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Hast du uns endlich gefunden

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.10.2021

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644003675

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

19.10.2021

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644003675

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    20.01.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    „Edgar Selge … wer ist das…

    „Edgar Selge … wer ist das nochmal?“ Der Name sagte mir nichts, da musste ein Bild her. Gesagt, getan und wer grinste mir da auf einmal ganz verschmitzt entgegen? Der einarmige Polizeiruf 110 Kommissar Jürgen Tauber! Und schon wurde die Sache höchstinteressant, denn er hat seinen autofiktionalen Roman nicht nur selbst geschrieben, sondern auch selbst gelesen. Meist geht das schief, denn Autoren sind keine Sprecher, wie eben auch Sprecher keine Autoren sind. Anders gelagert ist das bei Edgar Selge, der dank seiner fundierten Schauspielausbildung durchaus vortragen kann. So erzählt er dann über unterhaltsame achteinhalb Stunden die Geschichte seiner Familie und welche Rolle ihm darin zuteilwurde. Oft reduzierte sie sich ein wenig auf die des Außenstehenden. Zu jung, um mit dem Vater Debatten zu führen und wiederum zu alt, um Mutters Nesthäkchen zu sein. Auch leidet er oft unter der Strenge der Eltern, besonders der des Vaters, der gerne auch mal den Gürtel als Mittel der Bestrafung wählt. Der Vater führt schon von Berufswegen ein unnachsichtiges Regiment und zeigt selten emotionale Regungen. Zuhause fünf Söhne und im Gefängnis ein ganzes Regiment von Delinquenten, da schien ihm ein hartes Durchgreifen erforderlich. Die Familie ist aber auch geprägt durch ihr wunderbares musikalisches Talent und die vielen Hauskonzerte, die regelmäßig stattfinden und so wächst der junge Edgar zwischen Butterbrot und Peitsche auf, muss denn herben Verlust zweier Brüder verschmerzen und so ganz nebenbei auch noch zu sich selbst finden. Ich habe es geliebt ihm zuzuhören, war nicht eine Minute gelangweilt oder gar enttäuscht und vergebe gerne mit fünf Sternen die Bestnote. Wer Edgar Selge auf seine Rolle des Kommissars reduziert, tut ihm wirklich unrecht. Er ist ein intelligenter und ehrgeiziger Mensch, der stets auch das Wohl der anderen im Sinn hat. Ich habe mich jedenfalls gefreut, durch das Hörbuch nähere Bekanntschaft mit ihm gemacht zu haben und empfehle sein Buch – besonders in der Hörbuchfassung - gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auseinandersetzung mit der Kriegsgeneration

    Man wähnt sich in gutbürgerlichen Verhältnissen, ein kultiviertes musikbegeistertes Umfeld, die Hauskonzerte mit dem musikbegeisterten Vater, die da beschrieben werden und landet plötzlich in Situationen, wo sich die Eltern den Fragen der Kinder zu ihrer Vergangenheit stellen müssen. Das Buch spielt in den 50er-Jahren, Selge schildert seine Jugend in einem Haushalt, in dem alles gemacht wird, um das kollektive Trauma der Deutschen zu übertünchen. Wie wenigen Autoren zuvor gelingt es Selge, die Geisteshaltung dieser Generation zu enttarnen. Er entlarvt das Narrativ jener, die im dritten Reich Mitläufer oder gar Mittäter waren. Und wie die Fragen der Heranwachsenden diese Werte und Vorurteile hinterfragen. Der Vater ist besessen von guter Musik, beruflich in gefestigter Position als Gefängnisdirektor, und stets bestrebt, seinen Status zu erhalten und auszubauen. Die Mutter hält loyal und unterwürfig zu ihm, doch mitunter leidet sie unter der Verdrängung der Selbstverwirklichung und wird darob krank. Die Erziehungsmassnahmen des Vaters arten nicht selten in Schläge aus, selbst die Lateinnachhilfe des Vaters zieht Ohrfeigen mit sich. Edgar, der Roman ist autobiographisch gefärbt, die Erzählstimme, ist ein Kind, das Grenzen sucht. Und die sind im aufstrebenden Nachkriegsdeutschland klar und eng gezogen. Weich wird der musische Gefängnisdirektor, wenn er von seinem Vater, seiner Jugend und jenen Nazigenerälen erzählt, die er als Vollzugsbeamte nach dem Krieg betreut hatte. Und da sind noch die Brüder, die mit Edgar aufwachsen. Sie begleiten diese Familiengeschichte am Rand. Ihr zum Teil tragisches Schicksal macht eine weitere extrem beeindruckend geschriebene Komponente dieses Buches aus. Das Buch liest sich so leicht, weil es aus der Sicht des heranwachsenden Edgars erzählt ist, oft lakonisch und nicht selten ergreifend.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melodie eines Lebens

    Es ist 1960, der Zweite Weltkrieg ist noch gar nicht so lange her, der zwölfjährige Edgar lebt mit Eltern, den älteren zwei Brüdern Werner und Martin sowie dem jüngeren Andreas neben der Jugendstrafanstalt, in der sein Vater Gefängnisdirektor ist. Musik spielt in der Familie eine große Rolle, täglich wird musiziert und regelmäßig werden Hauskonzerte veranstaltet. Edgar ist ein neugieriges Kind, das aber trotzdem lieber für sich bleibt und in seiner Phantasiewelt lebt. Der vergangene Krieg wird ungerne thematisiert und falls doch, führt dies regelmäßig zu Streitgesprächen zwischen dem Vater und den älteren zwei Brüdern. Eine ungewöhnliche Erzählweise hat der Autor gewählt. Der zwölfjährige Edgar weicht manchmal dem älteren Mann, zu dem er herangewachsen ist, der sich darüber mokiert, aufgrund der Pandemie geschützt werden zu müssen. Dies geschieht fließend, manchmal mitten im Kapitel, ist aber nie verwirrend oder lässt mich im Unklaren zurück. Es ist, als ob Edgar mir seine Geschichte erzählt und jeden Gedanken, der ihn ereilt, sofort verfolgen und mir darlegen muss. Es sind raue Zeiten, die Erziehung hart und nicht immer kindergerecht. Dazu kommt, dass Edgar kein einfaches Kind ist, seltsam entrückt und eigensinnig ist er, lügt, stiehlt und sieht sich meistens im Recht. Natürlich rechtfertigt dies alles nicht, gezüchtigt zu werden. Es sind andere Zeiten, rau und ungerecht. „Ich will nicht zugeben, von jemandem geschlagen zu werden, den ich liebe. Und noch weniger will ich zugeben, dass seine Schläge meine Liebe nicht ausgelöscht haben. Ich will nicht einer sein, der den liebt, der ihn schlägt.“ (Seite 131) Edgar testet immer wieder seine Grenzen aus, als Kind bereits, aber auch immer noch als erwachsener Mann. Die Aufarbeitung der Vergangenheit seiner Eltern ist ihm wie ein Zwang, auch hier übertritt er Grenzen, ist sich dessen bewusst und bereut, um es das nächste Mal genauso zu machen. „Seine Angst geht mir nahe. Und ihre Pflichterfüllung, ihre nicht ausgelebte Wut über diese Pflichterfüllung, erschreckt mich so sehr, dass ich ihre Liebe ganz vergesse.“ (Seite 237) Was für ein wunderbares Buch, ganze Sätze wollte ich markieren, rausschreiben und behalten. Die Erzählweise ist so intensiv, so eindringlich, oft war es für mich sehr emotional und schwer auszuhalten, wenn es erzählt, dieses manchmal so undurchschaubare Kind. Edgar urteilt nicht, weder verurteilt, noch beurteilt er. Er erzählt und stellt fest, er spricht zum toten Vater, erklärt gedanklich etwas einem der Brüder, er reflektiert sein Verhalten und stellt sich so bloß. Dies ist dermaßen interessant und spannend, dass ich gerne weiter zugehört, dringend weitere Episoden erfahren hätte aus seinem Leben. Ich wäre für eine Fortsetzung bereit. Volle Punktzahl und eine Leseempfehlung gibt es dafür von mir.

  • Bewertung

    5/5

    18.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Kindheit im Nachkriegs-Deutschland

    Edgar Selge lässt uns Mäuschen spielen in einem deutschen Haushalt in der Nachkriegszeit. Eltern gefangen zwischen der Indoktrination der NS Zeit und den Tragödien des Krieges, Kinder, die sich gegen alte Denkmuster auflehnen und ein Land, das sich neu finden muss. Bewegend und gleichzeitig hochinteressant!

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus der Sicht eines anfangs 9jährigen...

    Aus der Sicht eines anfangs 9jährigen berichtet der Autor von seiner Familiengeschichte in den 50er Jahren. Die schonungslosen Schilderungen der Erziehungsmethoden des Vaters, eines Gefängnisdirektors, dessen Weltbild und dessen Sicht auf die Nazizeit macht betroffen.

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