Um ihre Gegenwart zu finden, muss sie erst ihre Vergangenheit erkunden
Wien, Gegenwart. Ein unerwartetes Erbe rüttelt Leas Alltag als Versicherungsangestellte auf: Ihre zurückgezogen lebende Tante Goria vermacht ihr ein Diamantcollier, das schon lange im Familienbesitz ist. Handelt es sich bei dem sagenumwobenen Schmuckstück wirklich um das Collier Marie Antoinettes, das während der Französischen Revolution verschwand? Und wie kam es in den Besitz von Leas Familie?
Paris 1794. Isabelle Blanc ist auf der Flucht. Ihr Vater gilt als Feind der Revolution, da er Schmuckstücke für Adelsfamilien anfertigte. In Todesangst versteckt sie sich vor den Schergen Robespierres. Doch gerade als sich die Lage beruhigt, steht ein Soldat vor ihrer Tür und legt ein fremdes Kind in ihre Arme ...
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Eine Reise mit tollen Schauplätzen
Magische Farbwelt am 02.01.2022
Bewertungsnummer: 1632044
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Da ich gern beim Lesen in die Vergangenheit reise, kam der Roman „Das Collier der Königin“ von Beate Maxian für mich gerade recht. Und dann auch noch die Französische Revolution. Ja, ich kann nicht leugnen, dass ich ein Faible für diese geschichtsträchtige Epoche habe. Dabei ist der Roman aufgegliedert in eine gegenwärtige Erzählung und in historische Handlungen. Dreh- und Angelpunkt ist ein Diamantencollier, dessen Herkunft bis zu Marie Antoinette zurückverfolgt werden kann. Die Autorin greift wunderbar geschichtsträchtige Schauplätze auf, so dass man als Leser direkt mitempfinden, ja, mitfiebern kann. Und im Romanteil der Gegenwart machen sich Lea und Elias auf die Suche nach den Spuren des Colliers, vorerst nichts ahnend, welchen grausamen Weg dieses Collier bestritten hat. Die Autorin Beate Maxian webt in ihrem Roman „Das Collier der Königin“ zudem zwei wunderbare Liebesgeschichten, die sich aber tatsächlich dezent im Hintergrund halten. Mir hat der Roman „Das Collier der Königin“ gerade aufgrund seiner geschichtlichen Recherche sehr gut gefallen. Wenn ich mich wieder an die Worte im Roman zurückerinnre, habe ich sogleich die Schauplätze vor meinem inneren Auge. Genauso liebe ich es, wenn ein Buch in mir nachhallt, denn dann war es seine Reise alle mal wert.
Wie kam das Collier in Leas Familie?
Ilses Lesetipps aus Wien am 27.11.2021
Bewertungsnummer: 1613808
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Das Collier der Königin“ war mein erster Roman von Beate Maxian, bislang war ich nur Fan ihrer Krimis. Ich wurde auch hier nicht enttäuscht.
Worum geht es?
Lea erhält von ihrer Tante Gloria, die jahrzehntelang keinen Kontakt zu ihrer Familie hatte, überraschend ein wertvolles Diamantencollier. Es ist ein Familienerbstück, das angeblich einmal Marie Antoinette gehört haben soll. Mit Hilfe von Elias, einem mit ihrer Tante befreundeten jungen Historiker, will sie die wahre Herkunft des Schmuckstücks aufspüren.
Die Autorin hat sehr geschickt zwei Handlungsebenen miteinander verwoben. Einerseits beschreibt sie das Umfeld von Lea, ihre Familiengeschichte der Gegenwart sowie die Nachforschungen gemeinsam mit Elias, andererseits erzählt sie in einem Rückblick ins 18. Jahrhundert wie Isabelle, die Tochter jenes Goldschmieds, der dieses Collier einst geschaffen hat, lebte bzw. was sie erlebte.
Vor allem der historische Teil hat mich fasziniert. Isabelles Leben, geprägt von den blutigen Ereignissen der Französischen Revolution, der Hinrichtung ihres Vaters, der Schreckensherrschaft von Robespierre und der Herrschaft und den Kriegszügen Napoleons, ist spannend, abwechslungsreich, voller Emotionen und das Leben in jener Epoche wird anschaulich geschildert, in all seiner Grausamkeit, den Entbehrungen und den Schwierigkeiten, mit denen insbesondere eine alleinstehende Frau zu jener Zeit konfrontiert war. Die historischen Fakten fließen mit der fiktiven Lebensgeschichte Isabelles harmonisch ineinander, man fühlt sich regelrecht hinein versetzt in das Paris von damals. Zudem wurde mein Interesse am tatsächlichen Leben von Marie Antoinettes Tochter geweckt, denn Marie Therese Charlotte de Bourbon war mir bislang kein Begriff, obwohl ich grundsätzlich geschichtlich interessiert bin. Die Protagonisten rund um Isabelle sind lebendig dargestellt, die Guten ebenso wie die Bösen; allen voran hat Isabelle mein Herz erobert, ihre Stärke, ihre Aufopferung für das ihr anvertraute Kind, ihre Aufrichtigkeit und Zielstrebigkeit.
Der in der Gegenwart spielende Handlungsstrang, in dessen Mittelpunkt einerseits Leas Familie steht, das Wiedersehen ihrer Mutter mit ihrer Tante nach 40 Jahren, sowie das Forschen nach der Herkunft des Colliers und die sich entwickelnde Beziehung zwischen Lea und Elias, war für mich persönlich zweitrangig, stellte eine Art Rahmenhandlung dar. Die Protagonisten, zwar alle durchwegs sympathisch gezeichnet, haben mich nicht so in ihren Bann gezogen wie Isabelle und ihr Umfeld.
Der stetige Wechsel zwischen den Zeitebenen belebte die Spannung, teils endeten die Kapitel sogar mit einem Cliffhanger, was mich regelrecht zum Weiterlesen antrieb.
Wie auch bei ihren Krimis war ich auch hier vom flüssigen Schreibstil der Autorin angetan, die Kapitellänge empfand ich als angenehm, Beschreibungen von Interieur, Umfeld oder Stimmungen sind anregend für die Vorstellungskraft, ohne zu ausführlich oder zu langatmig zu werden.
Am Ende löst sich vieles in Wohlgefallen auf, das Geheimnis um das Collier ist gelüftet. Doch in der Ahnenreihe klafft noch eine etliche Generationen umfassende Lücke und hinterlässt in besonders neugierigen Lesern wie mir den Wunsch auf eine fantasievolle Fortsetzung.
Mir als Liebhaberin historisch angehauchter Romane hat das Buch jedenfalls großes Lesevergnügen bereitet.
Meinung aus der Buchhandlung
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Lea erbt ein Collier von ihrer unbekannten Tante. Daraufhin macht sie sich auf die Suche nach ihrer Verwandten, tritt aber auch eine Reise in die Vergangenheit an.
Beate Maxian hat zwei Geschichten wundervolle in einer vereint.
Die Geschichte über Isabella, die aus einer Goldschmiedfamilie stammt und Lea, die das Schmuckstück aus dieser erbt, hat mich von Beginn an gefesselt. Wunderbar erzählt - und auch die Brise Romantik darf nicht fehlen.
Sehr gelungen.
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