Einige Türen sind aus einem bestimmten Grund verschlossen ... England, 1866: Als Elsie den reichen Erben Rupert Bainbridge heiratet, glaubt sie, nun ein Leben im Luxus vor sich zu haben. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ist sie bereits verwitwet. Und dazu schwanger. Elsie bezieht das alte Landgut ihres verstorbenen Mannes. Da ihre neuen Diener ihr gegenüber äußerst reserviert sind, hat Elsie nur die ungeschickte Cousine ihres Mannes zur Gesellschaft. Zumindest glaubt sie das. Doch in ihrem neuen Zuhause existiert ein verschlossener Raum. Als sich dessen Tür für sie öffnet, findet sie ein 200 Jahre altes Tagebuch und eine beunruhigende, lebensgroße Holzfigur – eine stille Gefährtin ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Selbitz
5/5
18.05.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Absolut Top! Hörbuch-Version von Kati Winter vorgelesen!
Wir haben uns für die Hörbuch-Version entschieden und es in keinster Weise bereut. Kati Winter liest die Story sehr mitreißend und spannend, haben uns in die Geschichte mit hineingesaugt gefühlt und vor unserem geistigen Auge sind die Protagonisten zum Leben erwacht. Laura Purcell hat mit "Die stillen Gefährten" ein absolut tolles und mitreißendes Buch geschrieben, das sofort Lust auf weitere Geschichten von Ihr macht.
Wir fiebern bereits auf den Herbst, wenn das neue Buch von Ihr erscheint.
NalasBuchBlog
4/5
25.03.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Interessante Geschichte, mit unerwartetem Ende
Gleich zu Beginn erfährt der Leser alles über die derzeitigen Umstände von Elsie, die mittlerweile in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wurde und aufgrund von diversen Ereignissen nicht mehr spricht. Nach und nach versucht der Arzt herauszubekommen, was genau mit ihr passiert ist und warum sie in einer solche Verfassung geraten ist.
Was mir hier gefallen hat, waren die unterschiedlichen Einblicke in das Leben von Elsie und der Vergangenheit des Anwesens. Zu Beginn war ich etwas aufgrund der Zeitsprünge verwirrt. Aber nach den ersten Kapiteln, hat sich dadurch das Geschehen zusammengefügt.
Der Leser erfährt nämlich nicht nur etwas über das Leben in der Gegenwart, sondern auch wie es dazu kam, seit Elsie das Anwesen betreten hat und welche Geschichte sich bei dem Anwesen verbirgt.
Ebenfalls hat mir hier das offene Ende sehr gut gefallen, da der Leser glaubt, dass sich nun alles besser für Elsie entwickelt, sie aber dann nochmal eine weiter Entdeckung macht, die vielleicht alles verändern kann.
Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet. Auch wenn ich hier wegen der Zeitformen ein paar Probleme hatte, was sich aber schnell gegeben hat.
Das Buch habe ich als Audiobook gehört. Der Sprecher hat mir diesmal so gar nicht gefallen, da alles überdramatisiert dargestellt wurde (selbst die Danksagungen am Ende…) und leider nur wenig mit der Stimme gearbeitet wurde, was manches noch schwerer machte.
Ines E.
5/5
17.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Großer Gruselgsktor
Die stillen Gefährten“ hat mich so sehr gegruselt, dass ich es abends aus der Hand legen musste, um überhaupt schlafen zu können. Die unheimliche und zugleich bedrückende Atmosphäre zieht sich durch die ganze Geschichte, während liebevolle Details die Umgebung lebendig machen. Ständig schwankte ich zwischen Skepsis und Furcht – sind die stummen Figuren wirklich übernatürlich oder nur Einbildung? Ein packender, subtiler Gruselroman, der noch lange nachhallt.
Giselas Lesehimmel
aus Landshut
5/5
05.04.2025
eBook (ePUB)
Das Grauen kommt auf hölzernen Sohlen
Meine Meinung
Bei Die stillen Gefährten handelt es sich um das erste Buch, das ich von Laura Purcell gelesen habe und es hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Der Prolog verrät viel, und man möchte unbedingt wissen, wie es so weit kommen konnte ...
England - 1867 - 1635
Das Geschehen spiegelt das viktorianische Zeitalter expressiv wider. Die düstere Umgebung versprüht eine gruselige Atmosphäre.
Elsie Bainbridges Trauer hat die Autorin sehr gut transportiert. Man spürt die Verzweiflung der schwangeren, jungen Frau, deren Ehe von sehr kurzer Dauer war, und die jetzt alleine auf dem Landgut ihres Mannes leben muss. Nur die unscheinbare Sarah, Cousine ihres Mannes, steht ihr zur Seite, und eine Holzfigur - die stille Gefährtin - die Elsie sehr ähnlich sieht und sehr lange in einem verschlossenen Raum eingesperrt war, in dem sich auch ein 200 Jahre altes Tagebuch befand. Die stille Gefährtin bleibt jedoch nicht lange alleine. Auf mysteriöse Weise tauchen immer mehr Holzfiguren auf.
Alle Menschen im nahen Ort Fayford kommen ärmlich, unterernährt und ungepflegt daher. Kirche und Katen wirken baufällig. Auf dem trostlosen Friedhof befinden sich viele schmucklose Grabsteine, mit gleicher Inschrift. Einige der Verstorbenen kamen auf mysteriöse Weise ums Leben. Elsie versucht zu helfen, um das Vertrauen der Dorfbewohner zu gewinnen. Das Landgut " The Bridge" genießt keinen guten Ruf.
Elsie hatte auch in The Bridge mehr Luxus erwartet. Ihre Bediensteten besitzen keine passende Garderobe und halten das Haus nicht vernünftig sauber. Überall liegt Holzstaub. Aus dem Dorf will keiner auf dem Landgut arbeiten, da in der Vergangenheit Bedienstete dort ums Leben gekommen sind. Sie begegnen Elsie mit Misstrauen; zudem fehlt ihnen ein angemessenes Benehmen. Häufiger Regen und Nebel unterstreichen die Tristesse.
Elsie vermisst ihren Bruder und das gepflegte Haus in London. Nach dem Tod ihrer Eltern haben sie zusammen die familiäre Streichholz-Fabrik geführt. Dort hat sie auch ihren Mann kennengelernt.
Besonders beeindruckt bin ich von dem Schreibstil, der Gruseliges und Poesie zu einem stimmigen Ganzen vereint.
Draußen sah alles merkwürdig aus. Die Pflanzen glühten unnatürlich hell unter dem stürmischen Himmel. Meine neuen Hecken in Form der bourbonischen Lilie verwandelten sich in giftgrüne Speere, die Rosen in Blutklumpen. (Auschnitt aus dem Buch)
Eine Witwe mied das Licht und vergrub sich in Trauer.(Zitat aus dem Buch)
Die Hauptfigur Elsie ist gut gezeichnet; die Tragödien - denen die schwangere Witwe ausgesetzt ist - (seltsame Geräusche, stille Gefährten, die auf unerklärliche Weise in anderen Räumen auftauchen usw. ) fesseln und bescheren Gänsehautfeeling. Auch aus der Vergangenheit hat sie ein schweres Päckchen zu tragen. Ein Tagebuch aus dem Jahr 1635 bringt Stück für Stück Licht ins Dunkel und zeigt, wie schlecht es damals um die Frauenrechte bestellt war. Wir erfahren darin viel über die kräuterkundige Vorfahrin Anne Bainbridge und ihrer stummen Tochter Hetta, die beim Anbauen von Kräutern wahre Wunder vollbringt. Schritt für Schritt kommen auch die stillen Gefährten immer näher ....
Auch die Nebenfiguren wirken überzeugend und werfen die Frage auf: Wem kann Elsie wirklich trauen? Ist ihr Mann tatsächlich friedlich in seinem Bett gestorben?
Ich hatte viele Vermutungen, die sich dann tatsächlich bewahrheitet haben. Der Weg dorthin war mit vielen Irrungen und Wirrungen gepflastert. Im und rund um das Landhaus passieren schreckliche Dinge, die mir den Schlaf geraubt haben. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Fazit
Eine spannende Geschichte mit Gruselfaktor, die das viktorianische Zeitalter eindringlich widerspiegelt. Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven von Elsie und Anne Bainbridge machen aus dem Buch einen richtigen Pageturner. Das Ende war für mich rund.
Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von der Autorin.
Von mir eine klare Empfehlung, für diesen historischen Thriller. Danke, Laura Purcell.
Sandrina
aus Rastatt
5/5
11.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mein erstes Buch im…
Ich habe mein erstes Buch im Dezember beendet und es ist genial ! Die stillen Gefährten von Laura Purcell habe ich vor ein paar Monaten aus dem öffentlichen Bücherschrank gezogen. Ich muss gestehen, ich habe davor noch nie etwas davon gehört, obwohl die Autorin schon mehrere Bücher veröffentlich hat, aber hier hat mich zuerst das Cover angesprochen. Ich bin ohne Erwartungen ran und ich bin so begeistert. Elsie, die frisch verheiratet und direkt schwanger ist, aber ihr Mann ist in jungen Jahren an einem plötzlichen Herzanfall gestorben. Es ist gerade Herbst 1865 und mit der Cosuine ihres verstorbenen Mannes, Sarah, die ihr von nun an als Freundin/letzte Verwandte ihres Mannes zur Seite steht, ist sie auf dem Weg zu dem ländlichen Familienanwesen The Bridge. Schon in der ersten Nacht hört Elsie komische Geräusche und begibt sich auf die Suche nach deren Ursprung. Es ergibt sich dann, dass diese stillen Gefährten und ein Tagebuch gefunden werden. Das Tagebuch liest Sarah und der Gefährte wird im Haus untergebracht. Das Problem ist, die Geräusche tauchen auch weiterhin auf, die Gefährten vermehren sich und irgendwas stimmt in diesem Haus ganz und gar nicht. Es gibt noch 2 weitere Handlungsstränge, nämlich Elsie, die zu einem späteren Zeitpunkt in einer Klinik ist und im Prinzip schreibt sie die Ereignisse, wie in einem Buch auf und dann gibt es noch ein Tagebuch, nämlich das der damaligen Herrin Anne Bainbridge aus dem Jahr 1635. Alles ist in der Ich-Perspektive geschrieben, teilweise in der Vergangenheitsform, teilweise in der Gegenwartsform, dadurch hatte man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Schreiberinnen. Durch die wechselnden Sichten und Zeiten blieb es immer spannend. Mir war zu keiner Minute langweilig und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist angenehm. Er ist der damaligen Zeit angepasst, aber dennoch leicht zu lesen. Die Geschichte war fesselnd, hat mich nicht mehr losgelassen. Es herrscht nie Ruhe, immer passiert etwas, es geht Schlag auf Schlag. Die Autorin lässt anfangs viel Freiraum für Interpretationen, die meisten Antworten erhält man im Laufe des Buches. Aber mein Gott, das Ende. Wow. Es war so gut. Ich wünschte, es wäre ausführlicher erklärt worden, aber eigentlich kann man sich genau denken, was passiert ist und das liebe dich daran. Ich war absolut überrascht und konnte es nicht fassen. Ich bin recht einfach zu gruseln. Die Messlatte ist da nicht hoch bei mir und auch dieses Buch hat es geschafft, dass ich im Dunkeln echt Angst hatte :D Die Gefährten sind so einzigartig und sind an sich schon gruselig, aber was daraus gemacht wurde, macht es einfach noch so viel besser/gruseliger. Ich habe erst Mitte des Jahres wieder so richtig mit Lesen angefangen und davon auch viel Sachbücher, aber ich würde behaupten, dass dies eins meiner Highlights dieses Jahr war. Ich werde auch mal schauen, was die Autorin noch geschrieben hat und eventuell noch mehr lesen. Also absolute Empfehlung
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4/5
22.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Für alle die es spannend mögen, ein absolutes Muss
„Die stillen Gefährten „ ist für mich das perfekte Buch für kalte, regnerische Tage. Besonders das Hörbuch kann ich wärmstens empfehlen, da es großartig vertont wurde und die unheimliche Atmosphäre hervorragend einfängt.
Die Geschichte hat mich von der ersten Minute an gepackt, und ich konnte kaum aufhören zu hören beziehungsweise zu lesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich das Buch beendet und ich war so begeistert, dass ich mir im Anschluss direkt weitere Bücher von Laura Purcell gekauft habe.
Wer auf der Suche nach einer atmosphärischen und gelungenen Gruselgeschichte ist, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance gebe
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