Produktbild: Unziemliches Verhalten

Unziemliches Verhalten Wie ich Feministin wurde

4

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.09.2020

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

799 KB

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

9783455009545

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.09.2020

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

799 KB

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

9783455009545

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  • SternchenBlau

    5/5

    27.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wie wir Feminist*innen werden

    Eindringlich zeichnet Solnit ihr eigenes Leben nach. Auch wenn die Schriftstellerin rund 20 Jahre älter ist als ich und in Kalifornien lebt, konnte ich an so vieles andocken. Solnit beschreibt, wie die von den ersten wagen Störgefühlen, wie sehr die Welt sexistisch ist, hin zu einer klaren Haltung gelangt. Von Solnit stammt übrigens der Essay „Wenn Männer mir die Welt erklären“, der die Grundlage für den Begriff Mansplaining bildete. CN/Content Note: Femizide, sexualisierte Gewalt, Rassismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit Viele geschilderte Erfahrungen sind schmerzhaft, Solnit beschreibt sie mit Einfühlsamkeit und einer unglaublichen Präzession. „Der Tod einer schönen Frau ist fraglos das poetischste Motiv, das es gibt«, schrieb Edgar Allen Poe, der sich das kaum aus der Perspektive der Frauen vorgestellt haben kann, die lieber am Leben bleiben wollten.“ Femizide als höchste Form der patriarchalen Gewalt sind ein Ausgangspunkt. Besonders elektrisierend fand ich die Darstellung des Gedankens, dass misogyne Gewalt nur einer Person passieren muss und doch auf uns alle wirkt. Der Tisch, an dem Solnit ihre Texte schreibt, ist das Geschenk einer Freundin, die fast von ihrem Ex-Freund mit 15 Messerstichen getötet worden, weil der sie bestrafen wollte, nachdem sie ihn verließ. Solnit schildert ihre Erlebnisse und findet darin das Allgemeine. „Jeder Vorfall, den ich erlebte, wurde als isoliert und unüblich behandelt, aber es gab zahllose Vorfälle, und sie waren keine Ausreißer, nicht die Ausnahme, die die Regel bestätigt, sondern Teil des Status quo.“ Dabei ist sich Solnit bewusst, dass sie als weiße Frau trotz allem Privilegien hat, die Schwarze und Queere Menschen aufgrund von Mehrfachmarginalisierung nicht haben. Das machte Solnit für mich sehr sympathisch, besonders, weil sie zeigt, wie viel sie (und alle) diesen Communities verdanken. Und in der Solidarität sieht Solnit Hoffnung. Solnits Essaystil liest sich für mich flüssig und anregend. Im letzten Fünftel ging es mir dann etwas zu viel um ganz unterschiedliche Begegnungen mit Künstler*innen, das hatte für mich etwas von Name-Dropping, habe aber auch diesen Teil noch gerne gelesen. Es geht Solnit auch viel um die Entwicklung der eigenen Stimme, allgemein und auch in der Kunst und Publizistik. Daher ist das Buch besonders für künstlerische FLINTAs eine Empfehlung, aber auch für alle anderen. 4,5 von 5 Sternen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    02.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beschädigungen

    Die amerikanische Schriftstellerin Rebecca Solnit schreibt über die Unzulänglichkeiten der Welt. In ihrer Biografie „Unziemliches Verhalten“ schreibt sie über unsittliche Übergriffe unter denen sie selber leiden musste. Sie steht auf und spricht aus was eigentlich viele mitbekommen haben. Warum meinen die Männer, das sie das Recht haben über Frauen zu bestimmen. Bei uns ist es ja auch nicht so lange anders. Die Frauen werden misshandelt und die Männer werden wenn, dann wenig bestraft. Mit allen diesen Fragen prangert die Autorin die Öffentlichkeit an. Das ist ein wichtiges Thema, das alle angeht.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    4/5

    30.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant

    Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Roman, sondern um die Erzählung, wie die Autorin zur Feministin wurde. Es ist wirklich toll geschrieben und sehr interessant zu lesen. Oft stellt man sich ja vor, dass jemand Aktivist wird, seine Stimme erhebt usw., weil derjenige für eine Sache brennt. Hier sieht man, dass man als Feministin nicht geboren werden muss. Die Autorin erlebt in ihrem Leben, in ihrem Umfeld, dem Freundeskreis usw. So viel, was Frauen erniedrigt, dass sie in die Rolle der Feministin einfach "hineinwächst". Dies beim Lesen miterleben und nachvollziehen zu können, fand ich sehr spannend und inspirierend.

  • Bewertung

    aus Dübendorf

    4/5

    13.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empfehlenswert

    In San Francisco ist Gewalt an Frauen in den Achtzigerjahren an der Tagesordnung. Es wird einfach hingenommen und nicht hinterfragt. Es herrscht eine Atmosphäre der Misogynie gegenüber von Frauen. In diesen Raum zieht eine junge Frau zum ersten Mal in eine eigene Wohnung. Sie will sich Freiraum schaffen. Dies, um zu schreiben, Denken und zu Formulieren. Rebecca Solnit wird eine andere Person. Sie überwindet ihr Schweigen. und die eigene Unsichtbarkeit. Sie beginnt ihre Stimme zu erheben. Gegen Unrecht und Unterdrückung. Sie mutiert hier zur Aktivistin. Eine öffentliche Person und Intellektuellen. Das Buch beschreibt vierzig Jahre Feminismus, Die Rückschläge aber auch Triumpfe bei ihr. Es ist ein Buch, welches die volle Aufmerksamkeit benötigt. Doch nichtsdestotrotz es ist sehr gut zu Lesen und erhält eine Leseempfehlung.

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