Produktbild: Kinder als Lehrer

Kinder als Lehrer Das Leben der Maria Montessori

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1894 KB

Originaltitel

Il bambino é il maestro. Vita di Maria Montessori

Übersetzt von

Franziska Kristen

Sprache

Deutsch

EAN

9783641239541

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1894 KB

Originaltitel

Il bambino é il maestro. Vita di Maria Montessori

Übersetzt von

Franziska Kristen

Sprache

Deutsch

EAN

9783641239541

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Eine absolute Empfehlung, für alle, die mehr über Maria Montessori wissen wollen

Franzy aus Gießen am 30.12.2023

Bewertungsnummer: 2097869

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung Als Erzieherin bin ich natürlich immer in der Pflicht mich weiterzubilden und auf dem neusten Stand zu bleiben. Aber auch mich als Privatperson interessieren die großen Revolutzer:innen der Pädagogik, ihre Arbeit und ihr Leben. Deswegen war mir auch klar, dass ich dieses Buch über die große Maria Montessori lesen wollen würde. Vielen Nicht-Pädagog:innen ist Montessori mittlerweile ein Begriff. Einige Eltern erziehen selbst auch ganz bewusst nach dieser Methodik, doch für alle, die nichts oder nur wenig darüber wissen, kommt hier ein kleiner Abriss. Der Leitsatz in der Montessori-Pädagogik lautet: Hilf mir, es selbst zu tun. Es geht also darum, Kinder und Jugendliche nur soweit zu unterstützen, wie es notwendig ist, damit sie es selbst schaffen. Das genaue Gegenteil von den aktuell steigenden Zahlen von Helikopter- oder Rasenmähereltern. Die Idee von Maria Montessori war es, den Kindern und Jugendlichen freizustellen, was sie wann und wie lernen möchten - das absolute Gegenteil von unserem Schulsystem. Kinder in Kitas bekommen eine Umgebung geschaffen, in der sie lernen WOLLEN und nicht müssen. Dies lässt sich zum Beispiel wunderbar mit Aktionstabletts umsetzen. Ein Holztablett mit Dingen darauf, bei denen den Kindern klar ist, was sie damit tun müssen und es probieren können, bis sie es schaffen (z.B. verschiedene Gefäße für Schüttübungen mit Wasser oder Reis). So trainieren sie nicht nur ihre Motorik, sondern haben bereits ersten Kontakt zur mathematischen Bildung (Mengen erkennen und abschätzen) und lernen etwas für die Lebenspraxis (selbst Getränke in einen Becher eingießen). Jede:r weiß von sich selbst, dass lernen viel mehr Spaß macht und auch eher etwas hängen bleibt, wenn man es freiwillig tut. Und genau nach diesem Ansatz arbeitet man in der Montessori-Pädagogik. Das heißt nicht, dass die Kinder machen können, was sie wollen und sich niemand an gesellschaftliche Normen oder aufgestellte Regeln halten muss, sondern lediglich, dass sich die Erwachsenen bewusst werden, dass Kinder mehr können, als man ihnen zutraut - wenn man sie nur lässt - und sie ihre eigenen Erfolgserlebnisse, aber auch ihr eigenes Scheitern brauchen, um gut gewappnet fürs Leben zu sein. In meiner Ausbildung meinte mal jemand zu mir: "Montessori? Die Olle hat ihr eigenes Kind weggegeben und will dann aber was von Erziehung erzählen?! Halte ich nichts von!" Dieser Ausspruch war mit ein Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Kann es denn wirklich sein, dass sich jemand so für Kinder einsetzt, aber dann das eigene weggibt? Muss da nicht mehr dahinter stecken? Und kann man einen ganzen pädagogischen Ansatz ablehnen, weil ein Mensch für sich selbst eine Entscheidung getroffen hat oder vielleicht dazu gezwungen wurde? Das Buch hat mir die Geschichte dazu erzählt und meine Vermutung bestätigt - es steckt deutlich mehr dahinter! Empfehlenswert ist dieses Buch auf jeden Fall für die Menschen, die generell gerne Biografien lesen, oder die gerne mehr über Maria Montessori erfahren möchten. Christina De Stefano hat wirklich gute Recherchearbeit geleistet und ein sehr umfassendes Bild über Maria Montessori, ihr Leben und ihre Pädagogik gezeichnet.

Eine absolute Empfehlung, für alle, die mehr über Maria Montessori wissen wollen

Franzy aus Gießen am 30.12.2023
Bewertungsnummer: 2097869
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung Als Erzieherin bin ich natürlich immer in der Pflicht mich weiterzubilden und auf dem neusten Stand zu bleiben. Aber auch mich als Privatperson interessieren die großen Revolutzer:innen der Pädagogik, ihre Arbeit und ihr Leben. Deswegen war mir auch klar, dass ich dieses Buch über die große Maria Montessori lesen wollen würde. Vielen Nicht-Pädagog:innen ist Montessori mittlerweile ein Begriff. Einige Eltern erziehen selbst auch ganz bewusst nach dieser Methodik, doch für alle, die nichts oder nur wenig darüber wissen, kommt hier ein kleiner Abriss. Der Leitsatz in der Montessori-Pädagogik lautet: Hilf mir, es selbst zu tun. Es geht also darum, Kinder und Jugendliche nur soweit zu unterstützen, wie es notwendig ist, damit sie es selbst schaffen. Das genaue Gegenteil von den aktuell steigenden Zahlen von Helikopter- oder Rasenmähereltern. Die Idee von Maria Montessori war es, den Kindern und Jugendlichen freizustellen, was sie wann und wie lernen möchten - das absolute Gegenteil von unserem Schulsystem. Kinder in Kitas bekommen eine Umgebung geschaffen, in der sie lernen WOLLEN und nicht müssen. Dies lässt sich zum Beispiel wunderbar mit Aktionstabletts umsetzen. Ein Holztablett mit Dingen darauf, bei denen den Kindern klar ist, was sie damit tun müssen und es probieren können, bis sie es schaffen (z.B. verschiedene Gefäße für Schüttübungen mit Wasser oder Reis). So trainieren sie nicht nur ihre Motorik, sondern haben bereits ersten Kontakt zur mathematischen Bildung (Mengen erkennen und abschätzen) und lernen etwas für die Lebenspraxis (selbst Getränke in einen Becher eingießen). Jede:r weiß von sich selbst, dass lernen viel mehr Spaß macht und auch eher etwas hängen bleibt, wenn man es freiwillig tut. Und genau nach diesem Ansatz arbeitet man in der Montessori-Pädagogik. Das heißt nicht, dass die Kinder machen können, was sie wollen und sich niemand an gesellschaftliche Normen oder aufgestellte Regeln halten muss, sondern lediglich, dass sich die Erwachsenen bewusst werden, dass Kinder mehr können, als man ihnen zutraut - wenn man sie nur lässt - und sie ihre eigenen Erfolgserlebnisse, aber auch ihr eigenes Scheitern brauchen, um gut gewappnet fürs Leben zu sein. In meiner Ausbildung meinte mal jemand zu mir: "Montessori? Die Olle hat ihr eigenes Kind weggegeben und will dann aber was von Erziehung erzählen?! Halte ich nichts von!" Dieser Ausspruch war mit ein Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Kann es denn wirklich sein, dass sich jemand so für Kinder einsetzt, aber dann das eigene weggibt? Muss da nicht mehr dahinter stecken? Und kann man einen ganzen pädagogischen Ansatz ablehnen, weil ein Mensch für sich selbst eine Entscheidung getroffen hat oder vielleicht dazu gezwungen wurde? Das Buch hat mir die Geschichte dazu erzählt und meine Vermutung bestätigt - es steckt deutlich mehr dahinter! Empfehlenswert ist dieses Buch auf jeden Fall für die Menschen, die generell gerne Biografien lesen, oder die gerne mehr über Maria Montessori erfahren möchten. Christina De Stefano hat wirklich gute Recherchearbeit geleistet und ein sehr umfassendes Bild über Maria Montessori, ihr Leben und ihre Pädagogik gezeichnet.

Was für eine Biographie!

Rezensionen-Wichmann aus Speckgürtel Berlins am 02.03.2022

Bewertungsnummer: 1667603

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und wer war eigentlich jetzt Maria Montessori? Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Buchbeschreibung: Betrachtet wird das Leben der Maria Montessori und betrachtet ihren Werdegang beginnend mit ihrer Kindheit. Meine Meinung: Von Anfang an macht es Spaß, das Buch zum Leben der Maria Montessori zu lesen. Sachlich und doch ansprechend und mitreißend wird der Werdegang, ihr Leben, ihr Werk beschrieben. Dabei bindet die Autorin die gut recherchierten Hintergrundinformationen geschickt ein, lässt den Lesenden teilhaben an Erfolgen, Misserfolgen und Geheimnissen der Maria Montessori und zeigt auf, wie die Reformerin überhaupt auf den Gedanken kam ihr Werk umzusetzen. Auch wird die Zeit angesprochen, in der Frauen nicht heutige Möglichkeiten hatten und über Umwege, Ehrgeiz und teils verschlungene Pfade um ihr Ziel kämpfen mussten. Ein Werk, das neben der Biographie auch einen Hauch Zeitgeist vergangener Tage bildhaft darstellt, dass verdeutlicht, was diese Frau überhaupt geschafft hat und das Aufgeben für sie keine Option war. Cover: Oben das Bild der italienischen Ärztin, Pädagogin und Philosophin, die die Montessoripädagogik entwickelte. Unten das Bild ihres Erfolges: spielend lernende Kinder. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Zur Autorin: Die Journalistin Cristina De Stefano arbeitet als Literaturscout und Autorin. Bewertung ggf. Begründung: Hintergrund meiner Einschätzung: 5 Sterne - wow, einfach unterhaltsam, bzw. kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal. Fazit: Locker geschrieben, sodass der Lesende die Lebensgeschichte entspannt und mit einem Kopfschütteln über den Zeitgeist früherer Zeit genießen kann. Eine tolle Biographie! Rezension von Stefan Wichmann über das Buch Kinder als Lehrer Autor: De Stefano C. Verlag: Btb Verlag Auflage: 1 Veröffentlichung: 2021 Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3-641-23954-1

Was für eine Biographie!

Rezensionen-Wichmann aus Speckgürtel Berlins am 02.03.2022
Bewertungsnummer: 1667603
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Und wer war eigentlich jetzt Maria Montessori? Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Buchbeschreibung: Betrachtet wird das Leben der Maria Montessori und betrachtet ihren Werdegang beginnend mit ihrer Kindheit. Meine Meinung: Von Anfang an macht es Spaß, das Buch zum Leben der Maria Montessori zu lesen. Sachlich und doch ansprechend und mitreißend wird der Werdegang, ihr Leben, ihr Werk beschrieben. Dabei bindet die Autorin die gut recherchierten Hintergrundinformationen geschickt ein, lässt den Lesenden teilhaben an Erfolgen, Misserfolgen und Geheimnissen der Maria Montessori und zeigt auf, wie die Reformerin überhaupt auf den Gedanken kam ihr Werk umzusetzen. Auch wird die Zeit angesprochen, in der Frauen nicht heutige Möglichkeiten hatten und über Umwege, Ehrgeiz und teils verschlungene Pfade um ihr Ziel kämpfen mussten. Ein Werk, das neben der Biographie auch einen Hauch Zeitgeist vergangener Tage bildhaft darstellt, dass verdeutlicht, was diese Frau überhaupt geschafft hat und das Aufgeben für sie keine Option war. Cover: Oben das Bild der italienischen Ärztin, Pädagogin und Philosophin, die die Montessoripädagogik entwickelte. Unten das Bild ihres Erfolges: spielend lernende Kinder. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Zur Autorin: Die Journalistin Cristina De Stefano arbeitet als Literaturscout und Autorin. Bewertung ggf. Begründung: Hintergrund meiner Einschätzung: 5 Sterne - wow, einfach unterhaltsam, bzw. kann man auch drüber nachdenken, bringt mich weiter, lese ich nochmal. Fazit: Locker geschrieben, sodass der Lesende die Lebensgeschichte entspannt und mit einem Kopfschütteln über den Zeitgeist früherer Zeit genießen kann. Eine tolle Biographie! Rezension von Stefan Wichmann über das Buch Kinder als Lehrer Autor: De Stefano C. Verlag: Btb Verlag Auflage: 1 Veröffentlichung: 2021 Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3-641-23954-1

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