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Produktbild: Maschinenbewusstsein

Maschinenbewusstsein Die neue Stufe der KI - wie weit wollen wir gehen?

1

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

248 (Printausgabe)

Dateigröße

1252 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593448961

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

15.09.2021

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

248 (Printausgabe)

Dateigröße

1252 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593448961

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Maschinenbewusstsein und vor allem seine Grenzen

Bewertung aus Düren am 27.10.2021

Bewertungsnummer: 1595202

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein aufschlussreiches Buch, das vor allem zunächst Klarheit darüber verschafft, was Maschinen/Computer/Programme eben nicht können. „Bewusstsein“ im Sinne von menschlichem Bewusstsein erwartet Otte von Maschinen nicht und begründet einleuchtend und detailliert, warum. Eine solche Beziehung zur Welt, oder - nach Heidegger - ein solches „in der Welt sein“ ist einer Maschine nie gegeben. Das „Maschinenbewusstsein“, zu dem Maschinen (und eben nicht allein stehende Computer) kommen können, versteht Otte dagegen als ihre Fähigkeit, mit ihrer Umwelt zu interagieren. Diese beruht auf einer „echten“ - also „bewussten“ - Wahrnehmung der Umwelt und nicht über den Umweg über ein Modell, also eine Wahrnehmung, die eine direkte physikalische Beziehung zwischen Subjekt und Objekt darstellt und die Fähigkeit zur Folge hat, unbekannte Umgebungen im Sinne der gestellten Aufgaben zu interpretieren, woran beispielsweise „autonom“ fahrende Fahrzeuge bisher scheitern. So sehr solche Maschinen die Welt auch verändern können, zu einem „Willen“ kommen sie nicht. Manche Visionen der Science-Fiction-Literatur hält der Verfasser allerdings tatsächlich für im Bereich des Möglichen, v.a. die Verknüpfung von biologischem Material mit technischem Gerät. Er warnt davor, da wir nicht genügend wissen, was in lebenden Zellen vorgeht, und vor allem warnt er vor einem „Transhumanismus“, also einer direkten Verbindung von Mensch und Maschine. Er hält offenbar das Weiterleben eines menschlichen Gehirns in einer Art Maschine für im Bereich des Möglichen. Mehr als die Erfahrung eines totalen Locked-in-Syndroms erwartet er aber nicht als Ergebnis. Um verständlich zu bleiben hält sich der Verfasser mit detaillierteren technischen Darstellungen der nächsten technologischen Schritte und der konkreten technischen Verfahren, die bereits existieren, zurück, was etwas schade ist, wenn man mit Hilfe des Buches die Größe der Chancen und Gefahren gerne einschätzen würde. Zu ergänzen ist vielleicht die Frage, inwieweit die Beziehung des Menschen zu Computern und Smartphones „Transhumanismus“ zu nennen, mittlerweile schon mehr als eine Metapher ist.

Maschinenbewusstsein und vor allem seine Grenzen

Bewertung aus Düren am 27.10.2021
Bewertungsnummer: 1595202
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein aufschlussreiches Buch, das vor allem zunächst Klarheit darüber verschafft, was Maschinen/Computer/Programme eben nicht können. „Bewusstsein“ im Sinne von menschlichem Bewusstsein erwartet Otte von Maschinen nicht und begründet einleuchtend und detailliert, warum. Eine solche Beziehung zur Welt, oder - nach Heidegger - ein solches „in der Welt sein“ ist einer Maschine nie gegeben. Das „Maschinenbewusstsein“, zu dem Maschinen (und eben nicht allein stehende Computer) kommen können, versteht Otte dagegen als ihre Fähigkeit, mit ihrer Umwelt zu interagieren. Diese beruht auf einer „echten“ - also „bewussten“ - Wahrnehmung der Umwelt und nicht über den Umweg über ein Modell, also eine Wahrnehmung, die eine direkte physikalische Beziehung zwischen Subjekt und Objekt darstellt und die Fähigkeit zur Folge hat, unbekannte Umgebungen im Sinne der gestellten Aufgaben zu interpretieren, woran beispielsweise „autonom“ fahrende Fahrzeuge bisher scheitern. So sehr solche Maschinen die Welt auch verändern können, zu einem „Willen“ kommen sie nicht. Manche Visionen der Science-Fiction-Literatur hält der Verfasser allerdings tatsächlich für im Bereich des Möglichen, v.a. die Verknüpfung von biologischem Material mit technischem Gerät. Er warnt davor, da wir nicht genügend wissen, was in lebenden Zellen vorgeht, und vor allem warnt er vor einem „Transhumanismus“, also einer direkten Verbindung von Mensch und Maschine. Er hält offenbar das Weiterleben eines menschlichen Gehirns in einer Art Maschine für im Bereich des Möglichen. Mehr als die Erfahrung eines totalen Locked-in-Syndroms erwartet er aber nicht als Ergebnis. Um verständlich zu bleiben hält sich der Verfasser mit detaillierteren technischen Darstellungen der nächsten technologischen Schritte und der konkreten technischen Verfahren, die bereits existieren, zurück, was etwas schade ist, wenn man mit Hilfe des Buches die Größe der Chancen und Gefahren gerne einschätzen würde. Zu ergänzen ist vielleicht die Frage, inwieweit die Beziehung des Menschen zu Computern und Smartphones „Transhumanismus“ zu nennen, mittlerweile schon mehr als eine Metapher ist.

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Maschinenbewusstsein

von Ralf Otte

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