Produktbild: Der Verrückte

Der Verrückte Roman

9

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

38266

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

1874 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Vettvillingen

Übersetzt von

Andrea Zederbauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783552072640

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

38266

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

1874 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Vettvillingen

Übersetzt von

Andrea Zederbauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783552072640

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  • Bewertung

    5/5

    24.03.2026

    Hörbuch-Download

    Der Verrückte

    Sehr spannend, komplexe Geschichte...........................................................................................................................................................

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    4/5

    03.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwedische Geschichte - schwere Kost

    Schwedische Geschichte „Der Verrückte“ ist Henning Mankells Erstlingswerk, 1977 verfasst und jetzt ins Deutsche übersetzt. Der Roman hat nichts mit den bekannten Wallender Krimis zu tun, sondern spielt in der Nachkriegszeit und ist hoch aktuell, denn es geht um die Hilflosigkeit einer verfolgten Minderheit gegen die Übermacht der Starken. Es geht um einen Mann, der von Stockholm aufs Land zieht und versucht in der Dorfgemeinschaft seinen Platz zu finden. Gleichzeitig geht es um einige Dorfbewohner, die während des zweiten Weltkrieges in einer in einem Internierungslager für Kommunisten verschleppt wurden, nach dem Krieg wieder frei gelassen wurden und sich wieder in die Dorfgemeinschaft einfügen, als sei nichts passiert. Bertil findet eine Arbeit in einem Sägewerk, eine Freundin, die ihn liebt, aber er bleibt ein Fremder, dazu noch ein Kommunist. Man spielt ihm übel zu. Es werden Gerüchte gestreut, es wird gelogen und es kommt zu Gewaltakten. Mit hat das Buch gut gefallen, weil es eine sozialkritische Geschichte ist, und die dunkle Geschichte Schwedens aufdeckt. Vor allem sprachlich ist der Roman ein Lesegenuss. Meine Leseempfehlung für eine schwere Kost mit 4 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    4/5

    29.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schwedischer Roman passend zur dunkleren Jahreszeit

    Ich entdecke gerade ein wenig die schwedische Literatur wo nun auch "der Verrückte von dem Autor Henning Mankell dazu gehört. Das Buch ist bereits in den 70er Jahren erschienen, den Erzählungen merkt man ihr Alter aber nicht an. Der Titel hat mich einiges erwarten lassen, denn wenn es fantasievoll und gut geschrieben ist, bin ich ein Fan des Skurrilen und Verrückten. Der Titel täuscht jedoch, wie sich herausstellte, denn von Verrücktheit war bis zu den letzten Seiten keine Spur zu finden. Im Gegenteil. Es geht um einen durchschnittlichen Städter (Bertil) der in ein schwedisches Dorf gezogen ist um noch mal neu anzufangen. Hier geht er einer geregelten Arbeit nach. An sich führt Bertil ein einfaches und sehr alltägliches Leben wie wohl viele andere Männer seiner Zeit. Er ist auf dem Dorf der Neue und Fremde, der nicht dort geboren ist und nicht so richtig dazu gehört. Durch seine politische Ausrichtung zum Kommunismus findet er jedoch einige Freunde/Genossen mit denen er seine Freizeit verbringt und Diskussionen und Demonstrationen führt. Nach diversen Ereignissen, wie z.B. einem Brand, wird Bertil zur Zielscheibe verschiedenster Gerüchte und Getuschel hinter vorgehaltener Hand und sogar tätlicher Angriffe aus der Dorfgemeinschaft. Die Geschichte von Bertils Leben im Dorf ist ein ständiges Auf und Ab. Man fiebert mit dem Hauptcharakter mit, dass er sein Glück finden mag, was bis zum Schluss jedoch nicht der Fall ist und bis zum Schluss bleiben auch verschiedene Fragen offen. Es gibt, ohne spoilern zu wollen, einige Hauptereignisse. Teil der Geschichte ist die Suche nach Antworten zu diesen Ereignissen, für die aber bis zuletzt keine Aufklärung stattfand. Am Ende des Buches bleibt man mit seinen offenen Fragen zurück, auch der Bezug zum Titel bleibt bis zum Schluss ungeklärt. Die Geschichte las sich sehr flüssig und passt perfekt zu der dunkleren Jahreszeit, so konnte man sich gut in die kalten Schwedenabende hineinversetzen wo das einzige Ziel nach getaner Arbeit der warme Kaffee vorm warmen Kamin ist. Das Buch hat immer wieder das Gerechtigkeitsempfinden verärgert, aber genauso viele wohlige Momente geschaffen. Besonders gut gefallen hat mir die wellenförmige Spannungskurve die nicht wie üblich auf ein Pik hinauslief sondern wie im richtigen Leben mal anschwoll und mal abfiel.

  • Bewertung

    aus Alpthal

    4/5

    25.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    für Freunde des Besonderen

    "Der Verrückte" ist seit langem mal wieder ein Roman dessen Figuren und deren Entwicklung mich wirklich fesseln konnten. Wer dieses Buch allerdings in die Hand nimmt und denkt, Mankell = Walander alles klar, der hat sich vergriffen. Dieser Roman entstand in den 70er ist also ein frühes Mankell Werk und ich bin begeistert wie ausgereift doch sein Stil bereits war, oder vielleicht schon von Anfang an war. Es geht ja um einen jungen Mann der aus Stockholm aufs Land in ein kleines Dorf zieht und um die Problematiken die sich ergeben, wenn jemand neues in so eine kleine Dorfgemeinschaft eindringt. Es ist die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg und in der Einleitung erfährt der Leser, quasi als Hintergrundinformation, dass es ganz in der Nähe eine Art Konzentrationslager gab, in das einige Dorfbewohner verschleppt wurden, die nach Ende des Krieges wieder freigelassen wurden und sich wieder in die Dorfgemeinschaft einfügten, grad so als sei nichts passiert. Und mit dieser Last konfrontiert entfaltet sich die Geschichte um Bertil den jungen Mann. Die Thematik ist gerade jetzt aktuell, denn immer wieder werden wir heute damit konfrontiert, dass Fremde in bestehende Gemeinschaften kommen und integriert werden müssen. Das dies damals und heute leider immer noch gleich problematisch ist, wird sehr deutlich. Das hat mir auch am besten Gefallen an diesem Buch, dass die Romanfiguren so menschlich sind. Sie sind verlogen, sie wollen von sich ablenken, sie schweigen lieber als Dinge anzusprechen und hoffen das der Kelch an ihnen vorbei geht. Es wird gelogen und mit dem Finger gezeigt und schließlich wie kann es anders sein, kommt es auch zu Gewalt. Das Buch von Mankell ist eine kritische Sozialstudie, die mit wirklich schöner Sprache und stilsicher vom Autor erzählt wird und mich berührt aber auch gut unterhalten das Buch zuklappen lässt. Sicher nicht eine einfache triviale Lektüre, aber absolut lesenswert.

  • Alina

    4/5

    24.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwedens dunkelstes Kapitel

    Inhalt: Bertil Kras hat von seinem Leben genug und macht sich auf den Weg in den Norden, um ein neues Leben anzufangen. Er kommt im Marktflecken an, findet Arbeit und verliebt sich. Doch der Schein trügt, seine politischen Ansichten gefallen nicht jedem und schon bald muss er mit verheerenden Gerüchten kämpfen. Meinung: Ich mag den Schreibstil von Mankell sehr gerne. Auch in diesem Buch ist er gelungen. Es wird langsam Spannung aufgebaut, durch das ganze Buch hinweg hat man als Leser das Gefühl, dass bald etwas Schlimmes passieren wird. Die Spannung bleibt subtil und im Hintergrund, es klingt ständig etwas Bedrohliches mit, das man nicht so recht greifen kann. Weiterhin beschreibt Mankell alles sehr ausführlich und plastisch, sodass man sich super in das Geschehen hineinversetzen kann und sich unmittelbar im Buch befindet. Zu der Geschichte als solche bin ich zwiegespalten. Einerseits finde ich sie sehr interessant, die Beschreibungen (vor allem die Korruption) haben mich sauer gemacht und ich war voll drin. Andererseits schleppt sich das Geschehen teilweise etwas hin und es passiert nicht so wirklich etwas. Wenn dann aber was passiert, dann wird das Ganze so schnell abgetan. Auch das Ende konnte mich nicht so richtig überzeugen. Fragen bleiben offen, was ich nicht schlimm fand, aber irgendwie hat das Ende mich unzufrieden zurückgelassen, dabei kann ich nicht so richtig erklären, woran das liegt. Die Charaktere fand ich allerdings wieder super. Es gibt verschiedene Menschen mit unterschiedlichen politischen Haltungen, Meinungen und Facetten. Ihre Handlungen, Denkweisen und Positionen waren für mich interessant und auch lehrreich. Das Problem, glaube ich, ist, dass die Einleitung, das erste Kapitel des Buches und auch das Zitat von Georg Seesslen auf dem Buchrücken auf etwas anderes hindeuten und man dadurch am Ende enttäuscht wird, da man etwas gänzlich anderes erwartet hat. Auch der Titel war für mich irreführen und ich kann ihn so im Buch nicht wiederfinden. Fazit: Ich mag Mankell und bleibe auch bei meiner Meinung. Aber dieses Buch konnte mich leider nicht in Gänze überzeugen.

Kundinnen und Kunden meinen

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