Produktbild: Dunkelblum

Dunkelblum Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1340

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

4623 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303582

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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Verkaufsrang

1340

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

4623 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303582

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  • Bewertung

    5/5

    28.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wimmelbild

    »Die ganze Wahrheit wird, wie der Name schon sagt, von allen Beteiligten gemeinsam gewusst. Deshalb kriegt man sie nachher nie mehr richtig zusammen. Denn von jenen, die ein Stück von ihr besessen haben, sind dann immer gleich ein paar schon tot. Oder sie lügen, oder sie haben ein schlechtes Gedächtnis.« Dieses Zitat sagt schon sehr viel über das Buch. Aus vielen Bildern setzt sich die Geschichte des Dorfes Dunkelblum und seiner Bewohner zusammen. Die Wahrheit wollen die meisten lieber nicht so genau wissen. Nicht umsonst heißt der Hausberg des Dorfes "hazug" ("...mit einem Drüberen-Namen..."), was "lügnerisch" heißt. Einige Langhaarige beginnen auf dem dritten Friedhof zu graben. Und einige Dorfbewohner beginnen, Fragen zu stellen. Ich mag den Stil von Eva Menasse sehr. Trotz des sehr ernsten Themas habe ich oft gelacht oder mich still an besonders schönen Sätzen erfreut. Eine ganz klare Lese-Empfehlung!

  • Galladan

    aus Niederrhein

    5/5

    22.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Dunkle Vergangenheit

    Dunkelblum von Eva Menasse, erschienen im Kiepenheuer & Witsch eBook Verlag am 19. August 2021. Dunkelblum ein Ort an der Grenze zu Ungarn kurz bevor der Eiserne Vorhang fällt und hunderte Ossis in der Botschaft in Ungarn ausharren. Ein Mann reist an, um die Vergangenheit zu erkunden, eine Gruppe Wiener Studenten kommt und bringt den jüdischen Friedhof auf Vordermann. Dies erzürnt einige der alten Anwohner deren Herzen Mördergruben sind und deren Geheimnisse dunkel. Eva Menasse ist ein Geniestreich gelungen. Ohne schmerzhaft das Geschehen von Rechnitz im Roman aufzuklären, erzählt sie davon, wie es einer Dorfgemeinschaft mit solchen Geheimnissen geht. Um eine solche Geschichte zu erzählen wird der Leser natürlich mit einer ganzen Dorfgemeinschaft überschüttet. Es braucht auch einige Zeit und viel hin und her bis man richtig in der Geschichte und um was es geht angekommen ist. Die Gemeinschaft erinnert sich und schweigt und erfährt viel über die, die schweigen. Ich hatte anhand des Klappentextes einen Krimi erwartet und habe Geschichtsauferbeitung bekommen, was mich zwar überrascht hat, aber die Geschichte ist grandios erzählt und da ich gerne Juli Zeh lese hat mir dieses Buch auch sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum...

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum ein ganz normales Dorf, doch hinter der idylischen Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis das herabreicht in die Abgründe der deutschen Geschichte. Sprachlich grandios geschrieben und ein Plot wie ein Labyrinth. Großartig!

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    19.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnis? Nie gehört!

    Klappentext: „Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten.“ Autorin Eva Menasse nimmt den Leser hier mit nach Dunkelblum - ein Ort, in dem ein dunkles Geheimnis von allen gehütet wird…Das dieses Geheimnis irgendwann bricht und an die Oberfläche will, ahnt man und man verfolgt diese Geschichte sehr genau. Menasse hat einen speziellen Sprachstil und Ausdruck. Ich persönlich mag dies sehr und find dies zu ihrer Geschichte mehr als passend, aber ich denke, es wird Leser geben, die sich damit schwer tun. Eva Menasse beleuchtet hier wieder ein Stück Weltpolitik und hält mit vielen Fakten auch einfach nicht hinter‘m Berg. Die Art und Weise wie sie die Bewohner zeichnet und wie sie dieses Geheimnis eingewoben hat, ist großartig. Hier geht es um Schuld und Sühne, um Schweigen und die Frage, ob dies so richtig war und gerechtfertigt. Dieses Geheimnis sitzt auf den Seelen der Dorfbewohner wie ein Fluch und die langsame Auflösung, nicht nur beim Leser, bringt ein gewisses Bild, ein gewisses Licht ins Dunkel. Der Spannungsbogen ist hier enorm und hat mich echt begeistert. Hier steht: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - was ich nicht sage, kann niemand kennen und wissen, was ich nicht weiß, können andere auch nicht wissen. Dunkelblum nimmt einen ein und man muss gewaltig aufpassen, nicht in die Fänge der Dorfbewohner zu gelangen…Denn hier stellt sich die Frage, was passiert wohl wenn das Geheimnis gelüftet wird?? Ach ja! Welches Geheimnis? Haben Sie etwas von einem Geheimnis gelesen? Doch nicht in Dunkelblum! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelblum

    In Dunkelblum, einem österreichischen Grenzstädtchen zu Ungarn, überschneiden sich 1989 die Ereignisse. Der Eiserne Vorhang öffnet sich spürbar. Eine geschichtsbeflissene Studentin verschwindet spurlos. Einige Bauern protestieren gegen die örtliche Wasserversorgung und schließlich wird bei Grabungen in diesem Zusammenhang ein unbekanntes Skelett gefunden. Ein lang gehegtes Geheimnis der alten Dunkelblumer aus „dunkler Zeit“ kommt nach und nach unheilvoll zum Vorschein. Ein spannendes Zeitgemälde und soziales Drama mitten in Europa unter uns, engagiert erzählt von Eva Menasse.

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    05.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelblum.

    Teils bitterböse und voller Sarkasmus erzählt. Es wurde und wird geschwiegen, 1989, in Dunkelblum ein Ort an der Grenze, zu Ungarn. Was ist damals wirklich passiert im 2. Weltkrieg. Sehr gut erzählt, von Eva Menasse selbst gelesen. Österreichische Literatur vom Feinsten. Sehr gut!

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