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Unziemliches Verhalten Wie ich Feministin wurde

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,5 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00952-1

Beschreibung

Rezension

»Wie sie ihren eigenen Befreiungs- und Selbstfindungsprozess von der persönlichen auf die gesamtgesellschaftliche Ebene hebt, ist brilliant.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Rebecca Solnit hat den Begriff ›Mansplaining‹ erfunden. In ihrem beeindruckenden Memoir erzählt sie ihren persönlichen Weg zur feministischen Freiheit.« ("Die Welt")
»Solnits Verknüpfung von persönlicher und struktureller Ebene ist kurzweilige Autobiografie und politisches Manifest gleichermaßen.« ("ORF")
»Ein Erfolgsrezept für Solnits feminitsische Texte ist, dass sie im besten Sinne leserfreundlich sind, auf Theorieballast verzichten und vom Erzählen persönlicher Erfahrungen ausgehen.« ("Die Presse")
»Die US-Autorin ist bekannt für ihren Essay ›Wenn Männer mir wie Welt erklären‹. Hier erzählt sie eine Geschichte, die ihre eigene ist.« ("Focus")
»Dieses gerade, aber nicht bittere Buch gewährt Einblicke in die Erfahrungswelt einer engagierten Denkerin.« ("Philosophie Magazin")
»Solnit ist eine der herausragendsten Denkerinnen und Schriftstellerinnen der USA.« ("SWR2")
»Ihr Buch fesselt mit einer nuancierten, eleganten Sprache.« ("NZZ am Sonntag")
»Ein faszinierender Bericht über vierzig Jahre gelebten Feminismus [...] und den Triumph des eigenen Ichs.« ("RBB Kultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,5 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Graugrün / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00952-1

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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Wie wir Feminist*innen werden

SternchenBlau am 27.11.2024

Bewertungsnummer: 2351159

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eindringlich zeichnet Solnit ihr eigenes Leben nach. Auch wenn die Schriftstellerin rund 20 Jahre älter ist als ich und in Kalifornien lebt, konnte ich an so vieles andocken. Solnit beschreibt, wie die von den ersten wagen Störgefühlen, wie sehr die Welt sexistisch ist, hin zu einer klaren Haltung gelangt. Von Solnit stammt übrigens der Essay „Wenn Männer mir die Welt erklären“, der die Grundlage für den Begriff Mansplaining bildete. CN/Content Note: Femizide, sexualisierte Gewalt, Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit Viele geschilderte Erfahrungen sind schmerzhaft, Solnit beschreibt sie mit Einfühlsamkeit und einer unglaublichen Präzession. „Der Tod einer schönen Frau ist fraglos das poetischste Motiv, das es gibt«, schrieb Edgar Allen Poe, der sich das kaum aus der Perspektive der Frauen vorgestellt haben kann, die lieber am Leben bleiben wollten.“ Femizide als höchste Form der patriarchalen Gewalt sind ein Ausgangspunkt. Besonders elektrisierend fand ich die Darstellung des Gedankens, dass misogyne Gewalt nur einer Person passieren muss und doch auf uns alle wirkt. Der Tisch, an dem Solnit ihre Texte schreibt, ist das Geschenk einer Freundin, die fast von ihrem Ex-Freund mit 15 Messerstichen getötet worden, weil der sie bestrafen wollte, nachdem sie ihn verließ. Solnit schildert ihre Erlebnisse und findet darin das Allgemeine. „Jeder Vorfall, den ich erlebte, wurde als isoliert und unüblich behandelt, aber es gab zahllose Vorfälle, und sie waren keine Ausreißer, nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt, sondern Teil des Status quo.“ Dabei ist sich Solnit bewusst, dass sie als weiße Frau trotz allem Privilegien hat, die Schwarze und Queere Menschen aufgrund von Mehrfachmarginalisierung nicht haben. Das machte Solnit für mich sehr sympathisch, besonders, weil sie zeigt, wie viel sie (und alle) diesen Communities verdanken. Und in der Solidarität sieht Solnit Hoffnung. Solnits Essaystil liest sich für mich flüssig und anregend. Im letzten Fünftel ging es mir dann etwas zu viel um ganz unterschiedliche Begegnungen mit Künstler*innen, das hatte für mich etwas von Name-Dropping, habe aber auch diesen Teil noch gerne gelesen. Es geht Solnit auch viel um die Entwicklung der eigenen Stimme, allgemein und auch in der Kunst und Publizistik. Daher ist das Buch besonders für künstlerische FLINTAs eine Empfehlung, aber auch für alle anderen. 4,5 von 5 Sternen.

Wie wir Feminist*innen werden

SternchenBlau am 27.11.2024
Bewertungsnummer: 2351159
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eindringlich zeichnet Solnit ihr eigenes Leben nach. Auch wenn die Schriftstellerin rund 20 Jahre älter ist als ich und in Kalifornien lebt, konnte ich an so vieles andocken. Solnit beschreibt, wie die von den ersten wagen Störgefühlen, wie sehr die Welt sexistisch ist, hin zu einer klaren Haltung gelangt. Von Solnit stammt übrigens der Essay „Wenn Männer mir die Welt erklären“, der die Grundlage für den Begriff Mansplaining bildete. CN/Content Note: Femizide, sexualisierte Gewalt, Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit Viele geschilderte Erfahrungen sind schmerzhaft, Solnit beschreibt sie mit Einfühlsamkeit und einer unglaublichen Präzession. „Der Tod einer schönen Frau ist fraglos das poetischste Motiv, das es gibt«, schrieb Edgar Allen Poe, der sich das kaum aus der Perspektive der Frauen vorgestellt haben kann, die lieber am Leben bleiben wollten.“ Femizide als höchste Form der patriarchalen Gewalt sind ein Ausgangspunkt. Besonders elektrisierend fand ich die Darstellung des Gedankens, dass misogyne Gewalt nur einer Person passieren muss und doch auf uns alle wirkt. Der Tisch, an dem Solnit ihre Texte schreibt, ist das Geschenk einer Freundin, die fast von ihrem Ex-Freund mit 15 Messerstichen getötet worden, weil der sie bestrafen wollte, nachdem sie ihn verließ. Solnit schildert ihre Erlebnisse und findet darin das Allgemeine. „Jeder Vorfall, den ich erlebte, wurde als isoliert und unüblich behandelt, aber es gab zahllose Vorfälle, und sie waren keine Ausreißer, nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt, sondern Teil des Status quo.“ Dabei ist sich Solnit bewusst, dass sie als weiße Frau trotz allem Privilegien hat, die Schwarze und Queere Menschen aufgrund von Mehrfachmarginalisierung nicht haben. Das machte Solnit für mich sehr sympathisch, besonders, weil sie zeigt, wie viel sie (und alle) diesen Communities verdanken. Und in der Solidarität sieht Solnit Hoffnung. Solnits Essaystil liest sich für mich flüssig und anregend. Im letzten Fünftel ging es mir dann etwas zu viel um ganz unterschiedliche Begegnungen mit Künstler*innen, das hatte für mich etwas von Name-Dropping, habe aber auch diesen Teil noch gerne gelesen. Es geht Solnit auch viel um die Entwicklung der eigenen Stimme, allgemein und auch in der Kunst und Publizistik. Daher ist das Buch besonders für künstlerische FLINTAs eine Empfehlung, aber auch für alle anderen. 4,5 von 5 Sternen.

Beschädigungen

begine aus Lemwerder am 02.09.2020

Bewertungsnummer: 1371981

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die amerikanische Schriftstellerin Rebecca Solnit schreibt über die Unzulänglichkeiten der Welt. In ihrer Biografie „Unziemliches Verhalten“ schreibt sie über unsittliche Übergriffe unter denen sie selber leiden musste. Sie steht auf und spricht aus was eigentlich viele mitbekommen haben. Warum meinen die Männer, das sie das Recht haben über Frauen zu bestimmen. Bei uns ist es ja auch nicht so lange anders. Die Frauen werden misshandelt und die Männer werden wenn, dann wenig bestraft. Mit allen diesen Fragen prangert die Autorin die Öffentlichkeit an. Das ist ein wichtiges Thema, das alle angeht.

Beschädigungen

begine aus Lemwerder am 02.09.2020
Bewertungsnummer: 1371981
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die amerikanische Schriftstellerin Rebecca Solnit schreibt über die Unzulänglichkeiten der Welt. In ihrer Biografie „Unziemliches Verhalten“ schreibt sie über unsittliche Übergriffe unter denen sie selber leiden musste. Sie steht auf und spricht aus was eigentlich viele mitbekommen haben. Warum meinen die Männer, das sie das Recht haben über Frauen zu bestimmen. Bei uns ist es ja auch nicht so lange anders. Die Frauen werden misshandelt und die Männer werden wenn, dann wenig bestraft. Mit allen diesen Fragen prangert die Autorin die Öffentlichkeit an. Das ist ein wichtiges Thema, das alle angeht.

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Unziemliches Verhalten

von Rebecca Solnit

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