Bernadette, genannt Barnie, ist eine ganz normale 13-Jährige mit einer beeindruckenden Radiergummisammlung, einer Vorliebe für Meerestiere und ein bisschen Herzweh, wenn sie an Sergej aus ihrer Klasse denkt. Das einzig Ungewöhnliche an ihr (zumindest aus Sicht der anderen): Barnie hat zwei Väter - Dad und Papa.
Das »Babyprojekt« in der Schule bringt Aufregung in Barnies beschauliches Leben: Jeweils zwei Schüler müssen gemeinsam eine Babypuppe rund um die Uhr betreuen, wie ein richtiges Kind. Als Sergej sich anbietet, der Vater von Barnies Puppe zu werden, könnte eigentlich alles perfekt sein. Eigentlich.
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Ein guter Blick in das Leben
Bewertung aus Bonn am 11.09.2023
Bewertungsnummer: 2020016
Bewertet: eBook (ePUB)
In diesem Buch für Kinder ab 12 Jahren geht es um Barnie, welche von zwei Vätern groß gezogen wird. Das Thema wird verpackt in eine Tagebuchgeschichte und einem Schulprojekt. Dies finde ich sehr gelungen. Man sieht dabei auch das egal in welcher Gamilienform man lebt überall Vorurteile herrschen können. Die Darstellung der Figuren finde ich gelungen. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und möchte es gerne weiterempfehlen. Es ist mir in der Bibliothek quasi über den Weg gelaufen. Das Buch umfasst 200 Seiten und bekommt von mir fünf Sterne und eine Leseempfehlung. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt.
Was wirklich wichtig im Leben ist
buecherschildkroete am 21.12.2021
Bewertungsnummer: 1627009
Bewertet: eBook (ePUB)
Es gibt kein Richtig und kein Falsch
Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Ich finde es total witzig und musste mir direkt anschauen, worum es in dem Buch geht. Das Blau gefällt mir richtig gut und die Knabberfische sind auf jeden Fall mal etwas anderes. Das Cover ist definitiv gelungen und passt sehr zu diesem Buch, ebenso der Titel.
Der Klappentext lässt mich erst einmal schmunzeln. Als ob eine 13-jährige zur heutigen Zeit noch ein normales Tagebuch schreiben möchte. Und dann kommt in der Schule auch noch das Babyprojekt und Sergej. Da kommt ja richtig was auf Barnie zu. Ich kann es kaum abwarten, wie sie die Aufgaben alle meistern wird.
Auf geht’s in Barnies Abenteuer.
Nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext haben mir auf Anhieb zugesagt und ich wollte dadurch sofort die Geschichte von Barnie lesen, was ich nicht eine Sekunde bereut habe.
Die Charaktere in diesem Buch sind wirklich sehr unterschiedlich. Ich finde sie sehr gut und sehr authentisch dargestellt, doch manchmal ist der erste Eindruck nicht der Richtige. Barnie und ihre Eltern finde ich so sympathisch. Sie haben mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Bei dem Buch „Bunte Fische überall“ handelt es sich um eine Neuauflage des Buches „Mein Leben und andere Katastrophen“
Meine Meinung
Was für ein tolles Buch. „Bunte Fische überall“ aus dem MIXTVISION Verlag ist ein wirklich sehr gelungenes Buch von Kathrin Schrocke. Der Schreibstil der Autorin ist sehr unterhaltsam und angenehm flüssig und locker leicht zu lesen. Dadurch bin ich nur so über sie Seiten geflogen. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich unbedingt wissen wollte, wie Barnie und ihre beiden Väter mit dem Baby und Barnies Alltag umgehen werden. Ebenso sehr wollte ich wissen, wie das Umfeld der Familie auf sie reagiert. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, authentisch, spannend und spritzig, aber auch ernst.
Das Buch ist als Tagebuch geschrieben.
Barnies Sprüche sind in der Regel direkt und wirklich witzig. Ich finde, dass sie immer wieder auf unschlagbare Antworten kommt, auf die ich im Leben nicht gekommen wäre, aber die das Leben in ihrer Familie umso harmonischer werden lassen.
Was macht mehr Spaß, als mit seinem amerikanischen Dad deutsche Redewendungen zu üben und ihm die Bedeutung zu erklären?
Zitat:
Dienstag, 14. Mai
„Was sagst Du, wenn Oma und Opa überraschend zu Besuch kommen?“
„Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“, sagte Dad.
Ich schüttete mir die restlichen Smarties in den Mund. „Nein. Ein Unglück kommt selten allein“, korrigierte ich ihn schmatzend.
Ich finde, dass Barnie‘s Tagebucheinträge sehr ehrlich sind. Sie sind unterhaltsam und stimmen einen manchmal auch nachdenklich.
Frau Zelenski, die Biolehrerin ist von der entspannteren Sorte. Trotz der Unruhe durch die Babys, zieht sie den Sexualkundeunterricht durch, was Barnies Papa nicht ganz so begeistert. Doch was sagt Dad dazu? Und wie geht die Familie mit dem neuen Familienzuwachs um?
Mein Fazit
Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und es sollte unbedingt in der 6. Klasse zur Pflichtlektüre werden. Es ist ein wunderschönes, tiefgründiges und doch sehr wichtiges Buch. Es zeigt genau auf, wie das wahre Leben ist und das alle Familienkonstellationen richtig sein sollten. Denn machen wir uns mal nichts vor. Wir Erwachsene sind es doch, die den Kindern vorleben, dass LGBTQ angeblich falsch ist. Denn ein Kleinkind weiß überhaupt nicht, welche Familienkonstellation „Richtig“ oder „Falsch“ ist.
Ich persönlich habe keine Regenbogenfamilie in meinem Umfeld, aber ich folge einigen auf Instagram und finde sie so normal wie meine Familie, was ich meinen Kindern auch sage.
Leider geht es nicht während des ganzen Buches unterhaltsam weiter, sondern es kommt, wie es auch im realen Leben passiert. Es gibt leider noch immer viele Menschen die mit dem modernen Lebensstil einiger Familien nicht zurechtkommen und so muss Barnie erneut feststellen, dass es immer wieder zu Beschimpfungen von Regenbogenfamilien kommt.
Es ist ein tolles Jugendbuch, dass nicht nur für Jugendliche geeignet ist, sondern auch für uns Erwachsene. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß beim Lesen und bin froh, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe.
„Bunte Fische überall“ erhält von mir 5+ von 5 Sterne.
Meinung aus der Buchhandlung
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Ein Hoch auf die Familie! (Egal, wie sie aussieht)
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Vierzehn Tage ein Plastikbaby betreuen? Und das dann auch noch mit dem Jungen, den man heimlich mag? Ersteres klingt wie der blanke Horror, Zweiteres macht Ersteres vielleicht erträglich. Zumindest in der Theorie.
Mit der Plastikpuppe und dem dazugehörigen "Vater" Sergej kommt noch mehr Schwung in das Leben der 13-jährigen Barnie als ohnehin schon. Sie lebt mit ihren zwei Vätern in Berlin und hat schon genug mit den beiden peinlichen Herren zu tun. Jetzt muss sie sich auch noch mit Verliebtheit, Krach mit der besten Freundin und der neuen Herausforderung Elternschaft herumschlagen!
Das alles ist witzig und schwungvoll verpackt, die Geschichte lässt sich flott lesen. Die Aufs und Abs in Barnies Beziehung zu ihren Vätern, ihrem Schwarm und den Klassenkameraden sind realistisch, aber nie zu ernst dargestellt. Besonders gefallen habt mir die Darstellung von Regenbogenfamilien bzw. verschiedensten Familienkonstellationen, die sich auch durch das Babyprojekt entwickeln, und wie verschiedene Figuren damit umgehen.
Alles in Allem eine "ganz normale" Teenie-Geschichte mit einem ungewöhnlichen und neuem Auslöser für Probleme: Einer Plastikpuppe namens Herbie.
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