Helmut Thielicke und die 'Zeitschrift für Evangelische Ethik'
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
12.05.2021
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
622
Maße (L/B/H)
3,7/16,5/23,8 cm
Gewicht
1037 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-154178-0
Friedrich Wilhelm Graf skizziert die Biographie des in den 1950er und 1960er Jahren überaus einflussreichen Hamburger Systematischen Theologen Helmut Thielicke, um dann dessen Aktivitäten zur Gründung einer Zeitschrift für Theologische Ethik zu rekonstruieren. Dabei untersucht er auch Thielickes Kontakte zu dem amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr und zu Paul Tillich.
Vorgestellt werden die von Thielicke zunächst in den Blick genommenen Herausgeber, seine Programmentwürfe zu Aufgabe und Profil der seit Januar 1957 erscheinenden
Zeitschrift für Evangelische Ethik
und das tatsächliche Herausgebergremium, dem neben Thielicke protestantische Universitätstheologen wie Heinz-Dietrich Wendland, Hendrik van Oyen, Wolfgang Schweitzer sowie der kirchlich vielfältig engagierte rheinische Unternehmer Friedrich Karrenberg und der spätere WDR-Intendant Klaus von Bismarck angehörten. Durch die dichte Analyse der in den ersten Jahrgängen der
Zeitschrift für Evangelische Ethik
geführten Kontroversen über die atomare Bewaffnung sowie den Institutionenbegriff zeigt Friedrich Wilhelm Graf, dass die
ZEE
primär ein Organ innerprotestantischer Verständigung sein und zugleich die politisch-soziale Gestaltungskraft des bundesdeutschen Protestantismus stärken sollte. Trotz ihres dezidiert internationalen Anspruchs wurde die Zeitschrift schon bald zu einem Organ, in dem hauptsächlich nur noch deutschsprachige protestantische Theologen publizierten.
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