Produktbild: Der Mann im roten Rock

Der Mann im roten Rock

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

9 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.01.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

140

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Man in the Red Coat

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

9783732418268

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Frank Arnold

Spieldauer

9 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.01.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

140

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

Man in the Red Coat

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

EAN

9783732418268

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Graz

    5/5

    24.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein literarischer Hochgenuss

    Eines der besten Bücher, die ich in jüngster Zeit gelesen habe. Und ich lese viel...

  • Gavroche

    5/5

    20.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Zeitbild

    Ich liebe den Schreibstil und die Geschichten von Julian Barnes und so war ich äußerst gespannt auf sein neuestes Werk und wurde auch nicht enttäuscht. Dieses Mal entführt uns der Autor in die Pariser Belle Époque und wir lernen den Gynäkologen und Intellektuellen Dr. Samuel Pozzi kennen. Und mit seiner Geschichte auch die der Anfänge der modernen Medizingeschichte. Eine äußerst spannende Zeit und Barnes beschränkt sich hier nicht nur auf Pozzi, dessen Geschichte mehr als Aufhänger wirkt. So geht es unter Anderem auch um die Schriftsteller Guy de Maupassant, Marcel Proust und Emile Zola. Und eine ganz wichtige Protagonistin: Europa - und somit hat das Buch auch zeitaktuelle Aufforderungen, geschickt eingebunden in diesen Roman.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    18.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Nicht ganz einfach zu lesen

    Julian Barnes entführt seine Leser in das Paris des Fin de Siècle. Der Leser lernt einen interessanten Mann dieser Zeit kennen: Dr. Samuel Pozzi, Chirurg und Gynäkologe. Die Ausstrahlung des schönen und charmanten Arztes öffnet ihm die Türen zur High Society von Paris. Pozzi trifft auf die Intellektuellen seiner Zeit. So haben Sarah Bernhardt, Marcel Proust, Èmile Zola, Joris-Karl Huysmans oder der Kunstsammler und Dichter Robert Montesquiou ihre Auftritte. Pozzi war ihnen Freund und kultivierter Gesprächspartner. Doch diese elitären Zirkel haben auch ihre Schattenseiten. Dekadenz und Allüren lassen manche nicht gar so sympathisch erscheinen. Meine Meinung: Gut gelungen ist dem Autor die Darstellung der langsam zerfallenden Epoche. Auch über Paris, das als die bestimmende Kulturhauptstadt angesehen wird, ziehen sich die düsteren Wolken des Ersten Weltkriegs zusammen. Der Fortschrittsglaube ringt mit der Dekadenz - dieser Konflikt wird sich im kommenden Krieg entladen. Fazit: Ein gelungenes Sittenbild des Fin de Siècle. Nicht ganz einfach zu lesen. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    17.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Dr. Julian Pozzi war ein…

    Dr. Julian Pozzi war ein Pionier auf dem Gebiet der Frauenheilkunde. Er setzte sich für die minimalistische Operation ein und das hieß schon damals, dass die Dauer des Eingriffs auf ein Minimum reduziert werden konnte. Zudem war er überzeugt, dass die neuartigen Materialien für Chirurgen nicht nur das Vernähen der Wunden revolutionierten. „Der Mann im roten Rock“ zeugt von einer umfangreichen Recherche und beschreibt die Belle Epoque eindringlich und ausführlich. Pozzi sorgte dafür, dass endlich Hygienevorschriften in die Operationssäle Einzug hielten und ja, der übersetzte auch die damals sehr umstrittenen Aufzeichnungen Darwins in die französische Sprache. Es war das Bildnis von Sargent, welches den Autor zum Schreiben dieses Buches animierte. Es zeigt den Arzt und „Vater der französischen Gynäkologie“ ganz privat. Er trägt einen roten Morgenmantel und darunter ein weißes Hemd. Seine Hände sind äußerst schmal dargestellt. Sahen so Chirurgenhände in der Vorstellung des Künstlers aus? Pozzi wird in etlichen Abhandlungen über sein Leben als notorisch Sexsüchtig geschildert. Wobei sich nicht nur Herr Barnes die Frage stellt, welchen Wahrheitsgehalt diese Aussagen haben. In dem Zusammenhang schreibe ich auch hier ein Zitat, welches mir in dem Buch „Der Mann im roten Rock“ ausgesprochen gut gefiel: „Warum drängt es die Gegenwart ständig, über die Vergangenheit zu urteilen?“ Wir können in der heutigen Zeit lediglich darauf hoffen, dass Historiker und Autoren gut ermittelten. Und dennoch wissen wir nicht, was damals tatsächlich geschah und in welcher Weise wir den Hauptpersonen wirklich gerecht werden. Das Buch ist spannend geschrieben und konnte mich fesseln. Aber ich gebe zu, dass ich es nicht permanent lesen konnte. Es gab zu viele Fremdwörter und auch Fakten, die ich immer mal wieder sacken lassen musste. Eine Empfehlung gebe ich auf jeden Fall und die vier Sterne sind meiner Meinung nach angemessen.

  • yellowdog

    4/5

    14.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die schöne Epoche Der…

    Die schöne Epoche Der englische Schriftsteller Julian Barnes hat mit Der Mann im roten Rock ein essayistisches Werk über eine Zeit der Jahrhundertwende in Frankreich vorgelegt, das sehr unterhaltsam ist. Im Mittelpunkt stellt er den Arzt Dr. Samuel Pozzi (1846–1918), der viele bekannte Persönlichkeiten kannte. Es ist ein scharfsinniges Buch und sehr interessant. Man folgt Barnes gerne, wenn er nicht nur Pozzis Leben folgt sondern auch immer wieder die Leben vieler andere einbezieht: Oscar Wilde, Robert de Montequieu, Maupassant, Marcel Proust, Sarah Bernhardt und viele andere. Die Geschichten dieser Persönlichkeiten sind vielfach miteinander verquickt. Julian Barnes schreibt detailreich, ohne sich darin zu verlieren. In der Summe entsteht ein Gesamtbild! Ein opulentes, lesenswertes Buch!

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