Produktbild: Eisflut 1784
Band 1

Eisflut 1784 Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.11.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,9/13,4/2,7 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1169-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.11.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19,9/13,4/2,7 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1169-3

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Streiflicht

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Wunsch offen

    Manchmal verliebt man sich schon bei der Beschreibung total in ein Buch. Bei mir kommt das inzwischen leider immer seltener vor, aber ab und zu passiert es dann doch. Hier war es so und ich hatte Bedenken, ob die Realität dann mit meinen Vorstellungen mithalten kann. Denn wenn man so hohe Erwartungen hat, kann das ja mitunter durchaus unschön enden. Hier aber war es zum Glück nicht so. Schon nach den ersten Seiten war ich total begeistert und habe festgestellt, dass es nicht nur eine Liebe auf den ersten Blick war. Ich habe das Buch total gerne gelesen und bin richtig versunken in dieser spannenden Zeit, in der das Leben doch so ganz anders war, als es heute ist. Ich kenne die Gegend, in der das Buch spielt, sehr gut und war daher umso tiefer im Geschehen drin. Ich konnte den eisigen Hauch richtiggehend spüren, weil der Autor das Wetter und die Geschehnisse so realistisch und authentisch beschreibt. Man merkt, dass Unheil in der Luft liegt und fiebert atemlos mit. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto spannender wird es und man bangt so manches Mal um die Figuren. Wenn ein Autor das schafft, hat er in meinen Augen alles richtig gemacht. Die Hauptfigur hat mich sofort in ihren Bann geschlagen, ein sehr sympathischer und so moderner Mann. Und sein Gegenpart, die Apothekerin, war genauso interessant. Für mich wäre es wunderbar, wenn die Geschichte um diese beiden ungewöhnlichen Menschen in einem zweiten Band weitergesponnen würde! Denn für mich ist nach dieser Lektüre kein Wunsch offen geblieben. Außer der, dass ich gerne mehr davon lesen würde!

  • Streiflicht

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Wunsch offen Manchmal…

    Kein Wunsch offen Manchmal verliebt man sich schon bei der Beschreibung total in ein Buch. Bei mir kommt das inzwischen leider immer seltener vor, aber ab und zu passiert es dann doch. Hier war es so und ich hatte Bedenken, ob die Realität dann mit meinen Vorstellungen mithalten kann. Denn wenn man so hohe Erwartungen hat, kann das ja mitunter durchaus unschön enden. Hier aber war es zum Glück nicht so. Schon nach den ersten Seiten war ich total begeistert und habe festgestellt, dass es nicht nur eine Liebe auf den ersten Blick war. Ich habe das Buch total gerne gelesen und bin richtig versunken in dieser spannenden Zeit, in der das Leben doch so ganz anders war, als es heute ist. Ich kenne die Gegend, in der das Buch spielt, sehr gut und war daher umso tiefer im Geschehen drin. Ich konnte den eisigen Hauch richtiggehend spüren, weil der Autor das Wetter und die Geschehnisse so realistisch und authentisch beschreibt. Man merkt, dass Unheil in der Luft liegt und fiebert atemlos mit. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto spannender wird es und man bangt so manches Mal um die Figuren. Wenn ein Autor das schafft, hat er in meinen Augen alles richtig gemacht. Die Hauptfigur hat mich sofort in ihren Bann geschlagen, ein sehr sympathischer und so moderner Mann. Und sein Gegenpart, die Apothekerin, war genauso interessant. Für mich wäre es wunderbar, wenn die Geschichte um diese beiden ungewöhnlichen Menschen in einem zweiten Band weitergesponnen würde! Denn für mich ist nach dieser Lektüre kein Wunsch offen geblieben. Außer der, dass ich gerne mehr davon lesen würde!

  • Rose75

    5/5

    12.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    historisch interessant und durch die Krimihandlung auch spannend

    Im Februar 1784 wurde die Stadt Mülheim am Rhein durch eine Schmelzwasserflut fast vollständig zerstört. In diesem Buch beschreibt der Autor die Zeit davor und wie sich die Menschen damals auf die zu erwartenden Wassermassen vorbereitet haben. Die Hauptfigur ist der Amtmann Henrik Venray, der den Deichbau in Mülheim überprüfen soll. Als er am Rheinufer eine Leiche findet, muss er noch zusätzlich in einem Mordfall ermitteln, der recht weite Kreise zieht. Unterstützung bekommt er von der Apothekerswitwe Anna-Maria, die für die Stadt Leichenschauen macht. Der Kriminalfall ist nicht im Vordergrund der Handlung sondern mehr das "Gerüst", anhand die Leser interessante Eindrücke von der damaligen Zeit bekommen. Es geht um Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten, Unfrieden zwischen Cöln und Mülheim, die Nöte der einfachen Bevölkerung, die an der extremen Kälte und Hunger leiden und der Überheblichkeit der gehobenen Stände, die sich Heizmaterial und Essen leisten konnten. Im letzten Kapitel geht es dann um die Flut, die alles übertrifft, was man sich vorstellen kann. Neben extremen Wassermassen haben dicke Eisschollen die Häuser zerstört. Marco Hasenkopf hat in diesem Buch interessante Einblicke in die damalige Zeit geboten und in einer authentischen Sprache, eine spannende Geschichte erzählt. Im Nachwort werden historische Fakten nochmals extra erwähnt, dadurch werden einige Szenen noch besonders emotional, weil sie tatsächlich so überliefert wurden.

  • Ralf B

    aus W

    5/5

    26.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Krimi vor bildgewaltigem Szenario

    1784 herrscht in Folge eines Vulkanausbruches in Island extreme Kälte in Deutschland. Der Rhein ist mit einer dicken Eisschicht überzogen. Ein Deich muss gebaut werden um bei Tauwetter das Schlimmste zu verhindern. Amtmann Venray organisiert den Bau; dabei findet er die Leiche eines Geistlichen. Er beginnt mit Ermittlungen... Der Roman ist sehr gut recherchiert. Das belegen die Fakten im Anhang des Buches. Die fiktive Handlung ist gut und glaubhaft integriert. Die damalige Situation in Köln, das Verhalten der Kirche, die extreme Kälte und die Flutwelle (die leider nicht zu vermeiden war) sind sehr anschaulich und bildgewaltig geschildert. An einigen Stellen ist die Handlung vielleicht etwas überzogen, aber das dient auch der Spannung. Für mich ein sehr gelungener Roman. Daher gibt's volle 5 Sterne.

  • Maya83

    aus Warburg

    5/5

    21.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein eiskalter Ausflug in die Vergangenheit

    Der Roman versetzt den Leser ins ausgehende 18. Jahrhundert und an die Schauplätze Köln und Mühlheim. Für den Großteil der Bevölkerung bestimmen Hunger, Armut und klirrende Kälte den Alltag- während die Obrigkeit sich der Dekadenz hingibt. Im Jahrhundertwinter machen sich der Amtmann Henrik Venray und die Apothekerswitwe Anna-Maria Scheidt auf die Jagd nach einem Serienmörder. Und die Zeit rennt, steht die Schmelzwasserflut doch kurz bevor.. Der Leser sollte sich warum anziehen, hier wird es auch beim Lesen eiskalt! Bildhafte Beschreibungen und ein der Zeit angepasster Schreibstil versetzen den Leser geradewegs ins Jahr 1784. Erzählt wird atmosphärisch dicht und spannend, sodass man direkt in die Geschichte eintaucht – und die Szenerie erscheint auch bei Betrachtung der Lebensumstände von Arm und Reich eher düster. Gut recherchiertes Hintergrundwissen wird gelungen mit der Handlung verknüpft und fängt die Zeit und ihre Stimmung gut ein. Im Handlungsverlauf begleitet man die authentisch dargestellten Protagonisten bei ihren Nachforschungen und fiebert und bangt mit ihnen mit. Durch den gelungen aufgebauten Spannungsbogen wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht gehalten. Ein spannender und fesselnder Kriminalfall, den ich kaum aus der Hand legen konnte - fünf Sterne!

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