• Produktbild: Berlin Friedrichstraße: Tränenpalast
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Band 2

Berlin Friedrichstraße: Tränenpalast Eine historische Familiensaga

Aus der Reihe Friedrichstraßensaga
6

15,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/4,5 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00010-2

Beschreibung

Rezension

Ein sehr bewegendes Buch über die Nachkriegszeit in Berlin! ("Radio Euroherz")
Alleine schon die detailreiche Darstellung der Schauplätze und Gegebenheiten verdient eine Auszeichnung. ("alltag-eines-bestseller.de")
Ein sehr gut recherchierter, historischer Roman mit Berliner Lokalkolorit, viel Dramatik, Liebe und schwierigen Partnerkonstellationen, der mich sehr gut unterhalten hat. Schade, dass es keinen weiteren Band der Saga mehr gibt! ("vonmainbergsbuechertipps.wordpress.com")
Der krönende Abschluss dieser sehr tiefbewegende Familiengeschichte. ("buechereule.de")
Ein sehr eindrücklicher Einblick in die politische Situation und das Leben der Bürger in der DDR, gut recherchiert und bedrückend anschaulich geschildert, fesselnd und informativ! ("buechertreff.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/4,5 cm

Gewicht

581 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00010-2

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • zauberblume

    5/5

    06.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine gigantische Fortsetzung

    Seit ich die beiden Bände der Charité gelesen habe, bin ich ein großer Fan der Bestsellerautorin. Ich habe mich riesig auf den zweiten Band „Tränenpalast“ der Friedrichstraßen-Saga, die eine Berliner Familie begleitet vom Ersten Weltkrieg über die 1920er Jahre bis zum Mauerbau und dem Leben in einer geteilten Stadt, gefreut. Der Inhalt: Zusammen sind sie in Berlin aufgewachsen: die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella. Bis der Krieg sie trennte. Nun herrscht Frieden, doch die Wunden sind tief. Auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde teilweise zerstört. Eines ist zum Glück geblieben: Johannes’ Kiosk, der Fixpunkt der Freunde, die längst zu einer Familie geworden sind. Vor allem für Roberts Tochter Lilli ist er immer wieder Zuflucht. Hier lernte sie ihre große Liebe Michael kennen – doch er verschwand von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben. Und nun muss Lilli ihre Zwillingsmädchen Anne und Cornelia allein großziehen. Dabei merkt sie, dass es vor allem die Frauen sind, die in diesen ersten Nachkriegsjahren fest zusammenhalten, um zu überleben. In einer zunehmend geteilten Stadt wird der Zusammenhalt wichtiger als je zuvor. Und ausgerechnet der Bahnhof Friedrichstraße mit dem angrenzenden Tränenpalast wird zum Symbol der deutsch-deutschen Trennung. Wow! Was für eine gigantische Fortsetzung. Noch jetzt nach Beendigung dieser herausragenden Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, stehe ich unter Strom. Ich werde von zahlreichen Emotionen übermannt und bin noch von den geschichtlichen Ereignissen, die uns die Autorin in aller Deutlichkeit nahe bringt, tief berührt und erschüttert. Ich treffe wieder auf viele Bekannte, die mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen, vermisse aber auch die Personen, die auf tragische Weise aus dem Leben geschieden sind. Ich darf die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella wieder eine lange Zeit auf ihrem Lebensweg, der von vielen Tiefen überschattet wird, begleiten. Es ist unvorstellbar, welches Leid die Menschen während des zweiten Weltkrieges und dann vor allem auch in der Nachkriegszeit erleiden mussten. Ich habe die mir liebgewonnen Menschen, allen voran Lilli, die wie ein Tiger für ihre Zwillingsmädchen kämpft und Ella. Dann sind da noch Ilse und Clara, Robert und Johannes. Ergreifend was sie in diesen Jahren alles erlebt haben. Und dann beim Aufeinandertreffen ist einfach immer diese Vertrautheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren. Mich hat das Gelesene sehr berührt, oft hatte ich feuchte Augen und der Spannungsbogen war einfach gigantisch. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Und habe mit großer Spannung dem Ende entgegengefiebert. Für mich ein Lesehighlight, das noch jetzt nachwirkt. Selbstverständlich vergebe ich für die hochspannende, hochemotionale und unter die Haut gehende Lektüre gerne 5 Sterne.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    06.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Wiedersehen unter schweren Bedingungen...

    Nachdem mir bereits der erste Band "Novembersturm" so unglaublich gut gefiel, wollte ich natürlich wissen wie es mit Ella, Johannes und Robert weitergeht und begann gespannt zu lesen. In der Geschichte treffen wir nun auf Tochter Lilli, die mittlerweile erwachsen ist und selbst zwei Kinder hat. Der Krieg ist verloren und der Iwan wütet im Land. Wie sollen die Frauen ohne Männer das nur durchstehen? Ich war sofort wieder drin in der Handlung und habe mich darin regelrecht verloren, so eindringlich schreibt Frau Schweikert. Besonders die grausamen Frauenschicksale haben mich emotional doch sehr mitgenommen. Die Autorin schildert das Leben nach dem Krieg und insbesondere das Leben im geteilten Berlin mit all seinen Tücken und Beschwerlichkeiten. Als Berlinfan habe ich dies sehr genossen. Bestimmte Ereignisse wie das Sprengen der Kirche kannte ich, viele andere waren für mich neu und bereichernd. Ich fand gut geschildert wie das Leben in der DDR sich anfühlt, auch wenn es aus heutiger Sicht geschrieben ist und damals sicher nicht jeder so schrecklich fand wie beschrieben. Wenn man nichts anderes als Mangel in seinem Leben kennt, wie kann man dann Überfluss vermissen? Bei den Figuren hat mich hier natürlich Hauptakteurin Lilli am meisten gefesselt. Sie beißt sich durch, sie ist trotz aller Umstände für ihre Mädchen da und hilft auch in der Nachbarschaft. Man kann sich nur schwer vorstellen wie es ist in Trümmern zu leben mit kaum etwas zu Essen und den vielen Schutt dann später mit wegzuschaffen. Auch wenn der Schluss etwas überladen ist und auch leicht kitschig, so habe ich das positive Ende doch sehr genossen, denn nach all dem Leid wünscht man den lieben Figuren nur das Beste. Fazit: Lektüre, die sich kurzweilig liest und von der man länger etwas hat, da das Gelesene noch nachklingt. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    11.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Familie im Wandel der Zeit

    Inhalt übernommen: Zusammen sind sie in Berlin aufgewachsen: die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella. Bis der Krieg sie trennte. Nun herrscht Frieden, doch die Wunden sind tief. Auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde teilweise zerstört. Eines ist zum Glück geblieben: Johannes’ Kiosk, der Fixpunkt der Freunde, die längst zu einer Familie geworden sind. Vor allem für Roberts Tochter Lilli ist er immer wieder Zuflucht. Hier lernte sie ihre große Liebe Michael kennen – doch er verschwand von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben. Und nun muss Lilli ihre Zwillingsmädchen Anne und Cornelia allein großziehen. Dabei merkt sie, dass es vor allem die Frauen sind, die in diesen ersten Nachkriegsjahren fest zusammenhalten, um zu überleben. In einer zunehmend geteilten Stadt wird der Zusammenhalt wichtiger als je zuvor. Und ausgerechnet der Bahnhof Friedrichstraße mit dem angrenzenden Tränenpalast wird zum Symbol der deutsch-deutschen Trennung. Meine Meinung: Ich habe den ersten Teil der Geschichte gelesen und war schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Es war wie ein nach Hause kommen zu all den bekannten Protagonisten. Dank der guten Recherche der Autorin wurden die Ereignisse so präzise dargestellt, dass man sich förmlich als Mitglied der Handlung sah. Manche Ereignisse waren mir noch in Erinnerung, andere wurden durch das Buch wieder hervorgeholt. Es kam deutlich zum Ausdruck, was das unsägliche Regime der DDR mit einzelnen Menschen machte und wie sie durch die geschickten Manipulationen in eine völlig andere Richtung mutierten. Bei den im Mittelpunkt stehenden Familien war deutlich zu spüren,welche Kraft ein guter Zusammenhalt zu geben vermag. Die verschiedenen Liebesgeschichten ,nur teilweise erfüllt,sorgten für einen romantischen Touch. Ich nehme, mit etwas Wehmut, Abschied von den mir ans Herz gewachsenen Personen und freue mich schon auf neue Werke der Autorin.

  • sommerlese

    5/5

    03.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die bewegende Schilderung einer Familie zwischen Ost und West

    In Berlin wachsen die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella auf, bis der Krieg sie trennt. Und auch nach dem Frieden bleiben tiefe Wunden zurück, der Bahnhof Friedrichstraße wurde teilweise zerstört. Nur Johannes’ Kiosk blieb als Treffpunkt der Freunde, die fast zu einer Familie geworden sind. In den Nachkriegsjahren bekommt Lilli, die Tochter von Robert, Zwillinge, ihr Freund Michael verschwindet und sie muss die Kinder allein durchbringen. Ulrike Schweikert hat das Zeitgeschehen im zweigeteilten Berlin genau recherchiert und es sehr bildhaft und mit realistisch wirkender Dramatik geschildert. Mir stockte oft der Atem als ich die dramatischen Vorgänge gelesen habe. Der Roman startet 1945 mit Fliegeralarm und Bombenangriffen auf Berlin. Alles liegt in Schutt und Asche. Dann folgt der Einmarsch der Russen und mit ihnen ihre widerwärtigen und gewalttätigen Übergriffe auf Frauen und junge Mädchen. Welches Leid da über die Frauen kam, ist kaum vorstellbar. Ein Kriegsverbrechen, dass noch heute nicht als solches gilt. Ich habe mit Lilli und Ella gehofft, dass sie die harte Zeit nach dem Krieg gut überstehen. Sie mussten nicht nur die sexuelle Gewalt erleiden, sie mussten auch bei Hunger und im Kältewinter ihre Kinder schützen und versorgen, um zu überleben. Als endlich wieder Frieden herrschte, hieß das auch etliche Kriegsheimkehrer mit ihren seelischen Wunden aufnehmen und die Trümmer wieder aufzubauen. Viele dieser Lasten wurden einzig und allein von Frauen bewältigt. Der Begriff Trümmerfrauen kommt nicht von ungefähr. Während sich die Lage im Westteil Berlins durch den Aufbau der Westallierten langsam verbessert, bleibt der Osten unter russischer Führung weiterhin zurück. Die Gründung der DDR sorgte mit seinem Regime für Unterdrückung der Meinungsäußerung und die Bürger wurden bespitzelt. Wer Republikflucht begehen wollte, wurde unter Strafe gestellt. Die Folgen kennen wir, 1961 wurde die Mauer gebaut, die Berlin und damit etliche Familien trennte. Nachdem Lillis Freund Michael spurlos verschwunden ist, opfert sie sich für ihre vaterlosen Zwillinge Anne und Cornelia auf, den einzigen Halt findet sie bei Michaels Mutter Ella. Und es ist ein Lichtblick, als dann ihr Vater Robert und Johannes aus dem Krieg zurückkehren, allerdings im Ostsektor. Viele Szenen spielen sich in Johannes Kiosk ab, er wird zum familiären Zufluchtsort. Und im geteilten Berlin bekommt der benachbarte Bahnhof Friedrichstraße eine ganz besondere Bedeutung, hier trennt sich nun die deutsche Bevölkerung in Ost und West und es kommt zu dramatischen Szenen der Trennung, die auch in Lillis Familie für Probleme sorgt. Man kann bei diesen Schilderungen oft nur schlucken und hoffen, dass sich solche Szenen nicht wieder auf deutschem Boden abspielen. Ulrike Schweikerts flüssiger und einnehmender Schreibstil hält uns die harten Prüfungen des Lebens von Lilli, Ilse und Ella in dieser Zeit bildhaft genau vor Augen. Ich war oft betroffen, was sich im Osten abspielte, wo doch das Ende des Krieges eigentlich ein neuer Anfang sein sollte. Die Schilderungen zeigen sehr anschaulich die politische Entwicklung, die Unterschiede zwischen Ost und West und die bedrückende Situation der Menschen in der DDR. Ein sehr bewegender, zeitbeschreibender Abschluß der Reihe, der die Dramatik einer deutsch-deutschen Teilung und die Vorgänge in Berlin Ost deutlich macht und damit tief unter die Haut geht.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    03.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Feinfühliges wunderbares Buch

    Das Buch hat alles was es braucht um einen Tag mit Buch zu verbringen...Romantik,tiefe Gefühle, Schicksalsschläge und eine gehörige Portion deutscher Geschichte..Der Roman spielt im geteilten Berlin zu Zeiten der Mauer. Feinfühlig aber dennoch gründlich recherchiert.. Man ist mittendrin. Danke für dieses wundervolle Buch!

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Bewertungen (14)

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Teil 2

    Tolles Hörbuch, endlich geht es weiter. Nicht nur die Deutschen, sondern auch die Russen haben viel Leid verursacht, der Krieg ist nun vorbei. Eine, wie wir aus der Geschichte wissen, geteilte Stadt entsteht. Lilli und die Zwillinge. Robert, Johannes, Ella, Ilse, Michael begleiten wir durch dieses emotionale Hörbuch der Nachkriegszeit. Lese.- bzw. Hörempfehlung.

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