Produktbild: Schliemann und das Gold von Troja

Schliemann und das Gold von Troja Mythos und Wirklichkeit

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

23034 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303810

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Produktdetails

Format

ePUB 3

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Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

23034 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783462303810

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  • Tauriel

    aus Wuppertal

    5/5

    04.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Schliemann

    Heinrich Schliemann, wer kennt ihn nicht? Da kann ich euch nur dieses aussagekräftige Sachbuch von Frank Vorpahl empfehlen. Der Autor zeichnet hier ein klares Bild dieser interessanten Persönlichkeit. Informativ und gut recherchiert gelingt es dem Autor einen Einblick in das Leben dieses Selfmademans zu erlauben. Er umreißt die wichtigsten Stationen Schliemanns. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, schafft es Heinrich Schliemann auf erstaunliche Art und Weise sein Geld zu vermehren und letztendlich Ruhm mit der Entdeckung Trojas zu erlangen. Es liest sich ein wenig wie ein Abenteuerroman. Am Ende findet sich ein Glossar und eine Bilderstrecke. Das Buch ist an Informationen nicht zu überladen und gibt einen anderen Blickwinkel auf diese interessante Persönlichkeit wider. Mir hat es gefallen,und empfehle es gerne weiter.

  • Jutta C.

    aus Ennepetal

    5/5

    31.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Zum Inhalt: Heute wie zu…

    Zum Inhalt: Heute wie zu Lebzeiten umstritten: Schliemann und seine Funde in Troja. Kaufmannsgehilfe, Goldsucher, Schiffsbrüchiger, Kriegsgewinner, Raubgräber und »Entdecker von Troja« auf den Spuren Homers – Heinrich Schliemanns unglaubliches Leben und sein schwieriges Erbe. Bis heute ist er ein Faszinosum und bis heute ist sein Erbe hochumstritten. Ob Heinrich Schliemann wirklich Troja fand oder ob die Ruinen, in denen er mit brachialen Methoden nach Schätzen grub, etwas ganz anderes waren – bis heute streitet man darüber. Seine wichtigsten Funde, der »Schatz des Priamos« und der »Schatz des Agamemnon« sind erstaunlich. Aber mit Priamos oder Agamemnon haben sie nichts zu tun. Bis heute sorgt sein Gold aus Troja für Streit bis hin zu staatspolitischen Verwicklungen – denn zuerst schaffte Schliemann die goldenen Preziosen illegal außer Landes – dann verschwanden sie am Ende des Zweiten Weltkriegs aus Berlin. Erst 1994 machte eine russische Museumsdirektorin bekannt, dass sowjetische Soldaten sie nach Moskau mitgenommen hatten. Selbst bei Archäologen ist Schliemann so umstritten wie verhasst, und auch wenn die Hälfte von ihnen ohne jugendliche Schliemann-Lektüre etwas ganz anderes geworden wäre – dass er die Funde ganzer Kulturperioden als Schutt entsorgte, bleibt ein Sakrileg. Schliemanns ganzes Leben liest sich wie eine sagenhafte Tellerwäschergeschichte: Aus dem Krämergehilfen in Fürstenberg an der Havel wurde im kalifornischen Goldrausch der Gründer einer Bank, in Russland wurde Schliemann mit Schießpulver-Spekulationen während des Krimkriegs zum Millionär – dann zog er als Reiseautor und Schatzgräber auf den Spuren Homers durch die Welt. Fest steht: Kaum ein Deutscher hat die Fantasie der Menschen so beflügelt wie Heinrich Schliemann. Weshalb von ihm zu lesen spannend wie ein Krimi ist. Meinung: Schon als Kind hat mich die Geschichte um Heinrich Schliemann gefesselt und auch ohne Troja wäre das Leben des Heinrich Schliemann jede Biografie wert. Durch die Entdeckung Trojas aber hat er unsterblichen Ruhm erlangt. Mit dem Buch gewinnt man einen sehr interessanten Einblick in sein Leben und Schaffen. Schliemann war ein Vorbild in Sachen Ausdauer, Anstrengungs- und Risikobereitschaft. Der Bericht über seine Entdeckungen in Griechenland und der Türkei ist lesenswert, auch wenn die Archäologen heute anderer Meinung sind, wie er es war. „Der Schatz des Priamos“ soll wohl mehr als tausend Jahre älter sein als Troja. Heinrich Schliemann starb im Jahr 1890. Es bleibt ihm nicht erspart, im letzten Jahr seines Lebens erkennen zu müssen, dass es nicht den "Schatz des Priamos" gefunden hatte. Doch obwohl Schliemann sich bei der Einordnung seiner Funde irrte, ist er bis heute einer der berühmtesten und umstrittensten Archäologen der Welt. Er sollte nicht in Vergessenheit geraten. Fazit: Das Buch liest sich wie ein Krimi es ist interessant und spannend und es ist ganz gewiss zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    31.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Interessantes Buch

    Zum Inhalt: Heute wie zu Lebzeiten umstritten: Schliemann und seine Funde in Troja. Kaufmannsgehilfe, Goldsucher, Schiffsbrüchiger, Kriegsgewinner, Raubgräber und »Entdecker von Troja« auf den Spuren Homers – Heinrich Schliemanns unglaubliches Leben und sein schwieriges Erbe. Bis heute ist er ein Faszinosum und bis heute ist sein Erbe hochumstritten. Ob Heinrich Schliemann wirklich Troja fand oder ob die Ruinen, in denen er mit brachialen Methoden nach Schätzen grub, etwas ganz anderes waren – bis heute streitet man darüber. Seine wichtigsten Funde, der »Schatz des Priamos« und der »Schatz des Agamemnon« sind erstaunlich. Aber mit Priamos oder Agamemnon haben sie nichts zu tun. Bis heute sorgt sein Gold aus Troja für Streit bis hin zu staatspolitischen Verwicklungen – denn zuerst schaffte Schliemann die goldenen Preziosen illegal außer Landes – dann verschwanden sie am Ende des Zweiten Weltkriegs aus Berlin. Erst 1994 machte eine russische Museumsdirektorin bekannt, dass sowjetische Soldaten sie nach Moskau mitgenommen hatten. Selbst bei Archäologen ist Schliemann so umstritten wie verhasst, und auch wenn die Hälfte von ihnen ohne jugendliche Schliemann-Lektüre etwas ganz anderes geworden wäre – dass er die Funde ganzer Kulturperioden als Schutt entsorgte, bleibt ein Sakrileg. Schliemanns ganzes Leben liest sich wie eine sagenhafte Tellerwäschergeschichte: Aus dem Krämergehilfen in Fürstenberg an der Havel wurde im kalifornischen Goldrausch der Gründer einer Bank, in Russland wurde Schliemann mit Schießpulver-Spekulationen während des Krimkriegs zum Millionär – dann zog er als Reiseautor und Schatzgräber auf den Spuren Homers durch die Welt. Fest steht: Kaum ein Deutscher hat die Fantasie der Menschen so beflügelt wie Heinrich Schliemann. Weshalb von ihm zu lesen spannend wie ein Krimi ist. Meinung: Schon als Kind hat mich die Geschichte um Heinrich Schliemann gefesselt und auch ohne Troja wäre das Leben des Heinrich Schliemann jede Biografie wert. Durch die Entdeckung Trojas aber hat er unsterblichen Ruhm erlangt. Mit dem Buch gewinnt man einen sehr interessanten Einblick in sein Leben und Schaffen. Schliemann war ein Vorbild in Sachen Ausdauer, Anstrengungs- und Risikobereitschaft. Der Bericht über seine Entdeckungen in Griechenland und der Türkei ist lesenswert, auch wenn die Archäologen heute anderer Meinung sind, wie er es war. „Der Schatz des Priamos“ soll wohl mehr als tausend Jahre älter sein als Troja. Heinrich Schliemann starb im Jahr 1890. Es bleibt ihm nicht erspart, im letzten Jahr seines Lebens erkennen zu müssen, dass es nicht den "Schatz des Priamos" gefunden hatte. Doch obwohl Schliemann sich bei der Einordnung seiner Funde irrte, ist er bis heute einer der berühmtesten und umstrittensten Archäologen der Welt. Er sollte nicht in Vergessenheit geraten. Fazit: Das Buch liest sich wie ein Krimi es ist interessant und spannend und es ist ganz gewiss zu empfehlen.

  • annlu

    4/5

    29.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Entdeckung Trojas - wie es wirklich war

    *Der Aufstieg des Deutschen aus armer Kindheit zum Millionär, der sich nach harten Geschäften in Russland und Amerika in der zweiten Lebenshälfte für das Ausgraben mythenumwehter antiker Schätze entschieden hat, imponierte den Briten.* Der Name Schliemann ist unweigerlich mit der Entdeckung Trojas verbunden. Doch wie kam der Millionär überhaupt dazu, sich für die Archäologie zu interessieren und wie erging es ihm bei seinen Ausgrabungen? Hat er wirklich Troja entdeckt oder ist es ganz was anderes, das er ans Licht gebracht hat? Das Buch begleitet Schliemann ins seinem zweiten Lebensabschnitt, in dem der ehemalige Kaufmannsgehilfe bereits ein Vermögen angehäuft hat, eine Scheidung in Gang ist und er sich dazu entschließt, Reiseschriftsteller zu werden. Diese Tätigkeit und – wohl auch – der ausbleibende Erfolg seiner Bücher konfrontieren ihn damit, was in dem Bereich gerade „in“ ist. So begibt er sich auf die Spuren Homers nach Italien und Griechenland. Aus seinen ersten Eindrücken heraus entwickelt sich eine Faszination, die darin gipfelt, dass er sich als Ausgräber – mehr noch als Schatzsucher – betätigen will. Seine Entdeckung, sein Troja, das er dabei freilegt, bleibt bis heute umstritten. Nach einer Einleitung zu seinen bisherigen Reisen wird ausführlich über seine Beschäftigung mit Homer und seine Ausgrabungen, seine Gefährten aber auch Widersacher berichtet. Dabei legt der Autor Wert darauf, Schliemann nicht als Heroen darzustellen. Er zeigt seine unangenehmen Seiten auf – sei dies in Bezug auf seinen Charakter als auch in Bezug auf die Fehler, die er bei seinen Grabungen gemacht hat. Er zeigt aber auch, dass Schliemann durchaus eine faszinierende Persönlichkeit besaß. Mich haben schon allein seine sprachlichen Fertigkeiten beeindruckt. Fazit: Das Buch verbindet eine Biografie Schliemanns mit der Entdeckungsgeschichte Trojas und der Ambivalenz, die sowohl die Person Schliemann als auch die gefundenen Schätze hervorrufen. Ich fand besonders die Haltung des Autors ansprechend, den Entdecker Trojas nicht zu beschönigen.

  • sleepwalker

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, ich gebe es zu: ich habe…

    Ja, ich gebe es zu: ich habe trotz der Bemühungen meines Vaters von Homer noch nie mehr als ein paar Seiten gelesen und Schwabs „Die Sagen des klassischen Altertums“ gingen mehr oder weniger vollständig an mir vorbei. Durch Frank Vorpahls „Schliemann und das Gold von Troja“ habe ich gehofft, ein bisschen mehr Zugang zu den „ollen Griechen“ zu bekommen. Fan werde ich auf meine alten Tage wohl keiner mehr, aber gelernt habe ich einiges über Schliemann, sein Leben, seine Persönlichkeit und seine Projekte. Das Buch war unterhaltsam, informativ und manchmal sogar spannend – die Lesezeit war auf jeden Fall nicht vergeudet. Aber von vorn. Heinrich Schliemann hat es geschafft. Durch Fleiß, Ehrgeiz, (Sprach-)Begabung und ein Quäntchen Glück wurde er vom Kaufmannsgehilfen erst zum erfolgreichen internationalen Geschäftsmann, dann zum autodidaktischen Archäologen, der es sogar schafft, ohne Abitur in Archäologie zu promoviert zu werden. Er war ein wissensdurstiger und lernhungriger Weltenbummler mit einem sehr großen Ego – und mir dadurch reichlich unsympathisch. Frank Vorpahl beschreibt, wie Schliemann im Selbststudium mehrere Fremdsprachen lernte, wenn auch sein Altgriechisch wohl eher zu wünschen übrigließ. Er schrieb auf seinen Reisen sein Tagebuch immer in der jeweiligen Landessprache, ein polyglottes Wunderkind eben. Trotz des Ehrgeizes und der großen Geldsummen, die Schliemann in seine archäologischen Forschungen steckte, kam er aber, und das wird in Vorpahls Buch sehr deutlich, über den Status des enthusiastischen Dilettanten nicht hinaus. Und der Rest ist Geschichte: Schliemann fand 1873 in „seinem“ Troja etwas, das er den „Schatz des Priamos“ nennt, inklusive der „Maske des Agamemnon“. Die Funde sind älter als Homers Troja, daher sind sie bis heute umstritten, ebenso ist die Frage, wem die Schätze denn nun gehören (Deutschland, dem Schliemann sie geschenkt hat, Russland, da sie im zweiten Weltkrieg erbeutet hat, oder der Türkei, woher sie ursprünglich stammen?) immer noch ungeklärt. Alles in allem war die Suche nach dem Schatz von Troja auf jeden Fall spannend und wird meiner Meinung nach von Frank Vorpahl, trotz der Masse an durch Fußnoten belegten Informationen, ab etwa der Hälfte des Buchs sehr mitreißend erzählt. Es ist auch eine gekonnte Beschreibung von Schliemanns Leben und seiner Persönlichkeit. Diese war durch sein stetiges Streben nach Anerkennung geprägt, seiner Besessenheit ordnete er sowohl Familie als auch Gesundheit unter. Er war ein Getriebener, ein Enthusiast und ein wissenschaftlicher Dilettant, der sich bei seinen Forschungen an literarischen Quellen wie der Ilias und der Odyssee von Homer orientierte. Durch die Schlusskapitel schafft Vorpahl den Brückenschlag zum Heute, der politischen Debatte um Beutekunst und Kompensationsforderungen und damit nach dem Ausflug ins Abenteuerliche auch wieder die Rückkehr auf den Boden der Wissenschaft. Denn auch heute wird noch an den Funden von Troja geforscht, vor allem zur Herkunft der Rohstoffe, aus denen die Preziosen gefertigt wurden. Eine informative Lektüre mit reichlich quellenbasierten Fakten über einen Mann und sein Lebenswerk, wobei letzteres bis heute in der Fachwelt umstritten ist. Zahlreiche Bilder bereichern den Text. Sprachlich fand ich ihn ausgewogen, teils wissenschaftlich, teils aber auch flott und eher wie einen Abenteuerroman. Für mich als Laien auf jeden Fall ein großartiges Buch, für das ich gerne fünf Sterne vergebe.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    30.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pionier der Archäologie oder einfach Schatzsucher?

    Heinrich Schliemann (1822 – 1890) gilt als Pionier der Archäologie. Dieser konnte er sich, nachdem er als Kaufmann und Spekulant, auch im Krimkrieg, zu Reichtum gekommen war, widmen. Berühmt wurde er mit der Entdeckung Trojas, die ihm anhand von Homers „Ilias“ gelang. Doch auch schon unter seinen Zeitgenossen war Schliemann nicht unumstritten. Seine Arbeitsmethoden zerstörten wertvolle Funde, viele Artefakte exportierte er ohne Genehmigung. Der „Schatz des Priamos“ war sein wohl spektakulärster Fund, das dieser in den Wirren der letzten Kriegstage 1945 verschwand und erst Jahrzehnte später in Russland wieder auftauchte, das passt ganz gut zu diesem ambivalenten Charakter den Frank Vorpahl realistisch und objektiv porträtiert. (Siehe auch: Cline, Versunkene Welten und wie man sie findet)

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