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Pontenilo

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2021

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/4,2 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Übersetzt von

Thomas Weissenborn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-219-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2021

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/4,2 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Übersetzt von

Thomas Weissenborn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96362-219-9

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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eine Brücke als Sinnbild

Bewertung aus Aldenhoven am 05.12.2021

Bewertungsnummer: 1618242

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der zwangsverpflichtete Architekturstudent Antonio Romanelli kommt im Zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener auf die Farm der Familie Fourie in Südafrika . Deren Tochter Klara hat wegen des Todes eines engen Freundes Vorbehalte gegen Antonio, die dieser aber durch seine freundliche Wesenart langsam überwindet. Die Autorin schildert in diesem historischen Roman die Erlebnisse zweier Familien, die im Krieg eigentlich Gegner sind , im Leben aber nur Menschen mit sehr ähnlichen Empfindungen. Der Roman spielt abwechselnd in Italien und in Südafrika, bis die Hauptpersonen sich begegnen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven wiedergegeben, so das auch verschiedene Sichtweisen dargelegt werden. Der Schreibstil wirkt zunächst eher nüchtern, weil die Autorin keine Partei ergreift, sondern nur darstellt. Auch die zunächst undurchsichtige politische Situation in Südafrika und die Vielzahl an handelnden Personen hemmt am Anfang den Lesefluss. Das eigentümliche Afrikaans und deren angepaßte Übersetzung tut ihr übriges. Erst nach etwa der Hälfte des Buches nimmt die Handlung an Emotionen zu und an Fahrt auf. Ab diesem Moment kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Leser erkennt gut die fortschreitende Entwicklung der Hauptpersonen und die wichtigen Erkenntnisse über den Krieg, den die meisten Charaktere für sich gewinnen. DAs Ende ist für mich absolut stimmig und ich freue mich auf die Folgebände.

eine Brücke als Sinnbild

Bewertung aus Aldenhoven am 05.12.2021
Bewertungsnummer: 1618242
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der zwangsverpflichtete Architekturstudent Antonio Romanelli kommt im Zweiten Weltkrieg als Kriegsgefangener auf die Farm der Familie Fourie in Südafrika . Deren Tochter Klara hat wegen des Todes eines engen Freundes Vorbehalte gegen Antonio, die dieser aber durch seine freundliche Wesenart langsam überwindet. Die Autorin schildert in diesem historischen Roman die Erlebnisse zweier Familien, die im Krieg eigentlich Gegner sind , im Leben aber nur Menschen mit sehr ähnlichen Empfindungen. Der Roman spielt abwechselnd in Italien und in Südafrika, bis die Hauptpersonen sich begegnen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven wiedergegeben, so das auch verschiedene Sichtweisen dargelegt werden. Der Schreibstil wirkt zunächst eher nüchtern, weil die Autorin keine Partei ergreift, sondern nur darstellt. Auch die zunächst undurchsichtige politische Situation in Südafrika und die Vielzahl an handelnden Personen hemmt am Anfang den Lesefluss. Das eigentümliche Afrikaans und deren angepaßte Übersetzung tut ihr übriges. Erst nach etwa der Hälfte des Buches nimmt die Handlung an Emotionen zu und an Fahrt auf. Ab diesem Moment kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Leser erkennt gut die fortschreitende Entwicklung der Hauptpersonen und die wichtigen Erkenntnisse über den Krieg, den die meisten Charaktere für sich gewinnen. DAs Ende ist für mich absolut stimmig und ich freue mich auf die Folgebände.

Ein großartiger Roman, der den zweiten Weltkrieg aus der Sicht Südafrikas portraitiert.

Bewertung aus Bargteheide am 01.12.2021

Bewertungsnummer: 1615768

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Roman „Pontenilo“ der Autorin Irma Joubert führt zurück in die Zeit zu Beginn des zweiten Weltkrieges. In einem kleinen Bergdorf im nördlichen Italien wächst Antonio mit seinen zwei Brüdern in einer liebevollen Dorfgemeinschaft auf. Hier verliebt er sich auch in Gina, doch schon kurz nach der Verlobung wird Antonio zum Kriegsdienst eingezogen und nach Nordafrika versetzt. Weit hiervon entfernt lebt Klara auf einer Farm im südlichen Afrika, aber schon bald folgt sie ihren Brüdern zum Studium in die Großstadt. Beiden Familien gemeinsam ist der Zwiespalt und die Differenzen zwischen den Generationen hinsichtlich der unterschiedlichen Seiten des Krieges. Wer steht auf der Gewinnerseite und gibt es wirklich einen Gewinner oder hat die Menschheit etwas Wertvolles verloren? Die Autorin Irma Joubert bietet hier einen Blick auf den zweiten Weltkrieg, der nicht aus der Sicht von Deutschland geprägt ist. Wie in all ihren Romanen beruht die Geschichte auf einer hervorragenden, historischen Recherche und bietet gleichsam eine einfühlsame Weise der Erzählung. Durch die verschiedenen Meinungen in den Familien zeigt die Autorin die unterschiedlichen Sichtweisen hervorragend auf und bietet so einen Einblick, der einfach mal anders, aber nicht weniger interessant und wichtig ist. Für alle, die meinen, dass sie sich nicht ausreichend in der südafrikanischen Geschichte auskennen, gibt es vielfältige Hilfen und Informationen innerhalb und außerhalb der Erzählung. Der Schreibstil von Irma Joubert liest sich gut und fesselnd. Da es vielschichtige Handlungsstänge um die verschiedenen Personen gibt, fällt es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Charaktere der Protagonisten werden gut und nachvollziehbar aufgebaut. Mich haben aber auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten sehr beeindruckt. Begeistert hat mich die Idee, das Kriegsgeschehen u.a. in Briefen eines Freundes von Klara zu berichten. Durch diese persönlichere Sichtweise wurden viele Fakten gekonnt mit der Romanhandlung verwoben. Für mich bietet dieser Roman alles, was ein gutes Buch ausmacht, Spannung, Romantik, Dramatik und vor allem viele interessante Fakten. Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter, das zugleich das erste der Fourie-Trilogie ist.

Ein großartiger Roman, der den zweiten Weltkrieg aus der Sicht Südafrikas portraitiert.

Bewertung aus Bargteheide am 01.12.2021
Bewertungsnummer: 1615768
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Roman „Pontenilo“ der Autorin Irma Joubert führt zurück in die Zeit zu Beginn des zweiten Weltkrieges. In einem kleinen Bergdorf im nördlichen Italien wächst Antonio mit seinen zwei Brüdern in einer liebevollen Dorfgemeinschaft auf. Hier verliebt er sich auch in Gina, doch schon kurz nach der Verlobung wird Antonio zum Kriegsdienst eingezogen und nach Nordafrika versetzt. Weit hiervon entfernt lebt Klara auf einer Farm im südlichen Afrika, aber schon bald folgt sie ihren Brüdern zum Studium in die Großstadt. Beiden Familien gemeinsam ist der Zwiespalt und die Differenzen zwischen den Generationen hinsichtlich der unterschiedlichen Seiten des Krieges. Wer steht auf der Gewinnerseite und gibt es wirklich einen Gewinner oder hat die Menschheit etwas Wertvolles verloren? Die Autorin Irma Joubert bietet hier einen Blick auf den zweiten Weltkrieg, der nicht aus der Sicht von Deutschland geprägt ist. Wie in all ihren Romanen beruht die Geschichte auf einer hervorragenden, historischen Recherche und bietet gleichsam eine einfühlsame Weise der Erzählung. Durch die verschiedenen Meinungen in den Familien zeigt die Autorin die unterschiedlichen Sichtweisen hervorragend auf und bietet so einen Einblick, der einfach mal anders, aber nicht weniger interessant und wichtig ist. Für alle, die meinen, dass sie sich nicht ausreichend in der südafrikanischen Geschichte auskennen, gibt es vielfältige Hilfen und Informationen innerhalb und außerhalb der Erzählung. Der Schreibstil von Irma Joubert liest sich gut und fesselnd. Da es vielschichtige Handlungsstänge um die verschiedenen Personen gibt, fällt es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Charaktere der Protagonisten werden gut und nachvollziehbar aufgebaut. Mich haben aber auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten sehr beeindruckt. Begeistert hat mich die Idee, das Kriegsgeschehen u.a. in Briefen eines Freundes von Klara zu berichten. Durch diese persönlichere Sichtweise wurden viele Fakten gekonnt mit der Romanhandlung verwoben. Für mich bietet dieser Roman alles, was ein gutes Buch ausmacht, Spannung, Romantik, Dramatik und vor allem viele interessante Fakten. Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter, das zugleich das erste der Fourie-Trilogie ist.

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Pontenilo

von Irma Joubert

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