Im Jahr 1883 will Leonhard Mahler im weit entfernten Java sein Glück finden - wie viele andere Europäer sucht er den schnellen Reichtum. Leonhards Onkel lebt bereits in der niederländischen Kolonie, doch er ist nicht der ehrbare Geschäftsmann, für den sein Neffe ihn hält.
Dagegen versucht Femke, die Tochter eines niederländischen Kolonialbeamten, fortzukommen von diesem Ort und löst dabei einen Skandal in der Gesellschaft von Javas Hauptstadt Batavia aus.
Und dann ist da noch Bimo, ein junger javanischer Taschendieb, der davon träumt, irgendwie nach Europa zu gelangen.
Doch all ihre Pläne, Wünsche und Hoffnungen rücken plötzlich in den Hintergrund, als eine Katastrophe über sie und ihre Welt hereinbricht. Jetzt geht es nun nur noch um eines: Überleben!
Eine packende Geschichte, vor dem Hintergrund der größten Naturkatastrophe des letzten Jahrtausends.
Ein Roman über ein Ereignis, das die Welt veränderte - Nominiert für den Selfpublishing-Buchpreis 2021!
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
AmberStClair
aus Dorsten
5/5
22.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Choral der Hölle
Interessant, spannend und sehr flüssig geschrieben ließ sich dieser Historischer Roman lesen. Ein Leseerlebnis vom Feinsten. Die dramatischen Ereignisse ließen einen nicht mehr los. Es wurde genauso beschrieben wie im Jahre 1883 die größte Naturkatastrophe des letzen Jahrtausend ausbrach. Mitten unter ihnen die erdachten Personen sowie die historischen Figuren, die sehr gut zusammen gefügt wurden das eine runde Geschichte daraus wurde.
Die Charaktere waren gut beschrieben. Man konnte förmlich fühlen wie sich die Personen fühlten, während des Ausbruches des Vulkanes. Denn es wurde alles Detail getreu beschrieben. Die Geschichte war sehr speziell und man erlebte diese Katastrophe förmlich mit, sowie auch die Verachtung und Unterdrückungen der Einheimischen. In allem eine fesselnde Geschichte und ergreifende Schicksale die einen schon nahe gehen konnten.
Eine klare Leseempfehlung für alle Leser/innen die solche Art von Historischen Geschichten mögen!
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
19.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gegen Naturkatastrophen ist die Menschheit machtlos!
Dieses Buch erschien 2021 und beinhaltet 331 Seiten.
„Feuer, Asche & Tod“
Leonhard Mahler will im Jahr 1883 im weit entfernten Java sein Glück finden. Er sucht wie viele andere Europäer den schnellen Reichtum. Sein Onkel lebt bereits in der niederländischen Kolonie. Jedoch ist er nicht der ehrbare Geschäftsmann, für den sein Neffe ihn hält… Femke, die Tochter eines niederländischen Kolonialbeamten versucht dagegen von diesem Ort wegzukommen und löst dabei einen Skandal in der Gesellschaft von Javas Hauptstadt Batavia aus. Und dann gibt es da noch Bimo, der davon träumt, irgendwie nach Europa zu gelangen. Doch plötzlich rücken all ihre Pläne, Wünsche und Hoffnungen in den Hintergrund, denn es bricht eine Katastrophe über sie und ihre Welt herein. Jetzt geht es nur noch um das eigene Überleben! Hier handelt es sich um eine packende Geschichte vor dem Hintergrund der größten Naturkatastrophe des letzten Jahrhunderts.
Mittlerweile habe ich ja schon viele Bücher des Autoren André Milewski gelesen und weiß, dass er tolle Geschichten zu Papier bringt. Und ich muss sagen, dass er mich jedes Mal aufs Neue überrascht. Auch diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an in die Handlung des Geschehens katapultiert und mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Der Schreibstil von André Milewski ist einfach genial. Und das Tolle in seinen Büchern ist, dass es auch am Ende immer Hintergrundwissen gibt und man dadurch als Leser weiß, wie genau er das alles recherchiert hat. Auch einige Bilder gibt es zu sehen. Mein Gott, was habe ich wieder mitgefiebert! Und die Personen, die hier eine Rolle spielen, sind einfach so sympathisch, also Leonhard, Femke und Bimo. Natürlich gibt es auch sehr unangenehme Zeitgenossen, die der Handlung aber auch die entsprechende Spannung bringen. Ich hatte wieder einmal ausgezeichnete Lesestunden, die nicht spannender, aufregender, packender und fesselnder hätten sein können. Tja, und schon damals gab es diese schlimme Naturkatastrophe gegen die die Menschheit einfach nur machtlos ist, so wie auch heute wieder! Lasst euch von diesem historischen Roman, der sicherlich auch euch in seinen Bann ziehen wird, begeistern. Aus meiner Sicht handelt es sich eher um einen Krimi. Was meint ihr? Na, ihr werdet es erleben und euch ein eigenes Bild machen. Ich hatte jedenfalls Gänsehautmomente und auch Tränen in den Augen. Wow, was für eine Geschichte!!! André Milewski hat mich wieder einmal begeistert, fasziniert und überzeugt. Und es hat auch noch ein alter Bekannter aus seinen anderen Geschichten mitgespielt. Aber das verrate ich euch nicht! Ich war die ganze Zeit in dieser Geschichte gefangen und hatte Lesemomente, die mich in eine andere Gegend und Zeit versetzt haben und hatte direkt Bilder vor meinen Augen. Ich empfehle euch dieses Buch auf jeden Fall weiter und kann euch sagen, dass euch diese Geschichte sprachlos machen wird!
Bewertung
5/5
17.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
klare Leseempfehlung
Bei „ Der Choral der Hölle“ von Andre Milewski handelt es sich um einen Historischen Roman.
Der Autor hat hier Fakten und Fiktion sehr gut miteinander verbunden und eine sehr spannende und interessante Geschichte zu Papier gebracht. Im Anhang erfährt man , was damals wirklich geschehen ist.
Der knackige Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte geht rasant voran. Jede Seite ist lesenswert. Die wichtigsten Ereignisse, Vorkommnisse werden so bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein.
Die facettenreichen Protagonisten sind gut gezeichnet. Ich konnte sie mir gut vorstellen, ihr verhalten entspricht der damaligen Zeit ( bis auf.... vielleicht) und habe sie gerne ein Stückchen auf ihrem Weg begleitet.
Der Autor hat für sein Buch sehr viel recherchiert. Dies spürt man während dem Lesen . Ich muss geschehen, dass ich bevor ich dieses Buch in den Händen hielt, noch nie von der größten Naturkatastrophe des letzten Jahrtausends gehört habe. Daher war dieses Buch sehr interessante und lehrreich für mich. Geschichtsstunde mal anders.
Ich empfehle dieses Buch weiter.
Bewertung
aus Leiben
5/5
17.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Orang Alijeh/Krakatau
Nach dem Tod seines Vaters will Leonhard Mahler von Hamburg aus 1883 zu seinem Onkel Ludger nach Java fahren, um dort sein Glück zu finden. Femke, die Tochter des Richters, rebelliert gegen ihren Vater und will Java verlassen, um in Europa sesshaft zu werden. Und auch der Taschendieb Bimo träumt davon Europa zu sehen. Doch Wünsche können sich ändern, wenn das Leben plötzlich auf dem Spiel steht.
Das Cover ist zwar einfach gemacht; ist aber nichtsdestotrotz detailreich und absolut passend zum Genre und dem Buch. Und gerade das macht es zu einem echten Hingucker. Natürlich ist der Vulkan an der Hauptstelle, an den oberen Ecken findet man aber die Leuchttürme, die warnen (durch Noten gezeigt).
Der Schreibstil des Autors ist, wie bei allen seinen bisherigen Büchern, ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt.
Zudem ist das Buch auch wieder hervorragend recherchiert. Der Autor, der bisher durch die Falkenburg-Reihe, aber auch durch Thriller, aufzeigen konnte, zeigt hier nochmal eine ganz andere Seite seines Könnens. Zwar spielt auch die Falkenburg-Reihe im historischen Rahmen, aber ist trotzdem eher ein Abenteuerroman, als dieses Buch, das persönliche Schicksale in den Kontext einer Katastrophe bringen - ähnlich wie James Cameron im Film "Titanic".
Und im Übrigen bekommt auch ein Falkenburg einen kurzen, aber wichtigen Auftritt.
Wie gewohnt ist am Ende auch wieder erklärt, was Fakt ist/war. Dazu gibt es einige Abbildungen von Bildern bzw. Karten des Krakatau.
Fakt und Fiktion wurden sehr gut ineinander verwoben.
Fazit: Historischer Roman, der voll zu überzeugen weiß. Klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen
Bewertung
5/5
17.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Faszinierender Roman über diesen Vulkanausbruch in der Sundastraße
Spannende und mitreißende Geschichte um die größte Naturkatastrophe des letzten Jahrtausends
Klappentext:
Im Jahr 1883 will Leonhard Mahler im weit entfernten Java sein Glück finden – wie viele andere Europäer sucht er den schnellen Reichtum. Leonhards Onkel lebt bereits in der niederländischen Kolonie, doch er ist nicht der ehrbare Geschäftsmann, für den sein Neffe ihn hält …
Dagegen versucht Femke, die Tochter eines niederländischen Kolonialbeamten, fortzukommen von diesem Ort und löst dabei einen Skandal in der Gesellschaft von Javas Hauptstadt Batavia aus.
Und dann ist da noch Bimo, ein junger javanischer Taschendieb, der davon träumt, irgendwie nach Europa zu gelangen.
Doch all ihre Pläne, Wünsche und Hoffnungen rücken plötzlich in den Hintergrund, als eine Katastrophe über sie und ihre Welt hereinbricht. Jetzt geht es nun nur noch um eines: überleben!
Fazit:
Schon der Klappentext versprach mir Spannung im historischen Kontext. Von dieser Katastrophe, die tatsächlich stattfand, habe ich bisher noch nie etwas gehört und war dementsprechend neugierig. Schon auf den ersten Seiten war ich von der Handlung gebannt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Im Jahr 1883 begibt sich Leonhard Mahler auf den Weg, um nach Batavia zu gelangen, weil er hofft bei seinem Onkel Arbeit zu erhalten. Schon diese Reise war sehr spannend und realistisch erzählt. Kaum in Batavia angekommen, trifft Leonhard auf Bimo, einen Taschendieb, der ihm sein letztes Hab und Gut entreißt. Wie es dann weitergeht müsst ihr leider selbst lesen.
Auch Femke, die Tochter aus gutem Haus spielt eine wichtige Rolle, da sie den Zwängen der damaligen Zeit entfliehen will. Sie rebelliert gegen die Zwänge und löst dabei einen Skandal aus, der sich gewaschen hat. Doch was hat sie getan?
Diese drei Charaktere waren mir schnell sympathisch, da sie dieser Zeit angemessen beschrieben wurden. Auch der Leuchtturmwärter Tuan konnte mein Herz schnell erobern. Ludger Mahler, der Onkel von Leonhard, ist eben nicht der ehrbare Geschäftsmann und war mir sehr suspekt. Ob dies berechtigt ist? Außer ihm gibt es noch weitere Charaktere die bei mir eher auf Ablehnung stoßen, da sie die Einheimischen unterdrücken, Intrigen spinnen und sich ihren kleinen Scharmützeln hingeben. Alle gemeinsam übersehen sie die Zeichen der sich anbahnenden Katastrophe.
Durch diesen historischen Roman konnte ich tief in die Lebensumstände auf der Insel Java eintauchen und lernte sehr eindrucksvoll die Unterschiede in der einheimischen Bevölkerung und Kolonialisten kennen. Ich hatte sowohl die Landschaft und die Orte, als auch die Charaktere bildlich vor Augen und das Gefühl an ihrer Seite die sich anbahnende Katastrophe mitzuerleben. In diesem Roman wurden viele Facetten stimmig verwoben und ich war total begeistert, so viel über die Hintergründe der Kolonialisierung zu erfahren. Dies spricht für eine gründliche und genaue Recherche. Gepaart mit der Spannung ergibt dies einen Mix, der das Lesen zum Genuss macht.
Ich fieberte bis zum Schluss mit den Charakteren und hoffe auf ein positives Ende. Doch dazu werde ich euch nichts verraten, lest das Buch einfach selbst, es lohnt sich.
Mir hat dieser Roman sehr schöne und spannende Lesestunden beschert und ich vergebe eine überzeugte Leseempfehlung.
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