Uns zusammenhalten.

Roman

Mirthe van Doornik

(2)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
17,99
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 22,95

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

€ 17,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Mirthe van Doornik beschäftigt sich intensiv mit dem, was in ihren Figuren vorgeht. Als Dokumentarfilmerin drehte sie einen ebenso einfühlsamen wie aufrüttelnden Film über eine ALS-Patientin. Als Schriftstellerin geht sie in ihrem Debüt dem nach, was das Zusammenleben mit einem alkoholkranken Familienmitglied auslösen kann. 2021 erscheint ihr Roman "Uns zusammenhalten." im Haymon Verlag.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 11.09.2021
Verlag Haymon Verlag
Seitenzahl 312 (Printausgabe)
Dateigröße 3163 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783709939529

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Authentisch und berührend
von Minni28 aus Abtswind am 13.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kine und Nico haben keine schöne Kindheit. Ihre Mutter ist alkoholabhängig und so müssen sie ihr Leben ziemlich alleine meistern. Es herrscht eine große Hoffnungslosig- und auch Auswegslosigkeit. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin erzählt sehr berührend und authentisch diese Geschichte und Nico und... Kine und Nico haben keine schöne Kindheit. Ihre Mutter ist alkoholabhängig und so müssen sie ihr Leben ziemlich alleine meistern. Es herrscht eine große Hoffnungslosig- und auch Auswegslosigkeit. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin erzählt sehr berührend und authentisch diese Geschichte und Nico und Kine sind wirklich sympathisch. Es wird hier nicht mit erhobenen Finger auf die suchtkranke Mutter gezeigt, sondern einfach erzählt wie es ist. Es wird nichts beschönigt. Es gibt sogar ein paar humorvolle Szenen und das macht dieses Buch zu etwas besonderen. Mir gefällt es sehr gut, es ist eine gelungene und wirklich lesenswerte Geschichte.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Angst und Hoffnung, erzwungener Selbstständigkeit und verlorener Kindheit.
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2021

Cover und Klappentext spiegeln den Inhalt des Romans sehr gut wider. Insbesondere die minimalistische Gestaltung gefällt mir unheimlich gut. Der Roman katapultiert den Leser zunächst zurück in die 90er Jahre, genauer gesagt beginnt die Geschichte 1997 und reicht schlussendlich mit einem kurzen Kapitel bis ins Jahr 2014. ... Cover und Klappentext spiegeln den Inhalt des Romans sehr gut wider. Insbesondere die minimalistische Gestaltung gefällt mir unheimlich gut. Der Roman katapultiert den Leser zunächst zurück in die 90er Jahre, genauer gesagt beginnt die Geschichte 1997 und reicht schlussendlich mit einem kurzen Kapitel bis ins Jahr 2014. Es ist die Geschichte zweier Schwestern: Kine und Nico. Sie leben bei ihrer alkoholkranken, tablettenabhängigen und manisch-depressiven Mutter Eleonora/Nora, die vom Vater der Mädchen getrennt lebt. Die vernachlässigten und allein gelassenen Mädchen wissen sich durch Routine und selbst aufgestellten Regeln zu helfen. Zum Beispiel ist jedem Wochentag ein bestimmter Pullover zugeordnet. Die oberste Regel heißt nämlich: n i c h t auffallen. Aber auch ihre Mutter haben sie relativ gut (dem Kindes-/Jugendalter angemessen) durchschaut und diese in „3 verschiedene Mütter“ kategorisiert. Dadurch können die Mädchen, je nachdem welche Mutter „da“ ist, ihr eigenes Verhalten anpassen und auf das Verhalten der Mutter reagieren. Es wird explizit und äußerst authentisch dargestellt, was es für die Mädchen bedeutet, unter diesen Umständen zu leben. Es ist eine Mischung aus Angst und Hoffnung, erzwungener Selbstständigkeit und verlorener Kindheit. Die Schwestern wünschen sich Geborgenheit und umsorgt zu werden. Stattdessen verbringen sie ihre Zeit alleine im Einkaufszentrum und richten abends im Bett zusammen eine Wohnung mit den Sachen ein, die sie im Einkaufszentrum entdecken. Die Mädchen geben dennoch nicht auf, halten an Träumen und Hoffnung fest. Ein Selbstschutz! Doch schlussendlich werden sie erwachsen und sind somit in ihrer eigenen von der Vergangenheit geprägten Realität angekommen. Spannend zu verfolgen ist, wie unterschiedlich sich die beiden Schwestern entwickeln und wie sie zu ihrer Mutter und sich selbst stehen (werden). Ebenfalls gut dargestellt sind die surrealen Vorstellungen seitens der Mutter über das Verhältnis zu ihren Töchtern. Denn den inneren Konflikt, den die Schwestern schon immer durchstehen mussten, stehen in keinem Verhältnis zu den Erwartungen der Mutter. Die Worte, die die Autorin Mirthe van Doornik insbesondere in den ersten Kapiteln gefunden hat, sind eindringlich, emphatisch, berührend und echt! Es ist ein Roman, den ich sehr gerne weiterempfehlen kann. Vielen Dank an den Haymon Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

  • artikelbild-0