Produktbild: Die fragile Haut der Welt

Die fragile Haut der Welt Mit einem Beitrag von Manuel Garrido und Versen von Jean-Christophe Bailly

Aus der Reihe TransPositionen
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2021

Herausgeber

Thomas Laugstien

Verlag

Diaphanes

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

18,6/12,1/1,9 cm

Gewicht

165 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Thomas Laugstien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0358-0394-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2021

Herausgeber

Thomas Laugstien

Verlag

Diaphanes

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

18,6/12,1/1,9 cm

Gewicht

165 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Thomas Laugstien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0358-0394-5

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Diaphanes
Hardstr. 69
8004 Zürich
CH
vertrieb@diaphanes.net

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    01.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Überlegungen zur Technologie jenseits von Fortschritt und ihrer Instrumentalisierung

    Schon in verschiedenen anderen Publikationen beschäftigte sich Jean-Luc Nancy mit Fragen der Technik und der Weltwerdung des Globalen. Dabei schlug er zuweilen einen Ton an, der darauf schließen lässt, dass er die Lage der Menschheit dahingehend einschätzt, dass sie vor gravierenden Veränderungen steht: Sei es hinsichtlich deren Gemeinsinns, der Funktion der Technik und ihres Gebrauchs wie im Umgang mit den kommenden ökologischen und technologischen Katastrophen. Vor allem an folgende Arbeiten von Jean-Luc Nancy denke ich dabei: "Der Sinn der Welt" (frz. 1993), "Singulär plural sein" (frz. 1996), "Die Erschaffung der Welt oder die Globalisierung" (frz. 2002), "Jenseits der Stadt" (frz. 2004), "Von der Struktion" (frz. 2011)und "Äquivalenz der Katastrophen" (frz. 2012). Wie in diesen Publikationen, so verfolgt er auch in dem neuen Buch die Frage: "Was kommt nach dem Subjekt?" bzw.: "Who Comes After the Subjects?" (1991). Wie es sich zeigt, ist die Menschheit dabei sich von vielen Vorstellungen zu verabschieden: zumal von den Vorstellungen, dass sich die Technologie und das Wissen zu einem besseren Wohl der Menschen fortentwickelt. Wie vieles andere, das mit der Zeit-Konzeption eines Fortschritts der Vernunft gedacht wurde, muss neu ermessen werden. Ebenso ist zu vermuten, dass die Logik des Technischen sich nicht auf einen Status reduzieren lässt, der besagt, dass die Technik dem Menschen zum zweckhaften Gebrauch dient. Die Technik lässt sich womöglich nicht auf die Funktion eines Werkzeugs reduzieren. Jean-Luc Nancy wie Manuel Garrido knüpfen in ihren Überlegungen nicht nur bei Martin Heidegger und Bernard Stiegler an. Die Menschheit hat es in diesem Zusammenhang mit einer Technologie zu tun, der sie sich fügen muss, die auch bisweilen katastrophale Folgen produziert, jenseits unserer Technikvorstellung.

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  • 9 - 16 Eröffnung (Jean-Luc Nancy) 17 - 36 Ein Kommen ohne Vergangenheit oder Zukunft (Jean-Luc Nancy) 37 - 72 Ontologie in der Technologie (Jean-Luc Nancy) 73 - 90 Nicht das Universelle, das Unbekannte (Juan Manuel Garrido) 91 - 102 Hier und jetzt (Jean-Luc Nancy) 103 - 118 Was an der Zeit ist (Jean-Luc Nancy) 119 - 122 Hawâ / Zamân (Jean-Christophe Bailly) 123 - 132 Die fragile Haut der Welt (Jean-Luc Nancy) 133 - 151 Grenze, Rand und Ufer (Über die Welt und das Singuläre) (Jean-Luc Nancy)