Produktbild: Dunkelnacht

Dunkelnacht

38

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

35318

Erscheinungsdatum

03.02.2021

Verlag

Oetinger

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1579 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960522058

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

15 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

35318

Erscheinungsdatum

03.02.2021

Verlag

Oetinger

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1579 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960522058

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  • stefanb

    5/5

    23.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Endphasenverbrechen

    Es verwundert nicht, dass "Dunkelnacht" mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 ausgezeichnet wurde. Die Autorin Kirsten Boie thematisiert in ihrem Werk die Endphasenverbrechen des zweiten Weltkrieges. Für mich waren das neue Einblicke, denn schulisch oder auch anderweitig wurden die letzten Tage bis zum Einmarsch der alliierten Truppen nicht wirklich besprochen. Der Schreibstil passt zu den Geschehnissen der damaligen Zeit. Es sind düstere Einblicke, welche einem durch unterschiedliche Perspektiven präsentiert werden. Dabei werden viele Fragen bei den Lesenden aufgeworfen. In dem ausführlichen und informativen Nachwort geht die Autorin auf das dunkelste Kapitel der Stadt Penzberg ein und stellt dabei die entscheidenden Fragen, die einem beim Lesen kommen und nicht immer leicht zu beantworten sind. "Wie um Himmels willen haben sie weiter zusammengelebt in dieser Stadt nach dem Ende des Krieges: die Witwen und Waisen der Opfer – und die Frauen und Kinder der Täter? Wie kann eine Stadt so weitermachen?" [66] "Dunkelnacht" ist ein wichtiges Stück Literatur. Auch wider das Vergessen.

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Nacht, die niemals vergessen werden darf

    Ich muss leider ganz ehrlich gestehen: Bis zu diesem Buch wusste ich absolut nichts von der Penzberger Mordnacht. Dabei ist es so unfassbar grausam, was damals passiert ist. In nur einer einzigen Nacht wurden 16 Menschen kaltblütig ermordet. 17 sollten es eigentlich sein, einer konnte zum Glück entkommen. Es ist so wichtig, dass Kirsten Boie diese Novelle geschrieben hat, damit diese Taten unvergessen bleiben. ​Wir schreiben den April 1945. Jeder spürt, dass das Ende des Krieges und der Nazi-Ideologie kurz bevorsteht. Doch in der Nacht vom 28. auf den 29. April (nur zwei Tage vor Hitlers Selbstmord) bricht in der bayerischen Stadt Penzberg die Hölle los. Der ehemals von den Nazis abgesetzte Bürgermeister will das Rathaus friedlich übernehmen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Doch die Wehrmacht erlässt den brutalen Befehl, alle Widerständler sofort hinzurichten. ​Mitten in diesem Chaos stehen drei Jugendliche: • ​Marie, deren Papa im Widerstand ist. • ​Schorsch, dessen Vater als Polizeimeister zwischen den Stühlen sitzt. • ​Gustl, ein überzeugter Nazi-Anhänger und Mitglied der „Werwölfe“. ​Die Geschichte wird größtenteils aus den Perspektiven von Marie, Schorsch und Gustl erzählt. Man spürt beim Lesen eine ganz tiefe, beklemmende Unruhe. Während die einen wissen, dass der Krieg verloren ist, klammern sich die anderen fanatisch an den „Endsieg“. ​Es geht wahnsinnig unter die Haut zu sehen, wie Nachbarn und Freunde plötzlich zu Verrätern werden. Noch schlimmer fand ich, wie nach den Morden darüber geredet wurde, als wäre das eine reine Nebensächlichkeit oder ein makabres Spiel. Das Buch zeigt schmerzhaft und ehrlich, dass es nicht nur die „großen“ Nazi-Verbrecher waren, die Leid brachten. Es waren ganz normale Bürger, die zu Mitläufern und damit selbst zu Tätern wurden. Eine Warnung, wie gefährlich solche Systeme bis heute sein können. ​Hier wird Geschichte für Jugendliche (und Erwachsene!) aufgearbeitet. Themen wie Zivilcourage, Gerechtigkeit und Widerstand stehen im Fokus. Das Buch ist schonungslos ehrlich, aber absolut altersgerecht geschrieben. Im Anhang gibt es zudem ein tolles Glossar, das Begriffe wie Wehrmacht, Schutzhaft oder Hitlerjugend erklärt. ​Für mich die perfekte Schullektüre, aber auch ein Buch für zu Hause. Wichtig ist nur, dass man danach jemanden zum Reden hat, je nachdem, wie viel Vorwissen die Kinder schon haben. ​Kennt ihr dieses Kapitel der Geschichte bereits oder ist es für euch auch neu?

  • Bewertung

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr interessanter Jugendroman

    Ich bin ein Fan von historischen Serien/Filmen und Romanen. Da bin ich natürlich auf das Buch Dunkelnacht gestoßen. Dieser Roman bringt die emotional grausame Ebene der Verbrechen in Penzberg wirklich gut rüber, man kann mit den Beschreibungen gut in die Szene eintauchen. Vieles aus der Sicht der jungen Menschen Schorsch, Marie und Gustl zu erfahren, war sehr interessant. Vor allem das Ende. Auch wenn die Erzählstruktur für die ein oder andere Person vielleicht gewöhnungsbedürftig ist, sorgt der Inhalt des Romans für eine gewisse Spannung, die dafür sorgt, dass man weiterlesen möchte. Ich habe dieses Buch gerade mit 18 Jahren gelesen und das Nachwort hat mich einfach sehr gerührt. Abschließend bin ich sehr zufrieden mit dem Buch. Es ist grausam was am Ende des zweiten Weltkriegs noch passiert ist. Das zeigt mal wieder was manche Personengruppen befürworten, unfassbar eigentlich, aber wahr.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tolles Jugendbuch

    Was für ein tolles Jugendbuch. Das Thema ist schwierig. Umso mehr bewundere ich, wie Kirsten Boie sich da heranwagt. Warum immer irgendwelche Science fiction lesen. Irgendwelche Dystophien. Man sollte sich auch an die Zeit des Dritten Reiches wagen und unseren Kindern und jungen Leuten versuchen unsere Geschichte - und auch die garstige - näher zu bringen. Und das schafft die Autorin wahnsinnig einfühlsam und klug. Für die Zielgruppe wirklich ein Gewinn. Und ich habe es aufmerksam gelesen und kann es nur wämstens empfehlen. Gebt den Jugendlichen eine Chance, außerhalb des trockenen Schulunterichts an das Thema heranzugehen.

  • J. Kaiser

    5/5

    28.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht Nachdenklich

    In dieser Geschichte wird das reale Ereignis vom 28. auf den 29. April 1945, in der Kleinstadt Penzberg geschildert. Das Buch schildert ein dunkles Kapitel dieser Stadt. Der von den Nazis abgesetzte Bürgermeister kehrt ins Rathaus zurück. Die Wehrmacht erlässt den Befehl, alle Widerständler hinzurichten. Marie, Schorsch und Gustl geraten zwischen die Fronten. Zu diesem Zeitpunkt standen die Amerikaner bereits vor der Stadt. Der Krieg war nicht mehr zu gewinnen für Deutschland. Gemäss dem Befehl und vor der Angst der Rache werden einige Leute hingerichtet. Für mich als Aussenstehenden dieses Krieges ist das Lesen der Ereignisse nicht leicht. Die Tagebuchartige Schilderung im Wechsel was passiert ist, fand ich sehr schlimm, oder noch gelinde ausgedrückt furchtbar. Man muss sich schon fragen, wie konnte es so weit kommen? Auch bei Befehlen sollte man diese manchmal hinterfragen. Dieses Buch sollten viel Leute lesen und sich nach Ende des Buches werden viele sicher Nachdenklich sein. Davon bin ich überzeugt. Sehr empfehlenswertes Buch.

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Bewertungen (38)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die dunkelste Nacht

    „Dunkelnacht“ von Kirsten Boie ist ein kurzer, aber intensiver Jugendroman über ein Endphaseverbrechen in Penzberg zwei Tage vor Hitlers Selbstmord. Die Autorin verwebt hier gekonnt Realität und Fiktion und macht ein kaum bekanntes historisches Ereignis für Jugendliche greifbar. In der Novelle geht es um Schuld, Verantwortung, Mitgefühl und die Frage, wozu wir Menschen fähig sind. 27. April 1945, im Volksempfänger wird Freiheit verkündet und in Penzberg macht sich der von den Nazis abgesetzte Bürgermeister auf ins Rathaus. Er möchte nun wieder sein Amt ausüben und vor allem möchte er eines: Frieden. Mitten in diesen Ereignissen stehen die drei Jugendlichen Schorsch, der Sohn des Polizisten, Marie, die Tochter des Metzgers und Weggefährten des Bürgermeisters, und Gustl, Mitglied der Werwölfe und nach Penzberg berufen. Dass es noch zu früh ist, um an ein Ende des Krieges zu glauben, zeigt die Autorin auf erschreckende Weise. Der Schreibstil ist zu Beginn ungewohnt. Durch die kurzen Szenen braucht es etwas Zeit, bis man ins Geschehen findet. Hilfreich sind aber die Personen und Ortsangaben bei jedem neuen Abschnitt, fast wie in einem Drehbuch. Und so habe ich die Geschichte auch vor mir gesehen, wie ein Theaterstück, das nach und nach sein Grauen entfaltet. An einigen Stellen musste ich innehalten und konnte nicht weiterlesen. Ich fühle mich wie gelähmt, wenn ich versuche, mich in die Menschen damals hineinzuversetzen. Die Geschichte wird zwar kurz erzählt, aber das ändert nichts an ihrer Intensität. Besonders interessant ist die kommentierende Stimme, die sich immer wieder einschaltet und Sätze formuliert wie: „Wer ihn stößt, wird man später nicht mehr wissen. Wie man keinen von denen kennen wird, die es getan haben, die ganze Nacht.“ Am liebsten würde ich wieder vergessen, was ich hier gelesen habe, aber genau das ist es, was wir nicht dürfen: vergessen.

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