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Meine Freundin Lotte

16

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2021

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,5 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Elfenbein / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00026-8

Beschreibung

Rezension

Ein Buch über eine intensive Freundschaft zweier beeindruckender Frauen. ("FrauenWege")
Anne Stern schafft eine unverblümte Hommage an die Künstlerin, ihre Beziehung zur Kunst und ihre Freundschaft zu Traute Rose. ("Passauer Neue Presse")
Ein Roman über zwei starke Frauen, ihre Beziehung und Freundschaft, über Kunst und die Kunst stark zu sein. ("Antenne Saar")
Die Berliner Autorin Anne Stern erzählt berührend von der jüdischen Malerin Lotte Laserstein und deren Kunstgefährtin Traute Rose ... Der Roman zeichnet in einer bildhaften und zugleich angenehm lakonischen Sprache eine von dramatischen Umständen geprägte Verbindung. Mal erzählt das sanfte Modell, mal die herbe, oft ruppige Malerin selbst. ("Berliner Zeitung")
Der Reiz dieses Romans ist seine doppelte Sichtweise. Denn man erlebt die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Laserstein, also Lotte, und von Rose, also Traute. … Wer weiß, vielleicht ist vieles im Roman allzu erfunden, vielleicht war die Nähe in Wahrheit aber noch enger. Die Beziehung der beiden bleibt ein Geheimnis. Was eine Annäherung aber nur umso interessanter macht. ("Berliner Morgenpost")
Ein wirklich beeindruckender Roman. ("RBB Fernsehen "ZIBB"")
Ein feinsinniges Porträt zweier Künstlerinnen. ("buchsichten.de")
Anne Stern hat für beide Frauen eine eigene Stimme gefunden und ihnen ein literarisches Denkmal gesetzt. ("NDR Kultur")
Anne Stern beschreibt abwechselnd aus Lottes und aus Trautes Perspektive, und sie verwebt sehr geschickt die Vergangenheit und die Gegenwart ... Hat mir sehr gut gefallen. ("eat.READ.sleep NDR Podcast")
Ein eindrücklicher Roman, der auf das faszinierende Leben einer bemerkenswerten Künstlerin blickt, zugleich aber auch von der prekären Arbeitssituation freischaffender Künstlerinnen und Künstler erzählt, vom männlich dominierten Kunstbetrieb und der zunehmenden Ächtung jüdischer Menschen, die bereits vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten spürbar war. ("Mein Viertel Stadtmagazin (mein/4)")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2021

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/3,5 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Elfenbein / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00026-8

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    11.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Liebe im Schatten

    Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Buch über zwei Künstlerinnen in den 1920er- und 60er-Jahren so fesseln könnte. Weder Malerei noch Kunstgeschichte interessieren mich besonders. Aber was Anne Stern hier gelingt, ist etwas Seltenes: Sie nimmt mich mit in eine Welt, die mir fremd ist, und lässt mich so tief in ihr eintauchen, dass ich gar nicht mehr heraus will. Meine Freundin Lotte erzählt die Geschichte der realen Malerin Lotte Laserstein und ihres Lieblingsmodells Traute Rose – zwei Frauen, deren Beziehung Jahrzehnte überdauert. Das Buch springt zwischen Berlin 1921 und Kalmar 1961, und mit jedem Kapitel entfaltet sich mehr von dem, was zwischen diesen beiden Frauen unausgesprochen geblieben ist. Und genau das ist es, was mich am meisten berührt hat: Diese tiefe Verbindung, die niemals ausgesprochen wird – und doch in jeder Geste, jedem Blick, jedem inneren Monolog spürbar ist. Man merkt schnell: Das ist nicht einfach nur eine Freundschaft. Es ist Liebe. Aber eine Liebe, die nie benannt wird, nie gelebt werden darf. Und so sprechen sie über alles – über Kunst, über Politik, über Erinnerung –, aber nie über das, was sie wirklich fühlen. Ich habe mich beim Lesen oft dabei ertappt, dass ich dachte: „Sag es ihr doch. Frag sie doch. Trau dich.“ Aber sie tun es nicht. Und gerade das macht dieses Buch so traurig und so wahr. Anne Sterns Sprache ist ruhig, fast zurückhaltend – sie erinnert an eine vergangene Zeit. Aber sie ist nie altmodisch. Im Gegenteil: Ihre Sätze sind klar, präzise und voller Atmosphäre. Man ist sofort dort – im Atelier in Berlin, im Café in den Zwanzigern, im schwedischen Sommerlicht der sechziger Jahre. Und obwohl das Buch nicht auf Spannung im klassischen Sinn baut, war ich vollkommen gefesselt. Ich wollte wissen, ob sie es irgendwann schaffen, sich wirklich zu begegnen. Was mich besonders überrascht hat: Obwohl mich die Malerei eigentlich nicht sehr interessiert, war ich fasziniert. Ich habe sogar Bilder von Lotte Laserstein gegoogelt – und plötzlich verstand ich, wie sehr dieses Buch wirkt. Es verändert den Blick. Auf Kunst. Auf Freundschaft. Auf das, was zwischen Menschen möglich – oder eben verpasst – ist. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

  • horscht567

    aus Kinkel

    5/5

    21.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    nicht schlecht... für Fans von

    Lotte Laserstein spannend.... die wundervolle Malerin, die aus Deutschland fliehen musste in den 30ern, und ihr Modell... Traute... viel Vertrautheit... Liebe Sypmathie... die Umstände der Flucht... das Weiterleben in Schweden... ich habe das Buch sehr genossen... gut beschrieben... fast zart manchmal...

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine Freundin Lotte

    Berlin 1921:Anne Stern erzählt uns von Lotte und Traute,2 aussergewöhnlichen Künstlerinnen. Lotte Laserstein will unbedingt Malerin werden,die Tore der Kunstakademie haben sich gerade für Frauen geöfnet und Lotte kämpft.In Traute,die kunstbegeistert ist,findet sie eine Seelenverwandte und das perfekte Modell.Es entsteht eine ganz besondere Beziehung.Doch dann wird die politische Situation für jüdische Künstlerinnen unerträglich und Lotte muss fliehen. Kalmar 1961:die beiden Frauen verbringen den Sommer in Südschweden zusammen,mit dabei auch der Ehemann von Traute.Doch Mißklang und Vorwürfe hängen zwischen ihnen, können sie sich ihrer Vergangenheit stellen? Einer Vergangenheit,in der der es für beide um nichts oder alles ging,als Künstlerinnen und Freundinnen?

  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    17.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute Unterhaltung

    Mit „Meine Freundin Lotte“ legt Anne Stern einen Teilbiografischen Roman um die Malerin Lotte Laserstein vor. Nach ihrer Buchreihe um die Hebamme Hulda Gold alias Fräulein Gold, ist auch „Meine Freundin Lotte“ wieder ein großartiger Roman geworden. Für mich ist es eine Geschichte die aus zwei Teilen besteht, zum einen die Nebenstory das ist der gemeinsame Urlaub mit ihrem ehemaligen Lieblingsmodel und Freundin Traute. Und als Hauptstrang sehe ich die gemeinsame Geschichte ihres gemeinsamen Lebens in den 20ern bis zum Kriegsende. Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte es diesen Nebenstrang gar nicht gebraucht. Denn der Hauptstrang gibt soviel mehr her als dass es den Urlaub noch für eine tolle Story benötigt hätte. Mit dem Hauptstrang schaffte es Anne Stern, mich von Anfang an zu fesseln und erst auf den letzten Seiten des gemeinsamen Wegs der beiden Damen loszulassen. Die Figuren sind so toll beschrieben, dass man das Gefühl hat sie zu kennen. Sie wirkten sehr echt und lebendig und man konnte sich mit beiden freuen und leiden, fast so als wäre man mitten drin im Leben der beiden, anstatt nur dabei als Beobachter. Wie schon bei „Fräulein Gold“ konnte mich die Autorin mit ihrem wunderschönen bildhaften Schreibstil begeistern. Und obwohl mir persönlich „Fräulein Gold“ besser gefallen hat als dieser Roman komme ich hier auf ausgezeichnete 4,5 Sterne sowie eine Leseempfehlung!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    05.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seelenverwandtschaft

    1921 Berlin. Die Jüdin Lotte Laserstein träumt von einer Karriere als Malerin, doch die Aufnahme für ein Studium an der Kunstakademie als Frau gleicht einem Sechser im Lotto. Doch Lottes Unbeirrbarkeit und ihr Durchsetzungsvermögen sowie ihre Sturheit machen es möglich. In der Fotografin Traute Rose findet sie schnell eine enge Vertraute und Seelenverwandte, denn auch sie ist eine emanzipierte Frau, die sich keinen Regeln unterwerfen will und die Lottes Liebe für die Kunst teilt. Schnell avanciert Traute zu Lottes Muse und Lieblingsmodell, die mit viel Talent sogar die Meisterklasse an der Kunstakademie absolviert. Die immer größere werdende politische Macht der Nazis sowie ihre antisemitische Haltung zwingen Lotte dazu, 1937 die Flucht nach Schweden zu suchen, während Traute in Berlin zurückbleibt. Die beiden Freundinnen sehen sich jahrelang nicht wieder. 1961 reist Traute mit ihrem Ehemann Ernst nach Schweden, um Lotte dort in ihrem Domizil zu besuchen. Doch die einstige Vertrautheit will sich nicht so recht einstellen… Anne Stern hat mit „Meine Freundin Lotte“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, der in einem wohldosierten Mix aus Fiktion, Teilbiografie und wahren Begebenheiten nicht nur die Freundschaft zwischen der Malerin Lotte Laserstein und Traute Rose thematisiert, sondern vor allem das Leben der Künstlerin Lotte näher in Augenschein nimmt. Der flüssige, farbenprächtige und teils poetische Erzählstil lässt den Leser eine Zeitreise antreten in die goldenen Zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, um dort über wechselnde Perspektiven Lotte und Traute sowie ihre Lebensumstände, Träume, Gedanken- und Gefühlswelten kennenzulernen. Die akribische Recherche der Autorin macht sich in der Handlung bezahlt, denn Stern lässt den Leser nicht nur den gesellschaftlichen und politischen Hintergrund gemeinsam mit den Protagonistinnen erleben, sondern webt auch viele Informationen zur Künstlerin Laserstein selbst in die Geschichte mit ein, so dass Lotte mehr und mehr zu einer Frau wird, die man persönlich zu kennen glaubt. Gleichzeitig lässt Stern mit farbenfrohen Beschreibungen die Landschaft Schwedens vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, setzt aber auch die Gemälde von Lotte Laserstein schön ins Bild. Die Differenzen zwischen den beiden Frauen offenbaren sich dem Leser erst nach und nach durch deren Unterhaltungen, die oftmals gleichzeitig auch wie eine Art Rückschau in die Vergangenheit fungieren. Die Charaktere wurden von der Autorin liebevoll mit Leben gefüllt. Glaubwürdige menschliche Eigenschaften können den Leser von Beginn an überzeugen und lassen ihn an einer engen Freundschaft teilhaben, die vieles überdauert hat. Lotte ist eine Kämpferin, besitzt Stärke und Durchsetzungsvermögen. Sie hat ihren Traum genau vor Augen und setzt alles daran, diesen zu verwirklichen. Sie lässt sich keine Hindernisse in den Weg legen, folgt immer ihren Prinzipien. Traute ist Lotte gar nicht so unähnlich, auch sie ist eng mit der Kunst verbunden, hat in Lotte eine Seelenverwandte gefunden. Die beiden Frauen ergänzen und stützen sich über eine lange Zeit, bevor sich ihre Wege trennten. Mit „Meine Freundin Lotte“ hat Anne Stern die Malerin Lotte Laserstein zum Leben erweckt. Die Mischung aus realen Fakten und Fiktion machen die Handlung zu einem Erlebnis der besonderen Art, denn genau so hätte es gewesen sein können. Der wunderschöne Erzählstil sowie die akribische Recherche der Autorin machen die Lektüre zu einem Erlebnis. Absolute Leseempfehlung!!

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    25.08.2021

    Hörbuch (Audio)

    Tolles Hörbuch

    Lotte und Traute zwei Freundinnen aus den 30er Jahre. Lotte Jüdin und Malerin flüchtet nach Schweden, um vom Krieg zu fliehen, sie geht eine Vernunftehe ein. Ihre Rettung. Traute ihre Muse und Liebe verheiratet mit Ernst, Fotografien und Model. Sie treffen sich 30 Jahre später in Schweden und lassen uns Teil ihrer Geschichte werden. Angenehmes Buch, gute Unterhaltung garantiert.

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