Sie wollten keine Helden sein - nun müssen sie zu welchen werden. Eine bedrohliche Dunkelheit wächst im Reich Allward heran. Auch Corayne spürt sie - als letzte Überlebende einer alten Blutlinie ist sie die letzte Hoffnung des Reiches, bevor ihr übermächtiger Gegner alles in Asche verwandeln wird. Mit Corayne kommt eine Truppe voll zwielichtiger Gestalten, die allerdings überhaupt nicht an Heldentum interessiert ist. Gemeinsam, aber äußerst widerwillig, machen sie sich auf die gefahrenvolle Reise, um das Schicksal der Welt zu entscheiden. Doch wie können ausgerechnet sie das Böse besiegen, gegen das sogar echte Helden bisher machtlos waren?
Packende Magie, tiefgründige Figuren und tödliche Wendungen - die perfekte Lektüre für die nächste Generation an Tolkien-Fans.
Victoria Aveyards epische »Realm Breaker«-Saga: 1. Das Reich der Asche 2. Das Reich der Klingen 3. Das Reich der Spindeln
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
5/5
01.02.2025
eBook (ePUB)
Herr der Ringe meets BookTok
Victoria Aveyard liebe ich schon, seit ich vor etlichen Jahren „Die Rote Königin“ gelesne habe. Jetzt habe ich es endlich geschafft, mich auch ihrer neuen Reihe zu widmen und was soll ich sagen? Ich bin hin und weg!
So muss High Fantasy sein!
Michael Kothe, Autor
aus Unterschleißheim bei München
5/5
23.09.2023
eBook (ePUB)
Epische Fantasy vom Feinsten…
Epische Fantasy vom Feinsten Meine Erwartung: Wer wie ich selbst Bücher schreibt, erwartet nach der kurzen Buchvorstellung eine traditionelle Heldenreise: Der Held – hier: die Heldin – nimmt wider Willen eine Aufgabe an, die möglichst mehr als eine Nummer zu groß ist. Trotz aller Widrigkeiten ergeben sich Sieg und Happy End, dem klassischen Drama sei´s gedankt, notwendigerweise aus der Handlungslogik. Die persönliche Vorgeschichte der Protagonisten wird im Nachhinein ebenso akzeptiert wie geschätzt, ist doch die Belohnung reichlich genug! Legt Victoria Aveyard noch eins drauf? Schriftstellerisches Können hat sie ja als amerikanische Bestsellerautorin schon mit ihrer Fantasy-Reihe „Die Farben des Blutes“ (im amerikanischen Original: „Red Queen“) bewiesen. Und trifft Michaela Link als versierte Übersetzerin von Fantasy-Romanen Ton und Stil des Originals „Realm Breaker“? Beide Fragen durfte ich nach ungetrübtem Lesevergnügen mit einem klaren ‚Ja‘ beantworten. Inhalt ohne Spoiler: Seit ewig leben auf dem Kontinent Allwacht Unsterbliche unter den Menschen. Als unsterbliche und menschliche Ritter an einer ‚Spindel‘ von einem abtrünnigen Unsterblichen und einem Heer von Untoten im Kampf überrannt werden, gerät der Knappe Andry in den Besitz des letzten ‚Spindelschwertes‘. Die ‚Spindel‘ ist Religion, Tempel, Magie und magisches Tor zwischen Welten gleichermaßen. Nur die Zusammenführung von Spindelschwert und ‚Spindelblut‘, einem Spross des Cor-Geschlechts, das aus der Vereinigung Sterblicher und Unsterblicher hervorgegangen war, kann durch den Sieg über die Aschekrieger die Allwacht vor der Unterjochung retten und den Unsterblichen eine Spindel zurück in ihr eigenes Land öffnen. Bis aber die 17jährige Corayne als letzte Cor durch ihren unsterblichen Beschützer Dom, die Assassine Sorasa und Andry das Schwert erhält und sich ihrer Aufgabe im grandiosen Show-Down stellen kann, liegen zahlreiche Abenteuer vor ihr. Schreibstil: Den Leser so mitnehmen, dass er jede Szene erlebt, jede Figur sieht und fühlt? Dieses Stilelement ‚Show, don‘t tell‘, also ‚zeigen, nicht erzählen‘, ist dem Gespann Aveyard/Link von der ersten Seite an aufs Beste gelungen. Jeder Blick auf Figuren oder Orte ist trickreich in eine Handlung eingebettet. Die haucht jeder Locke, jeder Mantelfalte und jedem Pflasterstein Leben ein. Bestes Beispiel ist Corayne: Nicht sie wird beschrieben, sondern ihr Bild entsteht dreidimensional aus dem Gegensatz zu ihrer Mutter, der Kapitänin Meliz an-Amarat. Durchgängig prägen Dialoge den Roman, Selbstgespräche oder Gedanken der Figuren, denen Aveyard nacheinander die einzelnen Kapitel widmet. So werden auch banale Aspekte lebendig, aber kein Wort ist überflüssig. Genüsslich schmunzelnd stellte ich fest, dass diese schriftstellerischen Schachzüge verschleiern, wie langsam sich nach dem Prolog die Handlung entwickelt. Wie schwierig es ist, beim Übersetzen den Stil des Autors zu treffen, weiß ich aus eigener Erfahrung! Michaela Link zeigt hier eine Meisterleistung, wie der Vergleich mit dem amerikanischen Original offenbart. Fazit: Fesselnde Fantasy zu schreiben, ist eine Herausforderung, weil einerseits allumfassend bezogen auf eine äonenalte Vorgeschichte und andererseits durch die Forderung nach epischen Abenteuern im überschaubaren Rahmen. Die Autorin widmet ein Viertel ihres Romans der Vorstellung der Wacht, der Landschaft, Geschichte und Bewohnern einschließlich unserer Helden. So lebt sich der Leser ein und genießt die sich schlüssig entwickelnde und spannungsgeladene Handlung umso mehr. Das Duo Aveyard/Link hat die Herausforderung gemeistert und beste Fantasy geschrieben. Jede Seite des Buches habe ich genossen und empfehle es jedem mit einem Faible für dieses Genre. Dass man ein 600 Seiten dickes Buch zwischendurch ohne schlechtes Gewissen aus der Hand legt, um das Gelesene nachzuerleben und sich über den Wiedereinstig um so mehr zu freuen, ist dem Umfang geschuldet: „Das Reich der Asche“ ist neben Lebendigkeit und Spannung eben … episch.
Knabine
aus Hamburg
5/5
28.06.2021
eBook (ePUB)
Der Beginn einer großartigen Fantasy-Reihe
Klappentext:
„Die Fantasy-Sensation des Jahres: Nach »Die Farben des Blutes« der Auftakt der neuen Saga von Platz 1-SPIEGEL-Bestsellerautorin Victoria Aveyard!
In Coraynes Adern fließt das Blut eines Helden. Doch sie verabscheut ihre Herkunft und will nichts mit dem Vater zu tun haben, für den Heldentaten stets wichtiger waren als seine Tochter. Nun ist Coraynes Vater tot, gefallen durch die Hand seines eigenen machthungrigen Bruders. Um den Untergang ihrer Heimat zu verhindern, ist sie gezwungen, das Schwert ihres Vaters zu ergreifen. Zusammen mit nur sechs Gefährten, die ebenfalls keine strahlenden Helden sind, bricht Corayne auf, um eine Armee aus Aschekriegern zu bekämpfen. Doch wie soll sie eine Dunkelheit besiegen, gegen die sogar wahre Helden machtlos waren?
Der Auftakt zu Victoria Aveyards epischer »Realm Breaker«-Saga!“
Corayne hat ihren Vater nie kennengelernt. Bis zum heutigen Tage möchte sie eigentlich auch gar nichts von ihm wissen - hat er sich sein ganzes Leben lang schließlich auch nicht für seine Tochter interessiert. Doch plötzlich taucht ein riesengroßer Mann namens Dom bei ihr auf, der behauptet, dass nur sie -als Erbin ihres Vaters- die Welt retten kann. Eigentlich möchte sie nur dankend ablehnen und nichts weiter davon hören. Aber Dom hat einige überzeugende Argumente auf Lager und Corayne bricht schließlich mit ihm zusammen auf eine abenteuerliche Reise auf. Neben dem ehemaligen Knappen Andry und der Auftragskillerin Sorasa schließt sich dem Trupp noch eine merkwürdige Hexe, eine Kopfgeldjägerin und ein Mann mit künstlerischem Geschick für Schreibwaren an. Diese zusammengewürfelten sieben Gefährten machen sich auf um die Welt zu retten. Ob es ihnen allerdings gelingen kann, steht in den Sternen…
Mit „Das Reich der Asche“ hat Victoria Aveyard eine sehr komplexe Welt geschaffen. Anfangs war es für mich als Leser sehr schwierig, mir die vielen verschiedenen Länder, die Städtenamen und die Protagonisten zu merken. Mit dem Lauf der Geschichte verweben sich diese Figuren und Orte ineinander und alles greift ineinander. Sobald man diesen Punkt erreicht hat, liest sich das Buch sehr flüssig und ich konnte es beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Corayne ist zwar eigentlich die wichtigste Person in der Geschichte, aber trotzdem fand ich Dom, Andry und auch Sorasa sympathischer und auch authentischer. Das liegt vielleicht auch daran, dass Corayne keine typische „Heldin“ ist, die sich alleine aus allen Schwierigkeiten heraus kämpfen kann. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und detailliert beschrieben. Insgesamt betrachtet ein wunderbarer Auftakt einer fantastischen Reihe, die sofort Lust auf weiterlesen macht. Ganz klare Empfehlung für Fantasy-Liebhaber! 5 von 5 Sternen!
Das Buch erscheint am 09. August 2021 im Penhaligon Verlag. Übersetzt von Michaela Link.
Saskia H
1/5
21.10.2021
eBook (ePUB)
Leider nicht mein Fall
Als großer Fan der Reihe des Blutes von Victoria Aveyard musste ich das neue Buch einfach lesen! Dachte ich zumindest… jedoch wurde ich enttäuscht und ich glaube dies ist das erste Buch, das ich vorzeitig abgebrochen habe.
Das Cover sieht, wie gewohnt, sehr episch aus und man kann schon durch das Schwert erahnen welche Richtung die Handlung nehmen wird. Auch wenn man den Buchumschlag abnimmt ist das Buch wunderschön gestaltet, fast noch schöner als der Umschlag, da es eine schlichte Eleganz aufzeigt. Auch das Buchinnere mit Karte wurde in scheinbar mühevoller Detailarbeit mit viel Liebe gestaltet. Also optisch gesehen ist es eines der besten Bücher die ich bisher kennenlernen durfte!
Der Klappentext hat mich nicht ganz überzeugt, da das Thema Helden jetzt doch nicht ganz so meins ist, zumindest wenn es so explizit erwähnt wird. Da mich aber die Autorin bisher immer überzeugt hatte, habe ich gedacht ein Versuch schadet nicht. Vielleicht hätte ich meiner ersten Intuition trauen sollen, denn das Buch ist so ganz anders als die Farben des Blutes. Das soll es zwar auch sein, aber die Richtung ist einfach nicht mein Fall.
Nach den ersten 100 Seiten, die in Kampf waren, habe ich abgebrochen. Zunächst einmal war ich sehr überrascht, dass das Buch mit einem ganz anderen Protagonisten begonnen hat als gedacht. Nach dem Klappentext habe ich die Protagonistin Coryane erwartet, jedoch kam diese eher seltener vor, während der Knappe Andry im Vordergrund stand. Ich muss zugeben, dass Thema Ritter ist nicht wirklich meins, daher hätte mir Coryane im Vordergrund besser gefallen. Gleich zu Beginn war alles sehr komplex, verschiedene Wesen unterschiedlicher Gattungen gehen auf eine gemeinsame Mission. Während klar ist was Menschen sind, gibt es auch sogenannte Älteste, aber was diese wirklich ausmacht und wo der große Unterschied besteht, habe ich nicht wirklich verstanden. Auch die Bedeutung des dominierenden Begriffes Spindel konnte ich mir nicht erklären.
Normalerweise liebe ich es wenn man mitten im Geschehen beginnt, diesmal fand ich das nur noch anstrengend, weil einfach zu viel Hintergrund gefehlt hat und viele Fragen aufkamen und so der Handlung die Spannung genommen wurde. Auch die vielen Namen waren zu viel Input auf einmal, sodass ich einfach den Überblick verloren habe und das Lesen keinen Spaß mehr gemacht hat.
Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, kann ich mir vorstellen, dass Fantasy-Fans die sich für dieses Thema interessieren auf ihre Kosten kommen werden. Jedoch sollte man aufgrund der Komplexität wach sein und nicht kurz vorm schlafen noch ein paar Seiten lesen wollen.
Michael Kothe, Autor
5/5
24.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Epische Fantasy vom Feinsten
Meine Erwartung:
Wer wie ich selbst Bücher schreibt, erwartet nach der kurzen Buchvorstellung eine traditionelle Heldenreise: Der Held – hier: die Heldin – nimmt wider Willen eine Aufgabe an, die möglichst mehr als eine Nummer zu groß ist. Trotz aller Widrigkeiten ergeben sich Sieg und Happy End, dem klassischen Drama sei´s gedankt, notwendigerweise aus der Handlungslogik. Die persönliche Vorgeschichte der Protagonisten wird im Nachhinein ebenso akzeptiert wie geschätzt, ist doch die Belohnung reichlich genug! Legt Victoria Aveyard noch eins drauf? Schriftstellerisches Können hat sie ja als amerikanische Bestsellerautorin schon mit ihrer Fantasy-Reihe „Die Farben des Blutes“ (im amerikanischen Original: „Red Queen“) bewiesen. Und trifft Michaela Link als versierte Übersetzerin von Fantasy-Romanen Ton und Stil des Originals „Realm Breaker“? Beide Fragen durfte ich nach ungetrübtem Lesevergnügen mit einem klaren ‚Ja‘ beantworten.
Inhalt ohne Spoiler:
Seit ewig leben auf dem Kontinent Allwacht Unsterbliche unter den Menschen. Als unsterbliche und menschliche Ritter an einer ‚Spindel‘ von einem abtrünnigen Unsterblichen und einem Heer von Untoten im Kampf überrannt werden, gerät der Knappe Andry in den Besitz des letzten ‚Spindelschwertes‘. Die ‚Spindel‘ ist Religion, Tempel, Magie und magisches Tor zwischen Welten gleichermaßen. Nur die Zusammenführung von Spindelschwert und ‚Spindelblut‘, einem Spross des Cor-Geschlechts, das aus der Vereinigung Sterblicher und Unsterblicher hervorgegangen war, kann durch den Sieg über die Aschekrieger die Allwacht vor der Unterjochung retten und den Unsterblichen eine Spindel zurück in ihr eigenes Land öffnen. Bis aber die 17jährige Corayne als letzte Cor durch ihren unsterblichen Beschützer Dom, die Assassine Sorasa und Andry das Schwert erhält und sich ihrer Aufgabe im grandiosen Show-Down stellen kann, liegen zahlreiche Abenteuer vor ihr.
Schreibstil:
Den Leser so mitnehmen, dass er jede Szene erlebt, jede Figur sieht und fühlt? Dieses Stilelement ‚Show, don‘t tell‘, also ‚zeigen, nicht erzählen‘, ist dem Gespann Aveyard/Link von der ersten Seite an aufs Beste gelungen. Jeder Blick auf Figuren oder Orte ist trickreich in eine Handlung eingebettet. Die haucht jeder Locke, jeder Mantelfalte und jedem Pflasterstein Leben ein. Bestes Beispiel ist Corayne: Nicht sie wird beschrieben, sondern ihr Bild entsteht dreidimensional aus dem Gegensatz zu ihrer Mutter, der Kapitänin Meliz an-Amarat. Durchgängig prägen Dialoge den Roman, Selbstgespräche oder Gedanken der Figuren, denen Aveyard nacheinander die einzelnen Kapitel widmet. So werden auch banale Aspekte lebendig, aber kein Wort ist überflüssig. Genüsslich schmunzelnd stellte ich fest, dass diese schriftstellerischen Schachzüge verschleiern, wie langsam sich nach dem Prolog die Handlung entwickelt. Wie schwierig es ist, beim Übersetzen den Stil des Autors zu treffen, weiß ich aus eigener Erfahrung! Michaela Link zeigt hier eine Meisterleistung, wie der Vergleich mit dem amerikanischen Original offenbart.
Fazit:
Fesselnde Fantasy zu schreiben, ist eine Herausforderung, weil einerseits allumfassend bezogen auf eine äonenalte Vorgeschichte und andererseits durch die Forderung nach epischen Abenteuern im überschaubaren Rahmen. Die Autorin widmet ein Viertel ihres Romans der Vorstellung der Wacht, der Landschaft, Geschichte und Bewohnern einschließlich unserer Helden. So lebt sich der Leser ein und genießt die sich schlüssig entwickelnde und spannungsgeladene Handlung umso mehr. Das Duo Aveyard/Link hat die Herausforderung gemeistert und beste Fantasy geschrieben. Jede Seite des Buches habe ich genossen und empfehle es jedem mit einem Faible für dieses Genre. Dass man ein 600 Seiten dickes Buch zwischendurch ohne schlechtes Gewissen aus der Hand legt, um das Gelesene nachzuerleben und sich über den Wiedereinstig um so mehr zu freuen, ist dem Umfang geschuldet: „Das Reich der Asche“ ist neben Lebendigkeit und Spannung eben … episch.
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5/5
26.08.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Realm Breaker ist ein richtig...
Realm Breaker ist ein richtig gutes, spannendes Fantasy-Buch mit einer tollen Geschichte und komplexen Charakteren. Jede Figur bekommt seine eigene Geschichte und sie wachsen im Laufe der Handlung immer mehr zusammen. Wirklich lesenswert!
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