Die Wiederentdeckung des Glücks

Roman

Antonia Michaelis

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Beschreibung


Können wir Glück recyceln?

Ebenso poetisch wie eindringlich erzählt Antonia Michaelisʼ Gesellschaftsroman von vier Menschen, deren Lebenswege sich auf Madagaskar immer wieder kreuzen, und die einander den Mut geben, Grenzen zu überschreiten und ihre Fesseln abzustreifen.

Kleider, Flaschen, Schuhe – alles kann man recyceln. Warum nicht auch das Glück?

Einst war Madagaskar ein Paradies, heute ist die Insel vor der Küste Afrikas fast komplett abgeholzt und bettelarm – und lebt vom Recycling. Vielleicht webt das Schicksal deshalb genau hier vier Lebenswege ineinander, um am Ende ihre Ketten zu sprengen?

Da ist der Straßenjunge Biscuit, der sich einfach weigert, seine Träume aufzugeben. Da ist die junge Maribelle, die nie gelernt hat, Träume zu haben – bis sie die Kraft ihres Willens entdeckt. Und da sind Terje und seine Tochter Nora aus Deutschland, die gleich zwei Mal alles in Bewegung setzen werden.

Antonia Michaelis hat selbst einige Zeit auf Madagaskar gelebt. Mit »Die Wiederentdeckung des Glücks« hat die preisgekrönte Autorin einen lebensklugen, tief bewegenden Gesellschaftsroman über Empowerment geschrieben, der noch lange im Gedächtnis bleibt.

"Mut, Freundschaft, unbändige lebenslust - die feiert Antonia Michaelis in ihrem neuen Roman. AufMadagaskar kreuzen sich die Wege von vier Menschen. [...] Daraus webt Michaelis, die selbst dort gelebt hat, eine Geschichte, die an Wunder
glauben lässt!"

Produktdetails

Verkaufsrang 19400
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.09.2021
Verlag Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl 336
Maße (L/B/H) 20,8/13,3/3,4 cm
Gewicht 469 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28260-1

Das meinen unsere Kund*innen

4.8/5.0

12 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Ein Märchen kann wahr werden

Gisela Simak aus Landshut am 26.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Märchen kann wahr werden. Meine Meinung In dieser Geschichte bekommt das Wort recyceln eine ganz besondere Bedeutung. Aus dem, was bei uns auf dem Müll landet, entstehen in Madagaskar schöne Dinge. Antonia Michaelis hat mir mit ihrer Geschichte ein Land nahe gebracht, mit dem ich mich vorher nie befasst habe. Die Insel vor der Küste Afrikas hätte ich mir romantischer vorgestellt. Eigentlich ist sie romantisch. Aber für uns Europäer nicht auf den ersten Blick. Als junger Mann kommt Terje zum ersten Mal nach Madagaskar. Der Medizinstudent verliebt sich in das Land, in dem Menschen trotz großer Armut glücklich sind. Kinderschutz scheint es dort nicht zu geben. Viele Kinder haben keine Eltern mehr und leben auf der Straße. So auch der kleine Biscuit. Der optimistische Junge lernt Terje bei seinem ersten Urlaub auf Madagaskar kennen. Der kleine Knirps hat sofort einen Platz in Terjes Herzen. Terje macht mit ihm auf seinem Fahrrad eine Tour. Schenkt ihm seine rote Klingel vom Fahrrad. Der Student hat ein schlechtes Gewissen, weil er wieder heimkehrt und Biscuit seinem Schicksal überlässt. Aber leider passt ein kleiner Junge nicht in seinen Lebensplan. Er lernt auch noch eine wunderschöne schwangere Frau kennen. Mir fiel es Anfangs nicht leicht in die Geschichte hineinzukommen. Ich war sogar ein bisschen frustriert, ob der kaputten Natur Madagaskars. Konnte manchmal nicht fassen, welches Leben Kinder dort führen müssen. Ab einen bestimmten Zeitpunkt ging es mir aber wie Terjes Tochter Nora. Mit ihr besucht er viele Jahre später zum dritten mal Afrika. Nora um einen exotischen Duft zu finden. Terje um Biscuit und die schöne Frau wieder zu sehen. Nora war Anfangs von der Landschaft, die überwiegend aus Müll und Reisfeldern zu bestehen scheint, und den vielen bettelnden Kindern genervt. Nora konnte sich nicht vorstellen, wie sie in diesem schmutzigen Land ein einzigartiges Parfum kreieren soll. Doch dann ging es ihr wie mir. Sie hat angefangen mit dem Herzen zu sehen. Das Lächeln der Menschen wahrgenommen. Ein paart schöne Flecken Natur entdeckt. Sich ein paar mal in Gefahr begeben und dabei eine wunderbare Frau kennengelernt. Eine Frau, die ihren Wunsch einen neuen Duft zu entdecken ernst nimmt. Biscuit ist mir ans Herz gewachsen. Eine rote Fahrradklingel und ein Mann, der ihm Aufmerksamkeit geschenkt hat, haben gereicht seine Träume zu verwirklichen. Eine kleines Mädchen (seine Prinzessin) hat ihm zusätzlich Auftrieb gegeben. Der wunderbare Schreibstil reflektiert Natur und Menschen. Die Protagonisten sind mit dem Zuklappen des Buches noch lange nicht verschwunden. Vor allem Biscuit nicht. Ich würde gerne mit seiner Rikscha mitfahren. Die Geschichte um diese Rikscha solltet Ihr euch nicht entgehen lassen. Sie ist ein Märchen. Ein Märchen, das jederzeit wahr werden kann. Fazit Ob man Glück recyceln kann weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht. Aber man kann Glück wieder entdecken. Um Glück zu erfahren braucht es oftmals nur kleine Gesten. Ein bisschen Aufmerksamkeit und den Glauben alles zu schaffen, was man schaffen will. Ich habe ein Glücksgefühl beim Lesen verspürt. Nicht gleich. Erst nachdem ich angefangen habe mein Herz für dieses Land beim Lesen zu öffnen. Für mich ist dieses Buch ein Highlight. Gedanklich befinde ich mich immer noch in Madagaskar. Danke Antonia Michaelis.

5/5

Ein Märchen kann wahr werden

Gisela Simak aus Landshut am 26.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Märchen kann wahr werden. Meine Meinung In dieser Geschichte bekommt das Wort recyceln eine ganz besondere Bedeutung. Aus dem, was bei uns auf dem Müll landet, entstehen in Madagaskar schöne Dinge. Antonia Michaelis hat mir mit ihrer Geschichte ein Land nahe gebracht, mit dem ich mich vorher nie befasst habe. Die Insel vor der Küste Afrikas hätte ich mir romantischer vorgestellt. Eigentlich ist sie romantisch. Aber für uns Europäer nicht auf den ersten Blick. Als junger Mann kommt Terje zum ersten Mal nach Madagaskar. Der Medizinstudent verliebt sich in das Land, in dem Menschen trotz großer Armut glücklich sind. Kinderschutz scheint es dort nicht zu geben. Viele Kinder haben keine Eltern mehr und leben auf der Straße. So auch der kleine Biscuit. Der optimistische Junge lernt Terje bei seinem ersten Urlaub auf Madagaskar kennen. Der kleine Knirps hat sofort einen Platz in Terjes Herzen. Terje macht mit ihm auf seinem Fahrrad eine Tour. Schenkt ihm seine rote Klingel vom Fahrrad. Der Student hat ein schlechtes Gewissen, weil er wieder heimkehrt und Biscuit seinem Schicksal überlässt. Aber leider passt ein kleiner Junge nicht in seinen Lebensplan. Er lernt auch noch eine wunderschöne schwangere Frau kennen. Mir fiel es Anfangs nicht leicht in die Geschichte hineinzukommen. Ich war sogar ein bisschen frustriert, ob der kaputten Natur Madagaskars. Konnte manchmal nicht fassen, welches Leben Kinder dort führen müssen. Ab einen bestimmten Zeitpunkt ging es mir aber wie Terjes Tochter Nora. Mit ihr besucht er viele Jahre später zum dritten mal Afrika. Nora um einen exotischen Duft zu finden. Terje um Biscuit und die schöne Frau wieder zu sehen. Nora war Anfangs von der Landschaft, die überwiegend aus Müll und Reisfeldern zu bestehen scheint, und den vielen bettelnden Kindern genervt. Nora konnte sich nicht vorstellen, wie sie in diesem schmutzigen Land ein einzigartiges Parfum kreieren soll. Doch dann ging es ihr wie mir. Sie hat angefangen mit dem Herzen zu sehen. Das Lächeln der Menschen wahrgenommen. Ein paart schöne Flecken Natur entdeckt. Sich ein paar mal in Gefahr begeben und dabei eine wunderbare Frau kennengelernt. Eine Frau, die ihren Wunsch einen neuen Duft zu entdecken ernst nimmt. Biscuit ist mir ans Herz gewachsen. Eine rote Fahrradklingel und ein Mann, der ihm Aufmerksamkeit geschenkt hat, haben gereicht seine Träume zu verwirklichen. Eine kleines Mädchen (seine Prinzessin) hat ihm zusätzlich Auftrieb gegeben. Der wunderbare Schreibstil reflektiert Natur und Menschen. Die Protagonisten sind mit dem Zuklappen des Buches noch lange nicht verschwunden. Vor allem Biscuit nicht. Ich würde gerne mit seiner Rikscha mitfahren. Die Geschichte um diese Rikscha solltet Ihr euch nicht entgehen lassen. Sie ist ein Märchen. Ein Märchen, das jederzeit wahr werden kann. Fazit Ob man Glück recyceln kann weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht. Aber man kann Glück wieder entdecken. Um Glück zu erfahren braucht es oftmals nur kleine Gesten. Ein bisschen Aufmerksamkeit und den Glauben alles zu schaffen, was man schaffen will. Ich habe ein Glücksgefühl beim Lesen verspürt. Nicht gleich. Erst nachdem ich angefangen habe mein Herz für dieses Land beim Lesen zu öffnen. Für mich ist dieses Buch ein Highlight. Gedanklich befinde ich mich immer noch in Madagaskar. Danke Antonia Michaelis.

5/5

Sehr berührend

Eine Kundin/ein Kunde am 01.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Madagaskar ist weit weg und ein Traum vieler Menschen. Sonne, Urwald und Blumen schwirren in unseren Köpfen. Aber die Wirklichkeit ist nicht mehr so rosig. Die Kolonialismus und Sozialismus hat die Insel ausgebeutet. Der Wald ist abgeholzt, die Kinder können kaum die Schule besuchen da sie dafür Geld bezahlen müssen und das alltägliche Leben ist mehr ein Überleben. Alles wird recycelt. Aber kann auch das Glück und die Liebe recycelt werden?! Mit Bisquit und Maribelle lernen wir das harte Leben in Madagaskar kennen. Terje und seine Tochter Nora kommen aus Deutschland. Terje hat als junger Mann eine Radtour um die Welt gemacht und in Madagaskar etwas ganz besonderes gefunden. Bisquit hat ihn als kleinen Jungen kennengelernt und war von dem Rad verzaubert. Nora will auf der Suche nach einem neuen Duft auf der Insel das Besondere finden. Alle treffen auf unterschiedliche Weise zusammen und finden etwas ganz anderes als sie gesucht haben. Die Autorin hat einen sehr berührenden Roman über die harte Wirklichkeit geschrieben. Wie leben die Menschen dort. Und vor allem wie geht es den Kindern. Viele müssen sich alleine durchschlagen, oder ihre Familien mit finanziell unterstützen. Da die Autorin selbst ein paar Jahre in Madagaskar gelebt hat, war sie nah dran an der Wirklichkeit und verpackt ihre Erlaubnisse im Roman. Auch Nora kommt von ihrer Vorstellung ab und lernt Land und Leute von einer besonderen Seite kennen. Die Autorin finanziert mit dem Erlös des Buches in Madagaskar Eine Schule und medizinische Versorgung für Kinder.

5/5

Sehr berührend

Eine Kundin/ein Kunde am 01.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Madagaskar ist weit weg und ein Traum vieler Menschen. Sonne, Urwald und Blumen schwirren in unseren Köpfen. Aber die Wirklichkeit ist nicht mehr so rosig. Die Kolonialismus und Sozialismus hat die Insel ausgebeutet. Der Wald ist abgeholzt, die Kinder können kaum die Schule besuchen da sie dafür Geld bezahlen müssen und das alltägliche Leben ist mehr ein Überleben. Alles wird recycelt. Aber kann auch das Glück und die Liebe recycelt werden?! Mit Bisquit und Maribelle lernen wir das harte Leben in Madagaskar kennen. Terje und seine Tochter Nora kommen aus Deutschland. Terje hat als junger Mann eine Radtour um die Welt gemacht und in Madagaskar etwas ganz besonderes gefunden. Bisquit hat ihn als kleinen Jungen kennengelernt und war von dem Rad verzaubert. Nora will auf der Suche nach einem neuen Duft auf der Insel das Besondere finden. Alle treffen auf unterschiedliche Weise zusammen und finden etwas ganz anderes als sie gesucht haben. Die Autorin hat einen sehr berührenden Roman über die harte Wirklichkeit geschrieben. Wie leben die Menschen dort. Und vor allem wie geht es den Kindern. Viele müssen sich alleine durchschlagen, oder ihre Familien mit finanziell unterstützen. Da die Autorin selbst ein paar Jahre in Madagaskar gelebt hat, war sie nah dran an der Wirklichkeit und verpackt ihre Erlaubnisse im Roman. Auch Nora kommt von ihrer Vorstellung ab und lernt Land und Leute von einer besonderen Seite kennen. Die Autorin finanziert mit dem Erlös des Buches in Madagaskar Eine Schule und medizinische Versorgung für Kinder.

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