Der Verrückte

Henning Mankell

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Beschreibung

Henning Mankell mit einem Roman voll politischer Sprengkraft, eindringlicher Aktualität und psychologischer Tiefe

Schweden nach dem Zweiten Weltkrieg. Bertil Kras beschließt, Stockholm zu verlassen und in eine kleine Stadt in Norrland zu ziehen. Dort nimmt er einen Job im Sägewerk an und wird bald zum Gegenstand böswilliger Gerüchte: der Städter, der Neue, das Mitglied der Kommunistischen Partei. Als in einer Winternacht das Sägewerk unter ungeklärten Umständen niederbrennt, wird Bertil zum perfekten Sündenbock. In den 1970er Jahren setzte sich Bestsellerautor Henning Mankell mit einem dunklen Kapitel der schwedischen Geschichte auseinander. Jetzt ist sein Roman erstmals auf Deutsch zu hören.

Ungekürzte Lesung mit Axel Milberg
ca. 16h 20min

Produktdetails

Verkaufsrang 2523
Sprecher Axel Milberg
Spieldauer 980 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 10.01.2022
Verlag Der Hörverlag
Hörtyp Lesung
Originaltitel Vettivillingen (Leopard Förlag)
Übersetzer Andrea Fredriksson-Zederbauer
Sprache Deutsch
EAN 9783844543421

Das meinen unsere Kund*innen

4.0/5.0

3 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

für Freunde des Besonderen

Eine Kundin/ein Kunde aus Alpthal am 25.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

"Der Verrückte" ist seit langem mal wieder ein Roman dessen Figuren und deren Entwicklung mich wirklich fesseln konnten. Wer dieses Buch allerdings in die Hand nimmt und denkt, Mankell = Walander alles klar, der hat sich vergriffen. Dieser Roman entstand in den 70er ist also ein frühes Mankell Werk und ich bin begeistert wie ausgereift doch sein Stil bereits war, oder vielleicht schon von Anfang an war. Es geht ja um einen jungen Mann der aus Stockholm aufs Land in ein kleines Dorf zieht und um die Problematiken die sich ergeben, wenn jemand neues in so eine kleine Dorfgemeinschaft eindringt. Es ist die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg und in der Einleitung erfährt der Leser, quasi als Hintergrundinformation, dass es ganz in der Nähe eine Art Konzentrationslager gab, in das einige Dorfbewohner verschleppt wurden, die nach Ende des Krieges wieder freigelassen wurden und sich wieder in die Dorfgemeinschaft einfügten, grad so als sei nichts passiert. Und mit dieser Last konfrontiert entfaltet sich die Geschichte um Bertil den jungen Mann. Die Thematik ist gerade jetzt aktuell, denn immer wieder werden wir heute damit konfrontiert, dass Fremde in bestehende Gemeinschaften kommen und integriert werden müssen. Das dies damals und heute leider immer noch gleich problematisch ist, wird sehr deutlich. Das hat mir auch am besten Gefallen an diesem Buch, dass die Romanfiguren so menschlich sind. Sie sind verlogen, sie wollen von sich ablenken, sie schweigen lieber als Dinge anzusprechen und hoffen das der Kelch an ihnen vorbei geht. Es wird gelogen und mit dem Finger gezeigt und schließlich wie kann es anders sein, kommt es auch zu Gewalt. Das Buch von Mankell ist eine kritische Sozialstudie, die mit wirklich schöner Sprache und stilsicher vom Autor erzählt wird und mich berührt aber auch gut unterhalten das Buch zuklappen lässt. Sicher nicht eine einfache triviale Lektüre, aber absolut lesenswert.

4/5

für Freunde des Besonderen

Eine Kundin/ein Kunde aus Alpthal am 25.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

"Der Verrückte" ist seit langem mal wieder ein Roman dessen Figuren und deren Entwicklung mich wirklich fesseln konnten. Wer dieses Buch allerdings in die Hand nimmt und denkt, Mankell = Walander alles klar, der hat sich vergriffen. Dieser Roman entstand in den 70er ist also ein frühes Mankell Werk und ich bin begeistert wie ausgereift doch sein Stil bereits war, oder vielleicht schon von Anfang an war. Es geht ja um einen jungen Mann der aus Stockholm aufs Land in ein kleines Dorf zieht und um die Problematiken die sich ergeben, wenn jemand neues in so eine kleine Dorfgemeinschaft eindringt. Es ist die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg und in der Einleitung erfährt der Leser, quasi als Hintergrundinformation, dass es ganz in der Nähe eine Art Konzentrationslager gab, in das einige Dorfbewohner verschleppt wurden, die nach Ende des Krieges wieder freigelassen wurden und sich wieder in die Dorfgemeinschaft einfügten, grad so als sei nichts passiert. Und mit dieser Last konfrontiert entfaltet sich die Geschichte um Bertil den jungen Mann. Die Thematik ist gerade jetzt aktuell, denn immer wieder werden wir heute damit konfrontiert, dass Fremde in bestehende Gemeinschaften kommen und integriert werden müssen. Das dies damals und heute leider immer noch gleich problematisch ist, wird sehr deutlich. Das hat mir auch am besten Gefallen an diesem Buch, dass die Romanfiguren so menschlich sind. Sie sind verlogen, sie wollen von sich ablenken, sie schweigen lieber als Dinge anzusprechen und hoffen das der Kelch an ihnen vorbei geht. Es wird gelogen und mit dem Finger gezeigt und schließlich wie kann es anders sein, kommt es auch zu Gewalt. Das Buch von Mankell ist eine kritische Sozialstudie, die mit wirklich schöner Sprache und stilsicher vom Autor erzählt wird und mich berührt aber auch gut unterhalten das Buch zuklappen lässt. Sicher nicht eine einfache triviale Lektüre, aber absolut lesenswert.

4/5

Schwedens dunkelstes Kapitel

Eine Kundin/ein Kunde aus Paderborn am 24.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: Bertil Kras hat von seinem Leben genug und macht sich auf den Weg in den Norden, um ein neues Leben anzufangen. Er kommt im Marktflecken an, findet Arbeit und verliebt sich. Doch der Schein trügt, seine politischen Ansichten gefallen nicht jedem und schon bald muss er mit verheerenden Gerüchten kämpfen. Meinung: Ich mag den Schreibstil von Mankell sehr gerne. Auch in diesem Buch ist er gelungen. Es wird langsam Spannung aufgebaut, durch das ganze Buch hinweg hat man als Leser das Gefühl, dass bald etwas Schlimmes passieren wird. Die Spannung bleibt subtil und im Hintergrund, es klingt ständig etwas Bedrohliches mit, das man nicht so recht greifen kann. Weiterhin beschreibt Mankell alles sehr ausführlich und plastisch, sodass man sich super in das Geschehen hineinversetzen kann und sich unmittelbar im Buch befindet. Zu der Geschichte als solche bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich sie sehr interessant, die Beschreibungen (vor allem die Korruption) haben mich sauer gemacht und ich war voll drin. Andererseits schleppt sich das Geschehen teilweise etwas hin und es passiert nicht so wirklich etwas. Wenn dann aber was passiert, dann wird das Ganze so schnell abgetan. Auch das Ende konnte mich nicht so richtig überzeugen. Fragen bleiben offen, was ich nicht schlimm fand, aber irgendwie hat das Ende mich unzufrieden zurückgelassen, dabei kann ich nicht so richtig erklären, woran das liegt. Die Charaktere fand ich allerdings wieder super. Es gibt verschiedene Menschen mit unterschiedlichen politischen Haltungen, Meinungen und Facetten. Ihre Handlungen, Denkweisen und Positionen waren für mich interessant und auch lehrreich. Das Problem, glaube ich, ist, dass die Einleitung, das erste Kapitel des Buches und auch das Zitat von Georg Seesslen auf dem Buchrücken auf etwas anderes hindeuten und man dadurch am Ende enttäuscht wird, da man etwas gänzlich anderes erwartet hat. Auch der Titel war für mich irreführen und ich kann ihn so im Buch nicht wiederfinden. Fazit: Ich mag Mankell und bleibe auch bei meiner Meinung. Aber dieses Buch konnte mich leider nicht in Gänze überzeugen.

4/5

Schwedens dunkelstes Kapitel

Eine Kundin/ein Kunde aus Paderborn am 24.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: Bertil Kras hat von seinem Leben genug und macht sich auf den Weg in den Norden, um ein neues Leben anzufangen. Er kommt im Marktflecken an, findet Arbeit und verliebt sich. Doch der Schein trügt, seine politischen Ansichten gefallen nicht jedem und schon bald muss er mit verheerenden Gerüchten kämpfen. Meinung: Ich mag den Schreibstil von Mankell sehr gerne. Auch in diesem Buch ist er gelungen. Es wird langsam Spannung aufgebaut, durch das ganze Buch hinweg hat man als Leser das Gefühl, dass bald etwas Schlimmes passieren wird. Die Spannung bleibt subtil und im Hintergrund, es klingt ständig etwas Bedrohliches mit, das man nicht so recht greifen kann. Weiterhin beschreibt Mankell alles sehr ausführlich und plastisch, sodass man sich super in das Geschehen hineinversetzen kann und sich unmittelbar im Buch befindet. Zu der Geschichte als solche bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich sie sehr interessant, die Beschreibungen (vor allem die Korruption) haben mich sauer gemacht und ich war voll drin. Andererseits schleppt sich das Geschehen teilweise etwas hin und es passiert nicht so wirklich etwas. Wenn dann aber was passiert, dann wird das Ganze so schnell abgetan. Auch das Ende konnte mich nicht so richtig überzeugen. Fragen bleiben offen, was ich nicht schlimm fand, aber irgendwie hat das Ende mich unzufrieden zurückgelassen, dabei kann ich nicht so richtig erklären, woran das liegt. Die Charaktere fand ich allerdings wieder super. Es gibt verschiedene Menschen mit unterschiedlichen politischen Haltungen, Meinungen und Facetten. Ihre Handlungen, Denkweisen und Positionen waren für mich interessant und auch lehrreich. Das Problem, glaube ich, ist, dass die Einleitung, das erste Kapitel des Buches und auch das Zitat von Georg Seesslen auf dem Buchrücken auf etwas anderes hindeuten und man dadurch am Ende enttäuscht wird, da man etwas gänzlich anderes erwartet hat. Auch der Titel war für mich irreführen und ich kann ihn so im Buch nicht wiederfinden. Fazit: Ich mag Mankell und bleibe auch bei meiner Meinung. Aber dieses Buch konnte mich leider nicht in Gänze überzeugen.

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