• Produktbild: Meine Leidenschaft ist das Herz
  • Produktbild: Meine Leidenschaft ist das Herz

Meine Leidenschaft ist das Herz Erinnerungen eines Pioniers der Herzchirurgie

0

26,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.11.2021

Herausgeber

Friedrich-Karl Sandmann

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,7 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-17904-7

Beschreibung

Rezension

»Der Mann, der Zehntausenden das Leben rettete.« DIE WELT

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.11.2021

Herausgeber

Friedrich-Karl Sandmann

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,7 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-17904-7

Herstelleradresse

Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@insel-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Eine Omage an das Leben und die moderne Kardiologie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die moderne Medizin hat in den letzten Jahren bei vielen Menschen große Zweifel hervorgerufen. Standen Ärztinnen und Pfleger zu Beginn der Coronapandemie medial sehr positiv im Rampenlicht, hat sich dieses Bild leider nach ein paar Monaten stark gewandelt. Umso wichtiger ist es, einzelne von Ihnen hervorzuheben, um zu zeigen, welche Stärken diese so wichtige Disziplin für unsere Gesellschaft hat und somit letztlich auch zum wichtigsten beiträgt, was uns als Menschen ausmacht, die Fähigkeit kranke Individuen bestmöglich zu behandeln und zu heilen. Einer von Ihnen ist der Leiter des "Herzzentrums" Berlin, Primar Dr. Roland Hetzer. Sein Buch liest sich wie eine Geschichte der Medizin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dr. Hetzer hat fast alle Höhen und Tiefen dieser Zeit aktiv in seiner beruflichen Laufbahn miterlebt und zeichnet ein Bild einer Medizin, die sich stark verändert und immer wieder neu erfunden hat. Fortschritte der Medizin sind ja (leider) nicht wirklich Thema in unserer modernen Medienwelt. Nur wirklich spektakuläre Fälle kommen in den Abendnachrichten vor. Auch hier vorzugsweise nur die negativen, sprich missglückten, Operationen. Dr. Hetzer ist gelernter Chirurg, der sich im Laufe der Zeit ein Spezialwissen in der zur damaligen Zeit noch sehr jungen Disziplin der Herzchirurgie und heutigen Kardiologie macht. Als Flüchtlingskind kommt er zusammen mit seinen Eltern 1946 vom Sudetenland nach Deutschland. Anfangs ist er in Augsburg beheimatet, wo er auch aufwächst. Sein Vater möchte, dass er eine Lehre als Eisenbahner bei der Bundesbahn absolviert, da auch er in diesem Beruf viele Jahre schon tätig ist. Doch Hetzer hat völlig anderes im Sinn. Bereits in jungen Jahren erlernt er das Handwerk eines Mediziners, welches natürlich noch völlig anders aussieht als das Bild fast 60 Jahre später. Viele Widerstände, auch von politischer Seite, erschweren seine Arbeit. Er arbeitet auch in anderen deutschen Großstädten wie Hannover und zum Schluss in Berlin. Vor allem in der, zu DDR-Zeiten, geteilten Stadt erfährt er viel Gegenwind von den gerade amtierenden Politikern der Parteiführung. Aber nicht nur in Deutschland spielt die aktuelle Tagespolitik in seiner beruflichen Laufbahn eine tragende Rolle. Auch bei seiner Tätigkeit im Ausland stößt er immer wieder an seine Grenzen. In den Vereinigten Staaten, in den 1960er und 1970er Jahren, ein Mekka der Herzchirurgie, erfährt er viel über die Möglichkeiten dieser noch jungen Disziplin. Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt nicht nur in zwei Machtblöcke geteilt, sondern auch in zwei Welten der Medizin, wie er zu erzählen weiß. Auch bei einer Dienstreise nach Nordkorea erfährt er wie unterschiedlich seine Leistungen anerkannt werden und wie gut oder schlecht andere Länder in der Ausbildung von neuen Medizinern sind. 1983 schließlich gelingt ihm durch einen tragischen Zufall schließlich als erster in Norddeutschland ein großer Durchbruch in der Medizin. Ein nur 16 Jahre altes Mädchen verunglückt tragisch. Die Eltern haben zugestimmt, dass das noch intakte Herz-Organ für eine Transplantation in einen fremden Körper entnommen werden darf. Der Empfänger ist ein 56-jähriger Herzkranker Mann, welcher als erster durch sein Wirken ein Spenderherz erhält. Wirklich interessant zu lesen, welche Fortschritte die Herzchirurgie zu diesem Zeitpunkt macht! Noch völlig ohne moderne digitale Geräte und vollkommen analog. Man muss vermutlich an manchen Stellen schon etwas älter sein, um das noch vollständig nachzuvollziehen. Ein Omage an die moderne Medizin und zugleich eine Geschichte der Herzchirurgie aus erster Hand! Für alle die sich, so wie ich, für die Fortschritte der Kardiologie und die Menschen die dahinterstecken interessieren. Medizingeschichte aus allererster Hand!
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Eine Omage an das Leben und die moderne Kardiologie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die moderne Medizin hat in den letzten Jahren bei vielen Menschen große Zweifel hervorgerufen. Standen Ärztinnen und Pfleger zu Beginn der Coronapandemie medial sehr positiv im Rampenlicht, hat sich dieses Bild leider nach ein paar Monaten stark gewandelt. Umso wichtiger ist es, einzelne von Ihnen hervorzuheben, um zu zeigen, welche Stärken diese so wichtige Disziplin für unsere Gesellschaft hat und somit letztlich auch zum wichtigsten beiträgt, was uns als Menschen ausmacht, die Fähigkeit kranke Individuen bestmöglich zu behandeln und zu heilen. Einer von Ihnen ist der Leiter des "Herzzentrums" Berlin, Primar Dr. Roland Hetzer. Sein Buch liest sich wie eine Geschichte der Medizin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dr. Hetzer hat fast alle Höhen und Tiefen dieser Zeit aktiv in seiner beruflichen Laufbahn miterlebt und zeichnet ein Bild einer Medizin, die sich stark verändert und immer wieder neu erfunden hat. Fortschritte der Medizin sind ja (leider) nicht wirklich Thema in unserer modernen Medienwelt. Nur wirklich spektakuläre Fälle kommen in den Abendnachrichten vor. Auch hier vorzugsweise nur die negativen, sprich missglückten, Operationen. Dr. Hetzer ist gelernter Chirurg, der sich im Laufe der Zeit ein Spezialwissen in der zur damaligen Zeit noch sehr jungen Disziplin der Herzchirurgie und heutigen Kardiologie macht. Als Flüchtlingskind kommt er zusammen mit seinen Eltern 1946 vom Sudetenland nach Deutschland. Anfangs ist er in Augsburg beheimatet, wo er auch aufwächst. Sein Vater möchte, dass er eine Lehre als Eisenbahner bei der Bundesbahn absolviert, da auch er in diesem Beruf viele Jahre schon tätig ist. Doch Hetzer hat völlig anderes im Sinn. Bereits in jungen Jahren erlernt er das Handwerk eines Mediziners, welches natürlich noch völlig anders aussieht als das Bild fast 60 Jahre später. Viele Widerstände, auch von politischer Seite, erschweren seine Arbeit. Er arbeitet auch in anderen deutschen Großstädten wie Hannover und zum Schluss in Berlin. Vor allem in der, zu DDR-Zeiten, geteilten Stadt erfährt er viel Gegenwind von den gerade amtierenden Politikern der Parteiführung. Aber nicht nur in Deutschland spielt die aktuelle Tagespolitik in seiner beruflichen Laufbahn eine tragende Rolle. Auch bei seiner Tätigkeit im Ausland stößt er immer wieder an seine Grenzen. In den Vereinigten Staaten, in den 1960er und 1970er Jahren, ein Mekka der Herzchirurgie, erfährt er viel über die Möglichkeiten dieser noch jungen Disziplin. Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt nicht nur in zwei Machtblöcke geteilt, sondern auch in zwei Welten der Medizin, wie er zu erzählen weiß. Auch bei einer Dienstreise nach Nordkorea erfährt er wie unterschiedlich seine Leistungen anerkannt werden und wie gut oder schlecht andere Länder in der Ausbildung von neuen Medizinern sind. 1983 schließlich gelingt ihm durch einen tragischen Zufall schließlich als erster in Norddeutschland ein großer Durchbruch in der Medizin. Ein nur 16 Jahre altes Mädchen verunglückt tragisch. Die Eltern haben zugestimmt, dass das noch intakte Herz-Organ für eine Transplantation in einen fremden Körper entnommen werden darf. Der Empfänger ist ein 56-jähriger Herzkranker Mann, welcher als erster durch sein Wirken ein Spenderherz erhält. Wirklich interessant zu lesen, welche Fortschritte die Herzchirurgie zu diesem Zeitpunkt macht! Noch völlig ohne moderne digitale Geräte und vollkommen analog. Man muss vermutlich an manchen Stellen schon etwas älter sein, um das noch vollständig nachzuvollziehen. Ein Omage an die moderne Medizin und zugleich eine Geschichte der Herzchirurgie aus erster Hand! Für alle die sich, so wie ich, für die Fortschritte der Kardiologie und die Menschen die dahinterstecken interessieren. Medizingeschichte aus allererster Hand!

Meinung aus der Buchhandlung

Meine Leidenschaft ist das Herz

von Roland Hetzer

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Meine Leidenschaft ist das Herz
  • Produktbild: Meine Leidenschaft ist das Herz