Produktbild: Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens Ein Essay

9

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8742

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,4 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14274-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8742

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,4 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Wollweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-14274-3

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Großartig geschrieben

Bewertung aus Köln am 17.12.2021

Bewertungsnummer: 1624831

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Vergangenheit hatte ich so meine Probleme mit Precht. Dieses Buch ist allerdings dringend empfehlenswert für alle, die sich und vor allem ihren Kindern eine menschengerechte und menschenwürdige Zukunft ermöglichen wollen. Chapeau!

Großartig geschrieben

Bewertung aus Köln am 17.12.2021
Bewertungsnummer: 1624831
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Vergangenheit hatte ich so meine Probleme mit Precht. Dieses Buch ist allerdings dringend empfehlenswert für alle, die sich und vor allem ihren Kindern eine menschengerechte und menschenwürdige Zukunft ermöglichen wollen. Chapeau!

Hobbyphilosophen aufgepasst!

Bewertung am 23.05.2021

Bewertungsnummer: 512564

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein geniales Buch für diejenigen, die sich gern philosophisch weiterbilden möchten. Precht schreibt in diesem Buch eine Kritik an unsere eigene Sichtweise zum Thema künstliche Intelligenz.  Auch wenn es abschreckend wirken kann ein philosophisches Buch in die Hand zu nehmen, weil man denkt, es könnte etwas schwerer oder trockener zu lesen sein weiß der Autor wie man schwierige Sachverhalte einfach schildert.  Berühmte Theorien zum Thema Mensch werden vom Autoren zum Thema eingefügt, doch wer die Begriffe nicht kennt kann diese sehr schnell im Internet nachschauen.  Ein sehr verständlich geschriebenes Buch das nicht die künstliche Intelligenz verteufelt, sondern unseren (un)bewussten Umgang mit ihr.  Auch werden große Verfechter der künstlichen Intelligenz wie Elon Musk und Jeff Bezos dort mit ihren Ideen zu dem Thema vorgestellt um ihre Anschauung zu dem Thema kritisch zu hinterfragen. Was genau soll eine KI besser können als wir? Kann uns eine KI wirklich ersetzen und wann genau reden wir eigentlich von einer künstlichen Intelligenz, die den Menschen ablösen soll? Auch wenn Precht kritisch hinterfragt und die Meinungen der großen Firmen damit auseinandernimmt, so verteufelt er die künstliche Intelligenz nicht. Er appelliert viel mehr, sich darüber Gedanken zu machen, wie und wann wir die künstliche Intelligenz brauchen. In diesem Sinne ist es auch eine Konsumfrage ob wir wirklich die neuste Technik brauchen oder wollen und diesen Gedanken stößt Precht in seinem Buch an. Ein zum nachdenken anregendes Buch welches ich vollkommen weiterempfehlen kann. Es war eine großartige Leseerfahrung und kann sie für jeden empfehlen, der sich gerne selbstständig philosophisch fortbilden möchte.

Hobbyphilosophen aufgepasst!

Bewertung am 23.05.2021
Bewertungsnummer: 512564
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein geniales Buch für diejenigen, die sich gern philosophisch weiterbilden möchten. Precht schreibt in diesem Buch eine Kritik an unsere eigene Sichtweise zum Thema künstliche Intelligenz.  Auch wenn es abschreckend wirken kann ein philosophisches Buch in die Hand zu nehmen, weil man denkt, es könnte etwas schwerer oder trockener zu lesen sein weiß der Autor wie man schwierige Sachverhalte einfach schildert.  Berühmte Theorien zum Thema Mensch werden vom Autoren zum Thema eingefügt, doch wer die Begriffe nicht kennt kann diese sehr schnell im Internet nachschauen.  Ein sehr verständlich geschriebenes Buch das nicht die künstliche Intelligenz verteufelt, sondern unseren (un)bewussten Umgang mit ihr.  Auch werden große Verfechter der künstlichen Intelligenz wie Elon Musk und Jeff Bezos dort mit ihren Ideen zu dem Thema vorgestellt um ihre Anschauung zu dem Thema kritisch zu hinterfragen. Was genau soll eine KI besser können als wir? Kann uns eine KI wirklich ersetzen und wann genau reden wir eigentlich von einer künstlichen Intelligenz, die den Menschen ablösen soll? Auch wenn Precht kritisch hinterfragt und die Meinungen der großen Firmen damit auseinandernimmt, so verteufelt er die künstliche Intelligenz nicht. Er appelliert viel mehr, sich darüber Gedanken zu machen, wie und wann wir die künstliche Intelligenz brauchen. In diesem Sinne ist es auch eine Konsumfrage ob wir wirklich die neuste Technik brauchen oder wollen und diesen Gedanken stößt Precht in seinem Buch an. Ein zum nachdenken anregendes Buch welches ich vollkommen weiterempfehlen kann. Es war eine großartige Leseerfahrung und kann sie für jeden empfehlen, der sich gerne selbstständig philosophisch fortbilden möchte.

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Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens

von Richard David Precht

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Oliver Mertens

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

4/5

01110001010100001000001

Bewertet: eBook (ePUB)

"Der Zweck der Durchdringung von Welt und Menschen mithilfe von KI ist nicht, Menschenleben besser zu machen, sondern Gewinne zu erzielen," schreibt Precht in diesem Essay, der die Zukunftsversprechen unserer Zeit kritisch hinterfragt. Es gehörte schon immer zu Prechts Agenda nicht die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen, sondern den Menschen anzurempeln, über die Zukunft nachzudenken, zu antizipieren, sich zu fragen, welche Zukunft man eigentlich möchte und nicht zuletzt welche Zukunft eigentlich Sinn macht? Macht ein vollautomatisierter Kühlschrank wirklich Sinn, ist eine komplette Durchleuchtung des Menschen und seine Übersetzung in Zahlen und Daten wirklich erstrebenswert in Bezug auf die Frage, hey wieso gibt es mich eigentlich? Die im Silicon Valley schon fast religiös anmutenden Strömungen des Tranhumanismus und Posthumanismus scheinen die Antwort auf diese Frage darin zu sehen, dass der Mensch ein modifizierbares bzw. zu überwindendes Wesen sei, das eigentlich nur Mittel zum Zweck ist, wobei der Zweck der Fortschritt an sich ist. Precht hält in einer fast schon klassisch humanistsichen Tradition dagegen und verbindet das Ganze mit einer klugen Kritik der kapitalistischen Ästhetik, bei der er auch manchmal über das Ziel hinausschießt: "Der digitale Kapitalismus hat ein äußerst freundliches Lächeln, eine verspielte Kindergartenästhetik wie Googles Schriftzüge und einen unschuldigen Fortschrittsoptimismus wie ehemals die Jungioniere der FDJ. (aber ja das mit der Kindergartenästhetik stimmt schon, man sieht wie sich google seine KundInnen vorstellt) Ganz so mitreissend, wie einige andere Bücher, die ich von Precht gelesen habe, ist dieses Buch nicht, da es ab und an fast schon didaktisch zu Wiederholungen neigt. Der Kurzschluss jener alten Frage nach dem Sinn des Lebens und jener aktuellen nach dem Sinn Künstlicher Intelligenz ist aber eine Frage, die wir uns besser gestern als morgen stellen. Und Anregungen zum Vordenken statt zum Nachdenken gibt es in diesem wichtigen Essay genug.
  • Oliver Mertens
  • Buchhändler/-in

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01110001010100001000001

Bewertet: eBook (ePUB)

"Der Zweck der Durchdringung von Welt und Menschen mithilfe von KI ist nicht, Menschenleben besser zu machen, sondern Gewinne zu erzielen," schreibt Precht in diesem Essay, der die Zukunftsversprechen unserer Zeit kritisch hinterfragt. Es gehörte schon immer zu Prechts Agenda nicht die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen, sondern den Menschen anzurempeln, über die Zukunft nachzudenken, zu antizipieren, sich zu fragen, welche Zukunft man eigentlich möchte und nicht zuletzt welche Zukunft eigentlich Sinn macht? Macht ein vollautomatisierter Kühlschrank wirklich Sinn, ist eine komplette Durchleuchtung des Menschen und seine Übersetzung in Zahlen und Daten wirklich erstrebenswert in Bezug auf die Frage, hey wieso gibt es mich eigentlich? Die im Silicon Valley schon fast religiös anmutenden Strömungen des Tranhumanismus und Posthumanismus scheinen die Antwort auf diese Frage darin zu sehen, dass der Mensch ein modifizierbares bzw. zu überwindendes Wesen sei, das eigentlich nur Mittel zum Zweck ist, wobei der Zweck der Fortschritt an sich ist. Precht hält in einer fast schon klassisch humanistsichen Tradition dagegen und verbindet das Ganze mit einer klugen Kritik der kapitalistischen Ästhetik, bei der er auch manchmal über das Ziel hinausschießt: "Der digitale Kapitalismus hat ein äußerst freundliches Lächeln, eine verspielte Kindergartenästhetik wie Googles Schriftzüge und einen unschuldigen Fortschrittsoptimismus wie ehemals die Jungioniere der FDJ. (aber ja das mit der Kindergartenästhetik stimmt schon, man sieht wie sich google seine KundInnen vorstellt) Ganz so mitreissend, wie einige andere Bücher, die ich von Precht gelesen habe, ist dieses Buch nicht, da es ab und an fast schon didaktisch zu Wiederholungen neigt. Der Kurzschluss jener alten Frage nach dem Sinn des Lebens und jener aktuellen nach dem Sinn Künstlicher Intelligenz ist aber eine Frage, die wir uns besser gestern als morgen stellen. Und Anregungen zum Vordenken statt zum Nachdenken gibt es in diesem wichtigen Essay genug.

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