1984 - Neunzehnhundertvierundachtzig

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Beschreibung

Ein Mann, eine Frau, die Partei, die Angst, der Hass; ständiger Mangel, ständiger Krieg, ständige Kontrolle, immer und überall. Verklemmte Sexualität wird gefördert, Prostitution geduldet, Liebe aber mit dem Tod bestraft. Die in Dummheit gehaltene Masse ist alles, der einzelne Mensch - nichts; weniger als nichts. Es wird viel geredet, doch kaum etwas gesagt, schon gar nicht die Wahrheit.
Eine solche Welt erscheint uns auf den ersten Blick fremd und unvorstellbar. Doch vielleicht sind auch wir nur noch einige Schritte davon entfernt, genauso zu enden wie Winston Smith im Jahr 1984, denn die heute vorhandenen Möglichkeiten der Überwachung übertreffen seit langem bereits all das, was sich George Orwell vorstellte, als er sein bekanntestes Werk vor mehr als siebzig Jahren schrieb. Allerdings wusste er damals etwas weitaus besser als wir heute: Der Mensch ist klein. Und sterblich. Und vor allem feige. Und der Geist nahezu beliebig formbar. Und es bedarf manchmal nur des am Anfang vielleicht sogar gut gemeinten Versuchs, die Welt zu retten; sie besser zu machen, aus welcher Überzeugung heraus auch immer, und schon nimmt das Unheil seinen Lauf, bis die einmal begonnene Unterdrückung aller abweichenden Meinungen zum alles und jeden beherrschenden Dauerzustand der Gesellschaft wird.
Wer sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen will, ob und inwieweit der Einzelne ein Recht darauf hat, unüberwacht und von staatlicher Einmischung frei zu bleiben, kommt an diesem Buch nach wie vor nicht vorbei, dessen immer noch grausam beklemmende Aktualität weniger in der Kraft einer längst von den Tatsachen überholten Prophezeiung liegt, sondern vielmehr in der schonungslosen und immer noch und immer wieder notwendigen Erzählung der alten Wahrheit, dass des Menschen schlimmster Wolf immer noch und immer wieder der Mensch war und ist und auch stets bleiben wird.
Wem gehören denn die paar Kubikzentimeter in deinem Schädel? Dir allein? Bist du sicher?
BIG BROTHER IS WATCHING YOU...

1903 als Eric Arthur Blair geboren im damals britischen Bengalen als Sohn eines Kolonialbeamten. Kindheit und Jugend in England. Eton-Schüler. Mit 19 Rückkehr nach Burma, dort Kolonialpolizist. Wegen gesundheitlicher Probleme und Differenzen mit den Vorgesetzten fünf Jahre später Rückkehr nach England. Reisen durch England und Frankreich als Hilfsarbeiter und Vagabund. Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg. Schwer verwundet. Im Zweiten Weltkrieg dann Arbeit für die BBC und als freier Schriftsteller. "1984", sein bekanntestes Werk, erschien 1949. Orwell starb kurz darauf, Anfang 1950, an den Folgen langjähriger Krankheit.

Details

Format

ePUB

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Ja

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Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.05.2021

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Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Epubli

Seitenzahl

429 (Printausgabe)

Dateigröße

986 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783754125403

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Sehr gutes Buch

Noel am 25.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

VerschwörungstheoretikerInnen werfen meiner Meinung nach ein negatives Bild auf dieses tolle Buch. - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

Sehr gutes Buch

Noel am 25.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

VerschwörungstheoretikerInnen werfen meiner Meinung nach ein negatives Bild auf dieses tolle Buch. - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

so aktuell wie eh und je!

Bewertung aus Mülheim am 22.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1984 ist ein Buch, das gefühlt schon jeder einmal gelesen hat oder wenn nicht, zumindest mal davon gehört hat. Die Dystopie, deren Erscheinung zwar soviele Jahrzehnte zurückliegt, aber dennoch eine so realistische und konkrete Gesellschaftskritik betreibt, als hätte man sie erst vor wenigen Tagen verfasst. Das Buch thematisiert den Alltag von Winston, der in einer Welt voller Überwachung und ohne Privatsphäre lebt, in der Geheimnisse den Tod bedeuten können und in der bedingungslose Loyalität gefordert wird. Winston hat für sich erkannt, dass diese Gesellschaft nicht richtig sein kann, er aber auch mit dem Tod konfrontiert wird, wenn er sich nicht fügt. Doch mit einer neuen Bekanntschaft verändert sich auch für ihn alles. Ich fand den Einstieg nicht leicht. Man muss sich in dieser neuen Welt zurechtfinden, in der so andere Regeln gelten und so anderer Sprachgebrauch herrscht. Man hat ein wenig Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie diese Welt tickt. Bei vielem musste ich oftmals ungläubig den Kopf schütteln, weil ich es einerseits schwer fand einzusehen, WIE es sein kann, dass die Menschen so blind und gefügig sind obwohl die Wahrheit so offensichtlich vor ihnen ist, aber andererseits wirklich soviele Teile aus der gegenwärtigen Gesellschaft wiedergefunden hab. Es ist erschreckend zu sehen, wie hochaktuell ein 70 Jahre altes Buch sein. Sei es Überwachung, Manipulation, Verfälschung, mangelnde Privatsphäre... in diesem Buch findet sich alles wieder, mit dem auch noch heute zu kämpfen ist. Und auch die Darstellung von Winston hat mir sehr gefallen. Es ist nicht wie in einer klassischen Dystopie, das wir den Hauptprotagonisten haben, der eine Revolution anzettelt und die komplette Gesellschaft verändert. Winston ist unscheinbar. Er merkt, dass es so wie es läuft, nicht richtig sein kann und er weiß, dass er früher oder später allein für seine Sichtweise mit dem Tod bestraft werden wird. Und bis es soweit kommt, versucht er sich zu fügen und unsichtbar zu bleiben. Insgesamt kann ich also sagen, dass es ein wirklich faszinierendes Buch ist, das man unbedingt gelesen haben sollte.

so aktuell wie eh und je!

Bewertung aus Mülheim am 22.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1984 ist ein Buch, das gefühlt schon jeder einmal gelesen hat oder wenn nicht, zumindest mal davon gehört hat. Die Dystopie, deren Erscheinung zwar soviele Jahrzehnte zurückliegt, aber dennoch eine so realistische und konkrete Gesellschaftskritik betreibt, als hätte man sie erst vor wenigen Tagen verfasst. Das Buch thematisiert den Alltag von Winston, der in einer Welt voller Überwachung und ohne Privatsphäre lebt, in der Geheimnisse den Tod bedeuten können und in der bedingungslose Loyalität gefordert wird. Winston hat für sich erkannt, dass diese Gesellschaft nicht richtig sein kann, er aber auch mit dem Tod konfrontiert wird, wenn er sich nicht fügt. Doch mit einer neuen Bekanntschaft verändert sich auch für ihn alles. Ich fand den Einstieg nicht leicht. Man muss sich in dieser neuen Welt zurechtfinden, in der so andere Regeln gelten und so anderer Sprachgebrauch herrscht. Man hat ein wenig Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie diese Welt tickt. Bei vielem musste ich oftmals ungläubig den Kopf schütteln, weil ich es einerseits schwer fand einzusehen, WIE es sein kann, dass die Menschen so blind und gefügig sind obwohl die Wahrheit so offensichtlich vor ihnen ist, aber andererseits wirklich soviele Teile aus der gegenwärtigen Gesellschaft wiedergefunden hab. Es ist erschreckend zu sehen, wie hochaktuell ein 70 Jahre altes Buch sein. Sei es Überwachung, Manipulation, Verfälschung, mangelnde Privatsphäre... in diesem Buch findet sich alles wieder, mit dem auch noch heute zu kämpfen ist. Und auch die Darstellung von Winston hat mir sehr gefallen. Es ist nicht wie in einer klassischen Dystopie, das wir den Hauptprotagonisten haben, der eine Revolution anzettelt und die komplette Gesellschaft verändert. Winston ist unscheinbar. Er merkt, dass es so wie es läuft, nicht richtig sein kann und er weiß, dass er früher oder später allein für seine Sichtweise mit dem Tod bestraft werden wird. Und bis es soweit kommt, versucht er sich zu fügen und unsichtbar zu bleiben. Insgesamt kann ich also sagen, dass es ein wirklich faszinierendes Buch ist, das man unbedingt gelesen haben sollte.

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Nina Oberngruber

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5/5

Spannend, beklemmend und aktuell wie eh und je!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Orwell hat diesen Roman Ende der 40er Jahre verfasst und dabei einen erschreckenden Blick in die Zukunft geworfen. Sein Hauptcharakter Winston lebt in einem totalitären System, in dem die über allem stehende, unfehlbare Partei alle Bereiche des Lebens kontrolliert und jeder Bürger nonstop überwacht wird. Beim bloßen Verdacht auf regimekritische Gedanken werden die Menschen inhaftiert und gefoltert. In erster Linie kontrolliert die Partei die Bevölkerung mithilfe manipulierter Berichterstattung. Auch das Archivmaterial wird laufend umgeschrieben, ein Lernen aus der Vergangenheit wird so unmöglich gemacht. Sprache wird auch im Allgemeinen ein Machtmittel der Partei, die darum bemüht ist, den Wortschatz so zu reformieren, dass letztendlich Wörter wie "Freiheit" und "Gleichheit" ihre politische Bedeutung verlieren. Gibt es keine Sprache, um Kritik in Worte zu fassen, wird demnach auch der kritische Gedanke verhindert. Man muss gar nicht an Diktaturen z.B. in Nordkorea denken, um Parallelen in unserer heutigen Zeit zu finden. Täglich werden wir von "alternativen Fakten" überschwemmt (die Ausgabe aus dem Ullstein Taschenbuch Verlag enthält ein sehr treffendes Nachwort zu dieser Thematik), die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Daher ist Orwells Roman nach wie vor aktuell. Dazu ist er einfach unglaublich spannend geschrieben und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre, die auf jeder Seite spürbar ist.
5/5

Spannend, beklemmend und aktuell wie eh und je!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Orwell hat diesen Roman Ende der 40er Jahre verfasst und dabei einen erschreckenden Blick in die Zukunft geworfen. Sein Hauptcharakter Winston lebt in einem totalitären System, in dem die über allem stehende, unfehlbare Partei alle Bereiche des Lebens kontrolliert und jeder Bürger nonstop überwacht wird. Beim bloßen Verdacht auf regimekritische Gedanken werden die Menschen inhaftiert und gefoltert. In erster Linie kontrolliert die Partei die Bevölkerung mithilfe manipulierter Berichterstattung. Auch das Archivmaterial wird laufend umgeschrieben, ein Lernen aus der Vergangenheit wird so unmöglich gemacht. Sprache wird auch im Allgemeinen ein Machtmittel der Partei, die darum bemüht ist, den Wortschatz so zu reformieren, dass letztendlich Wörter wie "Freiheit" und "Gleichheit" ihre politische Bedeutung verlieren. Gibt es keine Sprache, um Kritik in Worte zu fassen, wird demnach auch der kritische Gedanke verhindert. Man muss gar nicht an Diktaturen z.B. in Nordkorea denken, um Parallelen in unserer heutigen Zeit zu finden. Täglich werden wir von "alternativen Fakten" überschwemmt (die Ausgabe aus dem Ullstein Taschenbuch Verlag enthält ein sehr treffendes Nachwort zu dieser Thematik), die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Daher ist Orwells Roman nach wie vor aktuell. Dazu ist er einfach unglaublich spannend geschrieben und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre, die auf jeder Seite spürbar ist.

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