Palast der Miserablen

Palast der Miserablen

Roman

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Beschreibung


Über einen Jungen in den Slums von Bagdad - von SPIEGEL-Bestseller-Autor Abbas Khider.

Shams Hussein ist ein normaler Junge mit ganz normalen Träumen. In der Hoffnung auf ein friedlicheres Leben ziehen seine Eltern mit ihm und seiner Schwester aus dem Süden des Irak nach Bagdad. Doch aus dem Streben nach einer besseren Zukunft wird in dem von Saddam Hussein beherrschten Land schnell ein Leben in existenzieller Not. Die Familie wohnt neben einem riesigen Müllberg, Shams arbeitet als Plastiktütenverkäufer, als Busfahrergehilfe, als Lastenträger. Und er liebt Bücher. In einer Zeit jedoch, in der ein falsches Wort den Tod bedeuten kann, begibt er sich damit in eine Welt, deren Gefahren er nicht kommen sieht. Ein persönlicher, höchst lebendiger Roman voll unvergesslicher Figuren.

Details

Verkaufsrang

29560

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

29560

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18/11,7/2,7 cm

Gewicht

297 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77117-2

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Plötzlich ändert sich alles

Bewertung aus Berlin am 10.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Saddam Hussein regiert das Land. Das Wirtschaftsembargo gegen den Irak ist in Kraft. Hier lebt Shams Hussein mit seinen Eltern und seiner Schwester im Süden des Landes. Als die Lebenssituation dort immer schwieriger wird, siedelt die Familie nach Bagdad um. Dort bauen sie sich, wie viele andere, in den Müllbergen rund um die Großstadt eine Unterkunft aus allem, was sie finden können. Die Familie lässt sich von den widrigen Umständen nicht unterkriegen. Shams und seine Schwester besuchen weiter die Schule und halten an ihren Träumen einer besseren Zukunft fest. Für Shams Vater ist nur eine Sache besonders wichtig: er soll seinen Schulabschluss machen und so auf jedem Fall dem Militär entgehen. Shams schlägt sich durch, arbeitet als Plastiktütenverkäufer, Lastenträger und auf dem Bau. Durch sein Interesse für Literatur lernt er den Fotografen und Buchverkäufer Hisham kennen und trifft sich fortan regelmäßig mit ihm und weiteren Bekannten. Sie sprechen über Literatur, Gesellschaft und Politik. Ein gefährliches Unterfangen in einer Zeit, wo sich überall Spitzel aufhalten könnten und jedes Wort gefährlich werden kann. Eines Tages entschließt sich Hisham das Land zu verlassen und bietet Shams seinen Platz auf dem Buchmarkt an. Da sich mit den wenigen erlaubten Büchern im Land kaum genug Geld verdienen lässt, willigt Shams in ein Geschäft mit einem seiner ehemaligen Schulkameraden ein, dessen Tragweite er sich nicht bewusst ist. Abbas Khider wurde Anfang der 70er in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er das erste Mal festgenommen aufgrund seiner politischen Aktivitäten gegen Saddam Husseins Regime. 1996 wurde er entlassen und lebte bis zum Jahr 2000 auf der Flucht, die ihn letztendlich nach Deutschland führte. Er machte sein Abitur in Potsdam und studierte anschließend Literatur und Philosophie. Er gibt seiner Generation eine Stimme. Die Generation, die in genau diesem Irak aufgewachsen ist. Ob „Palast der Miserablen“ nun teilweise autobiografisch ist oder nicht, das kann nur Abbas Khider selbst beantworten. Dass er und Shams Hussein zumindest die Jugend im Irak und die Leidenschaft für Literatur vereint, ist gewiss. Khiders Schreibstil liest sich gut. Er ist einfach und besticht durch Kürze, in der mehr gesagt wird als man anfangs vermuten mag. So einiges steht ungeschrieben zwischen den Zeilen. Es werden viele Dinge angerissen, manche detaillierter, andere weniger. Erst hatte ich das Gefühl, dass mich das Buch weniger gepackt hat. Je länger ich aber darüber nachdenke, desto mehr ist das Gegenteil der Fall. Dass viele Dinge unausgesprochen bleiben und das Ende einen ratlos zurücklässt, mag wie eine Schwäche erscheinen, ist aber eine Stärke vom Palast der Miserablen.

Plötzlich ändert sich alles

Bewertung aus Berlin am 10.01.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Saddam Hussein regiert das Land. Das Wirtschaftsembargo gegen den Irak ist in Kraft. Hier lebt Shams Hussein mit seinen Eltern und seiner Schwester im Süden des Landes. Als die Lebenssituation dort immer schwieriger wird, siedelt die Familie nach Bagdad um. Dort bauen sie sich, wie viele andere, in den Müllbergen rund um die Großstadt eine Unterkunft aus allem, was sie finden können. Die Familie lässt sich von den widrigen Umständen nicht unterkriegen. Shams und seine Schwester besuchen weiter die Schule und halten an ihren Träumen einer besseren Zukunft fest. Für Shams Vater ist nur eine Sache besonders wichtig: er soll seinen Schulabschluss machen und so auf jedem Fall dem Militär entgehen. Shams schlägt sich durch, arbeitet als Plastiktütenverkäufer, Lastenträger und auf dem Bau. Durch sein Interesse für Literatur lernt er den Fotografen und Buchverkäufer Hisham kennen und trifft sich fortan regelmäßig mit ihm und weiteren Bekannten. Sie sprechen über Literatur, Gesellschaft und Politik. Ein gefährliches Unterfangen in einer Zeit, wo sich überall Spitzel aufhalten könnten und jedes Wort gefährlich werden kann. Eines Tages entschließt sich Hisham das Land zu verlassen und bietet Shams seinen Platz auf dem Buchmarkt an. Da sich mit den wenigen erlaubten Büchern im Land kaum genug Geld verdienen lässt, willigt Shams in ein Geschäft mit einem seiner ehemaligen Schulkameraden ein, dessen Tragweite er sich nicht bewusst ist. Abbas Khider wurde Anfang der 70er in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er das erste Mal festgenommen aufgrund seiner politischen Aktivitäten gegen Saddam Husseins Regime. 1996 wurde er entlassen und lebte bis zum Jahr 2000 auf der Flucht, die ihn letztendlich nach Deutschland führte. Er machte sein Abitur in Potsdam und studierte anschließend Literatur und Philosophie. Er gibt seiner Generation eine Stimme. Die Generation, die in genau diesem Irak aufgewachsen ist. Ob „Palast der Miserablen“ nun teilweise autobiografisch ist oder nicht, das kann nur Abbas Khider selbst beantworten. Dass er und Shams Hussein zumindest die Jugend im Irak und die Leidenschaft für Literatur vereint, ist gewiss. Khiders Schreibstil liest sich gut. Er ist einfach und besticht durch Kürze, in der mehr gesagt wird als man anfangs vermuten mag. So einiges steht ungeschrieben zwischen den Zeilen. Es werden viele Dinge angerissen, manche detaillierter, andere weniger. Erst hatte ich das Gefühl, dass mich das Buch weniger gepackt hat. Je länger ich aber darüber nachdenke, desto mehr ist das Gegenteil der Fall. Dass viele Dinge unausgesprochen bleiben und das Ende einen ratlos zurücklässt, mag wie eine Schwäche erscheinen, ist aber eine Stärke vom Palast der Miserablen.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bagdad unter der Herrschaft Saddam Husseins. Polizeigewalt, Überwachung, Verrat und Willkür bestimmen den Alltag der Iraker. Dies ist die Geschichte des Jungen Sham, der versucht in den Slums der Stadt zu überleben und sich nichts sehnsüchtiger wünscht als ein friedliches Leben. Eine Illusion. Ein Roman, der mir unter die Haut gegangen ist und mich sehr dankbar zurückgelassen hat, hier in Freiheit und Selbstbestimmung leben zu dürfen.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bagdad unter der Herrschaft Saddam Husseins. Polizeigewalt, Überwachung, Verrat und Willkür bestimmen den Alltag der Iraker. Dies ist die Geschichte des Jungen Sham, der versucht in den Slums der Stadt zu überleben und sich nichts sehnsüchtiger wünscht als ein friedliches Leben. Eine Illusion. Ein Roman, der mir unter die Haut gegangen ist und mich sehr dankbar zurückgelassen hat, hier in Freiheit und Selbstbestimmung leben zu dürfen.

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