Ins Rampenlicht mit Kraut und Rüben: Kreative Rezepte mit Gemüse
Ob Grünkohl, Rote Rüben oder Sellerie: Viele heimische Gemüsesorten stecken voller gesunder Inhaltsstoffe und stehen auch im Winter aus regionalem Anbau in hoher Qualität zur Verfügung. Dennoch wird Wintergemüse in der Küche oft stiefmütterlich behandelt. Dieses Kochbuch zeigt: Karotte, Kraut und Kohl können so viel mehr sein als eine langweilige Sättigungsbeilage!
Neben klassischer Hausmannskost wie Stöckelkraut und Kürbisgulasch finden Sie hier zahlreiche Rezeptideen, die Sie überraschen werden: Lassen Sie sich Rotkrautsoufflé mit Schokosauce auf der Zunge zergehen und verwöhnen Sie Gäste mit leckerem Schwarzwurzel-Curry!
- Wärmend, herzhaft, unwiderstehlich: Gemüse-Rezepte für die kalte Jahreszeit
- 16 Wintergemüse-Sorten im Porträt: Wissenswertes über Herkunft, Anbau und Ernte
- Ob Vegetarier, Omnivor oder Naschkatze: Gemüse-Kochbuch für jeden Geschmack und jede Ernährungsweise
- Suppen, Hauptspeisen und Desserts: Traditionelle Rezeptideen neu interpretiert
- Mit hochklassigen Foodfotos von Helge Kirchberger
Machen Sie saisonales Wintergemüse zum Highlight auf dem Teller!
Starkoch Erwin Werlberger vom Salzburger Winterstellgut wurde mit der Liebe zum Kochen groß. Er lernte schon früh – als er seiner Großmutter und Mutter in der Küche über die Schulter schaute – dass sich aus Kürbis, Wirsing, Pastinake und Co. köstliche Speisen zubereiten lassen. Alles, was man dazu braucht, ist ein bisschen Fantasie!
Die besten Rezepte für Herbst-Winter-Gemüse hat er nun gemeinsam mit Kochbuch-Autorin Uschi Korda in »Wunderbares Wintergemüse« zusammengefasst. Mit dieser außergewöhnlichen Rezeptsammlung überzeugen Sie auch den größten Skeptiker von der leckeren Gemüseküche!
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Große Verblüffung, was sich…
ws aus Markdorf am 20.12.2021
Bewertungsnummer: 2756684
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Große Verblüffung, was sich mit Wintergemüse alles anrichten lässt... Dass Chicorée nicht nur als Salat angerichtet, sondern auch gratiniert werden kann, das sollte bekannt sein. Auch der italienische Verwandte Radicchio als Salat beziehungsweise vereinzelt in einem gemischten Salat ist geläufig. Aber "Radicchiokrapferl mit Gerstl-Garnelenfüllung"? "Radicchio-Strauben mit Eis"? "Kohlsprossenpralinenn [sic!] mit Wurzelspeck und eingelegten Vogelbeeren"? "Selleriesalt mit Quitte, Rinderschinken und Schafskäse"? Die Aufzählung liesse sich über weitere rund 60 solch unbekannter Kreationen, ausgefallener Kombinationen, die dieses reich bebilderte Kochbuch bietet fortsetzen. Teils recht aufwändig zuzubereiten, teils recht einfach. Aber immer ausgefallen. Der Index ist unterteilt in Vor-, Hauptspeisen, Suppen, Jause und Nachspeisen. Apropos 'Jause': bei manchen Rezepten ist es notwendig, den einen oder anderen Begriff im Netzt zu suchen. Die Österreicher verwenden für manche Zutaten schlicht andere Bezeichnungen. Wer weiß schon, dass 'Germ' nichts anderes ist als das, was in Deutschland unter dem Namen 'Hefe' verkauft wird. Und 'Blunze' ist einfach nur 'Blutwurst'. Selbst für diejenigen, die sich nicht selbst in die Küche begeben, um das eine oder andere Rezept nach zu kochen, ist was dabei. Einleitend wird zu jedem Wintergemüse verraten, was das jeweilige Gemüse kann, was gut zu wissen ist. Die Geschichte, Herkunft etc. wird kurz erklärt. Und wer sein Gemüse selbst anbauen will und kann, findet die hierzu notwenigen Informationen über Aussaat, Erntezeit, Standort, geeignete Pflanzennachbarn. Das Adjektiv im Titel trifft das ganze Buch: wunderbar.
Wissenswertes um die bekanntes…
GeheimerEichkater aus Essen am 07.11.2021
Bewertungsnummer: 2753994
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Wissenswertes um die bekanntesten 16 Wintergemüse sowie schöne Rezepte Dieses Buch dreht sich um die 16 bekanntesten Wintergemüse Chicorée, Karotte, Grünkohl, Rotkohl, Pastinake, Schwarzwurzel, Rote Rübe, Chinakohl, Weißkohl, Kürbis, Sellerie, Topinambur, Rosenkohl, Radiccio, Petersilienwurzel und Wirsing. Jedes Gemüse wird zu Beginn seines eigenen Kapitels kurz vorgestellt; so erfährt man seine wichtigsten Inhaltsstoffe, Fähigkeiten und Kaloriengehalt und etwas über seine Geschichte. Besonders interessant waren für mich die Angaben zur inhaltsstofferhaltenen Lagerung, wie lange diese überhaupt noch sinnvoll ist, Hinweise auf die Verwendung des richtigen Kochgeschirrs sowie über den Anbau im eigenen Garten. Zu jedem Gemüse finden sich verschiedene Rezepte, deren leicht verständliche Anleitungen zur zubereitung jeweils ganzseitig abgedruckt sind. Die angegebene Zutatenliste fällt dabei manchesmal schon ganz schön lang aus; man sollte zumindest einen gut und reichlich sortierten Gewürzschrank sein eigen nennen können. Jedes Rezept wird auf der gegenüberliegenden Seite durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt. Dieses Fotos sind sehr professionell, die Speisen meist in homöopatischer Dosis auf dem Teller drapiert. Ich muss gestehen, dass nicht nur mein Auge mitisst; wenn ich koche, sollte auch jeder satt werden können. Beim Blick auf die Zutaten stelle ich aber fest, dass dieses bei vielen Gerichten auch möglich ist; die überschaubaren Fotos führen da leider in die Irre. Die Rezepte finde ich abwechslungsreich und man bemerkt die Hand eines professionellen Koches. Manche Zutaten hätte ich so nie kombiniert; beispielsweise würde ich keine Schwarzwurzeln in Bierteig ausbacken, dafür liebe ich ihren eigenen Geschmack viel zu sehr. Es gibt aber auch Rezepte, die ich schon zu den Klassikern zählen würde, wie die Rotkohlzubereitung, die nur ganz leicht abgewandelt wurde. Meine Favoriten der Rezepte sind das Karottenbrot, der Karottengugelhupf mit Buttercreme sowie die Grünkohltascherl mit Chilisauce. Die Rezepte sollen modern sein, fernab der traditionellen Zubereitung um die Wintergemüse nicht als langweilig dastehen zu lassen. Das waren sie für mich noch nie, sondern stets schmackhaft. Dieses Buch richtet sich gezielt auch an Leute, die diese Gemüse gar nicht alle kennen, was mich schon erstaunt, denn es handelt sich ja, wie schon erwähnt, um die 16 bekanntesten Wintergemüse bei uns. Nun gehöre ich auch zu denjenigen, die schon seit vielen Jahren nahezu täglich selber kochen und habe den Eindruck, dass ich nicht unbedingt zu den besonders angesprochenen Lesern gehöre. Für routinierte Kochende werden die Rezepte wahrscheinlich einige Inspiration geben, für jene, die noch nicht allzuviel Erfahrung damit haben, hält das Buch gute Erklärungen für die gängigsten Wintergemüse samt "jungen" Rezepten bereit und erfüllt schon damit eine sehr gute Mission.
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