Produktbild: Die letzte Schuld
Band 2

Die letzte Schuld Ein Fall für Emil Graf

Aus der Reihe Ein Fall für Emil Graf
30

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,2 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3708-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,2 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3708-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Isabel (engi)

    aus Bietigheim-Bissingen

    5/5

    01.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Wiedersehen mit Emil Graf…

    Ein Wiedersehen mit Emil Graf und Billa Löwenfeld. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Dank einer Lesechallenge rutsche das dazu passende Buch ganz nach oben auf dem Bücherstapel und so durfte ich die beiden äußerst motivierten jungen Leute mal wieder durch das München begleiten, das noch recht kriegsgeschädigt darnieder lag. Doch nicht nur die Stadt musste Federn lassen, sondern auch die Gustl, die Frau des ehemaligen Blockwarts der Siedlung wird leider nie wieder singen. Mausetot wurde sie am Siedlungsrand aufgefunden und die Jagd auf den Täter beginnt. Doch wo soll begonnen werden und wer hatte alles seine Finger mit im Spiel? Bald steht fest, dass weder die deutschen Bewohner noch die amerikanischen Besatzer immer mit offenen Karten spielen … Der Klappentext hörte sich spannend an und so machte ich mich bereit für eine fesselnde Geschichte, die mich in ihren Bann ziehen würde. Nun, ganz so einfach hatte es mir die Autorin Heidi Rehn diesmal nicht gemacht. Viele undurchsichtige Machenschaften und Verbindungen rangen mir am Anfang einiges an Konzentration ab doch dann „schnackelte“ es auf einmal, und ich war mittendrin statt nur dabei. Der Spannungsbogen wurde bis zum Schluss gehalten und mit einigen offengebliebenen Fragen hoffe ich doch sehr auf einen Folgeband. Von mir gibt es wohlgemeinte Fürsprache für diesen schönen zweiten Teil verbunden mit satten vier von fünf möglichen Sternen. Freue mich, hoffentlich bald mehr von Emil und Billa zu hören.

  • Eliza

    5/5

    02.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Mord im München der Nachkriegszeit

    Sehr packend und dramatisch schildernd hat mich dieser Krimi tief beeindruckt. Ich war sehr gespannt, wie Emil Graf mit seinem zweiten Fall kriminaltechnisch umgehen wird. In der Story geht es um eine Frauenleiche, welche im Norden von München in einer Siedlung gefunden wird. Am Tatort trifft der junge Ermittler Emil Graf erneut auf die Reporterin Billa Löwenfeld. Beide begeben sich unabhängig auf die Suche nach dem/den Täter(n). Schnell wird beiden klar, dass hier eventuell ein Verhältnis im zwischenmenschlichen Bereich eine Rolle gespielt haben könnte. Bald geraten mehrere Personen ins Visier der Verdächtigungen. Wer hat die Ehefrau des ehemaligen Blockwarts umgebracht? War es ihr Ehemann? Oder spielt die amerikanische Militärpolizei eine Rolle? Eine interessante Suche nach den Tätern oder dem Täter beginnt. Der Hauptprotagonist Emil Graf ist eine sehr in sich gekehrte Persönlichkeit, welcher immer noch mit der Vergangenheit des Krieges hadert. Auf der einen Seite ist er sich seiner Rolle als Ermittler bewusst, aber mit den ganzen „Mitläufern“ des Krieges hat er ein sehr großes Problem. Diese inneren Schuldgefühle stehen ihm manchmal im Weg was ich persönlich als Charaktereigenschaft sehr sympathisch fand. Ebenso sehr interessant ist die Darstellung der Figur Billa Löwenfeld. Sie ist eine selbstbewusste junge Reporterin, welche aufgrund ihrer jüdischen Vergangenheit zur Flucht aus Deutschland gezwungen war. Nichtdestotrotz versucht sie die schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten und ihr journalistischer Spürsinn lässt sie dabei nicht im Stich. Als weitere interessante Persönlichkeiten sind der ehemalige „Blockwart“ Ignaz Niedermeier, sein Nachbar Korbinian Loibl, der amerikanische Militärpolizist Joe sowie Leutnant Bob McIntosh von den „Monument Men“ zu nennen. Gerade Korbinian Loibl mit seinen Geheimnissen war für mich ein Garant für Spannung und Vielfalt in der Handlung. Auch die ständigen Konflikte in der Vorstadtsiedlung hatten etwas sehr Authentisches. Keiner traut dem anderem über den Weg aus Angst die „dunkle Vergangenheit“ könnte an das Tageslicht kommen. Der Aufbau der Story ist stringent und wird nicht durch nennenswerte Zeitsprünge unterbrochen. Die Handlung spielt im München des Jahres 1946 und ist gut nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, dialogorientiert und dem damaligen Sprachgebrauch angeglichen. Ich konnte mich durch diesen Schreibstil und die guten Beschreibungen von München sehr gut in die Situationen der Zeit hineinversetzen. Als wesentliche Besonderheit ist eine Stadtkarte von München zur Orientierung zu nennen. Gerade die Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit werden in diesem spannenden Krimi sehr gut beleuchtet was mir sehr gut gefallen hat. Eine klare Leseempfehlung für alle Fans von historischen Krimis und Freunden von gut recherchierter Unterhaltung.

  • Mareike91

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärischer und spannender Krimi

    Inhalt: München, 1946. Die junge Reporterin Billa Löwenfeld recherchiert mit ihrer Kollegin und Freundin Lydia in einer Siedlung am Nordrand Münchens, als die beiden mehr oder weniger zufällig in eine Polizeiermittlung stolpern. Unweit der Siedlung wurde die erdrosselte Leiche einer Frau gefunden. Kommissaranwärter Emil Graf, den Billa bereits bei früheren Ermittlungen unterstützt hat, übernimmt den Fall. Und auch Billas Neugier ist geweckt. Schon bald findet sie heraus, dass es sich bei der Toten um die Ehefrau des ehemaligen Blockwarts der Siedlung handelt. Gemeinsam begeben sich Emil und Billa auf die Suche nach Hinweisen und dem Mörder der Frau, doch stoßen dabei auf eine Mauer aus Misstrauen und Schweigen. Gelingt es ihnen trotzdem Licht ins Dunkel zu bringen? Meine Meinung: Nach „Das doppelte Gesicht“ legt Autorin Heidi Rehn mit „Die letzte Schuld“ den zweiten Band um Mordermittler Emil Graf und Kriegsreporterin Billa Löwenfeld vor. Auch wenn die beiden Fälle in sich abgeschlossen sind und daher auch problemlos getrennt voneinander gelesen werden können, empfiehlt es sich doch, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Der Schreibstil ist wie bereits beim Vorgängerband atmosphärisch und passend zum historischen Setting des Buches. Der Autorin gelingt es, die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen und das Leben im von den Amerikanern besetzten München der Nachkriegszeit authentisch wiederzugeben. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, wodurch der Leser einen umfassenden Einblick erhält und gleichzeitig für Spannung gesorgt wird. Dadurch mag man das Buch kaum aus der Hand legen. Die beiden Protagonisten der Reihe, aus deren Sicht der Großteil der Handlung geschildert wird, gefallen mir sehr. Emil Graf ist Ermittler bei der sich im Neuaufbau bzw. Umbau befindlichen Münchner Kriminalpolizei. Er steht ein wenig zwischen den Fronten, da nicht alle Deutschen den Besatzern gegenüber positiv eingestellt sind. Er war im Gegensatz zu seinem Bruder nie ein überzeugter Nationalsozialist, macht sich aber trotzdem Vorwürfe und wird von Schuldgefühlen geplagt. Die Jüdin Billa Löwenfeld, die mit ihrer Mutter vor den Nationalsozialisten fliehen musste, ist nun als amerikanische Kriegsreporterin in ihre Heimat Deutschland zurückgekehrt. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, über die dortige Lage und aktuelle Geschehnisse zu berichten und ihren Teil zur Aufarbeitung der Verbrechen der Nationalsozialisten beizutragen. Sie ist taff und intelligent, mischt sich aber auch gerne mal in Sachen ein, die sie eigentlich gar nichts angehen. Der Plot des Buches ist spannend und wegen seines historischen Hintergrunds sehr interessant. Alle Spuren scheinen zum Haus der Kunst zu führen, das von den Nationalsozialisten errichtet und für große Kunstausstellungen genutzt wurde. Dank einiger ungeahnten Wendungen bleibt die Handlung bis zum Ende spannend und teilweise unvorhersehbar. Die schlussendliche Auflösung konnte mich gleichermaßen überraschen wie überzeugen. Fazit: Spannender Krimi vor der Kulisse des kriegsgebeutelten und zerstörten Münchens. Toll geschrieben und gut recherchiert. Ich hoffe sehr auf weitere Bände der Reihe.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    19.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und historisch sehr interessant

    Meine Meinung: Als ich das Buch „Das doppelte Gesicht“ von Heidi Rehn ausgelesen hatte, wünschte ich mir weitere Folgen. Der Wunsch wurde mir ein bisschen erfüllt, denn ich konnte nun in diesem Buch vom nächsten Fall, mit dem Emil Graf und Billa Löwenfeld zu tun hatten, lesen. Wir befinden uns immer noch in der Nachkriegszeit in München. Während viele nicht wissen, wie sie satt werden und überleben können, denken andere schon wieder daran, alles möglich zu Geld zu machen. Das dies nicht gerade ungefährlich ist, könnte der Fund der toten Frau beweisen. Aber wie gehört das alles zusammen? Die Frage stellen sich Billa und Emil unabhängig voneinander, allerdings können sie ihre Antworten auch miteinander teilen, nur ob es immer so richtig klappt? Heidi Rehn hat es ein weiteres Mal geschafft und mir eine spannende Geschichte geliefert. Sie hat die alltäglichen Probleme eingebunden, sowie die Aufarbeitung persönlicher Ereignisse aus der Vergangenheit. Es war eine besondere Zeit, ohne Kaffee und Zigaretten ging nichts, dies und einiges mehr sorgten dafür, dass viele Fragen beantwortet wurden. Nicht jeder hat die Zusammenarbeit mit den Amerikanern gern gesehen und manche Nazis fanden einen Weg, auf einmal mit reiner Weste dazustehen. Auf jeden Fall haben Billa und Emil den Fall gelöst und die schuldigen Täter haben ihre Strafe bekommen, die ich auch nicht beanstanden will. Fazit: Auf diese Folge ist sowohl sehr spannend und historisch sehr interessant. Das Buch ist abgeschlossen, aber ich gebe gerne eine Empfehlung für beide Bücher ab. Es erhöht das Lesevergnügen.

  • Zabou1964

    aus Krefeld

    5/5

    30.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Hervorragend recherchierter Krimi

    Bereits der erste Fall für den Kommissaranwärter Emil Graf „Das doppelte Gesicht“ hatte mir sehr gut gefallen. Also war für mich klar, dass ich die Fortsetzung „Die letzte Schuld“ ebenfalls lesen wollte. Heidi Rehn ist es erneut gelungen, einen spannenden Roman mit vielen interessanten Fakten zu schaffen. Ihre Bücher zeichnen sich stets durch hervorragende Recherchearbeit aus, deren Ergebnisse sie höchst unterhaltsam zu Papier zu bringen weiß. Die junge Reporterin Billa Löwenfeld ist mit ihrer Kollegin Lydia in einer Siedlung im Norden Münchens zu Recherchezwecken unterwegs. Auf dem Rückweg zu ihrem Fahrer kommen sie am Fundort einer weiblichen Leiche vorbei. Mit der Lösung des Falls ist der Kommissaranwärter Emil Graf betraut. Zunächst ist die Identität des Opfers unbekannt. Aber nach einigen Nachforschungen wird klar, dass es sich um die Ehefrau des ehemaligen Blockwarts der Siedlung handelt. Aber warum musste sie sterben? Geht es um die Ausstellung sogenannter „Persilscheine“, also Leumundszeugnisse, die so kurz nach dem Krieg heiß begehrt waren? Oder ist gar Kunstraub im Spiel? Sowohl der Ehemann des Opfers als auch der Freund und Nachbar der beiden arbeiten als Nachtwächter im Haus der Kunst. Und was hat Emils Bruder Fritz, der ehemalige Staatsanwalt mit Nazivergangenheit, mit der Sache zu tun? Eine Menge spannender Fragen wollen geklärt werden … Mit den beiden Protagonisten Emil und Billa sind Heidi Rehn zwei Figuren gelungen, die mir beide ausgesprochen sympathisch sind. Billa ist Jüdin und musste mit ihrer Mutter Lilo vor den Nazis in die USA fliehen. Nach dem Krieg kehrt sie als Reporterin in den Diensten der amerikanischen Armee zurück nach München. Ihr Ziel ist es, durch ihre Arbeit die Verbrechen der Nazis aufzudecken. Emil stand im Krieg auf der anderen Seite: Er war zwar nur Mitläufer und kein überzeugter Nationalsozialist, aber er macht sich trotzdem Vorwürfe, gegen das Unrecht nicht aufbegehrt zu haben. Als ehemaliger Jurastudent mit guten Kenntnissen der englischen Sprache wird er von den Amerikanern als angehender Kommissar angestellt. Gemeinsam ermitteln Emil und Billa nun schon zum zweiten Mal, wobei sie sich auch näherkommen und Gefallen aneinander finden. Aber auch die anderen Figuren sind der Autorin gut gelungen. Durch ihre lebendigen Beschreibungen habe ich mir alles bildlich vorstellen können. Die Lösung des Falls hat mich überrascht. Ich war lange auf dem Holzweg. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall für Emil und Billa, den ich mit Sicherheit auch wieder lesen werde. Fazit: Heidi Rehn hat einen spannenden Einblick in die Gesellschaft der Nachkriegszeit in München gewährt und diesen mit einem spannenden Mordfall verknüpft.

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