Ein bezaubernder Liebesroman zwischen Küche und Literatur Die Fortsetzung des Weltbestsellers «Das Lächeln der Frauen» Seit einem Jahr sind Aurélie, die schöne Köchin aus dem «Le Temps des Cerises», und André, der Lektor und Bestsellerautor, ein Paar. Nun kommt der Valentinstag - das perfekte Datum für einen Heiratsantrag. Doch ehe André die Frage der Fragen stellen kann, geschieht etwas Unerwartetes: Aurélies kleines Restaurant bekommt einen Michelin-Stern - und die junge Köchin schwelgt im Glück. Bis sie erfährt, dass die Vergabe nur eine Verwechslung war. Ein arroganter Sternekoch aus Vétheuil führt ein Restaurant gleichen Namens und verspottet sie ob ihrer Naivität am Telefon. Doch als sie Jean-Marie Marronnier kurze Zeit später persönlich trifft, ist Aurélie ziemlich fasziniert von dem kultivierten Mann mit den blauen Augen. Aurélie beschließt, einen Kochkurs bei dem Sternekoch zu machen, und der vom Erfolg und von den Frauen verwöhnte André erfährt zum ersten Mal in seinem Leben, was das Wort Eifersucht bedeutet ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Hyperventilea
4/5
31.10.2021
eBook (ePUB 3)
Herrlich leichte, charmante „Wohlfühlprosa“
„Wir, Monsieur Chabanais, wir glauben an Wunder. Wer denn nicht, wenn Menschen wie wir, die wir von Geschichten leben. Wir verkaufen Träume, das haben sie mir selbst einmal gesagt, erinnern sie sich noch? Wir werden nie aufhören, Träume zu verkaufen, und wir werden nie aufhören, an Wunder zu glauben.“
Seit sich Aurélie und André in „Das Lächeln der Frauen“ gesucht und gefunden haben, ist ein Jahr vergangen. André, der gerade seinen zweiten Roman als Robert Miller veröffentlicht hat, ist nun bereit für den nächsten Schritt, er möchte Aurélie, die in Paris das kleine Restaurant „Le temps des cerises“ führt, einen Heiratsantrag machen. Doch der richtige Zeitpunkt dafür will sich einfach nicht einstellen. Dann erhält Aurélie einen folgenschweren Anruf, der sie nicht nur beruflich noch lange beschäftigen wird und André macht bei der Vermarktung seines Buches eine reizvolle Bekanntschaft…
Nicholas Barreau schreibt unkompliziert und wunderbar leicht, sehr passend zum französischen Savoir Vivre. Abwechselnd schreibt der Autor in der ersten Person aus Andrés und Aurélies Sicht, er wechselt somit regelmäßig die Perspektive auf seine Geschichte. Vieler seiner kleinen, optimistischen Sätze habe ich gerne zweimal gelesen. So heißt es beispielsweise „Die Liebe ist vielleicht das, worauf wir am wenigsten Einfluss haben. Aber sie ist das Wichtigste in unserem Leben. Liebe ist die Antwort auf alles.“ oder „Die Liebe - das sind nicht Rosen und nicht Schokolade, das ist Zusammensein für immer.“ Solche Sätze machen einfach gute Laune.
Der Autor bringt es im Nachwort auf den Punkt: André und Aurélie sind im Alltag angekommen, mit ihren liebenswerten Eigenarten, ihren Unzulänglichkeiten, ihren Hoffnungen und Wünschen. André und Aurélie sind sympathische Figuren, beide sind ehrgeizig, genießen ihren beruflichen Erfolg und beide sind durchaus eifersüchtig. Sie haben nach außen völlig unterschiedliche Interessen: Für André ist Essen einfach nur Essen, für Aurélie können Speisen Kunst sein. André kann ohne Bücher nicht leben, Aurélie liest nicht. Aber Literatur und Kochen haben mehr gemeinsam, als man denkt, heißt es im Buch. Für beides braucht es ein gutes Gespür und eine große Leidenschaft. „Man kann die besten Zutaten verwenden oder die schönsten Wörter- wenn die Leidenschaft fehlt, wird daraus nichts Gutes werden.“ So wird aus der augenscheinlichen Unterschiedlichkeit der beiden dennoch eine Gemeinsamkeit. Auch wenn die Protagonisten sicher nicht die tiefgründigsten Figuren sind, wirken sie doch sehr menschlich, nahbar, vertraut und „echt“, sie entwickeln sich weiter, gestehen ihre Fehler ein.
Aber zwei ganz spezielle Personen drohen das Glück des Paares zu zerstören und stellen die Beziehung auf eine ernste Probe.
Können Aurélie und André alle Missverständnisse und verletzte Eitelkeiten hinter sich lassen oder kommt es zum Neuanfang mit neuen Partnern? Auch wenn ich als Leserin insgeheim sofort wusste, wie es ausgehen wird (was auch sehr gut so ist), hat mir die charmante, leichte Liebesgeschichte mit den vielen zuversichtlichen Sätzen viel Freude gemacht. Dass im Roman immer wieder auf Andrés Roman angespielt wird, der viel mit diesem Buch gemein hat, fand ich eine nette Idee. Ich hatte den Eindruck, André selbst könnte gut der Autor von „Der Zeit der Kirschen“ sein. Andrés Roman wird im Roman als liebenswürdige, nette, charmante Wohlfühlprosa bezeichnet und genau das ist „Die Zeit der Kirschen“ für mich auch. Zudem haben mir die leckeren Gerichte, die Aurelie kocht und isst Appetit gemacht. Romane und gutes Essen, für mich passt diese Kombination ganz prima zusammen. Oft ist es goldrichtig, die Welt nicht zu schwer zu nehmen und Dinge wie Bücher und Speisen einfach zu genießen. Auch Paris, das hier so atmosphärisch beschrieben wird, möchte ich nach der Lektüre gerne besuchen.
Nicholas Barreau hat erneut einen kurzweiligen Liebesroman für einen verregneten Sofatag verfasst. „Die Zeit der Kirschen“ kann für sich gelesen werden, aber noch mehr Spaß macht es, wenn man den ebenso lesenswerten Vorgänger „Das Lächeln der Frauen“ schon kennt. André macht sich im Roman über den abgedroschenen, vielzitierten Satz „Ich wünschte, dieser Roman möge niemals enden“ lustig, aber ich könnte diesen Satz über „Die Zeit der Kirschen“ mit voller Überzeugung ebenso sagen.
Bewertung
4/5
02.08.2021
eBook (ePUB 3)
die Köchin und der Verleger
„Zeit der Kirschen“ ist der Nachfolger des Romans „Das Lächeln der Frauen“. Ich habe den ersten Roman nicht gelesen, was aber kein Problem war, da zu Anfang ein kurzes Resümee gezogen wird und der Leser so einen guten Einblick in die vorangegangene Handlung bekommt. Auch ist die Geschichte in sich für mich gut abgeschlossen, sodass es locker auch ein Einzelband sein könnte.
Zum Inhalt: Der Lektor/ Autor André und die Köchin Aurélie sind ein Paar, nachdem er aus Liebe zu ihr einen Roman geschrieben hat und Aurélie sich von diesem Buch so verstanden gefühlt hat, dass sie sich in den zugehörigen Autor verliebt hat. Die beiden sind überglücklich und André möchte seine Angebeteten unbedingt einen Antrag machen. Leider kommt im Leben häufig alles anders als geplant und so sehen sich die beiden einer Menge Chaos, Streit und Verwirrungen gegenüber und das Thema Heirat gerät weit in den Hintergrund.
Da ich das erste Buch ja nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, ob es an den Umständen der Handlung liegt, aber ich finde André mehr als nur unsympathisch. Das ganze Buch über war mir schleierhaft, was Aurélie an dem selbstbezogenen, egozentrischen Kerl findet. Aber ok, wo die Liebe nun mal eben hinfällt. Aurélie und ihr Restaurant habe ich dafür umso mehr ins Herz geschlossen und bei den ganzen leckeren Gerichten ist mir beim Lesen regelrecht das Wasser im Mund zusammengelaufen. Ich hatte förmlich ein Bild vor Augen und diverse Gerüche in der Nase.
Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, wenn die Handlung natürlich auch wahnsinnig überspitzt dargestellt wird, was vor allem an dem eifersüchtigen Verhalten der Protagonisten liegt. Denn von den Beschreibungen her ist das alles halb so wild und gute Kommunikation hätte sicher viel gerettet. Aber dann wäre es natürlich auch nicht zur Handlung des Buches gekommen. Das Buch lebt von den Missverständnissen und Zänkereien der beiden Liebenden, große Gefühle sind allerdings bei mir zumindest nicht angekommen.
Was mich irgendwann etwas gestört hat waren die vielen französischen und zwischenzeitlich englischen Redewendungen. Ich weiß, wir benutzen im Alltag auch viel „Denglisch“ und bestimmte „Modebegriffe“ aber hier sind es teils ganze Ausrufe, bei denen ich mich schon gewundert habe, warum sie nicht einfach übersetzt worden sind. Für mich hat das den Lesefluss jedes Mal etwas unterbrochen.
Für Fans des ersten Bandes ist dieses Buch sicherlich ein Muss, für mich war es eine nette Lektüre für zwischendurch, die aber keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen konnte. Dafür war es mir zu viel Drama und zu wenig Gefühl.
Julia
4/5
26.07.2021
eBook (ePUB 3)
Liebe in Paris
André, der Lektor und Autor, möchte Aurélie, der Besitzerin eines Restaurants, einen Heiratsantrag machen, doch dann kommt alles anders. Durch eine Verwechslung bekommt Aurélies Restaurant einen Michelin-Stern, kommt dadurch aber in Kontakt mit dem Koch dessen Restaurant den Stern eigentlich bekommen hat und macht bei ihm einen Kochkurs. Hat das Folgen für ihre Beziehung mit André?
Das Cover gefällt mir sehr gut, weil man gleich weiß, dass das Buch in Paris spielt. Der Schreibstil ist angenehm und man kann das Buch gut lesen. Mir haben die Perspektivenwechsel zwischen André und Aurélie gefallen. Auch die Charaktere der Beiden und natürlich alle Anderen auch wirken wie direkt aus dem Leben gegriffen. Es gibt viele Missverständnisse in der Beziehung, die es den Beiden manchmal unnötig schwer macht, aber auch das wirkt sehr real. Bei Büchern von französischen Autoren ist mir aufgefallen, dass die Personen immer sehr übertrieben handeln, aber wahrscheinlich gehört das zum Charakter der Franzosen dazu.
Liebe geht über den Magen.
Lesemone
3/5
04.08.2021
eBook (ePUB 3)
Etwas öde
Ich kenne zwar den ersten Band nicht, habe aber nicht den Eindruck, dass ich da was verpasst habe. Die Geschichte verspricht eine romantische Liebesgeschichte zu werden, bei der es um Eifersüchteleien geht. Das hat auch sehr zugetroffen. Doch leider ist die ganze Szenerie über das Ziel hinausgeschossen. Erzählt wird im Wechsel zwischen André und Aurélie. Es werden viele französische Begriffe eingefügt, so dass ich beim lesen öfter mal ins Stocken geriet. Aber sie waren schon sehr passend gewählt. Während ich Aurélie als sehr sympathischen Charakter wahrnahm, empfand ich André als kindisch, grundlos mega eifersüchtig und sehr uneinsichtig. Bei beiden kommen sehr wenig Gefühle rüber, die man bei einem Liebespaar, das bald heiraten will, erwarten würde. Das Ende kam sehr abrupt und für mich nach allem, was vorgefallen ist, nicht so ganz glaubhaft. Insgesamt fand ich die Liebesgeschichte durch die vielen grundlosen Zänkereien irgendwann sehr langweilig. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch besser als Film wirken würde. Das würde eine gute Komödie abgeben.
Bewertung
2/5
12.08.2021
eBook (ePUB 3)
Die Zeit der Kirschen
Das Buch ist die Fortsetzung von „Das Lächeln der Frauen“, welches ich ebenfalls gelesen und die Verfilmung gesehen habe.
Man ist relativ schnell wieder im Geschehen, versteht das neue Buch auch ohne Kenntnis des ersten Teils, ich empfehle aber, diesen vorher zu lesen. Die vielen französischen Namen, Orte und Titel sind gewöhnungsbedürftig und können leicht verwechselt werden.
Die Kapitel sind im Wechsel aus Aurélies bzw. Andrés Sicht erzählt, was man aber erst beim Lesen merkt; es gibt keinen Hinweis in der Überschrift.
Beide Erzählstränge laufen nebeneinander her, die Leben der Protagonisten offensichtlich auch, jeder macht sein Ding. Ein bisschen anstrengend und langwierig, Spannung fehlte mir komplett.
Die Gerichte in den jeweiligen Restaurants klingen alle lecker; die Beschreibungen sind sehr ausführlich, in einzelnen Passagen fast zu detailreich. Manche Szenen sind langweilig, wenn mehr geredet, statt gehandelt wird.
Meiner Meinung nach haben die beiden Hauptpersonen zu oft schlechte Laune, meckern rum, streiten sich, benehmen sich ziemlich kindisch. Harmonie, wie man es in einem Liebesroman erwartet, ist für mich etwas anderes… André ist sehr eifersüchtig, Aurélie reitet darauf herum, ändert aber nichts an der Situation - außer erneutem Geschrei, Tüten knallen, Sachen rauswerfen. Für eine gescheite Aussprache unter Erwachsenen hat es nicht gereicht, es muss wieder mal richtig krachen, auch dann sind Irrtümer nicht so einfach aus der Welt zu räumen.
Ich habe mich mit der Lektüre schwer getan, das Ende war vorhersehbar, viele Klischees wurden zudem im Laufe des Romans erfüllt, von mir bekommt "Die Zeit der Kirschen" 2,5 Sterne. Eine Fortsetzung des Vorgängers wäre für mich nicht nötig gewesen.
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4/5
01.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Obwohl ich das Buch "Das Lächeln...
Obwohl ich das Buch "Das Lächeln der Frauen" nicht gehört/gelesen habe, kam ich gut in die Erzählung hinein. Eine nette Liebesgeschichte um Liebe, Eifersucht, Missverständnisse mit französischem Flair. Mal aus Sicht von Andre und Aurelie erzählt. Ware eine gute Hör-Unterhaltung!
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4/5
20.08.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Gelungene Fortsetzung.
Wunderschön kitschig, ein eifersüchtiger Schriftsteller, ein Sternekoch und die Frau aus seinem Roman. Andre, der sich seiner Sache ganz sicher war, hat nun einiges zu tun. Ein sehr französischer Liebesromane. Schönes Hörbuch.
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