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Unbehagen Theorie der überforderten Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/3,6 cm

Gewicht

610 g

Farbe

Lichtgrau / Khaki

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77453-9

Beschreibung

Rezension

Das Buch zur Stunde"

ZDF Blaues Sofa, Thorsten Jantschek (Deutschlandfunk Kultur)

Das ungemein spannende, sehr informative und mit vielen anschaulichen Beispielen aus unterschiedlichen Forschungsfeldern argumentierende Werk, ist trotz hoher Komplexität ein großer Lesegenuss.

Ein erfrischend realistisches Bild unserer deliberativen Möglichkeiten und Grenzen

Philosophie Magazin, Thorsten Jantschek

Es geht ihm in seinem Buch zur Theorie der überforderten Gesellschaft nicht um eine Bewertung der Krisenbewältigung, vielmehr dient sie als Beispiel, das gesellschaftliche Unbehagen als ambivalentes Grundmotiv moderner Lebensführung auszumachen.

Berliner Zeitung, Harry Nutt

Mit seinem Plädoyer für eine Konzentration auf konkrete Sachfragen markiert Nassehi ein Gebot der Stunde.

NZZ, Tilman Asmus Fischer

Eine soziologische Analyse, die der Frage nachgeht, an welchen sozialen Strukturen die Lösung gesamtgesellschaftlicher Krisen scheitert."

FAZ, Ramy Youssef

Überfordert fühlt sich die Gesellschaft tagtäglich, viele sehnen sich nach der großen Lösung aller Probleme. Der Soziologe zeigt, warum das aussichtslos ist und wir uns erwachsen weiter durchschlagen sollten. Wir haben keine Wahl, und das ist auch gut so."

ZEIT, Jens Bisky

Perspektivendifferenz statt normativer Sicherheit das ist das Kunsthandwerk, das über den Erfolg künftiger Koalitionen und die Zukunft unserer Gesellschaft im 21. Jahrhundert entscheiden wird und das kann man bei Armin Nassehi lernen.

taz, Peter Unfried

Der Sozialwissenschaftler Armin Nassehi zeigt in seinem neuen Buch, warum der Versuch einer politischen Bündelung aller Kräfte auf ein gemeinsames Ziel in komplexen Gegenwartsgesellschaften zwangsläufig scheitern muss.

3sat, Cécile Schortmann

Ein kluges Buch, dessen Erkenntnisse gerade angesichts einer möglichen neuen Corona-Welle im Winter und der drängenden Klimapolitik sehr wertvoll sind."

Deutschlandfunk Andruck, Ina Rottscheidt

Nassehis Analyse kann als fruchtbar für die Weiterentwicklung der modernen Demokratie angesehen werden.

buchessenz, Hans-Peter Schunk

Anregende, gut lesbare Theorie der überforderten Gesellschaft."

Saarbrücker Zeitung, Christoph Schreiner

Das ist die große Stärke dieses Autors: Er macht plausibel, wie die Gesellschaft neu verzahnt und Überforderung reduziert werden kann. Angesichts erhitzter Debatten über die großen Zukunftsfragen kühlt Armin Nassehi die Emotionen runter, ohne die Herausforderungen zu negieren."

Deutschlandfunk Kultur, Vera Linß

Warum stößt unserer Krisenmanagement zwangsläufig an Grenzen? Warum laufen moderne Gesellschaften Gefahr, zu scheitern, wenn sie versuchen, sich kollektiv zu verändern? Der Soziologe Armin Nassehi hat dafür eine spannende Erklärung, die trotzdem Mut macht."

Bayern 2 Diwan, Marie Schoess

Armin Nassehi ist einer der produktivsten und einflussreichsten Soziologen des Landes und mischt sich mit originellen, die Diskussion befeuernden Thesen immer wieder in aktuelle Debatten ein."

NDR Kultur, Ulrich Kühn

Der prominente Soziologe geht von der Frage aus: Warum sind wir trotz Wissen und Einsicht unfähig, mit akuten Krisen wie Corona oder der Klimaproblematik umzugehen?

SRF Literaturclub, Philipp Tingler

Nicht nur am Beispiel der Corona-Krise beschreibt der bekannte Soziologe Armin Nassehi, dass moderne Gesellschaften so komplex und fragil sind, dass der Wunsch nach einer politischen Bündelung aller Kräfte auf ein gemeinsames Ziel hin meist scheitern muss.
Hannoversche Allgemeine Zeitung

In seiner theoriegeleiteten Gesellschaftsanalyse untersucht der Autor die Gründe dieses Verharrens und Überfordertseins und legt dar, was wir aus unserem Umgang mit der Pandemie und der Klimakrise lernen können, um für künftige Krisensituationen besser gerüstet zu sein.

Bremen Zwei

Deutschlands wichtigster Gegenwartsanalytiker."

die tageszeitung

Gewitzt und wortgewandt wie kein Zweiter."

Der Freitag, Wolfgang Michal

Eine Theorie der überforderten Gesellschaft, die nun als Blaupause für den Umgang mit Krieg und der Angst vor dem Krieg gelesen werden kann.

Harry Nutt, Frankfurter Rundschau

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/3,6 cm

Gewicht

610 g

Farbe

Lichtgrau / Khaki

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77453-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • S.A.W

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sind wir alle überfordert?

    Zentrales Theorem des Autors ist, dass unsere globale Gesellschaft aufgrund immer größerer Komplexität von einer Überforderung in die nächste taumelt und daher der soziale Konsens schwindet, was den nun zu tun sei, um die Zukunft zu bewältigen. Nassehi beginnt mit der Definition der Krise, die längst zu einem Dauerzustand geworden ist, weil wir von diversen Entwicklungen überrollt werden, ohne vorhersehen zu können, wie das alles endet und wo die richtigen Lösungen liegen. Der Autor hat Recht mit dieser Zustandsbeschreibung. Alles was uns heute als Lösung erscheint, ist nach 10 Jahren meist schon wieder obsolet, weil von der technologischen und sozialen Wirklichkeit überholt. Es ist daher eine Illusion in einen stabilen Ruhezustand zurückkehren zu wollen, denn dieser wird sich einfach nicht einstellen, so lehrt uns die historische Erfahrung. Alle populären Rezepte sind daher Irreführungen, die wenig zur Lösung beitragen. Andererseits macht der Autor Mut, denn die Menschheit hat bereits lange Erfahrung mit diesem Zustand der komplexen Unsicherheit, und konnte in der Vergangenheit alle Krisen bewältigen, sonst gäbe es uns heute gar nicht mehr. Die Ideologien und sozialen Konstrukte fungieren als Brücken, um soziale Gemeinschaften zusammenzuhalten und auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft einzuschwören. Solche Brücke sind a das Handeln, b das Miteinander und c die Nation. All dies ist zwar im Widerspruch zur Wirklichkeit, die eben komplex und heterogen ist. Indem man Handeln, Miteinander und Stärkung der Nation einfordert, werden Interessensgruppen, Parteien und Nationen aber auf gemeinsames Vorgehen eingeschworen. Das Buch ist ein hochintelligenter Diskurs über die derzeitigen Thesen der Soziologie. Diese helfen dabei, ideologische Scheinsicherheiten kritisch zu hinterfragen, was die Entwicklung vorantreibt und uns auf das kommende Neue vorbereitet. Andererseits sind diese Thesen aber so hochgestochen komplex, dass die meisten Laien wohl wenig damit anfangen können, weil der Diskurs der Wissenschaftler Nutzen und Anwendbarkeit soziologischen Denkens eher verschleiert als verdeutlicht. Insofern ist das komplexe Denken der Soziologie wohl Voraussetzung für die Analyse der Gesellschaft, gleichzeitig aber Teil des Problems, weil für die Wirksamkeit ihrer Erkenntnisse, sowohl Erdung als auch anschaulicher Nutzen verloren gehen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Problem Zukunft. Es kommt anders als man denkt“

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