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Bruder aller Bilder

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/2,5 cm

Gewicht

353 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03584-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der Schriftsteller Georg Klein lockt seine Leser in fantastische Zwischenwelten voller Zeitschleifen, Kippmomente und übersensibler Körper. Die Wirklichkeit wird dabei virtuos infrage gestellt. ("Philosophie Magazin")
Man wird diesem vermeintlich altmodischen Meistererzähler nicht über den Weg trauen wollen. Und seine Bücher doch – auch als Nicht-Augsburger – begeistert verschlingen. ("Der Standard")
Georg Kleins neuer Roman ist ein anspruchsvolles und verlockendes Labyrinth. ("Neues Deutschland")
Mit seiner Bilderskepsis, seinen Tieren oder Pflanzen und dem Ausspielen von Sprache gegen Geschichte hat dieser Roman viel zu unserer Gegenwart zu sagen. Was das im Einzelnen wäre, ist allerdings unbestimmt und deutungsbedürftig. Das ist nicht das Schlechteste, was man über Literatur sagen kann. ("Der Tagesspiegel")
Dieser Roman ist eine starke Droge. ("Kölnische Rundschau")
Ein Lesewonneproppen superbster Güte! ("Kreuzer")
Wann kann man beim Lesen schon mal lachen? Wann gibt es so viel Realität, die ständig vom Geheimnisvollen durchmischt wird? Georg Klein ist ein literarischer Künstler. ("Aachener Zeitung")
Überhaupt ist das die große Kunst dieses unheimlichen Stilisten: hinter die Oberflächen, die Natur, die Maschinen zu schauen und uns mit seinem verlockenden Ton auf andere Bewusstseinsebenen zu locken, ohne dass wir ahnen können, wo das hinführt und was es zu bedeuten hat. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Wie in jedem Klein-Roman gilt es, raumzeitliche Beschränkungen zu überwinden. Lassen Sie los, Leuchtspuren werden Sie vielleicht, vielleicht aber auch nicht zum Ausgang führen. ("Die Zeit")
Geistergeschichte, Mediensatire, Tiertraumdeutung, Maschinenmythologie: Der Kleinsche Erzählkosmos ist auch deshalb so wirklichkeitssprengend, weil er heimlich still und leise alle Wiedererkennungsreflexe in seine Dienste nimmt. ("Die Zeit")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/2,5 cm

Gewicht

353 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03584-6

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272342

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  • Athanasius Pernath

    5/5

    27.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder seltsam, aber schön.

    Georg Klein ist DER Erschaffer merkwürdig-genialer Stimmungen und gar ganzer Welten. Das ist ihm hier auch gelungen, auch wenn man nicht ansatzweise alles zu deuten vermag. Es bleibt ein warmes Gefühl von Kindheit, Erinnern und Metaphysik.

  • Bewertung

    aus Schaffhausen

    1/5

    19.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Schöne' Sätze, banaler Inhalt - Belanglos und realitätsfremd

    Wieder einmal (hoffentlich zum letzten Mal) habe ich mich von der bezahlten Literaturkritik des sog. Feuilletons übers Ohr hauen lassen und habe diesen Roman gekauft. Bis Seite 157 vorgedrungen habe ich mich gefragt, was ich mir da eigentlich antue. Es gibt keinen originellen Plot, nicht irgendein Spannungs- oder Überraschungsmoment. Das Ganze plätschert so dahin und zur Form ist zu sagen, dass der Autor zwar schön lange, verschachtelte Sätze bilden kann, die aber leider kaum zu den Personen passen, die so sprechen, als hätten sie 17 literaturwissenschaftliche Seminare hinter sich. Dabei sollten es Alltagsmenschen sein...Der Autor leidet offensichtlich unter akuter Realitätsferne. Ich kenne jedenfalls keine Frau, die sich MoGo (für Monique Gottlieb) nennen lassen würde. Bei Herrn Klein ist das kein Problem. Also habe ich mich auf genannter Seite vom Personal und ihrem Amischlitten getrennt und das Buch dorthin gebracht, wo's hingehört: ins Antiquariat.

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    Ralf Rother

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    4/5

    20.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Lust am Fabulieren

    Georg Klein ist kein Erzähler, von dessen Romanen oder Erzählungen sich sagen ließe, darum geht es in der Geschichte. Seine Geschichten sind viel zu fabulierend, als dass sich Personen oder Situationen entwickeln. Das scheinbar Normale entgleitet stetig ins Absurde, das Banale drängt sich in symbolische Verstrickungen, einfache Beschreibungen von Räumlichkeiten und Geschehnissen werden zu komplexverschraubten Schilderungen. Das fabulierende Spiel, das Georg Klein betreibt, gewinnt beim Lesen einen außerordentlichen Sog. Auch wenn es in Georg Kleins Romanen und Erzählungen kaum etwas gibt, an dass man sich als Leser oder Leserin halten kann, so will man von dieser Erzähllust, die er entfaltet, nicht loslassen. Der neue Roman "Bruder aller Bilder" fängt gewissermaßen konventionell als eine Provinzposse an, spinnt sich jedoch schnell zu einer Geschichte, in der nichts so ist wie es scheint, aber alles möglich sein lässt.

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