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Februar 33 Der Winter der Literatur

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19315

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2022

Abbildungen

mit 30 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2,9 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77693-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19315

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2022

Abbildungen

mit 30 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2,9 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

6

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77693-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Mit der Ernennung Hitlers zum...

Bewertung am 16.02.2024

Bewertungsnummer: 2132323

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler endete am 30.1.1933 die Weimarer Republik. Bereits in den ersten Märztagen gab es die ersten Bücherverbrennungen. Sechs Wochen, die absolut alles verändert haben. Das Buch macht einfach nur betroffen und ist heute aktueller denn je.

Mit der Ernennung Hitlers zum...

Bewertung am 16.02.2024
Bewertungsnummer: 2132323
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler endete am 30.1.1933 die Weimarer Republik. Bereits in den ersten Märztagen gab es die ersten Bücherverbrennungen. Sechs Wochen, die absolut alles verändert haben. Das Buch macht einfach nur betroffen und ist heute aktueller denn je.

Im Grunde unglaublich, wie…

LichtundSchatten am 21.03.2023

Bewertungsnummer: 2797118

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Grunde unglaublich, wie schnell damals die Unterdrückung von missliebigen Autoren durchgesetzt wurde. Mit atemloser Spannung bin ich den Ausführungen gefolgt und habe die Vertreibungs-Zeit vor 90 Jahren als etwas erlebt, das man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Die szenischen Schilderungen sind äußerst gelungen und vermitteln ein realistisches Bild, auch die unterschiedlichsten Verhaltensweisen, von sofortiger Abreise bis hin zum Glauben, man könne dagegen halten. Uwe Wittstock meint Ähnlichkeiten zum Heute erkennen zu können, im allgemeinen Vorfeld-Zustand: "Die wachsende Spaltung der Gesellschaft. Die Dauerempörung im Netz, die den Keil immer tiefer treibt." Die offene Frage wäre, wer diesen Keil verursacht hat und weiter befeuert. Ich sehe aber keine Gefahr eines nationalen Überschwangs mehr, gleichwohl befremdet mich die Kriegsbegeisterung der Grünen, die vor der letzten Wahl keinesfalls Kriegsgerät in Krisengebiete schicken wollten. Falls überhaupt ist heute eine nach links und grün tendierende Stimmung vorhanden, die Schuldige im rechten Spektrum sucht, ohne noch Unterschiede zu machen. Die religiös aufgeladene Glaube an unsere Schuld am Klimawandel verheißt leider nichts Gutes.

Im Grunde unglaublich, wie…

LichtundSchatten am 21.03.2023
Bewertungsnummer: 2797118
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Grunde unglaublich, wie schnell damals die Unterdrückung von missliebigen Autoren durchgesetzt wurde. Mit atemloser Spannung bin ich den Ausführungen gefolgt und habe die Vertreibungs-Zeit vor 90 Jahren als etwas erlebt, das man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Die szenischen Schilderungen sind äußerst gelungen und vermitteln ein realistisches Bild, auch die unterschiedlichsten Verhaltensweisen, von sofortiger Abreise bis hin zum Glauben, man könne dagegen halten. Uwe Wittstock meint Ähnlichkeiten zum Heute erkennen zu können, im allgemeinen Vorfeld-Zustand: "Die wachsende Spaltung der Gesellschaft. Die Dauerempörung im Netz, die den Keil immer tiefer treibt." Die offene Frage wäre, wer diesen Keil verursacht hat und weiter befeuert. Ich sehe aber keine Gefahr eines nationalen Überschwangs mehr, gleichwohl befremdet mich die Kriegsbegeisterung der Grünen, die vor der letzten Wahl keinesfalls Kriegsgerät in Krisengebiete schicken wollten. Falls überhaupt ist heute eine nach links und grün tendierende Stimmung vorhanden, die Schuldige im rechten Spektrum sucht, ohne noch Unterschiede zu machen. Die religiös aufgeladene Glaube an unsere Schuld am Klimawandel verheißt leider nichts Gutes.

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Februar 33

von Uwe Wittstock

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  • Ein Schritt über die Klippe* Der Monat, in dem sich alles entschied

    Der letzte Tanz der Republik* Samstag, 28. Januar
    Die Hölle regiert * Montag, 30. Januar
    Äxte an der Tür * Dienstag, 31. Januar
    Fremdblütige Machwerke * Donnerstag, 2. Februar
    Die genähte Zunge * Freitag, 3. Februar
    Weiß nicht, was tun * Samstag, 4. Februar
    Beerdigung im Regen * Sonntag, 5. Februar
    Sitzungsroutine* Montag, 6. Februar
    Hässliche, kleine, gewaltsame Naturen * Freitag, 10. Februar
    Schutzstaffel für Schriftsteller * Sonntag, 12. Februar
    Männer in Schwarz* Montag, 13. Februar
    Fieber und Flucht * Dienstag, 14. Februar
    Die Tür zuschlagen * Mittwoch, 15. Februar
    Die kleine Lehrerin * Donnerstag, 16. Februar
    Ich gehe. Ich bleibe * Freitag, 17. Februar
    Kein Schatz im Silbersee * Samstag, 18. Februar
    Was soll das Schreiben noch? * Sonntag, 19. Februar
    An die Kasse! * Montag, 20. Februar
    Ziemlich gute Tarnung * Dienstag, 21. Februar
    Die nächsten Wochen überleben * Mittwoch, 22. Februar
    Minister zu Gast * Freitag, 24. Februar
    Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz * Samstag, 25. Februar
    Reiseempfehlungen * Montag, 27. Februar
    Die Diktatur ist da * Dienstag, 28. Februar
    Aus der Welt gefallen * Mittwoch, 1. März
    Die falsche Mutter * Freitag, 3. März
    Nicht aufmachen! * Samstag, 4. März
    Stimmabgabe* Sonntag, 5. März
    Die Einsamkeit des Emigranten * Montag, 6. März
    Mut, Angst und Feuer * Dienstag, 7. März
    Lauter Abschiede * Mittwoch, 8. März
    Unerwartete Attacken * Freitag, 10. März
    Letzte Tage * Samstag, 11. März
    Abfahrten * Montag, 13. März
    Der Anblick dieser Hölle * Mittwoch, 15. März

    Wie es weiterging * 33 Lebensabrisse

    Nachwort
    Dank
    Benutzte Literatur
    Personenregister
    Bildnachweis