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Ausgestorbene Tiere

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Abbildungen

50 farbigen Abbildungen, gebunden mit gestaltetem Vorsatzpapier und Lesebändchen, farbigen Illustrationen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

23,6/19,3/1,8 cm

Gewicht

628 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6906-0

Beschreibung

Rezension

»[Bernhard Kegel] schafft es, Wissensdurst - und Neugierde zu wecken, auch auf die die großartigen Zeichner und Maler der historischen Bilder.«
Brigitte Galle, WDR 3
»Das Buch ist Mahnung und Ansporn, weiteres Artensterben, soweit es in unserer Macht liegt, zu verhindern«
Uta Altmann, BILD DER WISSENSCHAFT
»In dem Band ›Ausgestorbene Tiere‹ von Bernhard Kegel kann sich das Auge kaum sattsehen an denen, die nur mehr auf historischen Abbildungen überliefert sind. […] dazu konstruktive Auskünfte über destruktive Vorgänge. «
FRANKFURTER RUNDSCHAU
»Man erblickt im Buch die Vielfalt und Schönheit der Natur und spürt die Bedrohung, die uns alle umgibt.«
Andreas Puff-Trojan, SWR2 LESENSWERT
»Lesenswert!«
Markus Foppe, RADIO BREMEN
»[Ein] faszinierende[s] Buch. […] Kegels vielschichtige Analyse wirft zahlreiche Fragen auf.«
Thomas de Padova, DER TAGESSPIEGEL
»Ein melancholisch-schöner Band.«
DIE PRESSE
»Kegels Buch ist gelehrt, aber kein trockenes Lehrbuch. Eher ein Mahnmal in Wort und Bild, das ›die Verluste betrauert, die die Tierwelt bereits erlitten hat.‹«
DIE RHEINPFALZ
»Die ausgesprochen sorgfältig gestalteten Tierportraits [...] geben den ausgestorbenen Tieren in durch¬ aus berührender Weise ein «Gesicht» und eine Geschichte.«
ZALP - ZEITSCHRIFT FÜR ÄLPLERINNEN UND ÄLPLER
»Bernhard Kegel zeigt uns in seinem lesenswerten und schön gestalteten Buch anhand der vielen Beispiele, dass es in den Händen des Menschen liegt, das Artensterben zu verhindern und bedrohte Arten zu schützen und zu bewahren, bevor es für immer zu spät ist.«
Joachim Ringleb, INFORMATIONSMITTEL FÜR BIBLIOTHEKEN
»Ein Bildband verhilft 50 ausgestorbenen Tierarten zu ehrendem Andenken und ist Mahnung für das Artensterben der Gegenwart. «
Katia Schwinghandl, BUCHKULTUR
»Der Autor begegnet der Wehmut, die der Verlust all der Arten erweckt, mit einem Funken Hoffnung.«
Wolfgang A. Niemann, BUCHREZENSIONEN ONLINE
»Das Buch kann also auch als Präventionsmaßnahme gegen das Artensterben gelesen werden.«
Manfred Gram, TREND

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Erscheinungsdatum

11.10.2021

Abbildungen

50 farbigen Abbildungen, gebunden mit gestaltetem Vorsatzpapier und Lesebändchen, farbigen Illustrationen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

23,6/19,3/1,8 cm

Gewicht

628 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6906-0

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Für immer weg

Bewertung am 20.02.2022

Bewertungsnummer: 1660595

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Dodo dürfte (neben den Dinosauriern die ihn dem vorliegenden Buch keine Rolle spielen, und dem Wollhaarmammut) das bekannteste ausgestorbene Tier sein. Bernhard Kegel stellt ihn in seinem neuesten Buch mit 49 weiteren Arten(komplexen) vor und zeigt, dabei, dass Tiere auch in neuerer Zeit aussterben können, wie beispielsweise die Baumschnecke Partula turgida, deren letzter Vertreter, Thurgi, 1996 im Londoner Zoo verstarb. Kegel gibt Aussterbegründe an, die meistens auf den Menschen zurückzuführen und allseits bekannt sind, aber gerne ignoriert werden. Er zeigt auch, wie wenig wir über unsere Mitbewohner wissen und wieviel Wissen verloren gegangen sind, weil der Mensch sich sehr rücksichtslos verhält (sowohl in Vergangenheit als auch in Gegenwart). 50 Arten werden vorgestellt, aber im Vergleich zu den Arten, die in den letzten 500 Jahren ausgestorben sind, ist das ein geringer Bruchteil. Aber … trotz mahnender Worte und erschreckender Tatsachen, es gibt auch Hoffnung, denn tatsächlich sind nicht alle der vorgestellten Tiere ausgestorben: Für Waldrapp und Spixara trifft das noch nicht zu und beide Arten sind aufgrund von Schutzprogrammen auf dem Weg der Erholung. Dazwischen erklärt Kegel biologische und historische Zusammenhänge, wie etwa Inselverzwergung und -gigantismus, Koextinktion (wen eine Art ausstirbt und dadurch andere mit ins Verderben zieht) oder Deextinktion (die „Auferstehung“ von ausgestorbenen Tierarten, wie es kurzfristig unter anderem bei Magenbrüterfröschen gelungen ist). Ausgestorbene Tiere ist ein schön illustriertes Buch mit ernstem Hintergrund, leicht verständlich und empfehlenswert für jeden Tierfreund.

Für immer weg

Bewertung am 20.02.2022
Bewertungsnummer: 1660595
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Dodo dürfte (neben den Dinosauriern die ihn dem vorliegenden Buch keine Rolle spielen, und dem Wollhaarmammut) das bekannteste ausgestorbene Tier sein. Bernhard Kegel stellt ihn in seinem neuesten Buch mit 49 weiteren Arten(komplexen) vor und zeigt, dabei, dass Tiere auch in neuerer Zeit aussterben können, wie beispielsweise die Baumschnecke Partula turgida, deren letzter Vertreter, Thurgi, 1996 im Londoner Zoo verstarb. Kegel gibt Aussterbegründe an, die meistens auf den Menschen zurückzuführen und allseits bekannt sind, aber gerne ignoriert werden. Er zeigt auch, wie wenig wir über unsere Mitbewohner wissen und wieviel Wissen verloren gegangen sind, weil der Mensch sich sehr rücksichtslos verhält (sowohl in Vergangenheit als auch in Gegenwart). 50 Arten werden vorgestellt, aber im Vergleich zu den Arten, die in den letzten 500 Jahren ausgestorben sind, ist das ein geringer Bruchteil. Aber … trotz mahnender Worte und erschreckender Tatsachen, es gibt auch Hoffnung, denn tatsächlich sind nicht alle der vorgestellten Tiere ausgestorben: Für Waldrapp und Spixara trifft das noch nicht zu und beide Arten sind aufgrund von Schutzprogrammen auf dem Weg der Erholung. Dazwischen erklärt Kegel biologische und historische Zusammenhänge, wie etwa Inselverzwergung und -gigantismus, Koextinktion (wen eine Art ausstirbt und dadurch andere mit ins Verderben zieht) oder Deextinktion (die „Auferstehung“ von ausgestorbenen Tierarten, wie es kurzfristig unter anderem bei Magenbrüterfröschen gelungen ist). Ausgestorbene Tiere ist ein schön illustriertes Buch mit ernstem Hintergrund, leicht verständlich und empfehlenswert für jeden Tierfreund.

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Ausgestorbene Tiere

von Bernhard Kegel

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Der Verlust des Dodo für unsere Welt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Verlust von Tierarten ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Immer mehr Lebewesen und auch Pflanzen verschwinden leider für immer von unserer Welt und ein Ende dieses Negativtrends ist leider nicht in Sicht. Auch wenn einzelne Arten durch diverse Schutzprogramme gerettet werden konnten, das betrifft vor allem größere Säugetiere wie den Panda, sind es doch vor allem die kleinen Lebewesen, die immer mehr und immer schneller für immer auf unserer Welt aufhören zu existieren. Dieses Problem ist völlig neu und man war sich bis vor wenigen Jahrzehnten dahingehend nicht bewusst, dass das überhaupt passieren kann. Der bekannteste Fall einer für immer ausgelöschten Tierart ist die des Dodos. Dieser flugunfähige Vogel kam bis zur Ankunft des modernen Menschen nur auf der Insel Mauritius vor. Große Populationen dieser Tierart gab es leider davon ohnehin nicht, nur knapp 100 Jahre nach der Ankunft des Menschen im Jahre 1681 wurde das letzte noch lebende Exemplar von Siedlern erschlagen. Nicht einmal ein vollständig ausgestopftes Exemplar dieser Gattung ist uns erhalten geblieben. Das einzige verfügbare Präparat wurde aus nicht näher erfindlichen Grüßen aus dem "Natural History" Museum in Oxfort verbannt. Und damit nicht genug, verbrannt hat man das Exemplar auch gleich noch, nur der Schnabel und die Füße konnten gerettet werden. Große Bekanntheit hat der Dodo durch die populäre Kinderbuchreihe um Alice im Wunderland erhalten. Hier spielt der Dodo eine wichtige Rolle. Der Schöpfer der Geschichte, Lewis Caroll, hat ihm mit dieser Bücherreihe ein würdiges Denkmal gesetzt. Doch auch auf privater Ebene verband er eine persönliche Liebe zu dem Tier. Eigentlich hieß Lewis Caroll nämlich Charles Dodgson, da er jedoch stark stotterte, konnte er sich in Gesellschaftskreisen seiner Zeit oft nur mit "Do-Do" vorstellen – eine lustige Anekdote zu einem eigentlich sehr traurigen Thema, wie ich finde. Bereits beim Erscheinen der "Alice" Romane im Jahr 1865 lag das Aussterben des Tieres 200 Jahre zurück. In neuerer Zeit wurde seit den 1980er Jahren aufgrund von Fortschritten in der Genetik und anderen biologischen Teildisziplinen versucht, ausgestorbene Tierarten wieder zurück auf unserer Welt zu bringen. Begonnen beim Mammut kam man schließlich auch auf ein Klonschaft namens „Dolly“. Leider waren diese vereinzelten Versuche von eher unseriösen Wissenschaftlern quer durch die Bank nicht von Erfolg gekrönt. Fast immer fehlte es an Erbmaterial, welches einfach mit dem Aussterben der Tiergattung verschwunden ist. Doch selbst wenn es gelingen sollte, diese irgendwann einmal zurück auf unserer Welt zu bringen, könnte das Tier vermutlich, aufgrund von verändertem Nahrungsangebot, Umweltverschmutzung und kollabieren der restlichen Flora, nur schwer in unserer Zeit überleben. Es ist wie immer bei Bernhard Kegel, dem Autor des hier vorliegenden Buches, ein leidenschaftlicher Apell zum Schutz der noch verbliebenen Arten. Ergänzt wird sein Buch durch historische Darstellungen oder Zeichnungen der jeweiligen Art. Egal ob es der Dodo, das Mammut oder auch einfach die „Pinto-Riesenschildkröte“ ist, jeder Verlust einer Tierart ist, vermutlich ein unwiederbringlicher Verlust einer Gattung und kann, zumindest auf absehbare Zeit, nicht wieder zurückgeholt werden.
  • Philipp Brandstötter
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Der Verlust des Dodo für unsere Welt

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Der Verlust von Tierarten ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Immer mehr Lebewesen und auch Pflanzen verschwinden leider für immer von unserer Welt und ein Ende dieses Negativtrends ist leider nicht in Sicht. Auch wenn einzelne Arten durch diverse Schutzprogramme gerettet werden konnten, das betrifft vor allem größere Säugetiere wie den Panda, sind es doch vor allem die kleinen Lebewesen, die immer mehr und immer schneller für immer auf unserer Welt aufhören zu existieren. Dieses Problem ist völlig neu und man war sich bis vor wenigen Jahrzehnten dahingehend nicht bewusst, dass das überhaupt passieren kann. Der bekannteste Fall einer für immer ausgelöschten Tierart ist die des Dodos. Dieser flugunfähige Vogel kam bis zur Ankunft des modernen Menschen nur auf der Insel Mauritius vor. Große Populationen dieser Tierart gab es leider davon ohnehin nicht, nur knapp 100 Jahre nach der Ankunft des Menschen im Jahre 1681 wurde das letzte noch lebende Exemplar von Siedlern erschlagen. Nicht einmal ein vollständig ausgestopftes Exemplar dieser Gattung ist uns erhalten geblieben. Das einzige verfügbare Präparat wurde aus nicht näher erfindlichen Grüßen aus dem "Natural History" Museum in Oxfort verbannt. Und damit nicht genug, verbrannt hat man das Exemplar auch gleich noch, nur der Schnabel und die Füße konnten gerettet werden. Große Bekanntheit hat der Dodo durch die populäre Kinderbuchreihe um Alice im Wunderland erhalten. Hier spielt der Dodo eine wichtige Rolle. Der Schöpfer der Geschichte, Lewis Caroll, hat ihm mit dieser Bücherreihe ein würdiges Denkmal gesetzt. Doch auch auf privater Ebene verband er eine persönliche Liebe zu dem Tier. Eigentlich hieß Lewis Caroll nämlich Charles Dodgson, da er jedoch stark stotterte, konnte er sich in Gesellschaftskreisen seiner Zeit oft nur mit "Do-Do" vorstellen – eine lustige Anekdote zu einem eigentlich sehr traurigen Thema, wie ich finde. Bereits beim Erscheinen der "Alice" Romane im Jahr 1865 lag das Aussterben des Tieres 200 Jahre zurück. In neuerer Zeit wurde seit den 1980er Jahren aufgrund von Fortschritten in der Genetik und anderen biologischen Teildisziplinen versucht, ausgestorbene Tierarten wieder zurück auf unserer Welt zu bringen. Begonnen beim Mammut kam man schließlich auch auf ein Klonschaft namens „Dolly“. Leider waren diese vereinzelten Versuche von eher unseriösen Wissenschaftlern quer durch die Bank nicht von Erfolg gekrönt. Fast immer fehlte es an Erbmaterial, welches einfach mit dem Aussterben der Tiergattung verschwunden ist. Doch selbst wenn es gelingen sollte, diese irgendwann einmal zurück auf unserer Welt zu bringen, könnte das Tier vermutlich, aufgrund von verändertem Nahrungsangebot, Umweltverschmutzung und kollabieren der restlichen Flora, nur schwer in unserer Zeit überleben. Es ist wie immer bei Bernhard Kegel, dem Autor des hier vorliegenden Buches, ein leidenschaftlicher Apell zum Schutz der noch verbliebenen Arten. Ergänzt wird sein Buch durch historische Darstellungen oder Zeichnungen der jeweiligen Art. Egal ob es der Dodo, das Mammut oder auch einfach die „Pinto-Riesenschildkröte“ ist, jeder Verlust einer Tierart ist, vermutlich ein unwiederbringlicher Verlust einer Gattung und kann, zumindest auf absehbare Zeit, nicht wieder zurückgeholt werden.

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