen komplex, dass die meisten Laien wohl wenig damit anfangen können, weil der Diskurs der Wissenschaftler Nutzen und Anwendbarkeit soziologischen Denkens eher verschleiert als verdeutlicht. Insofern ist das komplexe Denken der Soziologie wohl Voraussetzung für die Analyse der Gesellschaft, gleichzeitig aber Teil des Problems, weil für die Wirksamkeit ihrer Erkenntnisse, sowohl Erdung als auch anschaulicher Nutzen verloren gehen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Problem Zukunft. Es kommt anders als man denkt“

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