Kein Feuer kann brennen so heiß

Ingrid Noll

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Beschreibung

Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen. Hier geben sich attraktive Masseure die Klinke in die Hand, und Techtelmechtel entstehen, die besser geheim bleiben sollen. Für Aufregung sorgen ein aufgeschwatzter Pudel und ein zurückgelassenes Baby, die die alte Dame sichtlich neu beleben. Sehr zum Missfallen ihres Großneffen, der aufs Erbe lauert.

Produktdetails

Verkaufsrang 2027
Sprecher Anna Schudt
Spieldauer 420 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 24.02.2021
Verlag Diogenes Verlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783257694093

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Das späte Mädchen

hasirasi2 aus Dresden am 16.03.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Eigentlich sollte Lori (Lorina) ein Junge werden, genau wie schon ihre Schwester Carola. Die sieht wenigstens hübsch aus und ist eine erfolgreiche Bankerin, aber Lori ist für ihre Eltern eine Enttäuschung auf ganzer Linie: „Mein Gesicht erinnert an eine misslungene Kinderzeichnung.“ und ihr Körper würde jedem Mann zur Ehre gereichen – eben ein Plumplori. Aber sie kann sehr gut kochen, ist kräftig und redet nicht viel, der Beruf als Altenpflegerin scheint für sie perfekt zu sein. Und die Stelle bei Victoria Alsfelder ist ein Lottogewinn. Die nette alte Dame ist seit einem Schlaganfall halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Ihr Mann hat sie zwar verlassen, sorgt aber gut für sie. Lori bekommt nicht nur ein sehr gutes Gehalt, sondern auch noch freie Kost und Logis. Außerdem gibt es noch die halbtags-Haushälterin Nadine, einen Gärtner und den Physiotherapeuten Boris, der Frau Alsfelder dreimal in der Woche behandelt. Ach ja, der Großneffen Christian, auch mehr oder weniger liebevoll „der Erbschleicher“ genannt, gehört auch zu der illustren Runde. Offiziell kümmert er sich um alles Technische und Finanzielle, aber Nadine traut ihm nicht und steckt auch Lori bald damit an. Lori ist schon 30 und völlig unerfahren, als sie das erste Kompliment ihres Lebens bekommt. „Du hast wunderschöne Kulleraugen.“ sagt Boris zu ihr und obwohl Frau Alsfelder Lori warnt, lässt sie sich auf ihn ein. Leider wird aus dem stürmischen Liebhaber schnell ein tyrannischer Gigolo und Lori will ihm wirklich nur einen Denkzettel verpassen, der allerdings gewaltig schief geht … Ingrid Noll hat sich mit „Kein Feuer kann brennen so heiß“ wieder einmal selbst übertroffen. Sie braucht sie keine dramatische Handlung, um Spannung aufzubauen, sondern nutzt geschickt eigentlich Alltägliches, außerdem liebe ich ihre pointierte Situationskomik. Ihre Figuren sind mitten aus dem Leben gegriffen und trotzdem herrlich skurril. Das ist zum einen die ungewöhnliche Arbeitgeberin, für die ein Physiotherapeut singen können muss oder wenigstens Gedichte und Balladen rezitieren, dafür macht sie gern Abstriche bei der fachlichen Kompetenz, und zum anderen die robuste Pflegerin, die mit 30 plötzlich die Frau in und die Liebe für sich entdeckt. Ergänzt werden sie durch die nette, aber misstrauische Haushälterin, den geschickten Erbschleicher, einen notorischen Fremdgänger und einen ewigen Studenten. Zu ihnen gesellen sich bald noch ein aufgeschwatzter Welpe und ein zurückgelassenes Baby, die den gemütlichen Haushalt ordentlich durcheinander und neuen Schwung reinbringen. Das Hörbuch ist sehr amüsant und kurzweilig. Ich habe Anna Schudt gern zugehört. Ihre Stimme passt perfekt zur Ich-Erzählerin Lori, klingt je nach Situation spitzbübisch, unbedarft bzw. gewollt unschuldig.

Das späte Mädchen

hasirasi2 aus Dresden am 16.03.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Eigentlich sollte Lori (Lorina) ein Junge werden, genau wie schon ihre Schwester Carola. Die sieht wenigstens hübsch aus und ist eine erfolgreiche Bankerin, aber Lori ist für ihre Eltern eine Enttäuschung auf ganzer Linie: „Mein Gesicht erinnert an eine misslungene Kinderzeichnung.“ und ihr Körper würde jedem Mann zur Ehre gereichen – eben ein Plumplori. Aber sie kann sehr gut kochen, ist kräftig und redet nicht viel, der Beruf als Altenpflegerin scheint für sie perfekt zu sein. Und die Stelle bei Victoria Alsfelder ist ein Lottogewinn. Die nette alte Dame ist seit einem Schlaganfall halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Ihr Mann hat sie zwar verlassen, sorgt aber gut für sie. Lori bekommt nicht nur ein sehr gutes Gehalt, sondern auch noch freie Kost und Logis. Außerdem gibt es noch die halbtags-Haushälterin Nadine, einen Gärtner und den Physiotherapeuten Boris, der Frau Alsfelder dreimal in der Woche behandelt. Ach ja, der Großneffen Christian, auch mehr oder weniger liebevoll „der Erbschleicher“ genannt, gehört auch zu der illustren Runde. Offiziell kümmert er sich um alles Technische und Finanzielle, aber Nadine traut ihm nicht und steckt auch Lori bald damit an. Lori ist schon 30 und völlig unerfahren, als sie das erste Kompliment ihres Lebens bekommt. „Du hast wunderschöne Kulleraugen.“ sagt Boris zu ihr und obwohl Frau Alsfelder Lori warnt, lässt sie sich auf ihn ein. Leider wird aus dem stürmischen Liebhaber schnell ein tyrannischer Gigolo und Lori will ihm wirklich nur einen Denkzettel verpassen, der allerdings gewaltig schief geht … Ingrid Noll hat sich mit „Kein Feuer kann brennen so heiß“ wieder einmal selbst übertroffen. Sie braucht sie keine dramatische Handlung, um Spannung aufzubauen, sondern nutzt geschickt eigentlich Alltägliches, außerdem liebe ich ihre pointierte Situationskomik. Ihre Figuren sind mitten aus dem Leben gegriffen und trotzdem herrlich skurril. Das ist zum einen die ungewöhnliche Arbeitgeberin, für die ein Physiotherapeut singen können muss oder wenigstens Gedichte und Balladen rezitieren, dafür macht sie gern Abstriche bei der fachlichen Kompetenz, und zum anderen die robuste Pflegerin, die mit 30 plötzlich die Frau in und die Liebe für sich entdeckt. Ergänzt werden sie durch die nette, aber misstrauische Haushälterin, den geschickten Erbschleicher, einen notorischen Fremdgänger und einen ewigen Studenten. Zu ihnen gesellen sich bald noch ein aufgeschwatzter Welpe und ein zurückgelassenes Baby, die den gemütlichen Haushalt ordentlich durcheinander und neuen Schwung reinbringen. Das Hörbuch ist sehr amüsant und kurzweilig. Ich habe Anna Schudt gern zugehört. Ihre Stimme passt perfekt zur Ich-Erzählerin Lori, klingt je nach Situation spitzbübisch, unbedarft bzw. gewollt unschuldig.

Eine kunterbunte WG

Bewertung aus Wien am 21.05.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man ein Buch von Ingrid Noll zur Hand nimmt, dann weiß man was früher oder später kommen muss. Und da macht das neueste Werk von ihr keine Ausnahme. Hier kriegt jeder das was er verdient. Lorina erhält somit einen gut bezahlten Job bei einer betagten pflegebedürftigen Dame, die entgegen dem Klischee gar nicht alte böse Krähe ist sondern eine wirklich nette Frau. Hinzu kommen im Laufe der Zeit noch weitere Personen, die aus der Villa Alsfeld ein richtiges Mehrgenerationen-Haus machen! Nur die Wortwahl und der Stil der Ich-Erzählerin hörte sich für mich nicht wie die einer 30jährigen Frau an. Selbst wenn unsere Lorina kein modernes, hippes Mädel ist, sondern ihr eigener Vergleich mit dem Aschenputtel schon irgendwie hinkommt. Ihre Erzählweise erinnert dann doch eher an eine belesene Frau höheren Alters.

Eine kunterbunte WG

Bewertung aus Wien am 21.05.2021
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Kein Feuer kann brennen so heiß

von Ingrid Noll

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Birgit Matthews

Thalia St. Pölten

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3/5

Amüsant

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Lori, Altenpflegerin der reichen, nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzenden Frau Alsfelder, hat es in ihrem Leben nie wirklich leicht gehabt. Von Anfang an war sie eine Enttäuschung für ihre Eltern, die lieber einen Jungen bekommen hätten. Lori ist nicht besonders hübsch, mehr geschickt als begabt und hatte noch nie leidenschaftliche Liebe erfahren. Das ändert sich, als ihr Frau Alsfelders Masseur Komplimente macht. Ein humorvoller, unterhaltsamer Krimi in altbekanntem, bissig-bösem Noll-Stil, der auch mit klassischen, deutschen Gedichten besticht. Ganz amüsant.
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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lesevergnügen pur! eine spannende abwechslungsreiche und unterhaltsame Geschichte (schwarzer Humor) wird hier geboten. Bestach durch den flüssigen Schreibstil und keine Minute langatmig oder langweilig. Ich war ab der ersten Seite im Sog der Geschichte! Volle Leseempfehlung.
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