Die Mitternachtsbibliothek

Matt Haig

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Beschreibung

Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können. Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

Produktdetails

Verkaufsrang 1355
Sprecher Annette Frier
Spieldauer 406 Minuten
Fassung gekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 15.05.2021
Verlag Argon Digital
Hörtyp Lesung
Originaltitel The Midnight Library
Übersetzer Sabine Hübner
Sprache Deutsch
EAN 9783732418527

Das meinen unsere Kund*innen

4.5/5.0

274 Bewertungen

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2 Sterne

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2/5

Die vielen Leben zwischen Leben und Tod

Michèle Schmidt aus Duisburg am 06.10.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Die anstrengende Reise der Nora Seed. Ich kannte bisher nur “Ein Junge namens Weihnacht” von Matt Haig. Aber bei einem Buch, dass eine Bibliothek im Titel hat, kann man eigentlich nicht viel falsch machen, dachte ich. Am Ende lässt mich das Buch eher mit gemischten Gefühlen zurück. Die Protagonistin Nora Seed hat schon länger kein Glück im Leben. Sie leidet immer wieder an Depressionen, hat sich von Freunden und ihrem Bruder entfremdet und nun stirbt ihre Katze und sie verliert ihren Job. Da kann man schon mal auf “blöde” Ideen kommen. So kommt es das Nora versucht ihr Leben zu beenden und plötzlich, um Mitternacht in der (Achtung Wortspiel des Autors!) Mitternachtsbibliothek aufwacht. Hier gibt es unzählige Bücher, die alle ein Leben enthalten, das Nora hätte führen können. Und sie darf sie nacheinander ausprobieren. Die gekürzte Hörbuchfassung schlägt mit 6 Stunden 44 Minuten zu Buche und wird von Annette Frier gelesen. Sie liest mit viel Emotionen und schafft es auch die verschiedenen Figuren herauszustellen, ohne ihre Stimme zu stark zu verfremden. Ich mag es absolut nicht, wenn der Sprecher versucht die Figuren durch MickyMaus-Stimmen zu unterscheiden. Hier habe ich gerne zugehört, auch wenn die Handlung mich nicht so sehr mitreißen konnte. Fraglich ob die komplette Fassung meinen Eindruck geändert hätte. Ich bin bis zuletzt nicht wirklich mit Nora warm geworden. Diese Art von unsicheren Protagonisten liegen mir einfach nicht. Die Bibliothek als Schauplatz wird toll beschrieben. Die verschiedenen Leben, die Nora durchlebt, blieben für mich aber eher farblos. Und irgendwann fand ich den Wechsel eher ermüdend als spannend. Das Ende des Buches und die daraus folgende “Moral” waren dann auch keine große Überraschung. Die Stimmung des Buches ist eher gedrückt. Ich bin nicht sicher, ob es nicht sogar eine Trigger-Warnung gebraucht hätte. Die Themen Depressionen und Einsamkeit sind ständige Begleiter der Handlung. Nora braucht sehr lange Zeit um von ihren düsteren Gedanken Abstand zu nehmen. Fazit: Die Umsetzung durch Annette Frier war sehr angenehm zu hören. Leider konnte mich das Buch/Hörbuch inhaltlich nicht überzeugen. Die trübsinnige Stimmung und die für mich schwierige Protagonistin waren einfach nicht meins. Depressionen und Einsamkeit sind natürlich schwierige Themen. Aber da sie so weit weg von allem sind, was mich ausmacht, war dies einfach nicht mein Buch.

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Die vielen Leben zwischen Leben und Tod

Michèle Schmidt aus Duisburg am 06.10.2021
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Die anstrengende Reise der Nora Seed. Ich kannte bisher nur “Ein Junge namens Weihnacht” von Matt Haig. Aber bei einem Buch, dass eine Bibliothek im Titel hat, kann man eigentlich nicht viel falsch machen, dachte ich. Am Ende lässt mich das Buch eher mit gemischten Gefühlen zurück. Die Protagonistin Nora Seed hat schon länger kein Glück im Leben. Sie leidet immer wieder an Depressionen, hat sich von Freunden und ihrem Bruder entfremdet und nun stirbt ihre Katze und sie verliert ihren Job. Da kann man schon mal auf “blöde” Ideen kommen. So kommt es das Nora versucht ihr Leben zu beenden und plötzlich, um Mitternacht in der (Achtung Wortspiel des Autors!) Mitternachtsbibliothek aufwacht. Hier gibt es unzählige Bücher, die alle ein Leben enthalten, das Nora hätte führen können. Und sie darf sie nacheinander ausprobieren. Die gekürzte Hörbuchfassung schlägt mit 6 Stunden 44 Minuten zu Buche und wird von Annette Frier gelesen. Sie liest mit viel Emotionen und schafft es auch die verschiedenen Figuren herauszustellen, ohne ihre Stimme zu stark zu verfremden. Ich mag es absolut nicht, wenn der Sprecher versucht die Figuren durch MickyMaus-Stimmen zu unterscheiden. Hier habe ich gerne zugehört, auch wenn die Handlung mich nicht so sehr mitreißen konnte. Fraglich ob die komplette Fassung meinen Eindruck geändert hätte. Ich bin bis zuletzt nicht wirklich mit Nora warm geworden. Diese Art von unsicheren Protagonisten liegen mir einfach nicht. Die Bibliothek als Schauplatz wird toll beschrieben. Die verschiedenen Leben, die Nora durchlebt, blieben für mich aber eher farblos. Und irgendwann fand ich den Wechsel eher ermüdend als spannend. Das Ende des Buches und die daraus folgende “Moral” waren dann auch keine große Überraschung. Die Stimmung des Buches ist eher gedrückt. Ich bin nicht sicher, ob es nicht sogar eine Trigger-Warnung gebraucht hätte. Die Themen Depressionen und Einsamkeit sind ständige Begleiter der Handlung. Nora braucht sehr lange Zeit um von ihren düsteren Gedanken Abstand zu nehmen. Fazit: Die Umsetzung durch Annette Frier war sehr angenehm zu hören. Leider konnte mich das Buch/Hörbuch inhaltlich nicht überzeugen. Die trübsinnige Stimmung und die für mich schwierige Protagonistin waren einfach nicht meins. Depressionen und Einsamkeit sind natürlich schwierige Themen. Aber da sie so weit weg von allem sind, was mich ausmacht, war dies einfach nicht mein Buch.

5/5

Was wäre wenn ... du die Entscheidungen in deinem Leben nochmal ändern könntest?

kupferkluempchen am 09.07.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Inhalt: Nora ist mit ihrem Leben unzufrieden und trauert vermeintlich falschen Entscheidungen hinterher. Als ihr Arbeitgeber sie entlässt, ihre Katze überfahren wird und sie keinen Rückhalt bei Familie/Freunden findet, versucht sie sich das Leben zu nehmen. Sie landet in der Mitternachtsbibliothek, einer Art Zwischenwelt. Hier bietet sich ihr die Möglichkeit in verschiedene Leben zu reisen und getroffene Entscheidungen, die sie inzwischen bereut, rückgängig zu machen. Doch Nora muss schnell erkennen, dass jede neue Entscheidung eine Kette anderer Ereignisse in Gang setzt und das perfekte Leben eine Illusion ist. Meinung: Dem Autor ist es in dieser Geschichte gelungen, eine ganz außergewöhnliche Idee auf eine Art und Weise zu verarbeiten, die gleichsam unterhält und zum Nachdenken anregt. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl werden die Leser mit der Protagonistin und ihren ganz unterschiedlichen Weggefährten auf eine Reise durch die unendliche Anzahl unterschiedlicher Lebensentscheidungen geschickt, die doch alle eines gemein haben...sie waren zu dem getroffenen Zeitpunkt gut und richtig, aber niemals perfekt. Auf diese Weise bringt Matt Haig uns zum Nachdenken über das eigene Leben, vermeintlich verpasste Möglichkeiten und, viel wichtiger, kleine Gesten, die, ohne das es uns bewusst wurde, Großes bewirkt haben. Im besten Fall führt dies zu der Erkenntnis, dass es nichts zu bereuen und nur ein richtiges Leben gibt. Jenes welches wir gerade führen. Fazit: Großartige Geschichte, mit wertvoller Aussage und mehr als einem Funken Wahrheit. Wunderbar einfühlsam gelesen von Annette Frier. Sehr empfehlenswert!

5/5

Was wäre wenn ... du die Entscheidungen in deinem Leben nochmal ändern könntest?

kupferkluempchen am 09.07.2021
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Was wäre wenn…

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Das Leben ist wie ein Baum mit vielen Abzweigungen. Was wäre, wenn man die eine oder andere Entscheidung getroffen hätte? Wie würde sich das Leben ändern? Wäre man dann glücklicher, erfolgreicher, gesünder,…. Das alles verpackt in eine Geschichte zwischen Leben und Tod ist auch als Hörbuch sehr zu empfehlen.
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Das Leben ist wie ein Baum mit vielen Abzweigungen. Was wäre, wenn man die eine oder andere Entscheidung getroffen hätte? Wie würde sich das Leben ändern? Wäre man dann glücklicher, erfolgreicher, gesünder,…. Das alles verpackt in eine Geschichte zwischen Leben und Tod ist auch als Hörbuch sehr zu empfehlen.

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3/5

Lebensbejahend & Hoffnungsvoll

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Matt Haigs „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein lebensbejahender Roman, der seine LeserInnen hoffnungsvoll stimmt. Nora Seed möchte nicht mehr leben. Als sie versucht, ihrem Dasein ein Ende zu setzen, landet sie jedoch in der Mitternachtsbibliothek, einem riesigen Raum voller Bücher, die Existenzen beschreiben, die sie hätte haben können, wenn sie zu bestimmten Zeitpunkten in ihrem Leben andere Entscheidungen getroffen hätte. Mithilfe der Bibliothekarin reist Nora in diese Parallelwelten, um herauszufinden, ob sie in einer davon glücklich werden könnte. Ich finde die Idee dieses Buchs wunderbar und sehr originell. Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an, hat eine gute Botschaft und könnte genau die richtige Lektüre für Zeiten sein, in welchen uns Selbstzweifel, Reue und Was-wäre-gewesen-wenn-Gedanken plagen. Ich muss jedoch gestehen, dass mir dieser Roman – obwohl er mir gut gefallen hat – teilweise zu sehr in die Lebenshilfe abdriftet. Ich habe absolut nichts gegen Bücher dieses Genres, aber in Romanen ziehe ich persönlich es vor, wenn die Botschaft der Geschichte etwas subtiler übermittelt und nicht mehrmals ausformuliert wird. „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein wunderbarer Roman für LeserInnen jeden Alters. Wer gerne hoffnungsvolle, aufmunternde und originelle Geschichten liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
3/5

Lebensbejahend & Hoffnungsvoll

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Matt Haigs „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein lebensbejahender Roman, der seine LeserInnen hoffnungsvoll stimmt. Nora Seed möchte nicht mehr leben. Als sie versucht, ihrem Dasein ein Ende zu setzen, landet sie jedoch in der Mitternachtsbibliothek, einem riesigen Raum voller Bücher, die Existenzen beschreiben, die sie hätte haben können, wenn sie zu bestimmten Zeitpunkten in ihrem Leben andere Entscheidungen getroffen hätte. Mithilfe der Bibliothekarin reist Nora in diese Parallelwelten, um herauszufinden, ob sie in einer davon glücklich werden könnte. Ich finde die Idee dieses Buchs wunderbar und sehr originell. Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an, hat eine gute Botschaft und könnte genau die richtige Lektüre für Zeiten sein, in welchen uns Selbstzweifel, Reue und Was-wäre-gewesen-wenn-Gedanken plagen. Ich muss jedoch gestehen, dass mir dieser Roman – obwohl er mir gut gefallen hat – teilweise zu sehr in die Lebenshilfe abdriftet. Ich habe absolut nichts gegen Bücher dieses Genres, aber in Romanen ziehe ich persönlich es vor, wenn die Botschaft der Geschichte etwas subtiler übermittelt und nicht mehrmals ausformuliert wird. „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein wunderbarer Roman für LeserInnen jeden Alters. Wer gerne hoffnungsvolle, aufmunternde und originelle Geschichten liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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