Produktbild: unterricht als kunstwerk

unterricht als kunstwerk Warum Maschinen nicht unterrichten können

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Abbildungen

67 SW-Abb., 27 Farbabb.

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

127

Maße (L/B/H)

21,5/15/1 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Rot / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5683-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Abbildungen

67 SW-Abb., 27 Farbabb.

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

127

Maße (L/B/H)

21,5/15/1 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Rot / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5683-8

Herstelleradresse

wbv Media GmbH
Auf dem Esch 4
33619 Bielefeld
DE

Email: service@wbv.de

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  • mari_liest

    4/5

    08.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschen sind keine Maschinen

    „[…] Im Sinne von diesem inneren Lehrverständnis kann man einem Menschen nichts bei-bringen, sondern etwas nahe-bringen.“ (S. 22) Martin Kramer ist Vater, Theaterpädagoge, Didaktiker mit Schwerpunkt im Bereich der Mathematik, Lehrender, Kommunikationspsychologe, Künstler. Aus diesem bunten „Potpourri“ heraus entstand die Lektüre „Unterricht als Kunstwerk“. Sein Zugang, eigentlich ein klarer und, legt man es auf viele Lehrveranstaltungen und Umsetzungen um, doch nicht klarer: das Lernen und die Menschen stehen im Mittelpunkt, niemals das Lernen mit Unterstützung durch digitale Gerätschaften. Kramer vermittelt etwas Wichtiges, etwas, dass viele uns – glaube ich – manchmal vergessen: Lernende müssen Dinge erleben (können); sie fühlen, sie denken können. Nicht eingetrichtert über Power-Point, Videos, Flip-Charts, Mural oder andere Medien. Bezugnehmend darauf stellt er unterschiedliche Bezüge zwischen Kunst und didaktischem Zugang her. Dies untermauert er anhand von Beispielen und eigenen Zeichnungen und Abbildungen. Gut gefallen hat mir hier bspw. der Vergleich mit einem Arzt: von welchem*welcher Chirurg*in würde ich mich lieber operieren lassen: jemand, der einen Knochenbruch auf einem Bild gesehen hat oder einer Person, die in der Lage ist, diesen Knochen selbst auch auf ein Blatt Papier zu bringen? Zu Beginn der Lektüre saß ich mit großen Augen da und dachte mir so für mich „AHA, NÖ“. Doch je mehr ich gelesen habe, desto logischer erscheint mir dieser Zugang (auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich es künftig in meine Lehre integrieren kann). Den Studierenden Inhalte künstlerischer, abstrakter „näher-zu-bringen“. Mit Rollenspielen oder Konfliktgesprächen, lassen sich Dinge – in meinem Kontext – natürlich erleben und fühlen. Wie ist es aber mit anderen Inhalten? Da muss ich definitiv noch mehr in mich gehen und offener sein, einen Perspektivenwechsel zulassen. Was mir auch sehr gut gefiel ist der Ansatz des Dreischritts: Anfangen – Erkennen – Beziehung. Ein Ansatz, der dringend angedacht und umgesetzt gehört. „Im Skizzenbuch, im Schülerheft, geht es um die ernsthafte Leichtigkeit des Schaffens. Wer Angst vor Fehlern hat, der macht am Ende gar nichts.“ (S. 33) Eine Lektüre, die uns einlädt unsere grauen Zellen bzw. unseren Zugang zu Lehre/Unterricht zu überdenken und „das Gelernte“ im Zuge der Didaktik, auch zu überdenken, um davon wegzukommen, dass wir nur mehr Nachahmer*innen produzieren, sondern wieder mehr selbstdenken Menschen. Und, bewusst daran zu arbeiten (sofern möglich), wieder mehr in eine Autonomie von Lehr- und Lernprozessen zu gelangen, wieder mehr in ein „selbst TUN“, als in ein berieseln lassen (aufgrund von Digitalisierung und Medien). Menschen sind keine Maschinen – wir sollten uns darauf wieder besinnen!

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  • Produktbild: unterricht als kunstwerk
  • Geleitworte 10
    Krug-Gedanken 10
    „Der Schüler ist keine Kaffeemaschine 10
    Ich zeichne, also bin ich 11
    Zum Buch 12
    Eine unübliche Betrachtung 12
    Ästhetik und Bildung 13
    Inhalt 14
    Konstruktion der Reihenfolge 14
    ANFANGEN 15
    Über die Umrisslinie – Lernen als Kopie 16
    Vom Gegenstand zum Kunstwerk 18
    Inneres Lehrverständnis 21
    Von der Unmöglichkeit des Lehrens 25
    Sehnsuchtentfaltung 26
    Missratener Tuschestrich – Lernen 27
    Fehler 31
    Skizze und Ausstellungsstück 33
    Direktes und Indirektes 34
    Störungen 37
    Beschreibung und Selbstbeschreibung 39
    Einfachheit 40
    Aufbrechen – der dritte Weg 42
    Die Linie der Wahrheit 47
    Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit 48
    ERKENNEN 51
    Einatmen, ausatmen 52
    Vollkommener Unterricht 53
    Funktionalität und Ästhetik 53
    Ersetzbarkeit 55
    Begriffe 55
    Erkenntnis 56
    Handeln 57
    Paradoxieentfaltung 58
    Maschinelle Erkenntnis? 60
    Moderner, alter Bleistift – Konstruktion innerer Bilder 62
    Klick oder Konstruktion 64
    Neue Wege 79
    BEZIEHUNG 81
    „Einfach“ zeichnen 82
    Schaffensraum 84
    Komposition 86
    Fotografieren 92
    Eine kurze Anleitung zum „Gestalten von Unterricht 93
    Rhythmus – Freiheit und Struktur 95
    Materialien 98
    Im Kleinen das Große beachten 99
    Alles ist miteinander verbunden 102
    Warum in der Zeichnung weiß lassen 106
    Die Kunst des Weglassens 107
    Framing – der Rahmen, der Bezugsrahmen 110
    In die Perspektive gezwungen 112
    Framing in der Wissenschaft – Unmessbarkeit des Wesentlichen 114
    Ein drittes Mal Framing: Zweckmäßigkeit 115
    Unmittelbar hinschauen 116
    Innere Stundenvorbereitung 117
    Schlussbemerkung 119
    Füllfederhalter 119
    Mit dem Füller schreibt es sich anders 123
    Literatur 124